Vollstillen noch möglich? Zufüttern, zu wenig Milch, Zungenbändchen
Verfasst: 16.11.2025, 01:00
Liebe Still-Mods, liebes Forum,
ich wende mich an euch, weil ich mir eine Einschätzung und Beratung zu unserer aktuellen Stillsituation erhoffe. Unsere Tochter ist jetzt elf Wochen alt und weil sie von Anfang an nicht so gut an Gewicht zunimmt, füttern wir sie zusätzlich zum Stillen mit abgepumpter und Pre-Milch. Das ist ganz schön zeitaufwendig und ich frage mich, wie lange ich das noch weiter machen möchte und ob es noch eine Möglichkeit gibt, die Situation zu verbessern.
Die Kleine war am Anfang sehr schläfrig und auch heute noch trinkt sie an der Brust nicht so ausgiebig und ihre Technik ist wohl auch nicht die beste, sodass sie sich vielleicht weniger holt, als da ist. Eine Überlegung ist, ob ihr Zungenbändchen zu kurz ist, da haben wir aber verschiedene Einschätzungen gehört. Es scheint also nicht so eindeutig zu sein.
Am Anfang hatte ich sicher auch zu wenig Milch, das ist durch Stillberatung aber besser geworden. Ich kann aber auch nicht wirklich einschätzen, ob es jetzt genug wäre und einfach der Transfer nicht klappt.
Ich habe mal versucht die Fragen zu beantworten :
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Muttermilch und Pre-Nahrung. Wir füttern zu seit sie ca 1,5 his 2 Wochen alt. Ganz aktuelle Werte habe ich nicht, weil ich mit der Hebamme vor einer Woche (4.11.) ausgemacht habe, nichts mehr zu notieren. Davor waren es Mengen zwischen 150-450 ml pro Tag. Meistens ca 250-350 ml, davon sind die Hälfte bis zwei Drittel Muttermilch. Wir haben zuerst mit einer 1 ml Spritze zugefüttert und dann mit einer Spritze mit Schlauch in ihrem Mund. Vom 17.9.-8.10.25 habe ich hauptsächlich mit dem Brusternährungsset (BES) zugefüttert und nachts mit dem Fläschchen von Lansinoh mit dem xs Sauger. Seit dem 8.10.25 füttern wir nur noch mit dem Fläschchen zu, weil ich so gestresst war von der ganzen Situation, da war es eine riesen Erleichterung das BES wegzulassen. Nachdem ich hier im Forum viel gelesen habe, habe ich doch das BES vor zwei Tagen wieder raus geholt und seitdem ein paar Mal genutzt.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Eine Stillmahlzeit dauert sehr lange. Pro Seite lege ich meine Tochter mindestens 20 - 30 Minuten an, manchmal auch länger. Danach gebe ich ihr ein Fläschchen, meistens mit 60 ml, teilweise dann nochmal 30 ml hinterher. Manchmal trinkt sie aber auch nur 30 ml. Zum Teil schläft sie auch beim Stillen ein und trinkt dann nur aus der Brust. Oft nuckelt sie eher als aktiv zu trinken. Sie dockt auch oft ab und beim Trinken kommen zum Teil Schnalzgeräusche. Ihre Unterlippe ist manchmal eingezogen, das ist aber schon seltener geworden. Oft macht sie ihren Mund auch gar nicht so weit auf und nimmt nur die Brustwarze und zieht die dann weiter rein in den Mund. Meine Brustwarzen schmerzen dadurch auch. Nachts füttere ich nicht zu bzw nur extrem selten. Das heißt, dass sie das letzte Fläschchen gegen Mitternacht/ 1 Uhr trinkt und dann wieder gegen 9 Uhr morgens. Als ich es noch notiert habe, habe ich meistens sieben oder acht Mal am Tag gestillt. Ich habe allerdings, wenn sie beim Stillen eingeschlafen ist und zb nach 30 Minuten wieder wach wurde und dann nochmal getrunken hat, das als 1x Stillen gezählt. Seit ich im Forum gelesen habe, versuche ich noch öfter sie anzulegen. Tagsüber schläft sie meistens nur kurz, außer wenn wir einen Spaziergang machen. Da schläft sie manchmal 2-3 h, also auch noch weiter, wenn wir schon wieder daheim sind. Nachts schläft sie spät fest ein, meistens gegen 1 Uhr, teilweise auch später und schläft oft erstmal drei Stunden. Danach trinkt sie dann oft jede Stunde, manchmal auch jede halbe. Ich krieg das im Halbschlaf nicht so ganz mit, denke aber, dass sie teilweise nur sehr kurz trinkt.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Stuhlgang hat sie meistens so 4-7x am Tag.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Meine Tochter kam abends auf die Welt. Am nächsten Morgen habe ich schon ein Stillhütchen bekommen, weil sie Schwierigkeiten hatte die Brust zu fassen, vor allem auf einer Seite. Sie war sehr schläfrig und schlief oft länger als drei Stunden, manchmal auch vier und ließ sich sehr schwer wecken und schlief dann auch gleich wieder ein. Dadurch habe ich zu selten gestillt und sie hat relativ viel Gewicht abgenommen. Wahrscheinlich hatte ich auch zu wenig Milch. Mir ist die Milch nie aus den Brüsten geflossen und ich konnte am Anfang nur wenig abpumpen (vielleicht so 40 ml insgesamt?).
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, das Stillhütchen haben wir ca 1,5 Wochen benutzt, so genau weiß ich es nicht mehr, und dann das Fläschchen zuerst nachts und teilweise auch tagsüber und jetzt regelmäßig. Einen Schnuller hat sie nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir haben eine Stillberatung gemacht, bei der es vor allem darum ging, wie ich die Milchmenge steigern kann (5x am Tag Abpumpen, Powerpumping, Bockshornklee, Stilltee, Milchshake). Inzwischen pumpe ich 2-3x am Tag für 15 Minuten ab und gewinne insgesamt zwischen 50 und 120 ml. Aktuell sind es meisten 70-90 ml oder mehr und manchmal eben auch nur 50 ml. Auffällig ist, dass die eine Brust nur 10-20 ml her gibt, ganz selten mal 30 ml, und die andere Brust also den Rest. An der Brust, die mehr liefert, trinkt die Kleine meistens auch besser, also konzentrierter. Den Bockshornklee schleiche ich gerade aus.
Wir waren zweimal bei der Osteopathin und haben noch einen weiteren Termin vereinbart.
Die Hebamme kommt nicht mehr regelmäßig und da ist die Idee gerade mit dem Status quo weiter zu machen, so lange es für mich passt. Regelmäßiges Wiegen und Notieren Der Mahlzeiten soll auch nicht mehr stattfinden.
Der Kinderarzt war bei der U3 zufrieden mit dem Gewicht (die war in der Woche, in der sie mal viel zugenommen hatte). Er hat vorgeschlagen der Kleinen nach jedem Stillen noch ein Fläschchen anzubieten. Ich glaube vor allem, um das Vorgehen für mich zu vereinfachen bzw. mir Druck zu nehmen, weil er gemerkt hat, dass es mir nicht gut ging.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Sie hatte einen leicht erhöhten Bilirubin Wert. Bei einer erneuten Kontrolle war der Wert aber in Ordnung.
Ein Thema ist das Zungenbändchen. Das ist aber nicht so herzförmig oder so. Wir haben dazu drei verschiedene Meinungen gehört, die von "es stört nicht" über "kann man trennen, muss man aber nicht" bis zu "das ist auf jeden Fall zu kurz" reichen. Bisher haben wir nichts unternommen, sind aber noch nicht sicher, ob wir nicht doch versuchen wollen, ob das etwas bringt fürs Stillen.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Es ist mein erstes Kind.
Hier die Gewichtsdaten, die ich habe:
30.8. 3640 Geburtsgewicht
2.9. 3380 Entlassung KH
3.9. 3390 Hebamme (Wenn nicht anders angegeben, immer von der Hebamme gewogen)
4.9. 3330
6.9. 3390
7.9. 3350
8.9. 3440
9.9. 3420
10.9. 3430
11.9. 3440
12.9. 3460
14.9. 3540
16.9. 3640
17.9. 3680
21.9. 3800
25.9. 3900
29.9. 3990
6.10. 4390 (da hatte ich die Tage vorher mit BES + Flasche tagsüber zugefüttert)
8.10. 4336 Kinderarzt (ab hier nur noch mit Flasche zugefüttert)
14.10. 4500
22.10. 4630
24.10. 4700 Kinderarzt
4.11. 5000
Hier die Fragen, die ich im Forum hoffe klären zu können:
Ich würde sehr gerne voll stillen und bitte euch um eine Einschätzung dazu, ob das noch möglich ist und mit welchem zeitlichen Horizont wir dorthin kommen könnten. Ich habe in anderen Threads schon eine Idee zum Vorgehen bekommen und habe ganz schön Respekt davor. Priorität hat auf jeden Fall, dass es meiner Kleinen gut geht und mir selbst auch. Welche Erfahrungen habt ihr damit, wenn das Zungenbändchen getrennt wurde? Bringt das was fürs Stillen?
Wenn wir dauerhaft Zufüttern müssen, wäre es toll ein Konzept zu haben, wann wir ihr ungefähr wie viel geben. Sie zeigt für uns oft nicht so eindeutig an, ob sie noch Hunger hat oder nicht. Ich denke oft, dass sie bestimmt hungrig ist und manchmal überfüttern wir sie auch und sie erbricht sich im Schwall.
Vielen Dank für eure Hilfe! Das Forum hat mir wirklich Mut gemacht und ich finde es ganz toll, dass es euch gibt!
Herzliche Grüße Alice
P. S. Ich habe den Post heute nachmittag schon mal gemacht, aber ich denke an der falschen Stelle (unter Allgemeines - so läuft es hier). Das tut mir leid und ihr könnt ihn dort gerne löschen.
ich wende mich an euch, weil ich mir eine Einschätzung und Beratung zu unserer aktuellen Stillsituation erhoffe. Unsere Tochter ist jetzt elf Wochen alt und weil sie von Anfang an nicht so gut an Gewicht zunimmt, füttern wir sie zusätzlich zum Stillen mit abgepumpter und Pre-Milch. Das ist ganz schön zeitaufwendig und ich frage mich, wie lange ich das noch weiter machen möchte und ob es noch eine Möglichkeit gibt, die Situation zu verbessern.
Die Kleine war am Anfang sehr schläfrig und auch heute noch trinkt sie an der Brust nicht so ausgiebig und ihre Technik ist wohl auch nicht die beste, sodass sie sich vielleicht weniger holt, als da ist. Eine Überlegung ist, ob ihr Zungenbändchen zu kurz ist, da haben wir aber verschiedene Einschätzungen gehört. Es scheint also nicht so eindeutig zu sein.
Am Anfang hatte ich sicher auch zu wenig Milch, das ist durch Stillberatung aber besser geworden. Ich kann aber auch nicht wirklich einschätzen, ob es jetzt genug wäre und einfach der Transfer nicht klappt.
Ich habe mal versucht die Fragen zu beantworten :
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Muttermilch und Pre-Nahrung. Wir füttern zu seit sie ca 1,5 his 2 Wochen alt. Ganz aktuelle Werte habe ich nicht, weil ich mit der Hebamme vor einer Woche (4.11.) ausgemacht habe, nichts mehr zu notieren. Davor waren es Mengen zwischen 150-450 ml pro Tag. Meistens ca 250-350 ml, davon sind die Hälfte bis zwei Drittel Muttermilch. Wir haben zuerst mit einer 1 ml Spritze zugefüttert und dann mit einer Spritze mit Schlauch in ihrem Mund. Vom 17.9.-8.10.25 habe ich hauptsächlich mit dem Brusternährungsset (BES) zugefüttert und nachts mit dem Fläschchen von Lansinoh mit dem xs Sauger. Seit dem 8.10.25 füttern wir nur noch mit dem Fläschchen zu, weil ich so gestresst war von der ganzen Situation, da war es eine riesen Erleichterung das BES wegzulassen. Nachdem ich hier im Forum viel gelesen habe, habe ich doch das BES vor zwei Tagen wieder raus geholt und seitdem ein paar Mal genutzt.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Eine Stillmahlzeit dauert sehr lange. Pro Seite lege ich meine Tochter mindestens 20 - 30 Minuten an, manchmal auch länger. Danach gebe ich ihr ein Fläschchen, meistens mit 60 ml, teilweise dann nochmal 30 ml hinterher. Manchmal trinkt sie aber auch nur 30 ml. Zum Teil schläft sie auch beim Stillen ein und trinkt dann nur aus der Brust. Oft nuckelt sie eher als aktiv zu trinken. Sie dockt auch oft ab und beim Trinken kommen zum Teil Schnalzgeräusche. Ihre Unterlippe ist manchmal eingezogen, das ist aber schon seltener geworden. Oft macht sie ihren Mund auch gar nicht so weit auf und nimmt nur die Brustwarze und zieht die dann weiter rein in den Mund. Meine Brustwarzen schmerzen dadurch auch. Nachts füttere ich nicht zu bzw nur extrem selten. Das heißt, dass sie das letzte Fläschchen gegen Mitternacht/ 1 Uhr trinkt und dann wieder gegen 9 Uhr morgens. Als ich es noch notiert habe, habe ich meistens sieben oder acht Mal am Tag gestillt. Ich habe allerdings, wenn sie beim Stillen eingeschlafen ist und zb nach 30 Minuten wieder wach wurde und dann nochmal getrunken hat, das als 1x Stillen gezählt. Seit ich im Forum gelesen habe, versuche ich noch öfter sie anzulegen. Tagsüber schläft sie meistens nur kurz, außer wenn wir einen Spaziergang machen. Da schläft sie manchmal 2-3 h, also auch noch weiter, wenn wir schon wieder daheim sind. Nachts schläft sie spät fest ein, meistens gegen 1 Uhr, teilweise auch später und schläft oft erstmal drei Stunden. Danach trinkt sie dann oft jede Stunde, manchmal auch jede halbe. Ich krieg das im Halbschlaf nicht so ganz mit, denke aber, dass sie teilweise nur sehr kurz trinkt.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Stuhlgang hat sie meistens so 4-7x am Tag.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Meine Tochter kam abends auf die Welt. Am nächsten Morgen habe ich schon ein Stillhütchen bekommen, weil sie Schwierigkeiten hatte die Brust zu fassen, vor allem auf einer Seite. Sie war sehr schläfrig und schlief oft länger als drei Stunden, manchmal auch vier und ließ sich sehr schwer wecken und schlief dann auch gleich wieder ein. Dadurch habe ich zu selten gestillt und sie hat relativ viel Gewicht abgenommen. Wahrscheinlich hatte ich auch zu wenig Milch. Mir ist die Milch nie aus den Brüsten geflossen und ich konnte am Anfang nur wenig abpumpen (vielleicht so 40 ml insgesamt?).
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, das Stillhütchen haben wir ca 1,5 Wochen benutzt, so genau weiß ich es nicht mehr, und dann das Fläschchen zuerst nachts und teilweise auch tagsüber und jetzt regelmäßig. Einen Schnuller hat sie nicht.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir haben eine Stillberatung gemacht, bei der es vor allem darum ging, wie ich die Milchmenge steigern kann (5x am Tag Abpumpen, Powerpumping, Bockshornklee, Stilltee, Milchshake). Inzwischen pumpe ich 2-3x am Tag für 15 Minuten ab und gewinne insgesamt zwischen 50 und 120 ml. Aktuell sind es meisten 70-90 ml oder mehr und manchmal eben auch nur 50 ml. Auffällig ist, dass die eine Brust nur 10-20 ml her gibt, ganz selten mal 30 ml, und die andere Brust also den Rest. An der Brust, die mehr liefert, trinkt die Kleine meistens auch besser, also konzentrierter. Den Bockshornklee schleiche ich gerade aus.
Wir waren zweimal bei der Osteopathin und haben noch einen weiteren Termin vereinbart.
Die Hebamme kommt nicht mehr regelmäßig und da ist die Idee gerade mit dem Status quo weiter zu machen, so lange es für mich passt. Regelmäßiges Wiegen und Notieren Der Mahlzeiten soll auch nicht mehr stattfinden.
Der Kinderarzt war bei der U3 zufrieden mit dem Gewicht (die war in der Woche, in der sie mal viel zugenommen hatte). Er hat vorgeschlagen der Kleinen nach jedem Stillen noch ein Fläschchen anzubieten. Ich glaube vor allem, um das Vorgehen für mich zu vereinfachen bzw. mir Druck zu nehmen, weil er gemerkt hat, dass es mir nicht gut ging.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Sie hatte einen leicht erhöhten Bilirubin Wert. Bei einer erneuten Kontrolle war der Wert aber in Ordnung.
Ein Thema ist das Zungenbändchen. Das ist aber nicht so herzförmig oder so. Wir haben dazu drei verschiedene Meinungen gehört, die von "es stört nicht" über "kann man trennen, muss man aber nicht" bis zu "das ist auf jeden Fall zu kurz" reichen. Bisher haben wir nichts unternommen, sind aber noch nicht sicher, ob wir nicht doch versuchen wollen, ob das etwas bringt fürs Stillen.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Es ist mein erstes Kind.
Hier die Gewichtsdaten, die ich habe:
30.8. 3640 Geburtsgewicht
2.9. 3380 Entlassung KH
3.9. 3390 Hebamme (Wenn nicht anders angegeben, immer von der Hebamme gewogen)
4.9. 3330
6.9. 3390
7.9. 3350
8.9. 3440
9.9. 3420
10.9. 3430
11.9. 3440
12.9. 3460
14.9. 3540
16.9. 3640
17.9. 3680
21.9. 3800
25.9. 3900
29.9. 3990
6.10. 4390 (da hatte ich die Tage vorher mit BES + Flasche tagsüber zugefüttert)
8.10. 4336 Kinderarzt (ab hier nur noch mit Flasche zugefüttert)
14.10. 4500
22.10. 4630
24.10. 4700 Kinderarzt
4.11. 5000
Hier die Fragen, die ich im Forum hoffe klären zu können:
Ich würde sehr gerne voll stillen und bitte euch um eine Einschätzung dazu, ob das noch möglich ist und mit welchem zeitlichen Horizont wir dorthin kommen könnten. Ich habe in anderen Threads schon eine Idee zum Vorgehen bekommen und habe ganz schön Respekt davor. Priorität hat auf jeden Fall, dass es meiner Kleinen gut geht und mir selbst auch. Welche Erfahrungen habt ihr damit, wenn das Zungenbändchen getrennt wurde? Bringt das was fürs Stillen?
Wenn wir dauerhaft Zufüttern müssen, wäre es toll ein Konzept zu haben, wann wir ihr ungefähr wie viel geben. Sie zeigt für uns oft nicht so eindeutig an, ob sie noch Hunger hat oder nicht. Ich denke oft, dass sie bestimmt hungrig ist und manchmal überfüttern wir sie auch und sie erbricht sich im Schwall.
Vielen Dank für eure Hilfe! Das Forum hat mir wirklich Mut gemacht und ich finde es ganz toll, dass es euch gibt!
Herzliche Grüße Alice
P. S. Ich habe den Post heute nachmittag schon mal gemacht, aber ich denke an der falschen Stelle (unter Allgemeines - so läuft es hier). Das tut mir leid und ihr könnt ihn dort gerne löschen.