Zufüttern bei Neugeborenem reduzieren
Verfasst: 12.07.2025, 07:09
Hallo ihr Lieben,
vor etwa einem Monat kam mein zweites Kind zur Welt und obwohl ich diesmal (nach dem Stilldrama mit dem ersten Kind) subjektiv empfunden sehr gut vorbereitet gestartet bin in unsere Stillbeziehung, nimmt der Zweitgeborene sehr schleppend zu und ich muss wieder zufüttern. Ich habe schon mit dem Ersten hier im Forum großartige Hilfe erhalten und würde mich darüber freuen, wenn jemand einen Blick auf die Zufütterungsmengen wird, dazu fachlich kurz Stellung nimmt und uns gegebenenfalls auch diesmal wieder jemand dabei begleitet die Zufütterung ausschleichen zu lassen. Auch wenn ich aktuell krass retraumatisiert werde, bin ich dennoch zuversichtlich, dass ich mit eurer Hilfe zum Vollstillen komme. So wie beim ersten auch.
Wichtig wäre mir zu wissen, ob die aktuelle Zufütterungsmenge so passt oder wir höher oder niedriger gehen müssen? Ich möchte nicht mehr Pre als nötig zufüttern und bemühe mich 2 mal am Tag abzupumpen, auch wenn das im Alltag ganz schön stressig mit einem Kleinkind nebenzu ist. Der muss aktuell ganz schön zurückstecken.
Anbei die Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
10.6. (Lebenstag 2) 5x Kolostrum ausgestrichen mit Spritze
4.7. 115 MuMi Fingerfeeding
5.7. 103 ml MuMi Fingerfeeding
6.7 94 ml MuMi Fingerfeeding
7.7. 105 ml MuMi Fingerfeeding
8.7.
9.7. 108 Mumi, 102 Pre Fingerfeeding
10.7. 60 ml MuMi, 190 ml Pre Fingerfeeding
11.7. 180 ml MuMi, 110 ml Pre Fingerfeeding und BES
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Vor der Zufütterung stillten wir teilweise 14-18 mal, weil der Sommerjunge oft unzufrieden war und ständig kam. Da aber dann eigentlich nur nuckelte. Aktuell stillen wir etwa 10-12 am Tag und er schläft zwischendrin mal 1,5 - 2 Stunden.
Die Hebamme empfahl 320 ml täglich zuzufüttern, 8x 40 ml, einmal per BES und einmal per Fingerfeeding. Grundsätzlich ist sie nicht so überzeugt vom Fingerfeeding, weil sie meint, dass er damit auch was rausnuckelt und das sein Learning verstärkt.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Urinwindeln täglich 5-7, vor der Zufütterung teilweise über 2-3 Tage kein Stuhl. Aktuell mindestens eine Stuhlwindel täglich.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Schnelle, interventionsfreie, spontane Geburt. Nach der Geburt direkt angelegt und da war er dann auch etwa 1-2 Stunden am Busen. Die Hebamme meint (sehe ich ähnlich), dass er viel nuckelt und den Mund nicht richtig aufmacht. Sie empfahl daher Saugtraining per Fingerfeeding. Das haben wir jetzt etwa eine Woche gemacht.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, nichts davon. Nur Zufütterung per Fingerfeeding oder BES
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Die Hebamme kommt, sie ist auch Stillberaterin. Die Hebamme empfand das Zungenbändchen als etwas zu straff, dieses wurde in Lebenswoche 3 durchtrennt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein, nichts dergleichen.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mit meinem älteren Kind hatten wir einen katastrophalen stillstart: Stillhütchen in der Klinik, Gelbsucht, schläfriges Kind, Abnahme bei 10%, Zufüttern mit Flasche, Brustverweigerung, Saugverwirrung… das volle Programm. Mit der Hilfe von Klecksauge haben wir aber die Zufüttern innerhalb von zwei Monaten auf 0 reduzieren können und dann hab ich meinen Sohn 2,4 Jahre weiter gestillt. (Der Strang dazu: viewtopic.php?t=222005&hilit=Simomuc)
Ich bedanke mich jetzt schon im Vorraus, dass sich jemand unserer Sache annimmt.
Lieben Gruß
simomuc
vor etwa einem Monat kam mein zweites Kind zur Welt und obwohl ich diesmal (nach dem Stilldrama mit dem ersten Kind) subjektiv empfunden sehr gut vorbereitet gestartet bin in unsere Stillbeziehung, nimmt der Zweitgeborene sehr schleppend zu und ich muss wieder zufüttern. Ich habe schon mit dem Ersten hier im Forum großartige Hilfe erhalten und würde mich darüber freuen, wenn jemand einen Blick auf die Zufütterungsmengen wird, dazu fachlich kurz Stellung nimmt und uns gegebenenfalls auch diesmal wieder jemand dabei begleitet die Zufütterung ausschleichen zu lassen. Auch wenn ich aktuell krass retraumatisiert werde, bin ich dennoch zuversichtlich, dass ich mit eurer Hilfe zum Vollstillen komme. So wie beim ersten auch.
Wichtig wäre mir zu wissen, ob die aktuelle Zufütterungsmenge so passt oder wir höher oder niedriger gehen müssen? Ich möchte nicht mehr Pre als nötig zufüttern und bemühe mich 2 mal am Tag abzupumpen, auch wenn das im Alltag ganz schön stressig mit einem Kleinkind nebenzu ist. Der muss aktuell ganz schön zurückstecken.
Anbei die Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
10.6. (Lebenstag 2) 5x Kolostrum ausgestrichen mit Spritze
4.7. 115 MuMi Fingerfeeding
5.7. 103 ml MuMi Fingerfeeding
6.7 94 ml MuMi Fingerfeeding
7.7. 105 ml MuMi Fingerfeeding
8.7.
9.7. 108 Mumi, 102 Pre Fingerfeeding
10.7. 60 ml MuMi, 190 ml Pre Fingerfeeding
11.7. 180 ml MuMi, 110 ml Pre Fingerfeeding und BES
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Vor der Zufütterung stillten wir teilweise 14-18 mal, weil der Sommerjunge oft unzufrieden war und ständig kam. Da aber dann eigentlich nur nuckelte. Aktuell stillen wir etwa 10-12 am Tag und er schläft zwischendrin mal 1,5 - 2 Stunden.
Die Hebamme empfahl 320 ml täglich zuzufüttern, 8x 40 ml, einmal per BES und einmal per Fingerfeeding. Grundsätzlich ist sie nicht so überzeugt vom Fingerfeeding, weil sie meint, dass er damit auch was rausnuckelt und das sein Learning verstärkt.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Urinwindeln täglich 5-7, vor der Zufütterung teilweise über 2-3 Tage kein Stuhl. Aktuell mindestens eine Stuhlwindel täglich.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Schnelle, interventionsfreie, spontane Geburt. Nach der Geburt direkt angelegt und da war er dann auch etwa 1-2 Stunden am Busen. Die Hebamme meint (sehe ich ähnlich), dass er viel nuckelt und den Mund nicht richtig aufmacht. Sie empfahl daher Saugtraining per Fingerfeeding. Das haben wir jetzt etwa eine Woche gemacht.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, nichts davon. Nur Zufütterung per Fingerfeeding oder BES
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Die Hebamme kommt, sie ist auch Stillberaterin. Die Hebamme empfand das Zungenbändchen als etwas zu straff, dieses wurde in Lebenswoche 3 durchtrennt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein, nichts dergleichen.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Mit meinem älteren Kind hatten wir einen katastrophalen stillstart: Stillhütchen in der Klinik, Gelbsucht, schläfriges Kind, Abnahme bei 10%, Zufüttern mit Flasche, Brustverweigerung, Saugverwirrung… das volle Programm. Mit der Hilfe von Klecksauge haben wir aber die Zufüttern innerhalb von zwei Monaten auf 0 reduzieren können und dann hab ich meinen Sohn 2,4 Jahre weiter gestillt. (Der Strang dazu: viewtopic.php?t=222005&hilit=Simomuc)
Ich bedanke mich jetzt schon im Vorraus, dass sich jemand unserer Sache annimmt.
Lieben Gruß
simomuc