Weshalb gibts so viele Stillprobleme?
Verfasst: 02.11.2008, 20:50
Das frage ich mich wirklich, nachdem ich innerhalb von nur sechs Wochen das zweite Mal eine Frau beraten habe, weil sie zu wenig Milch hatte.
Das erste Mal wars eine Freundin von mir. Sie hat drei Wochen gestillt, immer wieder angelegt, hatte aber wunde Brustwarzen. Ihre Kleine wollte zum Teil schon nach einer Stunde wieder an die Brust. Und zwar nicht nur bei einem Wachstumsschub, sondern dauernd!!! Ich war zwei Tage bei ihr zur Unterstützung, mein Mann einen Tag, wir haben die Kleine genommen, damit sie schlafen konnte, wir haben zu essen gekocht, aber sie hat schließlich doch zufüttern müssen - da sie aber glücklicherweise erst angelegt hat und dann, wenns nicht gereicht hat, noch Kunstmilch gegeben hat, stillt sie jetzt seit zwei Wochen wieder voll, nachdem sie drei Wochen lang Pre dazu gegeben hat. Es war eindeutig, Hellena hatte tatsächlich schon eine Stunde später wieder Hunger, sie hat immer voll abgezogen.
Diese Woche rief die Frau eines Kollegen an und fragte mich, was sie machen soll. Auch ihr Kleiner ist ständig hungrig. Jedenfalls füttert sie jetzt auch zu, auch wunde Brustwarzen, völlig am Ende, jeden Morgen hatte sie sich gefragt, wie sie den Tag überstehen soll.
Beide haben sofort im Krankenhaus angelegt, nicht zugefüttert und immer nach Bedarf gestillt. Immer ausreichend getrunken usw. Und beide haben ihre Kinder immer animiert, lang genug zu trinken. An jeder Brustseite ca. eine halbe Stunde...
Ich frage mich, was da schief läuft. Eigentlich sagen doch alle, dass es das nicht gibt, zu wenig Milch, wenn nach Bedarf gestillt wird. Aber in beiden Fällen war es so, dass die Kinder tatsächlich eine Stunde später wieder Hunger hatten. Es war nicht nur das Bedürfnis nach Nähe. Beide tragen ihre Kinder auch im Tuch und lassen sie im FB schlafen. Beide hatten mich um Rat gefragt. Ich habe dann gesagt, dass es wichtig ist, dass es der Mutter gut geht, und der gehts nur gut, wenn sie nicht total auf dem Zahnfleisch kriecht, sondern auch mal zwei, drei Stunden am Stück schlafen kann. Deswegen habe ich zum Zufüttern geraten, allerdings eben immer erst nach dem Stillen, wenn das Kind sich nicht beruhigt. Ich habe es bei Jakob so gemacht - er war vier Wochen zu früh, da musste ich eh zufüttern, da war alles verquer. Aber nach fünf oder sechs Wochen konnte ich dann endlich voll stillen.
Was sagen die Expertinnen dazu? Würde mich echt interessieren.
Das erste Mal wars eine Freundin von mir. Sie hat drei Wochen gestillt, immer wieder angelegt, hatte aber wunde Brustwarzen. Ihre Kleine wollte zum Teil schon nach einer Stunde wieder an die Brust. Und zwar nicht nur bei einem Wachstumsschub, sondern dauernd!!! Ich war zwei Tage bei ihr zur Unterstützung, mein Mann einen Tag, wir haben die Kleine genommen, damit sie schlafen konnte, wir haben zu essen gekocht, aber sie hat schließlich doch zufüttern müssen - da sie aber glücklicherweise erst angelegt hat und dann, wenns nicht gereicht hat, noch Kunstmilch gegeben hat, stillt sie jetzt seit zwei Wochen wieder voll, nachdem sie drei Wochen lang Pre dazu gegeben hat. Es war eindeutig, Hellena hatte tatsächlich schon eine Stunde später wieder Hunger, sie hat immer voll abgezogen.
Diese Woche rief die Frau eines Kollegen an und fragte mich, was sie machen soll. Auch ihr Kleiner ist ständig hungrig. Jedenfalls füttert sie jetzt auch zu, auch wunde Brustwarzen, völlig am Ende, jeden Morgen hatte sie sich gefragt, wie sie den Tag überstehen soll.
Beide haben sofort im Krankenhaus angelegt, nicht zugefüttert und immer nach Bedarf gestillt. Immer ausreichend getrunken usw. Und beide haben ihre Kinder immer animiert, lang genug zu trinken. An jeder Brustseite ca. eine halbe Stunde...
Ich frage mich, was da schief läuft. Eigentlich sagen doch alle, dass es das nicht gibt, zu wenig Milch, wenn nach Bedarf gestillt wird. Aber in beiden Fällen war es so, dass die Kinder tatsächlich eine Stunde später wieder Hunger hatten. Es war nicht nur das Bedürfnis nach Nähe. Beide tragen ihre Kinder auch im Tuch und lassen sie im FB schlafen. Beide hatten mich um Rat gefragt. Ich habe dann gesagt, dass es wichtig ist, dass es der Mutter gut geht, und der gehts nur gut, wenn sie nicht total auf dem Zahnfleisch kriecht, sondern auch mal zwei, drei Stunden am Stück schlafen kann. Deswegen habe ich zum Zufüttern geraten, allerdings eben immer erst nach dem Stillen, wenn das Kind sich nicht beruhigt. Ich habe es bei Jakob so gemacht - er war vier Wochen zu früh, da musste ich eh zufüttern, da war alles verquer. Aber nach fünf oder sechs Wochen konnte ich dann endlich voll stillen.
Was sagen die Expertinnen dazu? Würde mich echt interessieren.