Bye, bye windelfrei!
Verfasst: 19.10.2008, 21:44
Es ist so wie es ist...
windelfrei ist für uns (vorerst) vorbei!
Hier unsere Geschichte:
Schon in der Schwangerschaft habe ich mich mit dem Thema beschäftigt,
also fleissig in diesem Forum gelesen,
beide Bücher zum Thema besorgt und verschlungen.
Ich habe meinem Mann begeistert davon erzählt
und wir haben gemeinsam beschlossen,
es einfach mal auszuprobieren!
Als Jonah geboren wurde,
habe ich ihn mit Stoffwindeln gewickelt.
Oft ohne Überhose um zu fühlen, wann er gepieschert hat.
Sobald er geschlafen hat, habe ich ihm die Windel ausgezogen, da Babys im Tiefschlaf ja nicht machen.
In seiner ersten Lebenswoche habe ich
ihn abends während des Stillens ausgezogen
und über ein Asia Töfpchen gehalten.
Und siehe da, es kam was.
Das Ergebnis habe ich bis morgens im Topf gelassen
um dem Papa dann stolz zu präsentieren
Und so ging es immer weiter...
ich probierte verschiedene backups aus,
hielt mein Baby teilweise im 10 Min. Takt ab über
Badewannen, Töpfchen, Toiletten, Gebüsche, Tupperware, usw.
Ich gebe zu es war oft stressig, aber die Erfolge spornten mich unheimlich an!
Toll fand ich auch, dass mein Mann ihn wie selbstverständlich abgehalten hat.
Auch Sarah, meine grosse Tochter, hat uns oft unterstützt
indem sie den Signallaut machte.
Eine Zeit lang lief es so gut,
dass Jonah Nachts unten ohne war,
sich bei Blasendruck bemerkbar machte und ich ihn wie selbstverständlich neben dem Bett abhielt
um danach gemeinsam mit ihm wieder einzuschlafen.
Toll war es, den kleinen Nacktpo neben mir zu haben ohne jegliche Befürchtung,
er würde mein Bett fluten.
Doch irgendwann war ich einfach nur noch geschafft.
Mein übertriebener Ehrgeiz war sicherlich mitschuld dafür.
Ich wurde morgens nicht mehr gleichzeitig mit ihm wach,
sodass er seiner Blase freien lauf liess neben mir.
Dazu kam sein Gewicht, dass es mir nachts nicht mehr möglich machte,
ihn mal eben neben dem Bett hockend abzuhalten.
Ich bin nämlich schlichtweg nicht mehr hochgekommen
Das war das Ende von der nächtlichen windelfreiheit.
Ansonsten lief es relativ gut. Kleine und auch grössere Pannen gehörten zum windelfrei Alltag dazu.
Abhaltestreiks waren oft nach einem Tag wieder vorbei.
Aber mit dem Krabbelalter wurde es immer schlechter.
Signalisieren war nie seine grosse Stärke
und oft hatte ich anderes im Kopf als ihn ständig zu beobachten.
Dann begann er sich öffter mal beim Abhalten durchzustrecken obwohl er mal musste.
Also hörte ich auf und was geschah: er pinkelte auf den Boden.
Ich war nicht bereit, den ganzen Tag hinter ihm herzuwischen
und begann dann ihm Stoffis anzuziehen und nach Gefühl abzuhalten.
Unsere Komunikation wurde stets schlechter.
Er streckte sich häufig durch, hier und da mal ein Treffer.
Dazu kam, dass er viel zahnte und ich viel zu organisieren hatte und habe wegen
des bevorstehenden Umzuges.
Seit heute (er ist 11 Mon.) geht gar nichts mehr. Noch nicht mal nach dem Aufwachen.
Ich brauche nur in die Nähe unserer Abhalteorte kommen,
dann schreit los und windet sich wie ein Wurm.
Darum hören wir jetzt erstmal auf mit windelfrei.
Möglicherweise gehen wir es nächstes Jahr nochmal wieder an.
Ein bischen traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist
Aber ich bin auch total froh
windelfrei kennengelernt zu haben!
Denn ich habe gesehen, dass es klappen kann.
windelfrei ist für uns (vorerst) vorbei!
Hier unsere Geschichte:
Schon in der Schwangerschaft habe ich mich mit dem Thema beschäftigt,
also fleissig in diesem Forum gelesen,
beide Bücher zum Thema besorgt und verschlungen.
Ich habe meinem Mann begeistert davon erzählt
und wir haben gemeinsam beschlossen,
es einfach mal auszuprobieren!
Als Jonah geboren wurde,
habe ich ihn mit Stoffwindeln gewickelt.
Oft ohne Überhose um zu fühlen, wann er gepieschert hat.
Sobald er geschlafen hat, habe ich ihm die Windel ausgezogen, da Babys im Tiefschlaf ja nicht machen.
In seiner ersten Lebenswoche habe ich
ihn abends während des Stillens ausgezogen
und über ein Asia Töfpchen gehalten.
Und siehe da, es kam was.
Das Ergebnis habe ich bis morgens im Topf gelassen
um dem Papa dann stolz zu präsentieren
Und so ging es immer weiter...
ich probierte verschiedene backups aus,
hielt mein Baby teilweise im 10 Min. Takt ab über
Badewannen, Töpfchen, Toiletten, Gebüsche, Tupperware, usw.
Ich gebe zu es war oft stressig, aber die Erfolge spornten mich unheimlich an!
Toll fand ich auch, dass mein Mann ihn wie selbstverständlich abgehalten hat.
Auch Sarah, meine grosse Tochter, hat uns oft unterstützt
indem sie den Signallaut machte.
Eine Zeit lang lief es so gut,
dass Jonah Nachts unten ohne war,
sich bei Blasendruck bemerkbar machte und ich ihn wie selbstverständlich neben dem Bett abhielt
um danach gemeinsam mit ihm wieder einzuschlafen.
Toll war es, den kleinen Nacktpo neben mir zu haben ohne jegliche Befürchtung,
er würde mein Bett fluten.
Doch irgendwann war ich einfach nur noch geschafft.
Mein übertriebener Ehrgeiz war sicherlich mitschuld dafür.
Ich wurde morgens nicht mehr gleichzeitig mit ihm wach,
sodass er seiner Blase freien lauf liess neben mir.
Dazu kam sein Gewicht, dass es mir nachts nicht mehr möglich machte,
ihn mal eben neben dem Bett hockend abzuhalten.
Ich bin nämlich schlichtweg nicht mehr hochgekommen
Das war das Ende von der nächtlichen windelfreiheit.
Ansonsten lief es relativ gut. Kleine und auch grössere Pannen gehörten zum windelfrei Alltag dazu.
Abhaltestreiks waren oft nach einem Tag wieder vorbei.
Aber mit dem Krabbelalter wurde es immer schlechter.
Signalisieren war nie seine grosse Stärke
und oft hatte ich anderes im Kopf als ihn ständig zu beobachten.
Dann begann er sich öffter mal beim Abhalten durchzustrecken obwohl er mal musste.
Also hörte ich auf und was geschah: er pinkelte auf den Boden.
Ich war nicht bereit, den ganzen Tag hinter ihm herzuwischen
und begann dann ihm Stoffis anzuziehen und nach Gefühl abzuhalten.
Unsere Komunikation wurde stets schlechter.
Er streckte sich häufig durch, hier und da mal ein Treffer.
Dazu kam, dass er viel zahnte und ich viel zu organisieren hatte und habe wegen
des bevorstehenden Umzuges.
Seit heute (er ist 11 Mon.) geht gar nichts mehr. Noch nicht mal nach dem Aufwachen.
Ich brauche nur in die Nähe unserer Abhalteorte kommen,
dann schreit los und windet sich wie ein Wurm.
Darum hören wir jetzt erstmal auf mit windelfrei.
Möglicherweise gehen wir es nächstes Jahr nochmal wieder an.
Ein bischen traurig bin ich schon, dass es jetzt vorbei ist
Aber ich bin auch total froh
windelfrei kennengelernt zu haben!
Denn ich habe gesehen, dass es klappen kann.