Nach 3 Wochen Geburtsgewicht nicht erreicht- Entwicklungsstörung?
Verfasst: 05.08.2022, 14:04
Hallo liebes Forum,
wir benötigen euren Rat.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, seit dem 3. Tag mit pre Milch von BEBA ha expert. Anfangs 10ml zu jeder Mahlzeit, dann deutlich gesteigert mit sehr großen Mengen pro Mahlzeit, siehe im Detail unten. Die pre Nahrung hat sie mittels Finger feeding erhalten (Rat aus dem Krankenhaus).
Ich habe Bockshornklee genommen, Malzbier getrunken und sie immer angelegt sobald sie Hunger hat. Jetzt habe ich mehr Milch und seit dem 2.8.22 stille ich "voll" und wir bieten weiter BEBA nach den Mahlzeiten an. Es werden circa 3x 30ml genommen am Tag. Nun mit dem Loffel, ab morgen mit dem Soft Cup, um den Einfluss auf das Stillen so gering wie möglich zu halten und wir bald nicht mehr zufüttern brauchen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Seit dem 2.8. trinkt sie über 16-mal am Tag. Ich lege sie immer ca. 12 Min pro Seite an. Manchmal nimmt sie auch nur eine Seite und schläft dann ein. Sie schläft dann circa 1,5h. Nachts 1x 3h und tagsüber auch 1-2 Mal 3h.
Laut der Still App ist sie aktuell ca. 5h am Tag an der Brust.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
3-4 nasse Windeln. Stuhlgang ca. 1-2 Mal. Als wir mehr pre Nahrung gegeben haben, hatte sie mehr Stuhlgang (3 Mal).
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ich musste während der Geburt und auch danach Antibiotika nehmen. Auch war ich noch von der Geburt (20h im Kreissaal + PDA) angeschlagen. Da sie die ersten Tage nach der Geburt nicht gestillt wurde und sie zunächst auch sonst nichts im Krankenhaus bekommen hat, hat sie mehr als 10 Prozent ihres Gewichts verloren und meine Milchproduktion nicht angeregt. Aus diesem Grund sollten wir zufüttern. Das Andocken war zunächst schwer, aber jetzt klappt es sehr gut.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein. Nur Finger-Feeding.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Die Kinderärztin und auch die Hebamme pochen darauf, dass sie das Geburtsgewicht erreichen soll. Aus diesem Grund sollen wir nun die Flasche zusätzlich geben. Wir möchten dies nur, wenn es keinen anderen Weg gibt als letzte Lösung um eine Saugverwirrung zu vermeiden. Ziel ist für uns das gesunde Vollstillen.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?Medikamenteneinnahme?
Nein.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
-
12.07. 4080gr Geburt KH (ET+13), kein Stillen, kein pre, keine Nahrung
13.07. kein Gewicht, kein richtiges Stillen, kein pre, keine Nahrung
14.07. kein Gewicht, erstes Anlegen mit minimalem „Stillen“, 2x 10ml pre (0:44h Stillzeit)
15.07. 3670gr Entlassung KH, 5x10ml pre, 6x Stillen (1:44h Stillzeit)
16.07. kein Gewicht, 2x20ml, 2x10ml, 2x30ml pre, 5x Stillen (1:40h Stillzeit)
17.07. 3540gr Hebamme, 1x15ml, 1x30ml pre, 9x Stillen (3:41h Stillzeit)
Die Gewichte schwanken ab hier stark, da einzelne Mahlzeiten aus mehr als 90ml Pre auf einmal bestanden und auch die Zufüttermengen, je nachdem wieviel Sie genommen hat, variieren.
18.07. 3590gr Hebamme, 1x90ml, 1x45ml, 1x15ml, 1x75ml pre, 6x Stillen (2:41h Stillzeit)
19.07. 3650gr Hebamme, 1x15ml, 1x90ml, 2x45ml pre, 3x Stillen (1:41h Stillzeit)
20.07. 3700gr Hebamme, 1x90ml, 1x50ml, 1x40ml, 1x70ml pre (letzter Tag Antibiotika), 6x Stillen (3:04h Stillzeit)
21.07. 3720gr Hebamme, 1x90ml, 1x50ml, 1x85ml, 1x45ml pre, 9x Stillen (2:24h Stillzeit)
22.07. kein Gewicht, 1x95ml, 1x75ml, 1x65ml pre, 9x Stillen (2:43h Stillzeit)
23.07. 3770gr Hebamme, 1x70ml, 1x80ml pre, 10x Stillen (4:06h Stillzeit)
24.07. 3830gr Hebamme, 1x80ml, 1x70ml, 1x100ml, 1x90ml pre, 10x Stillen (2:35h Stillzeit)
25.07. 3830gr Hebamme, 1x70ml, 1x65ml pre, 10x Stillen (3:37h Stillzeit)
26.07. 3900gr Hebamme, 1x70ml, 1x120ml pre, 10x Stillen (2:58h Stillzeit)
27.07. 3890gr Hebamme, 1x120ml, 1x70ml pre, 12x Stillen (4:20h Stillzeit)
28.07. 3940gr Hebamme, 1x100ml, 1x120ml pre, 9x Stillen (4:07h Stillzeit)
29.07. 3970gr Hebamme, 1x130ml pre, 9x Stillen (3:20h Stillzeit)
30.07. 3960gr Hebamme, 1x120ml pre, 7x Stillen (3:00h Stillzeit)
31.07. 4040gr Hebamme, 2x120ml pre, 10x Stillen (3:56h Stillzeit)
01.08. kein Gewicht, 1x100ml, 1x75ml pre, 13x Stillen (4:36h Stillzeit)
Ab hier sind die Gewichte wieder plausibler, da wir stillen und zufüttern umgestellt haben und nun nur noch kleinere Mengen pro Mahlzeit mit dem Löffel geben.
02.08. 3950gr Hebamme, kein Pre (um Vollstillen zu unterstützen und mehr anzulegen), 14x Stillen (4:46h Stillzeit)
03.08. 3960gr Kinderarzt, 1x25ml, 1x35ml pre mit Löffel, 17x Stillen (5:07h Stillzeit)
04.08 3930gr Hebamme, 2x25ml, 1x30ml, 1x10ml pre mit Löffel, 17x Stillen (4:50h Stillzeit)
Unsere Hebamme hat uns seit einer Woche eindringlich dazu geraten nun endlich die Flasche zu geben, um das Gewicht schnellstmöglich auf das Geburtsgewicht zu erhöhen. Wir befürchten dadurch ein Abstillen und wollen erst sinnvolle stillunterstützende Maßnahmen probieren. Eine Kinderärztin in unserer Kinderarztpraxis hat letzte Woche keine großen Probleme gesehen, diese Woche hat eine andere Ärztin dringend geraten das Gewicht zu erhöhen, konnte uns aber gar keine geeigneten Maßnahmen nennen oder uns zur Umsetzung beraten.
Entwicklungsstörungen und Krankenhausaufenthalte wurden uns jeweils in Aussicht gestellt.
Wir sind der Meinung, dass wir das Gewicht zwar aufholen müssen, aber unter Berücksichtigung der Vorgeschichte mit Antibiotika und gar keine Babyernährung an den ersten Tagen, sind wir sicher, dass dies auch mit Stillen und stillfreundlichem Zufüttern geht. Die Flasche ist für uns die letzte Option. Vor diesem Hintergrund hat unsere Hebamme gestern spontan beschlossen uns nicht weiter zu betreuen, weil Sie mit der aktuellen Entscheidung gegen die Flasche nicht leben kann.
Wir haben inzwischen ab der nächsten Woche eine Ersatzhebamme gefunden.
Unsere Tochter ist sehr vital, aufmerksam und auch ihre Haut ist in einem guten Zustand. Bei der Untersuchung durch die Kinderärztin wurde dies bestätigt.
Um nun das Geburtsgewicht stillfreundlich zu erreichen möchten nun ab sofort nach jedem Stillen einen „Nachschlag“ mit dem Soft Cup anbieten, um die Gewichtszunahme zu unterstützen, Ziel ist weiterhin das Vollstillen. Wir haben inzwischen hier im Forum gelernt wie Finger-Feeding und in unserem Fall auch noch „falsches Finger Feeding“ den Stillprozess stört und sind auf Löffel und nun auf Soft Cup umgestiegen.
Da wir ja, wie geschildert, erheblichen Druck von mehreren Seiten bekommen, aber wenig Hilfe oder gar Unterstützung bei Methoden und Möglichkeiten, würden wir gerne eure Einschätzung erfahren. Hier im Forum haben wir in den letzten Tagen viel mehr hilfreiche und erhellende Zusammenhänge erlesen, als je woanders. Wir hoffen daher, dass ihr uns helfen könnt, oder zumindest bestätigt, dass wir nun für das Kindeswohl zur Flasche greifen sollten, eine Gedeihstörung soll unbedingt vermieden werden.
Ist das bisher nicht erreichte Geburtsgewicht wirklich so dramatisch bei einer ansonsten konstanten mittleren Zunahme von ca. 160g pro Woche in den letzten 2,5 Wochen?
Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wie sie ihr Geburtsgewicht gesund erreichen kann. Wir schätzen, dass mit Nachfüttern mit dem Soft Cup die Zunahme mindestens so weitergeht und spätestens Ende der nächsten Woche (4,5 Lebenswoche) erreicht ist. Wie seht ihr das?
wir benötigen euren Rat.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Ja, seit dem 3. Tag mit pre Milch von BEBA ha expert. Anfangs 10ml zu jeder Mahlzeit, dann deutlich gesteigert mit sehr großen Mengen pro Mahlzeit, siehe im Detail unten. Die pre Nahrung hat sie mittels Finger feeding erhalten (Rat aus dem Krankenhaus).
Ich habe Bockshornklee genommen, Malzbier getrunken und sie immer angelegt sobald sie Hunger hat. Jetzt habe ich mehr Milch und seit dem 2.8.22 stille ich "voll" und wir bieten weiter BEBA nach den Mahlzeiten an. Es werden circa 3x 30ml genommen am Tag. Nun mit dem Loffel, ab morgen mit dem Soft Cup, um den Einfluss auf das Stillen so gering wie möglich zu halten und wir bald nicht mehr zufüttern brauchen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Seit dem 2.8. trinkt sie über 16-mal am Tag. Ich lege sie immer ca. 12 Min pro Seite an. Manchmal nimmt sie auch nur eine Seite und schläft dann ein. Sie schläft dann circa 1,5h. Nachts 1x 3h und tagsüber auch 1-2 Mal 3h.
Laut der Still App ist sie aktuell ca. 5h am Tag an der Brust.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
3-4 nasse Windeln. Stuhlgang ca. 1-2 Mal. Als wir mehr pre Nahrung gegeben haben, hatte sie mehr Stuhlgang (3 Mal).
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ich musste während der Geburt und auch danach Antibiotika nehmen. Auch war ich noch von der Geburt (20h im Kreissaal + PDA) angeschlagen. Da sie die ersten Tage nach der Geburt nicht gestillt wurde und sie zunächst auch sonst nichts im Krankenhaus bekommen hat, hat sie mehr als 10 Prozent ihres Gewichts verloren und meine Milchproduktion nicht angeregt. Aus diesem Grund sollten wir zufüttern. Das Andocken war zunächst schwer, aber jetzt klappt es sehr gut.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein. Nur Finger-Feeding.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Die Kinderärztin und auch die Hebamme pochen darauf, dass sie das Geburtsgewicht erreichen soll. Aus diesem Grund sollen wir nun die Flasche zusätzlich geben. Wir möchten dies nur, wenn es keinen anderen Weg gibt als letzte Lösung um eine Saugverwirrung zu vermeiden. Ziel ist für uns das gesunde Vollstillen.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?Medikamenteneinnahme?
Nein.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
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12.07. 4080gr Geburt KH (ET+13), kein Stillen, kein pre, keine Nahrung
13.07. kein Gewicht, kein richtiges Stillen, kein pre, keine Nahrung
14.07. kein Gewicht, erstes Anlegen mit minimalem „Stillen“, 2x 10ml pre (0:44h Stillzeit)
15.07. 3670gr Entlassung KH, 5x10ml pre, 6x Stillen (1:44h Stillzeit)
16.07. kein Gewicht, 2x20ml, 2x10ml, 2x30ml pre, 5x Stillen (1:40h Stillzeit)
17.07. 3540gr Hebamme, 1x15ml, 1x30ml pre, 9x Stillen (3:41h Stillzeit)
Die Gewichte schwanken ab hier stark, da einzelne Mahlzeiten aus mehr als 90ml Pre auf einmal bestanden und auch die Zufüttermengen, je nachdem wieviel Sie genommen hat, variieren.
18.07. 3590gr Hebamme, 1x90ml, 1x45ml, 1x15ml, 1x75ml pre, 6x Stillen (2:41h Stillzeit)
19.07. 3650gr Hebamme, 1x15ml, 1x90ml, 2x45ml pre, 3x Stillen (1:41h Stillzeit)
20.07. 3700gr Hebamme, 1x90ml, 1x50ml, 1x40ml, 1x70ml pre (letzter Tag Antibiotika), 6x Stillen (3:04h Stillzeit)
21.07. 3720gr Hebamme, 1x90ml, 1x50ml, 1x85ml, 1x45ml pre, 9x Stillen (2:24h Stillzeit)
22.07. kein Gewicht, 1x95ml, 1x75ml, 1x65ml pre, 9x Stillen (2:43h Stillzeit)
23.07. 3770gr Hebamme, 1x70ml, 1x80ml pre, 10x Stillen (4:06h Stillzeit)
24.07. 3830gr Hebamme, 1x80ml, 1x70ml, 1x100ml, 1x90ml pre, 10x Stillen (2:35h Stillzeit)
25.07. 3830gr Hebamme, 1x70ml, 1x65ml pre, 10x Stillen (3:37h Stillzeit)
26.07. 3900gr Hebamme, 1x70ml, 1x120ml pre, 10x Stillen (2:58h Stillzeit)
27.07. 3890gr Hebamme, 1x120ml, 1x70ml pre, 12x Stillen (4:20h Stillzeit)
28.07. 3940gr Hebamme, 1x100ml, 1x120ml pre, 9x Stillen (4:07h Stillzeit)
29.07. 3970gr Hebamme, 1x130ml pre, 9x Stillen (3:20h Stillzeit)
30.07. 3960gr Hebamme, 1x120ml pre, 7x Stillen (3:00h Stillzeit)
31.07. 4040gr Hebamme, 2x120ml pre, 10x Stillen (3:56h Stillzeit)
01.08. kein Gewicht, 1x100ml, 1x75ml pre, 13x Stillen (4:36h Stillzeit)
Ab hier sind die Gewichte wieder plausibler, da wir stillen und zufüttern umgestellt haben und nun nur noch kleinere Mengen pro Mahlzeit mit dem Löffel geben.
02.08. 3950gr Hebamme, kein Pre (um Vollstillen zu unterstützen und mehr anzulegen), 14x Stillen (4:46h Stillzeit)
03.08. 3960gr Kinderarzt, 1x25ml, 1x35ml pre mit Löffel, 17x Stillen (5:07h Stillzeit)
04.08 3930gr Hebamme, 2x25ml, 1x30ml, 1x10ml pre mit Löffel, 17x Stillen (4:50h Stillzeit)
Unsere Hebamme hat uns seit einer Woche eindringlich dazu geraten nun endlich die Flasche zu geben, um das Gewicht schnellstmöglich auf das Geburtsgewicht zu erhöhen. Wir befürchten dadurch ein Abstillen und wollen erst sinnvolle stillunterstützende Maßnahmen probieren. Eine Kinderärztin in unserer Kinderarztpraxis hat letzte Woche keine großen Probleme gesehen, diese Woche hat eine andere Ärztin dringend geraten das Gewicht zu erhöhen, konnte uns aber gar keine geeigneten Maßnahmen nennen oder uns zur Umsetzung beraten.
Entwicklungsstörungen und Krankenhausaufenthalte wurden uns jeweils in Aussicht gestellt.
Wir sind der Meinung, dass wir das Gewicht zwar aufholen müssen, aber unter Berücksichtigung der Vorgeschichte mit Antibiotika und gar keine Babyernährung an den ersten Tagen, sind wir sicher, dass dies auch mit Stillen und stillfreundlichem Zufüttern geht. Die Flasche ist für uns die letzte Option. Vor diesem Hintergrund hat unsere Hebamme gestern spontan beschlossen uns nicht weiter zu betreuen, weil Sie mit der aktuellen Entscheidung gegen die Flasche nicht leben kann.
Wir haben inzwischen ab der nächsten Woche eine Ersatzhebamme gefunden.
Unsere Tochter ist sehr vital, aufmerksam und auch ihre Haut ist in einem guten Zustand. Bei der Untersuchung durch die Kinderärztin wurde dies bestätigt.
Um nun das Geburtsgewicht stillfreundlich zu erreichen möchten nun ab sofort nach jedem Stillen einen „Nachschlag“ mit dem Soft Cup anbieten, um die Gewichtszunahme zu unterstützen, Ziel ist weiterhin das Vollstillen. Wir haben inzwischen hier im Forum gelernt wie Finger-Feeding und in unserem Fall auch noch „falsches Finger Feeding“ den Stillprozess stört und sind auf Löffel und nun auf Soft Cup umgestiegen.
Da wir ja, wie geschildert, erheblichen Druck von mehreren Seiten bekommen, aber wenig Hilfe oder gar Unterstützung bei Methoden und Möglichkeiten, würden wir gerne eure Einschätzung erfahren. Hier im Forum haben wir in den letzten Tagen viel mehr hilfreiche und erhellende Zusammenhänge erlesen, als je woanders. Wir hoffen daher, dass ihr uns helfen könnt, oder zumindest bestätigt, dass wir nun für das Kindeswohl zur Flasche greifen sollten, eine Gedeihstörung soll unbedingt vermieden werden.
Ist das bisher nicht erreichte Geburtsgewicht wirklich so dramatisch bei einer ansonsten konstanten mittleren Zunahme von ca. 160g pro Woche in den letzten 2,5 Wochen?
Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wie sie ihr Geburtsgewicht gesund erreichen kann. Wir schätzen, dass mit Nachfüttern mit dem Soft Cup die Zunahme mindestens so weitergeht und spätestens Ende der nächsten Woche (4,5 Lebenswoche) erreicht ist. Wie seht ihr das?