Zurück zum Vollstillen
Verfasst: 06.07.2024, 09:46
Hallo Zusammen,
vielen Dank für die tolle Möglichkeit sich hier austauschen und beraten zu lassen. Ich würde meine Tochter so gerne wieder voll stillen, da es anfangs so gut lief.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
2 Tage (Sonntag + Montag) komplett mit Flasche, da ich einen Infekt hatte und sie nicht stillen konnte. Stillfreundlicher zuzufüttern war leider nicht möglich. Ich habe 9x täglich abgepumpt. Sie bekam Muttermilch und zusätzlich Pre.
Dienstag konnte ich sie wieder anlegen, aber die Milchmenge ist stark zurückgegangen und sie entleert die Brust nicht mehr effektiv. Zufüttern über BES von 30-100ml. Gestern (16 Tage alt) hatte sie ihr Geburtsgewicht noch nicht erreicht. Ich soll nun 8x100ml täglich Zufüttern. Meine Hebamme rät zum Abstillen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?.
8-9 Mal täglich Stillen, in den ersten Tagen deutlich häufiger durch Clustern am Abend, musste ich einschränken aufgrund von wunden Brustwarzen, Stillmahlzeiten aktuell ca. 40 Minuten, 2-3 Stunden Pause, nachts bis zu 5 Stunden Pause.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
5-6 nasse Windeln, 1-3 Mal Stuhlgang täglich.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Direkt im Kreißsaal angedockt und getrunken. Die ersten Tage sehr engagiert an der Brust. Früher guter Milcheinschuss. Andocktechnik und viel Clustern führten zu wunden Brustwarzen. Sie hat die Brust sehr gut entleert. Dann Umstellung auf Stillhütchen wegen der Brustwarzen. Milchspendereflexe dadurch leicht verzögert, aber trotzdem guter Milchfluss. Dann kam der Infekt, meine Milchmenge ging zurück, Milchspendereflex stark verzögert und schließlich war ich körperlich nicht mehr in der Lage sie zu stillen. Zwei Tage später ging sie ohne Probleme wieder an die Brust, aber die Milchmenge ist stark reduziert. Keine Milchspendereflexe mehr, Brust wird nicht entleert. Ich kann immer weniger Pumpen und muss immer mehr Zufüttern. Ohne Stillhütchen kann ich sie aktuell nicht anlegen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Stillhütchen und Flasche 2 Tage lang.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich warte noch auf Rückmeldung von einer Stillberaterin.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
SDU der Mutter, aber gut eingestellt.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Stillprobleme mit meinem älteren Sohn zogen sich durch die komplette Stillzeit. Er ist anfangs gar nicht an die Brust gegangen, war "saugschwach", hatte ein hinteres verkürztes Zungenbändchen (spät erkannt) und dadurch hatte ich auch nicht viel Milch. Wir haben am Ende trotz aller Bemühungen nur 5 Monate gestillt. Dieses Mal sollte alles besser werden.
Daten:
19.06. 3660 g Geburt KH
23.06. 3360 g Hebamme
24.06. 3400 g Kinderärztin
25.06. 3440 g Hebamme
02.07. 3520 g Hebamme
05.07. 3520 g Hebamme
Die genaue Dokumentation habe ich gestern erst begonnen:
19.06.-30.06. Vollstillen nach Bedarf
01.07.-02.07. Flasche
03.07.-04.07. Stillen mit Zufüttern BES (30-100ml)
05.07. 3520 g, 8x gestillt, 260g Muttermilch, 170 ml PRE, 3x Stuhl, 5x Pipi
Meine Hebamme rät mir zum Abstillen. Ich würde aber so gerne stillen und es lief anfangs so gut. Bis auf die schmerzenden Brustwarzen war es für mich eine sehr innige schöne Erfahrung. Ich verstehe nicht, warum wir es nicht dahin zurück schaffen und nun wieder im Teufelskreis aus zu wenig Zunahme, zu wenig Milch und Zufüttern festhängen.
Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen.
vielen Dank für die tolle Möglichkeit sich hier austauschen und beraten zu lassen. Ich würde meine Tochter so gerne wieder voll stillen, da es anfangs so gut lief.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
2 Tage (Sonntag + Montag) komplett mit Flasche, da ich einen Infekt hatte und sie nicht stillen konnte. Stillfreundlicher zuzufüttern war leider nicht möglich. Ich habe 9x täglich abgepumpt. Sie bekam Muttermilch und zusätzlich Pre.
Dienstag konnte ich sie wieder anlegen, aber die Milchmenge ist stark zurückgegangen und sie entleert die Brust nicht mehr effektiv. Zufüttern über BES von 30-100ml. Gestern (16 Tage alt) hatte sie ihr Geburtsgewicht noch nicht erreicht. Ich soll nun 8x100ml täglich Zufüttern. Meine Hebamme rät zum Abstillen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?.
8-9 Mal täglich Stillen, in den ersten Tagen deutlich häufiger durch Clustern am Abend, musste ich einschränken aufgrund von wunden Brustwarzen, Stillmahlzeiten aktuell ca. 40 Minuten, 2-3 Stunden Pause, nachts bis zu 5 Stunden Pause.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
5-6 nasse Windeln, 1-3 Mal Stuhlgang täglich.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Direkt im Kreißsaal angedockt und getrunken. Die ersten Tage sehr engagiert an der Brust. Früher guter Milcheinschuss. Andocktechnik und viel Clustern führten zu wunden Brustwarzen. Sie hat die Brust sehr gut entleert. Dann Umstellung auf Stillhütchen wegen der Brustwarzen. Milchspendereflexe dadurch leicht verzögert, aber trotzdem guter Milchfluss. Dann kam der Infekt, meine Milchmenge ging zurück, Milchspendereflex stark verzögert und schließlich war ich körperlich nicht mehr in der Lage sie zu stillen. Zwei Tage später ging sie ohne Probleme wieder an die Brust, aber die Milchmenge ist stark reduziert. Keine Milchspendereflexe mehr, Brust wird nicht entleert. Ich kann immer weniger Pumpen und muss immer mehr Zufüttern. Ohne Stillhütchen kann ich sie aktuell nicht anlegen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Stillhütchen und Flasche 2 Tage lang.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich warte noch auf Rückmeldung von einer Stillberaterin.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
SDU der Mutter, aber gut eingestellt.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Stillprobleme mit meinem älteren Sohn zogen sich durch die komplette Stillzeit. Er ist anfangs gar nicht an die Brust gegangen, war "saugschwach", hatte ein hinteres verkürztes Zungenbändchen (spät erkannt) und dadurch hatte ich auch nicht viel Milch. Wir haben am Ende trotz aller Bemühungen nur 5 Monate gestillt. Dieses Mal sollte alles besser werden.
Daten:
19.06. 3660 g Geburt KH
23.06. 3360 g Hebamme
24.06. 3400 g Kinderärztin
25.06. 3440 g Hebamme
02.07. 3520 g Hebamme
05.07. 3520 g Hebamme
Die genaue Dokumentation habe ich gestern erst begonnen:
19.06.-30.06. Vollstillen nach Bedarf
01.07.-02.07. Flasche
03.07.-04.07. Stillen mit Zufüttern BES (30-100ml)
05.07. 3520 g, 8x gestillt, 260g Muttermilch, 170 ml PRE, 3x Stuhl, 5x Pipi
Meine Hebamme rät mir zum Abstillen. Ich würde aber so gerne stillen und es lief anfangs so gut. Bis auf die schmerzenden Brustwarzen war es für mich eine sehr innige schöne Erfahrung. Ich verstehe nicht, warum wir es nicht dahin zurück schaffen und nun wieder im Teufelskreis aus zu wenig Zunahme, zu wenig Milch und Zufüttern festhängen.
Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen.