Ich lasse mal meine Gedanken hier:
Ich
vermute, dass ich ein Ladybug bin.
Allerdings kam das bei dem Test nicht raus, bzw. wenn ich den Test auf Papier mache, kommt gar nichts Eindeutiges raus. Viele Fragen sind für mich auch nicht eindeutig zu beantworten.
Ich mag visuelle Klarheit. Glaube ich. Vielleicht habe ich auch einfach nur kein Händchen für Deko?

Bei anderen finde ich sichtbare Sachen nämlich oft wohnlich und gemütlich!
Aber ich hasse Staub und Abstauben, daher kommen offene Aufbewahrungslösungen für mich nicht wirklich in Frage, außer bei ganz häufig genutzten Gegenständen.
Selbst an Bücherregalen (die ich gerne anschaue) bevorzuge ich Glastüren wegen Staub
Andererseits stehe ich mir da vielleicht doch selbst im Weg, weil offene Systeme mir eigentlich einfacher fallen würden? Ich weiß es nicht.
Ich habe Probleme mit dem Wegräumen von Sachen.
Wenn ich eine Kiste von einer Kiste nehmen muss, um etwas in die untere Kiste zu legen, dann mache ich das nicht.
Noch wahrscheinlicher würde ich die obere Kiste allerdings schon beim Rausnehmen nicht zurückstellen, sondern auf dem Boden stehen lassen. Tagelang.
Ich bin die Königin des Prokrastinierens!
Ich mag in der Theorie detaillierte Ablagesysteme für Papier (und auch für andere Sachen), schaffe es dann aber nicht, sie zu benutzen.
Ich habe perfektionistische Tendenzen, bzw. zerdenke Sachen oft, statt einfach mal anzufangen
Ich "sehe" Dreck und Chaos nach einer Weile nicht mehr. Bis sich Besuch ankündigt, dann sehe ich es plötzlich
Ich neige dazu, Dinge die noch nicht fertig sind, offen liegen zu lassen, damit ich sie nicht "vergesse".
Nähprojekte, Papiere, Sachen die ich noch zu Verkaufen einstellen will, usw.
Aber nach ein paar Tagen "sehe" ich die auch nicht mehr
Inhalte von Schränken die sich nicht sehe, "vergesse" ich gerne. Ich habe nicht alles auf dem Schirm, was ich besitze. D.h. um es wieder zu finden muss es für mich an einem logischen Ort sein, oder da, wo auch thematisch ähnliche Sachen sind. "Schreibwaren-Schublade" kann ich mir merken. Was da drin ist nicht. Aber wenn da keine Tintenpatronen sind, dann haben wir keine mehr. Oder so.
Ich glaube, Label würden mir helfen. Habe ich noch nicht so wirklich konsequent ausprobiert. Aber auf Kisten und Kartons schreibe ich gerne was drauf.
Ich mache Stapel. Völlig ungeordnete Stapel. Mit Kram der rumliegt. Und dann finde ich nichts mehr
Wenn ich aufräume, fange ich oft mit Sachen an, die keinen wirklichen Impact auf das Aussehen der Wohnung haben. Inhalt einer Schublade z.B. oder das Handtuchfach.
Ich erfreue mich daran, die Schubladen, in denen Ordnung herrscht, an zu schauen. Manchmal mache ich sie auf, nur um zu gucken
Aussortieren oder Aufräumen beginnt bei mir immer damit, erst mal
alles aus dem Schrak/Fach/Schublade raus zu nehmen
Aufräumen wie das in diesem einen Video gezeigt wird anhand der Bastelfächer im Schrank würde mich Wahnsinnig machen. ich schreie da beim Zugucken schon die ganze Zeit "Nimm den ganzen Kram doch einfach raus, dann siehst du was du hast und kannst es sinnvoll wieder einräumen"
Ich fange viel an und bringe vieles nicht zu Ende
Was für mich bisher gut funktioniert hat:
- Klamotten nach Kondo aufstellen. Ich sehe alles, finde alles, mein Klamotten-Schrank ist immer ordentlich. Aber inzwischen nervt mich das ewige Falten gewaltig.
- Wenn Schränke/Regale nicht zu voll sind, so dass reintun und rausnehmen einfach ist
- Schubladen, in denen offene Kisten stehen/Unterteilungen sind.
Am besten thematisch sortiert, also z.B. alles was mit "Papier" zu tun hat in einer Schublade (Stifte, Schnellhefter, Kleber, Tintenpatronen, Geschenkpapier, Collegeblöcke, Umschläge, Briefmarken, usw.
- Körbchen/Container generell, weil diemir den Platz anzeigen, wo etwas hingehört. Dann ist es wahrscheinlicher, dass ich es zurücklege.
- Für Papiere/Dokumente funktioniert für mich Hängeregister sehr sehr viel besser als Ordner. Aber trotzdem ist es mein Endgegner.
Was denkt ihr, was bin ich für ein Tier?