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in welchem krankenhaus...

Verfasst: 10.03.2009, 13:35
von Poupette
...habt ihr eure babys auf die welt gebracht?


ich bin zwar noch nicht so weit, aber mache mir ja doch schon gedanken.
also, erzählt mal bitte. und wie hats euch in dem jeweiligen krankenhaus gefallen?

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 10.03.2009, 13:54
von Tanorexie
Ich war im Amalie Sieveking, in Volksdorf. Das war sooo toll!!!
alle waren ganz lieb, sie haben sogar eine eingens dafür eingestellte Laktationsberaterin!
Zudem wurde ich nach der Entbindung 2h komplett mit meinem Mann und dem Baby in Ruhe gelassen. Wir durften sogar im Kreissaal bleiben. Die machen übrigens tolle Infoabende, solltest du mal hingehen!!!

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 11.03.2009, 22:25
von minalusch
Ich hatte zwei Beleghebammen und wir waren mit denen in der Paracelsusklinik Henstedt-Ulzburg.

Frag mal in der Hebammenpraxis in der Jarrestrasse.

Grüße

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 12.03.2009, 13:57
von Poupette
@tano:
im amalie war ich am anfang der ss mal wegen blutungen. ich fand das dort soooo unsymphatisch :? der arzt war derart arrogant und den gesamteindruck fand ich auch nicht so berauschend.
zudem haben die keine neugeborenen-intensiv, d.h. wenn wirklich was mit dem baby ist, wird es in ein anderes krankenhaus gebracht. :(


@minalusch:
h.-u. ist ja schon eine ecke weg. :?


mag mir noch wer von den geburtskliniken erzählen?

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 12.03.2009, 14:15
von Gnomeline
Also, wir waren im UKE. Das war...hmm. Ok. Supertoll jetzt nicht, aber ich glaub, ich bin da auch nicht so objektiv, weil ich mit dem Aufenthalt zu viel Negatives verbind - die lange, lange Geburt mit 3 verschiedenen Hembammen (nächstes Mal will ich UNBEDINGT eine Beleghebamme!), die dumme sich nicht lösende Nachgeburt, die 5 Tage, die mein Mädl unten auf der Neo gelegen ist...brrr. Daher ist die Erinnerung einfach nicht so toll.
DIe Hebammen waren allerdings alle 3 nett, die riesige Wanne toll, das Essen auf der Wochenbettstation echt gut (jaa, sowas ist mir sehr wichtig! *g*), die Kreisssäle waren gut und nicht zu steril eingerichtet, und vor allem war bei uns eben wirklich gut, dass die Neugeborenenstation im gleichen Haus ist. Stillberatung war ok, aber ein bissl spät. Die Schwestern haben sich gern mal widersprochen, was mich ziemlich verunsichert hat. Ach, und die ärztliche Betreuung war bei mir so gut wie nicht vorhanden - ich war halt fast immer bei Talja unten die letzten Tage, wenn Visite war, Abschlussuntersuchung gabs gar keine, und ich bin halt irgendwie so nebenbei gegangen, das war...komisch. Bei keinem anderen Krankenhausaufenthalt musste ich bisher noch irgendwen suchen um zu sagen "ich geh jetzt", damit ich nicht völlig unbemerkt verschwinde.
Ok, das klingt jetzt echt negativ. Aber eigentlich hat es mir schon gut gefallen, die Schwestern waren echt lieb und sehr stillbemüht. Nur wenn man selbst unsicher ist und von selbst nicht fragt, erfährt man halt auch recht wenig. Aber das ist wohl öfter so. :wink:

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 12.03.2009, 20:38
von Juliansmama
Hi,

ich habe Vincent mit einer Beleghebamme in Bergedorf entbunden und bin hellauf begeistert.

Es lief alles so, wie ich es wollte. (Kennenlernzeit, Gebährposition usw. usf.) auch die Betreuung auf Station (war 2 tage im Familienzimmer) war vollkommen i.O.

ich würde immer wieder hingehen

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 16.03.2009, 09:44
von minalusch
Wir waren wie gesagt mit unseren Beleghebammen in Henstedt-Ulzburg, was ich immer wieder machen würde.

Das KH dort ist klein und familiär. Sollte etwas mit dem Kind passieren kommst du zusammen mit dem Kind ins UKE. Eine Überwachungstation gibt es aber auch dort. Es wird keine Trennung geben, aber unseren Hebammen ist das noch nicht passiert, denn erstaunlicherweise verlaufen dort fast alle Geburten ohne Hilfsmittel, oder Hilfen die man nicht wünscht.

Die Hebamme kommt zu dir nach Hause wenn es losgeht und man fährt gemeinsam hin. Über die Autobahn ist die Entfernung gar nicht so schlimm.

Wir wollten eigentlich ambulant entbinden, aber mein Mutterkuchen kam nicht komplett. Nach dem ich eine Stunde Zeit mit meinen Männern hatte, schlief unser Kleiner beim Papa auf dem Bauch und ich bekam die Ausschabung im Kreissaal nebenan unter Vollnarkose. Anschliessend konnten wir uns in einem Familienzimmer ausschlafen und sind dann 12 Stunden später nach Hause gefahren. Kein OP, keine Hektik, alles wirklich gut.

Liebe Grüße

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 16.03.2009, 10:11
von Kim
wir sind ins heidberg gefahren :).

das nächste kind wird auch dort zur welt kommen. jede noch so winzig kleine entscheidung wurde mit mir vorher abgesprochen, wir wurden auf der wochenbettstation super betreut, es hatte sich immer! jemand zeit genommen, uns beim anlegen zu helfen... die stillberaterin sass ganze nachmittage bei uns im zimmer...

who ausgezeichnetes krankenhaus, sie versprechen nichts im voraus, und versuchen doch alles zu ermöglichen :)... es wurde mir nie reingeredet, wurde in dem maße wie ich es wollte unterstützt.

besuch doch mal die info veranstaltung. hab leider gerade nicht mehr zeit zum schreiben...

lg kim

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 16.03.2009, 12:16
von jolka
ich war bei beiden kindern im barmbek, aber eigentlich nur weil es gleich um die ecke ist. :lol: beim ersten mal hat mir vieles nicht gefallen, aber die haben sich sehr gemacht inzwischen, sehr stillfreundlich, entgegenkommend usw. aber weisst du, je mehr leute du fragst desto mehr verschiedene antworten wirst du ja hören. ich habe zb übers heidberg ausschließlich schlechtes gehört und dort auch sehr schlechte erfahrungen gemacht (nicht auf der entbindungsstation), genauso haben andere andere erfahrungen gemacht. das ist von so vielen verschiedenen faktoren abhängig ob man sich in einem kh gut fühlt! die besten empfehlungen die ich bekommen habe, immer wieder, waren paraceslus und elim.
hast du schon über einen geburtsplan nachgedacht? so eine liste mit allen wünschen, erwartungen usw, die du der klinik bei der vorstellung mitgibst und durchsprichst? hier gabs auch mal einen fred dazu, ich könnte auch nochmal graben ob ich das finde. da könnte also stehen: keine kanüle setzen, vor den untersuchungen fragen und erklären wozu nötig, welche positionen du evtl ausprobieren möchtest (dann könen sie zb einen hocker usw bereitstellen), welche befugnisse dein mann hat, das du dein baby in ein rotes handtuch wickeln möchtest und und und. eben alles was dir wichtig erscheint!
ich hab die erfarung gemacht das man damit viel erreicht, auch in einer klinik die sonst eher gerne viel kontrolliert und bestimmt. eine portion durchsetzungsvermögen, besonders beim mann ist sehr von vorteil. und eine beleghebamme.
meine 5 cent. :lol:
viel glück bei der suche!

Re: in welchem krankenhaus...

Verfasst: 16.03.2009, 13:14
von Poupette
ja, einen geburtsplan werde ich auf jedenfall haben. das ist mir sehr wichtig.
bzgl. beleghebamme bin ich noch am schauen, aber abgeneigt bin ich den nicht. ich treffe nächste woche eine, mal schauen, ob die die richtige für mich ist :wink:

barmbek hab ich mir übrigens schon angeschaut, und fand es nur so naja...
abschreckend fand ich schon den spruch "wir haben eine sehr niedrige dammschnittquote von gerade mal 60%!" :shock:


nächsten monat werde ich mir das heidberg noch anschauen, klingt ja auch ganz nett, was kim geschrieben hat :)