Frenotomie, BES und Zufütterung - kein Ende in Sicht?
Verfasst: 07.04.2026, 20:46
Liebes Forum,
Ich wende mich an euch, weil ich langsam wirklich mit meiner Geduld und Zuversicht am Ende bin. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Folgendes ist unsere Geschichte:
Am 23.11. kam mein kleiner zur Welt. Da er am Anfang sehr schläfrig war, mussten wir schnell zufüttern, da er viel Gewicht verloren. Das haben wir damals per Spritze und Sonde gemacht. Nach zwei Wochen durften wir dann aufhören zuzufüttern und es folgten rund drei Wochen sehr entspanntes Vollstillen zurück. Anfang Januar dann der Schreck beim Wiegen mit der Hebamme: unser Sohn hat zu wenig zugenommen und wir müssen wieder zufüttern. Seitdem füttern wir per Brusternährungsset zu.
Im Januar wurde sein Lippenband durchtrennt, der trennende Oralchirurg befand das Zungenband für unauffällig. Nachdem auch nach vier Wochen keine Besserung eingetreten war, wendete ich mich an eine IBCLC Stillberaterin, die uns empfahl, doch das Zungenband durchtrennen zulassen. Das haben wir am 3.3. gemacht. Seit ca. Zwei Wochen trinkt er nun richtig an der Brust, statt zu kauen. Wir machen auch weiterhin 2-3x täglich Saugtraining am Finger. Das klappt super.
Nun aber zu meinem Problem: er ist super unruhig beim stillen. Ohne BES geht er gar nicht mehr richtig zum stillen an die Brust, außer nachts, da klappt es gut. Tagsüber nuckelt er eher, gerne zum einschlafen, manchmal höre ich ihn auch schlucken. Aber die Stillsessions ohne BES dauern meist nur um die fünf Minuten. Er meckert, drückt sich von der Brust weg, überstreckt sich, schimpft und weint. Mit Bes klappt es besser, aber auch da ist er unruhig. Er drückt sich auch richtig mit seinen Armen weg von mir, wenn er schluckt. Deswegen dachte ich schon, ich könnte einen zu stärken Milchspendereflex haben? Außerdem habe ich das Gefühl, dass er den Mund nicht richtig aufmacht. Er wird frustriert, wenn ich ihn dazu anregen (z.b. kitzeln der Lippe mit Brustwarze). Mit dem Schlauch vom Bes kriege ich das außerdem nicht richtig hin, weil der dann nach oben wegsteht und außerhalb des Mondes ist beim andocken, was wiederum zu Frust führt ... Andererseits denke ich, ich habe nicht genug Milch. Ich pumpe schon seit Januar 3* täglich ab und nehme Bockshornklee. Beim pumpen kommt meist 15-30ml raus.
Seit Februar haben wir 270ml zugefüttert.das haben wir in Absprache mit der Stillberaterin vor 2 Wochen erst auf 240ml, dann vor 1,5 Wochen auf 200ml reduziert. Nun der Schreck: er hat innerhalb von einer Woche nur 20g zugenommen? Ich habe das Gefühl, wir kommen nie vom Zufüttern weg ...
Vielen Dank für eure Unterstützung!
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
4x 50ml täglich mit Pre. Eine Mahlzeit am Tag kann ich mit Mumi ersetzen, wenn das Pumpen gut läuft.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Nachts Stille ich ihn im Liegen, da weiß ich nicht genau, wie oft, weil ich dabei oft weiterschlafe. Morgens nach dem Aufstehen gibt es Pre, dann Einschlafstillen für das 1. Schläfchen, dann um 12.00 Uhr das 2. mal Pre. Dann wieder Einschlafstillen, 3. mal Pre zwischen 16 und 17 Uhr, danach nochmal Einschlafstillen und um 19.30 Uhr das letzte Mal Pre zum Nachtschlaf. Die Pre-futterung dauert ca. 3 Minuten ,das Einschlafstillen meist 5-10 Minuten.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Ca 3x am Tag Stuhlgang, Pipiwindeln ca. 6x
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Er war sehr schläfrig durch die anstrengende Geburt. Außerdem hatten wir Probleme beim Andocken. rechts wollte er erst gar nicht, wir haben dann ungefähr eine Woche lang Stillhütchen benutzt, sind davon aber dank einer resoluten Hebamme schnell wieder weg.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
nein, bis auf das Stillhütchen in der 1. Lebenswoche
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ja, wir waren bei der Osteopathin, und haben Kontakt zu einer Stillberatung.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe Eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme L-Thyroxin 125mg
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/
Ich wende mich an euch, weil ich langsam wirklich mit meiner Geduld und Zuversicht am Ende bin. Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Folgendes ist unsere Geschichte:
Am 23.11. kam mein kleiner zur Welt. Da er am Anfang sehr schläfrig war, mussten wir schnell zufüttern, da er viel Gewicht verloren. Das haben wir damals per Spritze und Sonde gemacht. Nach zwei Wochen durften wir dann aufhören zuzufüttern und es folgten rund drei Wochen sehr entspanntes Vollstillen zurück. Anfang Januar dann der Schreck beim Wiegen mit der Hebamme: unser Sohn hat zu wenig zugenommen und wir müssen wieder zufüttern. Seitdem füttern wir per Brusternährungsset zu.
Im Januar wurde sein Lippenband durchtrennt, der trennende Oralchirurg befand das Zungenband für unauffällig. Nachdem auch nach vier Wochen keine Besserung eingetreten war, wendete ich mich an eine IBCLC Stillberaterin, die uns empfahl, doch das Zungenband durchtrennen zulassen. Das haben wir am 3.3. gemacht. Seit ca. Zwei Wochen trinkt er nun richtig an der Brust, statt zu kauen. Wir machen auch weiterhin 2-3x täglich Saugtraining am Finger. Das klappt super.
Nun aber zu meinem Problem: er ist super unruhig beim stillen. Ohne BES geht er gar nicht mehr richtig zum stillen an die Brust, außer nachts, da klappt es gut. Tagsüber nuckelt er eher, gerne zum einschlafen, manchmal höre ich ihn auch schlucken. Aber die Stillsessions ohne BES dauern meist nur um die fünf Minuten. Er meckert, drückt sich von der Brust weg, überstreckt sich, schimpft und weint. Mit Bes klappt es besser, aber auch da ist er unruhig. Er drückt sich auch richtig mit seinen Armen weg von mir, wenn er schluckt. Deswegen dachte ich schon, ich könnte einen zu stärken Milchspendereflex haben? Außerdem habe ich das Gefühl, dass er den Mund nicht richtig aufmacht. Er wird frustriert, wenn ich ihn dazu anregen (z.b. kitzeln der Lippe mit Brustwarze). Mit dem Schlauch vom Bes kriege ich das außerdem nicht richtig hin, weil der dann nach oben wegsteht und außerhalb des Mondes ist beim andocken, was wiederum zu Frust führt ... Andererseits denke ich, ich habe nicht genug Milch. Ich pumpe schon seit Januar 3* täglich ab und nehme Bockshornklee. Beim pumpen kommt meist 15-30ml raus.
Seit Februar haben wir 270ml zugefüttert.das haben wir in Absprache mit der Stillberaterin vor 2 Wochen erst auf 240ml, dann vor 1,5 Wochen auf 200ml reduziert. Nun der Schreck: er hat innerhalb von einer Woche nur 20g zugenommen? Ich habe das Gefühl, wir kommen nie vom Zufüttern weg ...
Vielen Dank für eure Unterstützung!
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
4x 50ml täglich mit Pre. Eine Mahlzeit am Tag kann ich mit Mumi ersetzen, wenn das Pumpen gut läuft.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Nachts Stille ich ihn im Liegen, da weiß ich nicht genau, wie oft, weil ich dabei oft weiterschlafe. Morgens nach dem Aufstehen gibt es Pre, dann Einschlafstillen für das 1. Schläfchen, dann um 12.00 Uhr das 2. mal Pre. Dann wieder Einschlafstillen, 3. mal Pre zwischen 16 und 17 Uhr, danach nochmal Einschlafstillen und um 19.30 Uhr das letzte Mal Pre zum Nachtschlaf. Die Pre-futterung dauert ca. 3 Minuten ,das Einschlafstillen meist 5-10 Minuten.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Ca 3x am Tag Stuhlgang, Pipiwindeln ca. 6x
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Er war sehr schläfrig durch die anstrengende Geburt. Außerdem hatten wir Probleme beim Andocken. rechts wollte er erst gar nicht, wir haben dann ungefähr eine Woche lang Stillhütchen benutzt, sind davon aber dank einer resoluten Hebamme schnell wieder weg.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
nein, bis auf das Stillhütchen in der 1. Lebenswoche
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ja, wir waren bei der Osteopathin, und haben Kontakt zu einer Stillberatung.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe Eine Schilddrüsenunterfunktion und nehme L-Thyroxin 125mg
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/