Stillstart -Zufüttern nötig - dringend Hilfe
Verfasst: 19.03.2024, 18:36
Hallo zusammen,
Ich verzweifle gerade und brauche dringend Hilfe.
Ich habe vor 5 Tagen mein zweites Kind bekommen. Ich stille voll und bisher lief es eigentlich ganz ok. Leider hat meine Tochter nun die 10% Marke unterschritten und morgen müssen wir zur U2. Daher hat meine Hebamme empfohlen jetzt erstmal über ein Brusternährungsset 50 ml PRE pro Mahlzeit zu zufüttern. Zusätzlich soll ich abpumpen und gucken, wieviel PRE ich durch Mumi ersetzen kann.
Ich habe bei meinem ersten Kind bereits eine sehr schlechte Stillerfahrung gemacht. Da wurde bereits im KH mit einer Flasche zugefüttert und er hatte direkt eine Saugverwirrung. Ich kam nie so richtig in die Milchproduktion und habe immer meine MuMi nur als „Snack on top“ gegeben. Das habe ich 4 Monate durchgezogen und aufgegeben. Ich will auf gar keinen Fall wieder in diese Situation kommen. Bin jetzt aber bereits mental total am Ende. Dieses Zufüttern-Thema macht mich so fertig, dass ich gerade alles anzweifle. Ich hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann. Ich würde wirklich sehr gerne voll stillen.
Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bisher wurde zwei mal zugefüttert. Jeweils mit PRE. Einmal 13 ml und einmal 20 ml.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Meine Tochter trinkt gerne im Wechsel. Ich starte mit einer Brust, dann dockt sie nach ca. 10 Minuten ab und wir gehen zur anderen Brust. Dort dasselbe Spiel, bis wir jede Brust 2 mal hatten. Insgesamt also 20 Minuten pro Brust. Wenn sie Clustert, was bisher hauptsächlich nachts passiert, dann kann es schonmal sein, dass wir dieses Spiel mit Brustwechsel über mehrere Stunden machen. Danach schläft sie in der Regel für 2-3 Stunden. Danach spüre ich auch immer deutlich Spannung in der Brust. Ich selber habe den Eindruck, dass ich ausreichend Milch habe.
Tagsüber stille ich meine Tochter insgesamt fast eine Stunde, weil wir oft lange brauchen zum andocken. Das andocken klappt oft nicht richtig und ich muss andocken und wieder neu andocken. Meine Brüste sind inzwischen auch sehr wund.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Seit zwei Tagen hat sie keinen Stuhlgang mehr. Wir kommen auf gut 4 Urin-Windeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im KH wurde direkt nach der Geburt gestillt, aber mit Andock-Problemen. An den darauffolgenden Tagen lief es eigentlich gut. Es gab zwar andocken-Probleme, aber sie hat gut getrunken und ab Tag 3 hatte ich bereits den Milcheinschuss. Grundsätzlich habe ich schon den Eindruck, dass sie durch ihr clustern meine Milchproduktion gut stimuliert. Wenn ich nun zufüttern, wird sie ja nicht mehr clustern und der stimulus fällt weg. Ich bezweifle, dass ich das durch abpumpen auffangen kann.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, da bin ich aufgrund der Stillgeschichte mit meinem ersten Kind sehr vorsichtig. Neben der Brust hat sie bisher nur das BES kennen gelernt.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Soweit ich weiß nicht. Im KH hat ein Kinderarzt bereits geschaut, ob das Zungenband in Ordnung ist. Werde es aber morgen bei der U2 auch nochmal nachfragen.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Der Wille war da. Das war’s dann auch. Meine Stillbeziehung ist sehr schnell gescheitert, als bereits in den ersten Tagen nach der Geburt sehr viel PRE per Flasche durch die Krankenschwestern zugefüttert wurde. Ich glaube ich hatte keine Chance. Ich habe dann zuhause versucht mit abpumpen wieder aufzuholen aber ich habe höchstens 100 ml am Tag geschafft. Das hat lange nicht gereicht. Nach 4 Monaten habe ich aufgegeben.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
14.03. 3100 g Geburt KH und Entlassung am Nachmittag
15.03. 2955 g Hebamme
17.03. 2770 g Hebamme
18.03. 2770 g Hebamme
19.03. 2750 g Hebamme
Ich verzweifle gerade und brauche dringend Hilfe.
Ich habe vor 5 Tagen mein zweites Kind bekommen. Ich stille voll und bisher lief es eigentlich ganz ok. Leider hat meine Tochter nun die 10% Marke unterschritten und morgen müssen wir zur U2. Daher hat meine Hebamme empfohlen jetzt erstmal über ein Brusternährungsset 50 ml PRE pro Mahlzeit zu zufüttern. Zusätzlich soll ich abpumpen und gucken, wieviel PRE ich durch Mumi ersetzen kann.
Ich habe bei meinem ersten Kind bereits eine sehr schlechte Stillerfahrung gemacht. Da wurde bereits im KH mit einer Flasche zugefüttert und er hatte direkt eine Saugverwirrung. Ich kam nie so richtig in die Milchproduktion und habe immer meine MuMi nur als „Snack on top“ gegeben. Das habe ich 4 Monate durchgezogen und aufgegeben. Ich will auf gar keinen Fall wieder in diese Situation kommen. Bin jetzt aber bereits mental total am Ende. Dieses Zufüttern-Thema macht mich so fertig, dass ich gerade alles anzweifle. Ich hoffe sehr, dass mir jemand helfen kann. Ich würde wirklich sehr gerne voll stillen.
Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Bisher wurde zwei mal zugefüttert. Jeweils mit PRE. Einmal 13 ml und einmal 20 ml.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Meine Tochter trinkt gerne im Wechsel. Ich starte mit einer Brust, dann dockt sie nach ca. 10 Minuten ab und wir gehen zur anderen Brust. Dort dasselbe Spiel, bis wir jede Brust 2 mal hatten. Insgesamt also 20 Minuten pro Brust. Wenn sie Clustert, was bisher hauptsächlich nachts passiert, dann kann es schonmal sein, dass wir dieses Spiel mit Brustwechsel über mehrere Stunden machen. Danach schläft sie in der Regel für 2-3 Stunden. Danach spüre ich auch immer deutlich Spannung in der Brust. Ich selber habe den Eindruck, dass ich ausreichend Milch habe.
Tagsüber stille ich meine Tochter insgesamt fast eine Stunde, weil wir oft lange brauchen zum andocken. Das andocken klappt oft nicht richtig und ich muss andocken und wieder neu andocken. Meine Brüste sind inzwischen auch sehr wund.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Seit zwei Tagen hat sie keinen Stuhlgang mehr. Wir kommen auf gut 4 Urin-Windeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im KH wurde direkt nach der Geburt gestillt, aber mit Andock-Problemen. An den darauffolgenden Tagen lief es eigentlich gut. Es gab zwar andocken-Probleme, aber sie hat gut getrunken und ab Tag 3 hatte ich bereits den Milcheinschuss. Grundsätzlich habe ich schon den Eindruck, dass sie durch ihr clustern meine Milchproduktion gut stimuliert. Wenn ich nun zufüttern, wird sie ja nicht mehr clustern und der stimulus fällt weg. Ich bezweifle, dass ich das durch abpumpen auffangen kann.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, da bin ich aufgrund der Stillgeschichte mit meinem ersten Kind sehr vorsichtig. Neben der Brust hat sie bisher nur das BES kennen gelernt.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Soweit ich weiß nicht. Im KH hat ein Kinderarzt bereits geschaut, ob das Zungenband in Ordnung ist. Werde es aber morgen bei der U2 auch nochmal nachfragen.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Der Wille war da. Das war’s dann auch. Meine Stillbeziehung ist sehr schnell gescheitert, als bereits in den ersten Tagen nach der Geburt sehr viel PRE per Flasche durch die Krankenschwestern zugefüttert wurde. Ich glaube ich hatte keine Chance. Ich habe dann zuhause versucht mit abpumpen wieder aufzuholen aber ich habe höchstens 100 ml am Tag geschafft. Das hat lange nicht gereicht. Nach 4 Monaten habe ich aufgegeben.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
14.03. 3100 g Geburt KH und Entlassung am Nachmittag
15.03. 2955 g Hebamme
17.03. 2770 g Hebamme
18.03. 2770 g Hebamme
19.03. 2750 g Hebamme