Zufüttern ab Tag 4, vollstillen realistisch?
Verfasst: 13.10.2025, 12:17
Hallo zusammen,
ich hatte es so sehr gehofft, dass das Vollstillen bei Kind 2 klappt, aber jetzt ist doch wieder zufüttern angesagt. Das macht mich sehr traurig und ich finde es schwierig einzuschätzen, wie es jetzt für uns weitergeht. Da ihr mir bei Kind 1, so toll geholfen habt, so dass ich nach Beikosteinführung nicht mehr zufüttern musste und bis er 2,5 Jahre alt war, gestillt habe, hoffe ich wieder auf eure Unterstützung!
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
6 mal am Tag 35ml Pre über BES, ich pumpe zusätzlich, wenn da 35ml zusammenkommen ersetzte ich die Pre durch Mumi. Gestarten haben wir am Tag 4 nachdem sie unter die 10% gerutscht ist. Die Zufütternmenge ist quasi von der Erfahrung meines ersten Kindes, da haben wir auch diese Menge zugefüttert.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Mit zwei Kinder nicht mehr so einfach wie bei Nummer eins, aber wir kommen schon auf mind. 12 Stillmahlzeiten. Nachts ist es schwierig, weil sie echt tief schläft. Ich wecke sie dann alle 3 Stunden, aber sie ist nicht sehr trink motiviert. Wir füttern nur tagsüber zu, nachts wird nur gestillt. Sie schläft schon mal 2-3h wenn der große Bruder nicht da ist. Nachts würde sie wie gesagt auch länger schlafen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Sie pullert sehr viel, nur Stuhlgang ist sehr schwierig. Sie hat alle zwei bis drei Tage Stuhlgang, aber dann viel. Das war bei unserem großen aber auch so, dass er quasi „gesammelt“ hat.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Der Stillstart war sehr schön, nach der interventionsfreien Geburt im Geburtshaus, habe ich sie direkt angelegt. Aber sie hatte zu Begin Andockprobleme, dockt immer wieder ab und ich hatte das Gefühl sie hält das Vakuum nicht gut. Wir hatten bereits eine Stillberatung, die meinte, dass der Gaumen zu hoch sei und ihr Zungenband zu kurz, Hebamme und Osteophatin meinten beide, das Zungenband ist nicht zu kurz, inzwischen waren wir beim spezialisierten Kinderchirurg und der hat noch einmal bestätigt, kein zu kurzes Zungenband. Sie hat nach dem Stillen meist einen Bluterguss an unter der Unterlippe also kompensiert beim Saugen scheinbar auch mit dem Kiefer, während des Stillens zittert sie auch mal mit dem Unterkiefer, was laut der Osteopathin Erschöpfung ist.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nichts davon
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir hatten eine Stillberatung, die meinte, dass Positionierung und alles passen, aber das Zungenband das Problem wäre. Bei der Osteophatie meinte die Therapeutin sie hat leichte Verspannungen aber nichts ernstes. Die Hebamme meint, ich muss die Situation einfach akzeptieren mit dem Zufüttern und dass es wohl an meiner Milchmenge liegt. Ich biete immer beide Brüste an, mache auch Brustkompression, und höre auch die Schluckgeräusche. Ohne BES trinkt sie so 5 Minuten pro Brust und wenn das BES leer ist, dockt sie auch direkt ab, was mir auch Sorge bereitet. Ich habe die Hoffnung bzw. das Gefühl, dass ich mehr Milch habe, auch wenn das Pumpen es aktuell nicht zeigt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Keine Auffälligkeiten. In meiner Familie gibt es mehrere Hashimitofälle, aber meine Werte sind gut. Ich habe auch ein Brustultraschall machen lassen, die Frauenärztin meinte alles unauffällig, wollte aber nichts zu „Stillfähigkeit“ sagen. ich nehme Bockshornklee. Während der ersten Stillzeit mit Kind 1 habe ich auch Domperidon genommen, was aber keine Reduzierung mit sich gebracht hat.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Geburt bei Kind 1 war teilweise traumatisch, Stillen ging ganz gut, aber meine Brustwarzen waren sehr mitgenommen. Aber das hat sich nach zwei Wochen auch gelegt, aber sein Gewicht ging zu langsam nach oben, so dass wir kurz vor der U3 mit zufüttern auch übers BES begonnen haben und davon erst mit Beikosteinführung weggekommen sind.
Außerdem hat sie seit ein paar Tagen eine Schnupfnase, was das Stillen nachts schwierig macht.
24.8. 3880 g Geburt Geburtshaus
27.8. 3440 g Hebamme
28.8. 3525 g Kinderarzt
30.8. 3620 g Hebamme
02.9. 3650 g Hebamme
04.9. 3670 g Hebamme
08.9. 3840 g Hebamme
11.9. 3880 g Hebamme
16.9. 3990 g Kinderarzt
05.10. 4555 g Eigene Waage
11.10. 4682 g Eigene Waage
Fragen:
Ich hatte mir dieses Mal als Ziel gesetzt nicht dauerhaft an der Pumpe zu hängen. Ist es realistisch ohne Pumpe weiterzumachen, also Reduktion ohne Pumpe? Durch BES wird die Brust ja auch stimuliert, oder? Sollte ich mich noch einmal an Domperiodon versuchen?
Können wir zwei mal die Woche wiegen? Die mentale Belastung jeder Tag hat mich das letzte Mal stark mitgenommen und ich merke auch jetzt wie schlecht es mir davor jedes Mal geht.
Muss ein Kind 170 g die Woche zunehmen? Sie ist sonst ein glückliches, zufriedenes Kind, und sehr aufmerksam. Ist es vielleicht zu kurz gedacht, die Zufüttermenge nur an der Gewichtszunahme festzumachen?
Und die letzte und mir wichtigste Frage: Ist es realistisch vor Beikost ins Vollstillen zu kommen?
ich hatte es so sehr gehofft, dass das Vollstillen bei Kind 2 klappt, aber jetzt ist doch wieder zufüttern angesagt. Das macht mich sehr traurig und ich finde es schwierig einzuschätzen, wie es jetzt für uns weitergeht. Da ihr mir bei Kind 1, so toll geholfen habt, so dass ich nach Beikosteinführung nicht mehr zufüttern musste und bis er 2,5 Jahre alt war, gestillt habe, hoffe ich wieder auf eure Unterstützung!
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
6 mal am Tag 35ml Pre über BES, ich pumpe zusätzlich, wenn da 35ml zusammenkommen ersetzte ich die Pre durch Mumi. Gestarten haben wir am Tag 4 nachdem sie unter die 10% gerutscht ist. Die Zufütternmenge ist quasi von der Erfahrung meines ersten Kindes, da haben wir auch diese Menge zugefüttert.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Mit zwei Kinder nicht mehr so einfach wie bei Nummer eins, aber wir kommen schon auf mind. 12 Stillmahlzeiten. Nachts ist es schwierig, weil sie echt tief schläft. Ich wecke sie dann alle 3 Stunden, aber sie ist nicht sehr trink motiviert. Wir füttern nur tagsüber zu, nachts wird nur gestillt. Sie schläft schon mal 2-3h wenn der große Bruder nicht da ist. Nachts würde sie wie gesagt auch länger schlafen.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Sie pullert sehr viel, nur Stuhlgang ist sehr schwierig. Sie hat alle zwei bis drei Tage Stuhlgang, aber dann viel. Das war bei unserem großen aber auch so, dass er quasi „gesammelt“ hat.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Der Stillstart war sehr schön, nach der interventionsfreien Geburt im Geburtshaus, habe ich sie direkt angelegt. Aber sie hatte zu Begin Andockprobleme, dockt immer wieder ab und ich hatte das Gefühl sie hält das Vakuum nicht gut. Wir hatten bereits eine Stillberatung, die meinte, dass der Gaumen zu hoch sei und ihr Zungenband zu kurz, Hebamme und Osteophatin meinten beide, das Zungenband ist nicht zu kurz, inzwischen waren wir beim spezialisierten Kinderchirurg und der hat noch einmal bestätigt, kein zu kurzes Zungenband. Sie hat nach dem Stillen meist einen Bluterguss an unter der Unterlippe also kompensiert beim Saugen scheinbar auch mit dem Kiefer, während des Stillens zittert sie auch mal mit dem Unterkiefer, was laut der Osteopathin Erschöpfung ist.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nichts davon
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir hatten eine Stillberatung, die meinte, dass Positionierung und alles passen, aber das Zungenband das Problem wäre. Bei der Osteophatie meinte die Therapeutin sie hat leichte Verspannungen aber nichts ernstes. Die Hebamme meint, ich muss die Situation einfach akzeptieren mit dem Zufüttern und dass es wohl an meiner Milchmenge liegt. Ich biete immer beide Brüste an, mache auch Brustkompression, und höre auch die Schluckgeräusche. Ohne BES trinkt sie so 5 Minuten pro Brust und wenn das BES leer ist, dockt sie auch direkt ab, was mir auch Sorge bereitet. Ich habe die Hoffnung bzw. das Gefühl, dass ich mehr Milch habe, auch wenn das Pumpen es aktuell nicht zeigt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Keine Auffälligkeiten. In meiner Familie gibt es mehrere Hashimitofälle, aber meine Werte sind gut. Ich habe auch ein Brustultraschall machen lassen, die Frauenärztin meinte alles unauffällig, wollte aber nichts zu „Stillfähigkeit“ sagen. ich nehme Bockshornklee. Während der ersten Stillzeit mit Kind 1 habe ich auch Domperidon genommen, was aber keine Reduzierung mit sich gebracht hat.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Geburt bei Kind 1 war teilweise traumatisch, Stillen ging ganz gut, aber meine Brustwarzen waren sehr mitgenommen. Aber das hat sich nach zwei Wochen auch gelegt, aber sein Gewicht ging zu langsam nach oben, so dass wir kurz vor der U3 mit zufüttern auch übers BES begonnen haben und davon erst mit Beikosteinführung weggekommen sind.
Außerdem hat sie seit ein paar Tagen eine Schnupfnase, was das Stillen nachts schwierig macht.
24.8. 3880 g Geburt Geburtshaus
27.8. 3440 g Hebamme
28.8. 3525 g Kinderarzt
30.8. 3620 g Hebamme
02.9. 3650 g Hebamme
04.9. 3670 g Hebamme
08.9. 3840 g Hebamme
11.9. 3880 g Hebamme
16.9. 3990 g Kinderarzt
05.10. 4555 g Eigene Waage
11.10. 4682 g Eigene Waage
Fragen:
Ich hatte mir dieses Mal als Ziel gesetzt nicht dauerhaft an der Pumpe zu hängen. Ist es realistisch ohne Pumpe weiterzumachen, also Reduktion ohne Pumpe? Durch BES wird die Brust ja auch stimuliert, oder? Sollte ich mich noch einmal an Domperiodon versuchen?
Können wir zwei mal die Woche wiegen? Die mentale Belastung jeder Tag hat mich das letzte Mal stark mitgenommen und ich merke auch jetzt wie schlecht es mir davor jedes Mal geht.
Muss ein Kind 170 g die Woche zunehmen? Sie ist sonst ein glückliches, zufriedenes Kind, und sehr aufmerksam. Ist es vielleicht zu kurz gedacht, die Zufüttermenge nur an der Gewichtszunahme festzumachen?
Und die letzte und mir wichtigste Frage: Ist es realistisch vor Beikost ins Vollstillen zu kommen?