Endlich voll Stillen
Verfasst: 07.03.2023, 19:49
Hallo Zusammen,
vorweg ganz lieben Dank für eure wertvolle Arbeit und die kompetente Unterstützung.
Mein Sohn wird morgen 10 Wochen alt und ich habe ein unheimlich großes Bedürfnis ihn voll zu stillen. Leider gelingt es mir trotz aller Bemühungen bisher nicht. Die Geburt war lang und schwierig, endete letztendlich mit einer Saugglockengeburt. Davon war sowohl mein Sohn als auch ich vollkommen geschafft. Wir haben zwar direkt mit Hautkontakt kuscheln können, er hat auch Suchverhalten gezeigt, aber keine richtigen Andockversuche gemacht. Im KH war es sehr stressig und es hat trotz Stillberaterin, die hinzugezogen wurde, nicht geklappt ihn anzulegen. Mir wurde dann direkt zu einem Stillhütchen geraten, aber auch damit hat es nicht geklappt. Wir sind noch am gleichen Tag nach Hause gegangen und meine Nachsorgehebamme (und Stillberaterin) ist direkt vorbei gekommen. Auch da hat das Anlegen nicht funktioniert. Ich konnte dann gut Kolostrum ausstreichen, da ich es in der Schwangerschaft schon geübt hatte und wir begannen mit Fingerfeeding. Am nächsten Tag habe ich angefangen abzupumpen. Nach einer Woche klappte das Anlegen erstmals - allerdings nur mit Stillhütchen. In der zweiten Woche konnte ich ihn dann 3-4 Mal täglich anlegen, kein effektives Saugen und meist schlechte Andocktechnik.Wir haben uns dann in den darauffolgenden Wochen mit viel Geduld langsam zu mehr Stillen, weniger Zufüttern und einer besseren Technik hoch gearbeitet - immer in Begleitung der Hebamme. Hin und wieder haben wir nach ca. 5 Wochen auch eine Flasche zum Zufüttern verwendet, da wir den Eindruck hatten er schluckt sehr viel Luft beim Fingerfeeding.
Vom 30.01. bis 13.2. habe ich ihn endlich voll gestillt und war so glücklich. Die Technik hat sich durch das viele Stillen deutlich verbessert. Was Anfangs mit viel Stress verbunden war (Schreien, auf Brustwarze beißen, nur schlafen) wurde angenehmer und er hat während einer Mahlzeit mehrere MSR ausgelöst. Die andere Brust lief deutlich mit. Allerdings hat er in der Zeit relativ viel geweint. Am 13.2. hatte er aber in 10 Tagen nur 80g zugenommen und war auch mit der Perzentile abgerauscht. Auf Anraten meiner Hebamme habe ich ihn dann immer angelegt, wenn er wach war und 280ml mit Flasche zugefüttert. Abgepumpte Milch und mit Pre aufgefüllt, da ich durch das ständige Anlegen nicht mehr zum Abpumpen komme. Außerdem ist er sehr frustriert, wenn ich gerade viel gepumpt habe und er dann anglegt wird. Seitdem nimmt er besser zu und ist wieder gut gelaut, aber er trinkt täglich schlechter an der Brust. Ich habe alles versucht, um gegenzusteuern. Intuitives Stillen mit Hautkontakt (keine Chance, er schreit sich in Rage, schläft erschöpft ein und schreit beim Aufwachen weiter), stundenlanges ungestörtes Zusammensein mit ständigen Stillen, Nickerchen, Stillen usw. (nach 6 Stunden war er so unzufrieden, dass er trotzdem zugefüttert werden musste.) Wechselstillen im 5-10 Minutentakt. Trotz allem wird er immer passiver an der Brust, löst weniger MSR aus, schläft deutlich schneller ein oder schreit. Meine Milchmenge hat sich auch wieder reduziert. Die Brüste fühlen sich weichr an und laufen kaum noch mit, wenn auf der anderen Seite der MSR ausgelöst wird. Manchmal kann ich nur noch 40ml abpumpen. Meiner Einschätzung nach sind wir wieder in einer Abwärtsspirale aus weniger Trinken, weniger Stuhl, mehr Schlafen.
Die Hauptursache, dass er nicht genug bekommt, sehe ich darin, dass er nicht effektiv genug die Brust leeren kann. Er saugt an 4-5 Mal - Schlucken, Pause von 5-10 Sekunden oder mehr, dann wieder Saugen. Selbst wenn er einen MSR ausgelöst hat und die Brust extrem voll ist (morgens, aktuell seltener) macht er Pausen! Diesen Saugen-Schlucken, Saugen-Schlucken Rhythmus zeigt er einfach nie.
Ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen, dass er offenbar vor Hunger geweint hat während ich voll gestillt habe. Mir fehlt mittlerweile das Vetrauen, dass ich ihn durch Stillen sättigen kann. Bei jedem Zungenspiel oder Weinen denke ich, dass er Hunger haben könnte. Wenn er länger als 3 Stunden schläft, habe ich Sorge, dass er zu wenig stillt. Gleichzeitig habe ich eine Abneigung dagegen, dass er die Flasche, insbesondere mit Pre, bekommt. Ich dachte ich muss nur Durchhalten und dann werden wir irgendwann eine glückliche Stillbeziehung haben, aber meine Zuversicht schwindet mit jeder Woche. Es war so ein harter langer Weg ihn überhaupt zum Stillen zu bewegen. Das alles macht mich absolut fertig und es sind in den letzten Tagen viele Tränen geflossen, aber mein Wunsch zu Stillen ist einfach ungebrochen.
*Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, mit Mutterlich und Pre. Aktuell 3-4x täglich insgesamt 280ml (ca. 100ml Muttermilch und 180ml Pre).
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ca. 6-8 Mal täglich 40-90 Min. (teilweise mit Abdocken und Nickerchen dazwischen, könnte also auch als mehr gezählt werden). Tagsüber allerhöchstens 2 Stunden Schlafpausen, nachts auch 5 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
5-6 volle Pipiwindeln, Stuhl meist nur alle 5-8 Tage
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Schwierige Geburt, Suchverhalten in den ersten Stunde, aber kein Andocken.
1-2. Woche sehr verschlafenes Baby, musste alle 2-3 Stunden zum Fingerfeeding mit abgepumpter Muttermilch geweckt werden. Anlegen klappte zum Ende ca. 3-4 Mal täglich ohne gute Andocktechnik und kein effektives Saugen. Nur mit Stillhütchen. Sehr häufig hat er aber auch geweint und geschrien, wenn er gemerkt hat, dass er Andocken sollte. In den folgenden Wochen wurde das Stillen mehr, Fingerfeeding seltener bis zum vollen Stillen. Aufgrund von zu geringer Gewichtszunahme dann wieder Zufüttern von 280ml täglich seit dem 13.2.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Stillhütchen. Ohne kann ich ihn gar nicht anlegen. Er schreit sofort, wenn er merkt, dass kein Stillhütchen da ist. Ich habe mehrfach versucht ihn bei gutem Saugverhalten, abzudocken, das Stillhütchen zu entfernen und ihn wieder andocken zu lassen. 2-3 Mal hat er dann ohne Hütchen angedockt, 1x sogar richtig getrunken. Mittlerweile schreit er gleich los, wenn ich es wegnehme und er merkt, dass keins da ist.
Flasche (Avent, 0er Sauger) seit 2-3 Wochen mit paced bottle feeding. Allerdings weint er direkt, wenn man Pausen einlegt.
Schnuller spuckt er grundsätzlich aus.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, die gleichzeitig Stillberaterin ist: s.o.
Kinderärztin
Nächste Woche osteopathische Behandlung.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht in den ersten Tagen nach der Geburt. Herzgeräusch beim letzten Termin entdeckt - wird beim Spezialisten abgeklärt. Ansonsten unauffällig. Am 23.2. waren wir beim Notdienst, da er 6h nicht richtig trinken wollte: eventuell ein Mundsoor, der 10 Tage behandelt wurde. Ansonsten alles unauffällig.
Ich habe eine gut eingestellte SDU, nehme L-Thyrox.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind.
Gewichtsdaten:
28.12.22 3520g Krankenhaus (Geburtsgewicht)
31.12.22 3120g Hebamme
05.01.22 3350g Hebamme
14.01.22 3600g Hebamme
16.01.22 3800g Hebamme
23.01.22 3920g Hebamme
27.01.22 4000g Hebamme
01.02.22 4120g Hebamme
13.02.22 4200g Hebamme
18.02.22 4500g Hebamme
25.02.22 4800g Hebamme
Ich bin sehr verzweifelt und dankbar um jeden Tipp. An der Brust zu füttern habe ich mehrfach mit einer Spritze+Sonde versucht. Das hat bisher nicht geklappt, da er dann nicht mehr richtig ansaugen kann (kein Vakuum mehr entsteht) und sofort zu Schreien beginnt. Zu oft darf ich ihn auch nicht mit solchen Aktionen frustrieren, denn dann fängt er schnell an wieder das Andocken an die Brust zu verweigern.
Ganz lieben Dank schon mal im Voraus.
Meldet euch auch gerne, wenn noch Informationen fehlen.
vorweg ganz lieben Dank für eure wertvolle Arbeit und die kompetente Unterstützung.
Mein Sohn wird morgen 10 Wochen alt und ich habe ein unheimlich großes Bedürfnis ihn voll zu stillen. Leider gelingt es mir trotz aller Bemühungen bisher nicht. Die Geburt war lang und schwierig, endete letztendlich mit einer Saugglockengeburt. Davon war sowohl mein Sohn als auch ich vollkommen geschafft. Wir haben zwar direkt mit Hautkontakt kuscheln können, er hat auch Suchverhalten gezeigt, aber keine richtigen Andockversuche gemacht. Im KH war es sehr stressig und es hat trotz Stillberaterin, die hinzugezogen wurde, nicht geklappt ihn anzulegen. Mir wurde dann direkt zu einem Stillhütchen geraten, aber auch damit hat es nicht geklappt. Wir sind noch am gleichen Tag nach Hause gegangen und meine Nachsorgehebamme (und Stillberaterin) ist direkt vorbei gekommen. Auch da hat das Anlegen nicht funktioniert. Ich konnte dann gut Kolostrum ausstreichen, da ich es in der Schwangerschaft schon geübt hatte und wir begannen mit Fingerfeeding. Am nächsten Tag habe ich angefangen abzupumpen. Nach einer Woche klappte das Anlegen erstmals - allerdings nur mit Stillhütchen. In der zweiten Woche konnte ich ihn dann 3-4 Mal täglich anlegen, kein effektives Saugen und meist schlechte Andocktechnik.Wir haben uns dann in den darauffolgenden Wochen mit viel Geduld langsam zu mehr Stillen, weniger Zufüttern und einer besseren Technik hoch gearbeitet - immer in Begleitung der Hebamme. Hin und wieder haben wir nach ca. 5 Wochen auch eine Flasche zum Zufüttern verwendet, da wir den Eindruck hatten er schluckt sehr viel Luft beim Fingerfeeding.
Vom 30.01. bis 13.2. habe ich ihn endlich voll gestillt und war so glücklich. Die Technik hat sich durch das viele Stillen deutlich verbessert. Was Anfangs mit viel Stress verbunden war (Schreien, auf Brustwarze beißen, nur schlafen) wurde angenehmer und er hat während einer Mahlzeit mehrere MSR ausgelöst. Die andere Brust lief deutlich mit. Allerdings hat er in der Zeit relativ viel geweint. Am 13.2. hatte er aber in 10 Tagen nur 80g zugenommen und war auch mit der Perzentile abgerauscht. Auf Anraten meiner Hebamme habe ich ihn dann immer angelegt, wenn er wach war und 280ml mit Flasche zugefüttert. Abgepumpte Milch und mit Pre aufgefüllt, da ich durch das ständige Anlegen nicht mehr zum Abpumpen komme. Außerdem ist er sehr frustriert, wenn ich gerade viel gepumpt habe und er dann anglegt wird. Seitdem nimmt er besser zu und ist wieder gut gelaut, aber er trinkt täglich schlechter an der Brust. Ich habe alles versucht, um gegenzusteuern. Intuitives Stillen mit Hautkontakt (keine Chance, er schreit sich in Rage, schläft erschöpft ein und schreit beim Aufwachen weiter), stundenlanges ungestörtes Zusammensein mit ständigen Stillen, Nickerchen, Stillen usw. (nach 6 Stunden war er so unzufrieden, dass er trotzdem zugefüttert werden musste.) Wechselstillen im 5-10 Minutentakt. Trotz allem wird er immer passiver an der Brust, löst weniger MSR aus, schläft deutlich schneller ein oder schreit. Meine Milchmenge hat sich auch wieder reduziert. Die Brüste fühlen sich weichr an und laufen kaum noch mit, wenn auf der anderen Seite der MSR ausgelöst wird. Manchmal kann ich nur noch 40ml abpumpen. Meiner Einschätzung nach sind wir wieder in einer Abwärtsspirale aus weniger Trinken, weniger Stuhl, mehr Schlafen.
Die Hauptursache, dass er nicht genug bekommt, sehe ich darin, dass er nicht effektiv genug die Brust leeren kann. Er saugt an 4-5 Mal - Schlucken, Pause von 5-10 Sekunden oder mehr, dann wieder Saugen. Selbst wenn er einen MSR ausgelöst hat und die Brust extrem voll ist (morgens, aktuell seltener) macht er Pausen! Diesen Saugen-Schlucken, Saugen-Schlucken Rhythmus zeigt er einfach nie.
Ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen, dass er offenbar vor Hunger geweint hat während ich voll gestillt habe. Mir fehlt mittlerweile das Vetrauen, dass ich ihn durch Stillen sättigen kann. Bei jedem Zungenspiel oder Weinen denke ich, dass er Hunger haben könnte. Wenn er länger als 3 Stunden schläft, habe ich Sorge, dass er zu wenig stillt. Gleichzeitig habe ich eine Abneigung dagegen, dass er die Flasche, insbesondere mit Pre, bekommt. Ich dachte ich muss nur Durchhalten und dann werden wir irgendwann eine glückliche Stillbeziehung haben, aber meine Zuversicht schwindet mit jeder Woche. Es war so ein harter langer Weg ihn überhaupt zum Stillen zu bewegen. Das alles macht mich absolut fertig und es sind in den letzten Tagen viele Tränen geflossen, aber mein Wunsch zu Stillen ist einfach ungebrochen.
*Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, mit Mutterlich und Pre. Aktuell 3-4x täglich insgesamt 280ml (ca. 100ml Muttermilch und 180ml Pre).
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ca. 6-8 Mal täglich 40-90 Min. (teilweise mit Abdocken und Nickerchen dazwischen, könnte also auch als mehr gezählt werden). Tagsüber allerhöchstens 2 Stunden Schlafpausen, nachts auch 5 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
5-6 volle Pipiwindeln, Stuhl meist nur alle 5-8 Tage
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Schwierige Geburt, Suchverhalten in den ersten Stunde, aber kein Andocken.
1-2. Woche sehr verschlafenes Baby, musste alle 2-3 Stunden zum Fingerfeeding mit abgepumpter Muttermilch geweckt werden. Anlegen klappte zum Ende ca. 3-4 Mal täglich ohne gute Andocktechnik und kein effektives Saugen. Nur mit Stillhütchen. Sehr häufig hat er aber auch geweint und geschrien, wenn er gemerkt hat, dass er Andocken sollte. In den folgenden Wochen wurde das Stillen mehr, Fingerfeeding seltener bis zum vollen Stillen. Aufgrund von zu geringer Gewichtszunahme dann wieder Zufüttern von 280ml täglich seit dem 13.2.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, Stillhütchen. Ohne kann ich ihn gar nicht anlegen. Er schreit sofort, wenn er merkt, dass kein Stillhütchen da ist. Ich habe mehrfach versucht ihn bei gutem Saugverhalten, abzudocken, das Stillhütchen zu entfernen und ihn wieder andocken zu lassen. 2-3 Mal hat er dann ohne Hütchen angedockt, 1x sogar richtig getrunken. Mittlerweile schreit er gleich los, wenn ich es wegnehme und er merkt, dass keins da ist.
Flasche (Avent, 0er Sauger) seit 2-3 Wochen mit paced bottle feeding. Allerdings weint er direkt, wenn man Pausen einlegt.
Schnuller spuckt er grundsätzlich aus.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme, die gleichzeitig Stillberaterin ist: s.o.
Kinderärztin
Nächste Woche osteopathische Behandlung.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Gelbsucht in den ersten Tagen nach der Geburt. Herzgeräusch beim letzten Termin entdeckt - wird beim Spezialisten abgeklärt. Ansonsten unauffällig. Am 23.2. waren wir beim Notdienst, da er 6h nicht richtig trinken wollte: eventuell ein Mundsoor, der 10 Tage behandelt wurde. Ansonsten alles unauffällig.
Ich habe eine gut eingestellte SDU, nehme L-Thyrox.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Erstes Kind.
Gewichtsdaten:
28.12.22 3520g Krankenhaus (Geburtsgewicht)
31.12.22 3120g Hebamme
05.01.22 3350g Hebamme
14.01.22 3600g Hebamme
16.01.22 3800g Hebamme
23.01.22 3920g Hebamme
27.01.22 4000g Hebamme
01.02.22 4120g Hebamme
13.02.22 4200g Hebamme
18.02.22 4500g Hebamme
25.02.22 4800g Hebamme
Ich bin sehr verzweifelt und dankbar um jeden Tipp. An der Brust zu füttern habe ich mehrfach mit einer Spritze+Sonde versucht. Das hat bisher nicht geklappt, da er dann nicht mehr richtig ansaugen kann (kein Vakuum mehr entsteht) und sofort zu Schreien beginnt. Zu oft darf ich ihn auch nicht mit solchen Aktionen frustrieren, denn dann fängt er schnell an wieder das Andocken an die Brust zu verweigern.
Ganz lieben Dank schon mal im Voraus.
Meldet euch auch gerne, wenn noch Informationen fehlen.