Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Austausch, Rezepte und Erste Hilfe für die Ernährungsumstellung bei Zöliakie, Milcheiweißunverträglichkeit, Lactoseintoleranz, etc.
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sanilii
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von sanilii » 23.04.2018, 10:52

Hier geht's auch weiter. Ich hab bei der Ärztin Blutentnahme wegen eventuellem Eisenmangel angesprochen und wenn wir schon ne BE machen, ob es sinnvoll wäre, die Allergene mit zu testen.
Praxischef kam dann mit rein und hat erklärt, er würde jetzt nach festem Schema Milch einführen und gucken was passiert. Da ich aber nicht abstillen will, nicht weiß ob Bärchen Milch überhaupt anders als aus der Brust akzeptiert und er außerdem teilweise auf Kleinstmengen bei mir reagiert, haben wir beschlossen wir machen den Bluttest und je nachdem wie der aussieht, entscheiden wir weiter. Eigentlich würde er dazu noch nen Pricktest machen, aber bei 13 Monate altem Kind bin ich da grade nicht so begeistert von. Wahrscheinlich wirds dann die Allergieambulanz werden, die auch mit Ernährungsberatung gezielt und individuell abstimmt.
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pqr
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von pqr » 23.04.2018, 12:17

Sanilii

Irgendwie habe ich nicht verstanden, wie das gezielte Einführen von Milch beim Kind mit dem Abstillen zusammenhinge bzw. warum Abstillen da notwendig wäre.
Ich finde Euren Plan sinnvoll, erstmal den Bluttest anzuschauen.
Wissenschaftlich ist der Pricktest hier eigentlich der "bessere", da er mit klinischen Symptomen korreliert.
Allerdings kommt es ja auf Euren Leidensdruck an, solange Du stillst (und keine Milchprodukte ißt), ist es ja auch ohne gezielte Ernährungsberatung o.ä. völlig unproblematisch, auf Milchprodukte zu verzichten beim Kind.
Viele Grüße
pqr

pqr mit Mini 04/2015
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sanilii
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von sanilii » 23.04.2018, 12:25

Er sprach nicht direkt vom Abstillen bzw ruderte wieder zurück, aber zuerst hieß es 90% spezielle Ersatznahrung und 10% normale. Dann sagte ich, dass ich nicht vorhabe abzustillen und er meinte dann halt eben mit abgepumpter Milch. Ich hab auch damit argumentiert, dass mir der Verzicht nix ausmacht und es mir nicht wichtig ist, da jetzt (eventuell, falls es klappt) Milch eingeführt zu bekommen. Das war sein Argument. Jetzt wäre es einfacher weil Schema x.
Ich weiß auch, dass Prick- und Provokationstest sinnvoll(er) sind, aber die mag ich eben eigtl einem Einjährigen noch nicht zumuten. Lieber verzichten wir noch ein Jahr und testen gesammelt erst wenn er 2 ist oder so. Deswegen fragte ich eben auch, ob im Zuge der eh anstehenden BE ne Allergiediagnostik überhaupt Sinn macht.
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AnnieMerrick
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von AnnieMerrick » 25.04.2018, 08:08

sanilii hat geschrieben:
23.04.2018, 10:52
Hier geht's auch weiter. Ich hab bei der Ärztin Blutentnahme wegen eventuellem Eisenmangel angesprochen und wenn wir schon ne BE machen, ob es sinnvoll wäre, die Allergene mit zu testen.
Praxischef kam dann mit rein und hat erklärt, er würde jetzt nach festem Schema Milch einführen und gucken was passiert. Da ich aber nicht abstillen will, nicht weiß ob Bärchen Milch überhaupt anders als aus der Brust akzeptiert und er außerdem teilweise auf Kleinstmengen bei mir reagiert, haben wir beschlossen wir machen den Bluttest und je nachdem wie der aussieht, entscheiden wir weiter. Eigentlich würde er dazu noch nen Pricktest machen, aber bei 13 Monate altem Kind bin ich da grade nicht so begeistert von. Wahrscheinlich wirds dann die Allergieambulanz werden, die auch mit Ernährungsberatung gezielt und individuell abstimmt.
Bei uns brachte der bluttest erst mit 3 jahren ergebnisse, der pricktest früher. Da gibt es wohl unterschiede zur anwendbarkeit bei ganz kleinen. Sorry :3: demenz, ich weiss nicht mehr welche. Ige und igg, fällt mir noch ein.....
Viele Grüße
AnnieMerrick mit Mausemädchen und Mäusezwerg

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sanilii
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von sanilii » 25.04.2018, 09:55

Ich weiß, dass der Bluttest alleine nicht aussagekräftig ist und überhaupt auch von der momentanen Ernährung beeinflusst sein kann, also hoch abhängig ist. Deswegen hab ich ja extra nachgefragt, ob es sinnvoll ist, den bei der BE mit zu machen.
Prick und/oder Provokation bei nem einjährigen Kind sehe ich dennoch als schwierig an, denn wenn er stark reagieren sollte, wie erkläre ich ihm das? Immerhin haben wir ihm das dann absichtlich zugefügt. Außerdem ist bei Provokation oft eine lange Nüchternphase notwendig. Klappt hier auch nur unter Zwang. Tu ich ihm nicht an, wenns nicht sein muss.
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von Helenchen » 27.04.2018, 19:43

Warum könnte man den nicht testen wie er reagiert wenn du schrittweise bei dir Milch einführt?
So haben wir es jetzt abgesprochen mit dem Kinderarzt. Wenn er ein jahr alt ist versuche ich Milch in meine eigene Ernährung wieder einzuführen. Klappt das nicht warten wir noch mal ein halbes Jahr und testen dann mit ihm in einer Ambulanz.

Meine Große hatte ebenfalls eine kuhmilch Allergie. Der IgE test war allerdings trotzdem negativ obwohl die Reaktion eindeutig war (bin da nicht bewandert genug aber wohl typisch bei Spättyp Allergien)
Auf irgendwelche bluttests werden wir dieses mal also verzichten.
mit den Mädels an der Hand (2012/2015)und dem Bärchen auf dem Arm (7/2017)

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sanilii
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von sanilii » 27.04.2018, 20:45

Ich weiß ja dass er reagiert, wenn ich Milch zu mir nehme. Tendenziell weniger, wenn es nur als Bestandteil neben anderen wo drin ist, aber zB auch schon, wenn ich aus Reflex puren Joghurt vom Finger lecke.
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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von schlangengurke » 29.05.2018, 19:45

Hi zusammen
Ich habe versucht, Griesbrei mit Hafermilch zu machen: er wird einfch nicht fest! Hat jemand ähnliche Erfahrungen, oder kann mich aufklären was da passiert / was man da macht?
2x2009

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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von pqr » 29.05.2018, 19:53

Also eigentlich geht das.
Also aufkochen und dann Griess dazu. Mehr Grieß nehmen als bei der Milchversion.
Viele Grüße
pqr

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Re: Kuhmilcheiweißunverträglichkeit

Beitrag von pqr » 29.05.2018, 19:57

Eventuell kommt es aber auch auf den Haferdrink an. aich hatte auch schon welche, bei denen sich quasi die Phasen wieder getrennt hatten, bei zu langer Hitze.
Viele Grüße
pqr

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