Gute Gewichtszunahme trotzdem hungrig? (Teilstillen mit kontrollierter Pre Reduzierung durch IBCLC)
Verfasst: 27.11.2024, 19:10
Liebe Alle,
Ich lese seit geraumer Zeit hier im Forum mit, da wir seit der Geburt eigentlich mit Stillproblemen zu kämpfen haben.
Vorab ich werde von einer Stillberaterin (Ibclc) betreut. Ich möchte hier nur Zweitmeinungen hören, da ich so verunsichert bin.
Nur kurz unsere Geschichte. Meine Tochter ist am 26. September 2024 per spontan Geburt in der 39 + 3 geboren. Ich hatte einen Blasensprung und 10 Stunden später war sie da. Die Geburt war wunderschön, benötigten keine Schmerzmittel, bei den letzten zwei Wehen verabreichte mir der Arzt, ohne mein Einverständnis Oxytocin. Da ich schon 3 Stunden in den Presswehen lag und seiner Meinung nach die Wehen zu kurz waren und der Kopf immer wieder zurück rutschte.
Im Kreißsaal wurde sie mir nach circa 20 Minuten an die Brust gelegt, jedoch mit Stillhütchen, die Hebamme meinte, dass es sonst mit meinem Brustwarzen nicht funktionieren würde. Sie erklärte mir aber auch nicht, wie die Stilhütchen zu verwenden sind.
Ich ließ die hütchen dann im Zimmer weg und sie saugte toll was mich sehr glücklich machte, ich wollte und will unbedingt stillen. Hatte mich davor extrem viel informiert und deswegen wollte ich es ohne die Hütchen probieren. Es kam viel Kolostrum und sie nahm super gut zu, alle waren verwundert dass sie nach 2 Tagen das Geburtsgewicht von 3060 übertroffen hatte. Wir gehen am dritten Tag nach Hause am vierten Tag entwickelte ich hohes Fieber und meine Brüste waren nach allen versuchten Hausmitteln trotzdem entzunden und meine Hebamme schickte mich wieder in das Krankenhaus. Ich musste mit Antibiotika behandelt werden und wurde stationär aufgenommen. Meine Brustwarzen waren jetzt auch schon so wund, dass ich blutete und wieder das Stillen extrem weh tat. Hatte ich mir auch eingefallen. Ich musste wieder auf die Hütchen zurückgreifen. Was mich sehr traurig machte. Milch wurde durch die Belastung und die Entzündung immer weniger, und mein Mädchen nahm kontinuierlich ab. Somit wurde mir vom Krankenhaus eine Zufütterung per Flasche empfohlen. Ich wollte aber keine Flasche verwenden und fragte nach einer Sonde. Nach kurzer Zeit fütterte ich im Krankenhaus mit BES zu. Die Mengen wurden nicht kontrolliert und nach Bedarf zu gefüttert. Mit wurde auch eine Medela Symphonie empfohlen, die ich zu Hause weiterverwendete. Ich hatte eine betreuende Hebamme. Gewicht hatten wir aber nie notiert sie überwachte das und fütterten nach Bedarf mit dem BES. Erhöht sich ihr Gewicht langsam, stagnierte dann eine Woche lang. Die Kinderärztin empfohlen, uns nach Bedarf zu zu füttern und meinte, man kann nicht über füttern. Somit haben wir immer mindestens 120ml pro Stillmahlzeit (8x stillen plus Pumpen) dazu, die sie immer leerte. Sie hatte danach in einer Woche fast 900g zugenommen. Genau wissen wir es nicht, da da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht mit dokumentiert habe.
Ich wollte zum Vollstillen kommen und kontaktierte somit eine Stillberaterin, die mir dann zur Reduzierung der Pre riet, da sie so enorm zunahm.
Seit Anfang November dokumentieren wir nun mit die Daten, werde ich dann nachreichen.
Wir sind von circa 600 ml Premilch pro Tag auf jetzt circa 300 peo Tag runter. Sie nimmt laut Beraterin auf ihrer Percentile zu und wir können weiter reduzieren, wie viel mach ich nach Gefühl, da sie mir das nie so genau sagt.
Jetzt zu unserem Problem sorry für den langen Text.
Seit ich die Pre Milch reduziert habe lassen wir in der Nacht das BES konplett weg und stillen nach Bedarf was ca jede Stunde oder sogar 30 Minuten ist, ich und sie schlafen immer dabei an, deswegen weiß ich es nicht genau. Am Morgen hat sie jedoch immer meiner Meinung nach großen Hunger und wir füttern circa 60 ml zu. Danach immer 30 oder je nach Bedarf dann mehr.
Unser Problem ist, dass sie nach dem Stillen unter Tags immer sehr weinerlich ist und auch Hunger Anzeichen zeigt ich interpretiere es jedenfalls so. Die Stilberaterin meint wir können weiter reduzieren aber ich hab das Gefühl mein Kind hat jedes Mal noch Hunger. Ich füttere deswegen meistens zu den 30 ml noch mal 30 dazu, weil sie mir so leid tut und sich so an der Brust ärgert. Ich denke auch, ich hab einen sehr kurzen MSR und große Pausen zwischen drin, was natürlich auch sehr ärgert. Sie ist sehr ungeduldig, denke ich.
Was noch wichtig ist ich habe zwei Brustvergrößerungen hinter mir. Die letzte war 2018. Ich hatte davor sehr kleine Brüste und habe auch sehr kleine Brustwarzen und kleine Warzenhöfe. Das Implantat liegt unter dem Muskel, und die Naht ist in der Brustfalte. Laut meinem Operateur wurde stilfreundlich operiert. Leider bereue ich nun diese OP sehr und finde es auch nicht mehr ästhetisch, aber das ist ein anderes Thema.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: kann ein Baby trotz „guter Zunahme auf seiner Percentile“.
Sie zeigt, wie oben schon erwähnt, nicht jedes Mal und meistens nur unter Tags, Hungerzeichen wie zB: extrem ungeduldig an der Brust, immer wieder an und abdocken, sehr festes Nuckeln und dabei ärgerliche Geräusche machen, wenn ich sie abdocke weinen und Faust lutschen, danach wieder Nippel suchen und alles von vorne bis ich wie trage oder was nachgebe. Sie würde aber denke ich immer mehr trinken weil sie alles in ein paar Minuten eunter schlingt als gebe es kein Morgen. Sie trinkt Generell sehr gierig und schnell.
So, ich hoffe ich habe jetzt alles so gut es geht beschrieben, ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Ich versuche die Daten heute noch nachzureichen, wenn es sich ausgeht.
Ganz liebe Grüße
Eine sehr verzweifelte Mami
Ich lese seit geraumer Zeit hier im Forum mit, da wir seit der Geburt eigentlich mit Stillproblemen zu kämpfen haben.
Vorab ich werde von einer Stillberaterin (Ibclc) betreut. Ich möchte hier nur Zweitmeinungen hören, da ich so verunsichert bin.
Nur kurz unsere Geschichte. Meine Tochter ist am 26. September 2024 per spontan Geburt in der 39 + 3 geboren. Ich hatte einen Blasensprung und 10 Stunden später war sie da. Die Geburt war wunderschön, benötigten keine Schmerzmittel, bei den letzten zwei Wehen verabreichte mir der Arzt, ohne mein Einverständnis Oxytocin. Da ich schon 3 Stunden in den Presswehen lag und seiner Meinung nach die Wehen zu kurz waren und der Kopf immer wieder zurück rutschte.
Im Kreißsaal wurde sie mir nach circa 20 Minuten an die Brust gelegt, jedoch mit Stillhütchen, die Hebamme meinte, dass es sonst mit meinem Brustwarzen nicht funktionieren würde. Sie erklärte mir aber auch nicht, wie die Stilhütchen zu verwenden sind.
Ich ließ die hütchen dann im Zimmer weg und sie saugte toll was mich sehr glücklich machte, ich wollte und will unbedingt stillen. Hatte mich davor extrem viel informiert und deswegen wollte ich es ohne die Hütchen probieren. Es kam viel Kolostrum und sie nahm super gut zu, alle waren verwundert dass sie nach 2 Tagen das Geburtsgewicht von 3060 übertroffen hatte. Wir gehen am dritten Tag nach Hause am vierten Tag entwickelte ich hohes Fieber und meine Brüste waren nach allen versuchten Hausmitteln trotzdem entzunden und meine Hebamme schickte mich wieder in das Krankenhaus. Ich musste mit Antibiotika behandelt werden und wurde stationär aufgenommen. Meine Brustwarzen waren jetzt auch schon so wund, dass ich blutete und wieder das Stillen extrem weh tat. Hatte ich mir auch eingefallen. Ich musste wieder auf die Hütchen zurückgreifen. Was mich sehr traurig machte. Milch wurde durch die Belastung und die Entzündung immer weniger, und mein Mädchen nahm kontinuierlich ab. Somit wurde mir vom Krankenhaus eine Zufütterung per Flasche empfohlen. Ich wollte aber keine Flasche verwenden und fragte nach einer Sonde. Nach kurzer Zeit fütterte ich im Krankenhaus mit BES zu. Die Mengen wurden nicht kontrolliert und nach Bedarf zu gefüttert. Mit wurde auch eine Medela Symphonie empfohlen, die ich zu Hause weiterverwendete. Ich hatte eine betreuende Hebamme. Gewicht hatten wir aber nie notiert sie überwachte das und fütterten nach Bedarf mit dem BES. Erhöht sich ihr Gewicht langsam, stagnierte dann eine Woche lang. Die Kinderärztin empfohlen, uns nach Bedarf zu zu füttern und meinte, man kann nicht über füttern. Somit haben wir immer mindestens 120ml pro Stillmahlzeit (8x stillen plus Pumpen) dazu, die sie immer leerte. Sie hatte danach in einer Woche fast 900g zugenommen. Genau wissen wir es nicht, da da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht mit dokumentiert habe.
Ich wollte zum Vollstillen kommen und kontaktierte somit eine Stillberaterin, die mir dann zur Reduzierung der Pre riet, da sie so enorm zunahm.
Seit Anfang November dokumentieren wir nun mit die Daten, werde ich dann nachreichen.
Wir sind von circa 600 ml Premilch pro Tag auf jetzt circa 300 peo Tag runter. Sie nimmt laut Beraterin auf ihrer Percentile zu und wir können weiter reduzieren, wie viel mach ich nach Gefühl, da sie mir das nie so genau sagt.
Jetzt zu unserem Problem sorry für den langen Text.
Seit ich die Pre Milch reduziert habe lassen wir in der Nacht das BES konplett weg und stillen nach Bedarf was ca jede Stunde oder sogar 30 Minuten ist, ich und sie schlafen immer dabei an, deswegen weiß ich es nicht genau. Am Morgen hat sie jedoch immer meiner Meinung nach großen Hunger und wir füttern circa 60 ml zu. Danach immer 30 oder je nach Bedarf dann mehr.
Unser Problem ist, dass sie nach dem Stillen unter Tags immer sehr weinerlich ist und auch Hunger Anzeichen zeigt ich interpretiere es jedenfalls so. Die Stilberaterin meint wir können weiter reduzieren aber ich hab das Gefühl mein Kind hat jedes Mal noch Hunger. Ich füttere deswegen meistens zu den 30 ml noch mal 30 dazu, weil sie mir so leid tut und sich so an der Brust ärgert. Ich denke auch, ich hab einen sehr kurzen MSR und große Pausen zwischen drin, was natürlich auch sehr ärgert. Sie ist sehr ungeduldig, denke ich.
Was noch wichtig ist ich habe zwei Brustvergrößerungen hinter mir. Die letzte war 2018. Ich hatte davor sehr kleine Brüste und habe auch sehr kleine Brustwarzen und kleine Warzenhöfe. Das Implantat liegt unter dem Muskel, und die Naht ist in der Brustfalte. Laut meinem Operateur wurde stilfreundlich operiert. Leider bereue ich nun diese OP sehr und finde es auch nicht mehr ästhetisch, aber das ist ein anderes Thema.
Nun zu meiner eigentlichen Frage: kann ein Baby trotz „guter Zunahme auf seiner Percentile“.
Sie zeigt, wie oben schon erwähnt, nicht jedes Mal und meistens nur unter Tags, Hungerzeichen wie zB: extrem ungeduldig an der Brust, immer wieder an und abdocken, sehr festes Nuckeln und dabei ärgerliche Geräusche machen, wenn ich sie abdocke weinen und Faust lutschen, danach wieder Nippel suchen und alles von vorne bis ich wie trage oder was nachgebe. Sie würde aber denke ich immer mehr trinken weil sie alles in ein paar Minuten eunter schlingt als gebe es kein Morgen. Sie trinkt Generell sehr gierig und schnell.
So, ich hoffe ich habe jetzt alles so gut es geht beschrieben, ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
Ich versuche die Daten heute noch nachzureichen, wenn es sich ausgeht.
Ganz liebe Grüße
Eine sehr verzweifelte Mami