Milchunverträglichkeit und Stillen
Verfasst: 04.03.2026, 13:33
Liebe Community,
erst mal vielen Dank für das tolle Forum! Ich hab beim Durchstöbern der Beiträge sehr viel gelernt.
Ich brauche bei einem Thema euren Rat / eure Hilfe. Ich bin nämlich nur noch verwirrt.
Kurz zu uns: Ich stille meinen Sohn (8.5 Monate). Von Beginn an war das Stillen eher schwierig. Er ist ein sehr neugieriger und aktiver Junge, der auch gerne mal viel Stillakrobatik betreibt (ich finde es meistens super lustig!). Stillen geht am Besten im Liegen und in einer ruhigen Umgebung.
Die ersten Monate war das Stillen wirklich einfach nur anstrengend. Wir hatten diverse Brustschreiphasen. Er hatte starke Blähungen, Bauchschmerzen. Das hat man beim Stillen stark gemerkt (Beinchen zusammengezogen, An- und Abdocken die ganze Zeit etc.). Meine Mutter hat mich dann darauf hingewiesen, dass ich und mein Bruder als Babys und Kleinkinder keine Kuhmilch vertragen habe (ich hatte starke Neurodermitis) und ich solle einfach mal verzichten. Gesagt, getan. Mehrere Wochen verzichtet und mein Baby hat weitestgehend normal gestillt. Immer noch gerne zurückgezogen und im Liegen, aber vieeeeel ruhiger und entspannter. Einige Wochen später habe ich auf Anraten der Kinderärztin wieder mit Milchprodukten angefangen. Nachts kam direkt die Reaktion: Blähungen, Schreien, Unruhe etc. Da war für mich klar, dass wir uns erst mal milchfrei ernähren.
Bei einem Allergologen habe ich mein Baby vorgestellt. Dort wurde Blut abgenommen und keine Antikörper gefunden. Ich soll meine und seine Ernährung nicht weiter einschränken. Die Ernährungsberaterin bei der ich bin hat mir gesagt, dass ich spätestens mit 1 Jahr abstillen sollte, da die Diät mir sonst an die Substanz geht.
Ich bin wirklich maximal verwirrt. Kennt das jemand von seinem Baby? Ist das eine Unverträglichkeit? Eine Allergie ist es ja anscheinend nicht. Ist es sinnvoll mal selbst Ziegen- oder Schafsmilch zu essen und zu schauen, ob er darauf auch reagiert (das hat anscheinend bei meiner Mutter funktioniert)?
Ich hab das Gefühl, dass wir von den Medizinern gar nicht Ernst genommen werden. Vielleicht gibt es ja hier ein paar Mütter, die sich auskennen. Ich wäre über den Austausch mit euch sehr sehr dankbar! Gute Woche euch allen!
erst mal vielen Dank für das tolle Forum! Ich hab beim Durchstöbern der Beiträge sehr viel gelernt.
Ich brauche bei einem Thema euren Rat / eure Hilfe. Ich bin nämlich nur noch verwirrt.
Kurz zu uns: Ich stille meinen Sohn (8.5 Monate). Von Beginn an war das Stillen eher schwierig. Er ist ein sehr neugieriger und aktiver Junge, der auch gerne mal viel Stillakrobatik betreibt (ich finde es meistens super lustig!). Stillen geht am Besten im Liegen und in einer ruhigen Umgebung.
Die ersten Monate war das Stillen wirklich einfach nur anstrengend. Wir hatten diverse Brustschreiphasen. Er hatte starke Blähungen, Bauchschmerzen. Das hat man beim Stillen stark gemerkt (Beinchen zusammengezogen, An- und Abdocken die ganze Zeit etc.). Meine Mutter hat mich dann darauf hingewiesen, dass ich und mein Bruder als Babys und Kleinkinder keine Kuhmilch vertragen habe (ich hatte starke Neurodermitis) und ich solle einfach mal verzichten. Gesagt, getan. Mehrere Wochen verzichtet und mein Baby hat weitestgehend normal gestillt. Immer noch gerne zurückgezogen und im Liegen, aber vieeeeel ruhiger und entspannter. Einige Wochen später habe ich auf Anraten der Kinderärztin wieder mit Milchprodukten angefangen. Nachts kam direkt die Reaktion: Blähungen, Schreien, Unruhe etc. Da war für mich klar, dass wir uns erst mal milchfrei ernähren.
Bei einem Allergologen habe ich mein Baby vorgestellt. Dort wurde Blut abgenommen und keine Antikörper gefunden. Ich soll meine und seine Ernährung nicht weiter einschränken. Die Ernährungsberaterin bei der ich bin hat mir gesagt, dass ich spätestens mit 1 Jahr abstillen sollte, da die Diät mir sonst an die Substanz geht.
Ich bin wirklich maximal verwirrt. Kennt das jemand von seinem Baby? Ist das eine Unverträglichkeit? Eine Allergie ist es ja anscheinend nicht. Ist es sinnvoll mal selbst Ziegen- oder Schafsmilch zu essen und zu schauen, ob er darauf auch reagiert (das hat anscheinend bei meiner Mutter funktioniert)?
Ich hab das Gefühl, dass wir von den Medizinern gar nicht Ernst genommen werden. Vielleicht gibt es ja hier ein paar Mütter, die sich auskennen. Ich wäre über den Austausch mit euch sehr sehr dankbar! Gute Woche euch allen!