Sorge wegen geringer Zunahme - 3 Wochen alt
Verfasst: 02.05.2025, 19:15
Hallo liebes Still-Team
ich mache mir etwas Sorgen um meine kleine Maus, die sich mit der Gewichtszunahme schwer tut.
Sie kam nach Blasensprung wegen ausbleibender Wehen mit einem Kaiserschnitt zur Welt bei 39+2. (Ca. 36 Stunden nach dem Sprung). Bis dahin hatte ich 5x AB bekommen und vor dem Kaiserschnitt noch zwei Infusionen.
Mein erstes Kind war ein traumatischer Kaiserschnitt, der zweite war dagegen sehr schön und stimmig. Die Kleine kam noch im OP auf meine Brust und nach dem Nähen konnte ich direkt anlegen.
Nach 2 Tagen wurden wir entlassen, die Kinderärztin war etwas skeptisch wegen dem Gewichtsverlust, aber ich kannte das vom Großen und der Milcheinschuss war da und das Gewicht ging auch schon wieder nach oben. Die Stillberaterin im KH war dahingehend auch entspannt.
Am Abend des Entlassungstages war sie dann schon leicht gelblich. Sie wurde dann im Laufe der Tage etwas gelber, etwas müder, aber Hebamme befand alles in Ordnung. Die Gelbsucht ließ dann bald auch nach, verlief ziemlich nach Lehrbuch (Höhepunkt Tag 5). Das Gewicht stagnierte hier und ging dann sogar runter. Seitdem krabbeln wir mühsam Gramm für Gramm hoch, aber irgendwie nicht genug.
Seit dem 23.4. mach ich Wechselstillen, alle zwei Stunden. Phasenweise muss ich sie dazu wecken und dann ist es ein Kampf sie zum Trinken zu animieren. Zwei Minuten saugt sie gut und dann geht es los, dass sie längere Pausen. Wenn ich merke, sie saugt nicht so richtig, mache ich Brustkompression, wenn sie nichts mehr macht, animieren ich sie (Fußmassage und Wange streicheln gehen am Besten).
Ich bin da echt unsicher, wie viel ich sie selbst machen lassen soll und wie viel ich sie wecken soll. Wenn sie zehn Sekunden nicht saugt, animiere ich sie.
Das mache ich dann 15 Min pro Seite, 3-4 Wechsel sind dabei.
Zwischen den Wechselstillphasen kann es durchaus sein, dass sie an die Brust kommt, zwei, drei Schlucke trinkt und sich dann (wieder) in den Schlaf nuckelt. Als Mahlzeit zähle ich das nicht.
Nachts tu ich mir teilweise leider sehr schwer. Ich tu mein Bestes, um die vier Stunden max. einzuhalten, es gelingt aber nicht immer, da ich manchmal einfach wieder wegdöse. Die Kleine kommt eher nicht von selbst auf die Idee mich zu wecken…
Milch scheint sie genug zu bekommen, wie ihr Bruder auch schon spuckt sie recht viel. Zumindest, seit ich das Wechselstillen mache.
Bei der großen Gewichtszunahme letztes WE hatte ich sie auch viel nackig auf mir liegen, mache ich gerade wieder, aber kann das wirklich Einfluss auf die Zunahme haben?
Meine Hebamme möchte jetzt, dass ich übers WE abpumpe, scheint aber selbst nicht so ganz überzeugt, dass Zufüttern der richtige Weg ist. Ich dachte eher an abrahmen und das ggf. zufüttern.
Sie zeigt keine Hungeranzeichen, wenn sie wach und frisch gestillt ist, schaut sie sich interessiert um, man kann sie dann auch ablegen und sie ist dann 10-20 Min beschäftigt. Sie macht ausreichend Pipiwindeln (4-6) und auch Kacka (2-6), wobei ich das nicht ganz so regelmäßig tracke. Dadurch, dass ich sie auch zum aufwecken wickel, haben wir manchmal auch eher leichte Pipiwindeln. Aber auch immer mind. 3-4 schwere Pipiwindeln. Aber das passt laut Hebamme. (Ihr Bruder hing nur an der Brust, kenne es nicht, dass man ein Kind zufrieden ablegen kann)
Mit der Verdauung tut sie sich manchmal schwer und sie schluckt beim Stillen Luft, was ich vom Bruder her nicht kenne. Also Bäuerchen macht bei ihr Sinn, da kommt pro Mahlzeit 1-2 was. Weiß nur nicht, wie das kommt, da sie eigentlich echt gut andockt.
Mein Anliegen?
Wie bedenklich ist ihre Gewichtszunahme? Was sollen/ können wir noch tun/ verbessern?
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
In der Regel 10x pro Tag, seit dem 23.4. Wechselstillen, mind. alle 2 Stunden tagsüber, nachts ist der Plan alle 4 Stunden, klappt aber nicht immer.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-6 nasse Windeln, Stuhlgang ca. 2-6 mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Eigentlich guter Stillstart, keine Schwierigkeiten, eher Begeisterung, wie toll es klappt (vergleich zu Bruder)
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein, nur Hebamme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Die kleine Maus hatte eine leichte Gelbsucht, da ich zu dem Zeitpunkt nicht getrakt habe, könnte es sein, dass sie da ggf. etwas zu wenig gestillt hat.
Ich hatte rechts eine Brustvergrößerung, die Brust erscheint mir etwas schwächer als die Linke. War aber beim ersten Kind kein Thema, Abpumpen und ausstreichen ist weniger Effizient als links.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Der große Bruder hatte ein verkürztes Zungenbändchen, dass mit 6 Wochen durchtrennt wurde. Er selbst hat das mit dem Stillen aber sehr gut hinbekommen und trotz der Widrigkeiten sehr gut zugenommen. Stillprobleme kannte ich daher nicht.
Gewichtskurve:
9.4. 3300g Geburtsgewicht KH
11.4. 3010g KH
12.4. 3100g KH
14.4. 3240g Hebamme
16.4. 3280g Hebamme
17.4. 3280g Hebamme
22.4. 3220g Hebamme
23.4. 3250g Hebamme
25.4. 3320g Hebamme
28.4. 3460g Hebamme
30.4. 3480g Hebamme
2.5. 3520g Hebamme
ich mache mir etwas Sorgen um meine kleine Maus, die sich mit der Gewichtszunahme schwer tut.
Sie kam nach Blasensprung wegen ausbleibender Wehen mit einem Kaiserschnitt zur Welt bei 39+2. (Ca. 36 Stunden nach dem Sprung). Bis dahin hatte ich 5x AB bekommen und vor dem Kaiserschnitt noch zwei Infusionen.
Mein erstes Kind war ein traumatischer Kaiserschnitt, der zweite war dagegen sehr schön und stimmig. Die Kleine kam noch im OP auf meine Brust und nach dem Nähen konnte ich direkt anlegen.
Nach 2 Tagen wurden wir entlassen, die Kinderärztin war etwas skeptisch wegen dem Gewichtsverlust, aber ich kannte das vom Großen und der Milcheinschuss war da und das Gewicht ging auch schon wieder nach oben. Die Stillberaterin im KH war dahingehend auch entspannt.
Am Abend des Entlassungstages war sie dann schon leicht gelblich. Sie wurde dann im Laufe der Tage etwas gelber, etwas müder, aber Hebamme befand alles in Ordnung. Die Gelbsucht ließ dann bald auch nach, verlief ziemlich nach Lehrbuch (Höhepunkt Tag 5). Das Gewicht stagnierte hier und ging dann sogar runter. Seitdem krabbeln wir mühsam Gramm für Gramm hoch, aber irgendwie nicht genug.
Seit dem 23.4. mach ich Wechselstillen, alle zwei Stunden. Phasenweise muss ich sie dazu wecken und dann ist es ein Kampf sie zum Trinken zu animieren. Zwei Minuten saugt sie gut und dann geht es los, dass sie längere Pausen. Wenn ich merke, sie saugt nicht so richtig, mache ich Brustkompression, wenn sie nichts mehr macht, animieren ich sie (Fußmassage und Wange streicheln gehen am Besten).
Ich bin da echt unsicher, wie viel ich sie selbst machen lassen soll und wie viel ich sie wecken soll. Wenn sie zehn Sekunden nicht saugt, animiere ich sie.
Das mache ich dann 15 Min pro Seite, 3-4 Wechsel sind dabei.
Zwischen den Wechselstillphasen kann es durchaus sein, dass sie an die Brust kommt, zwei, drei Schlucke trinkt und sich dann (wieder) in den Schlaf nuckelt. Als Mahlzeit zähle ich das nicht.
Nachts tu ich mir teilweise leider sehr schwer. Ich tu mein Bestes, um die vier Stunden max. einzuhalten, es gelingt aber nicht immer, da ich manchmal einfach wieder wegdöse. Die Kleine kommt eher nicht von selbst auf die Idee mich zu wecken…
Milch scheint sie genug zu bekommen, wie ihr Bruder auch schon spuckt sie recht viel. Zumindest, seit ich das Wechselstillen mache.
Bei der großen Gewichtszunahme letztes WE hatte ich sie auch viel nackig auf mir liegen, mache ich gerade wieder, aber kann das wirklich Einfluss auf die Zunahme haben?
Meine Hebamme möchte jetzt, dass ich übers WE abpumpe, scheint aber selbst nicht so ganz überzeugt, dass Zufüttern der richtige Weg ist. Ich dachte eher an abrahmen und das ggf. zufüttern.
Sie zeigt keine Hungeranzeichen, wenn sie wach und frisch gestillt ist, schaut sie sich interessiert um, man kann sie dann auch ablegen und sie ist dann 10-20 Min beschäftigt. Sie macht ausreichend Pipiwindeln (4-6) und auch Kacka (2-6), wobei ich das nicht ganz so regelmäßig tracke. Dadurch, dass ich sie auch zum aufwecken wickel, haben wir manchmal auch eher leichte Pipiwindeln. Aber auch immer mind. 3-4 schwere Pipiwindeln. Aber das passt laut Hebamme. (Ihr Bruder hing nur an der Brust, kenne es nicht, dass man ein Kind zufrieden ablegen kann)
Mit der Verdauung tut sie sich manchmal schwer und sie schluckt beim Stillen Luft, was ich vom Bruder her nicht kenne. Also Bäuerchen macht bei ihr Sinn, da kommt pro Mahlzeit 1-2 was. Weiß nur nicht, wie das kommt, da sie eigentlich echt gut andockt.
Mein Anliegen?
Wie bedenklich ist ihre Gewichtszunahme? Was sollen/ können wir noch tun/ verbessern?
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
In der Regel 10x pro Tag, seit dem 23.4. Wechselstillen, mind. alle 2 Stunden tagsüber, nachts ist der Plan alle 4 Stunden, klappt aber nicht immer.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-6 nasse Windeln, Stuhlgang ca. 2-6 mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Eigentlich guter Stillstart, keine Schwierigkeiten, eher Begeisterung, wie toll es klappt (vergleich zu Bruder)
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein, nur Hebamme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Die kleine Maus hatte eine leichte Gelbsucht, da ich zu dem Zeitpunkt nicht getrakt habe, könnte es sein, dass sie da ggf. etwas zu wenig gestillt hat.
Ich hatte rechts eine Brustvergrößerung, die Brust erscheint mir etwas schwächer als die Linke. War aber beim ersten Kind kein Thema, Abpumpen und ausstreichen ist weniger Effizient als links.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Der große Bruder hatte ein verkürztes Zungenbändchen, dass mit 6 Wochen durchtrennt wurde. Er selbst hat das mit dem Stillen aber sehr gut hinbekommen und trotz der Widrigkeiten sehr gut zugenommen. Stillprobleme kannte ich daher nicht.
Gewichtskurve:
9.4. 3300g Geburtsgewicht KH
11.4. 3010g KH
12.4. 3100g KH
14.4. 3240g Hebamme
16.4. 3280g Hebamme
17.4. 3280g Hebamme
22.4. 3220g Hebamme
23.4. 3250g Hebamme
25.4. 3320g Hebamme
28.4. 3460g Hebamme
30.4. 3480g Hebamme
2.5. 3520g Hebamme