Der ewige "Hotspot" und wie man ihm Herr:in wird
Verfasst: 05.08.2022, 00:55
Ich weiß gerade gar nicht wohin damit und vielleicht gibt es auch gar keine Lösung, aber mich nervt der Grundriss unserer Wohnung so dermaßen bzw. diese eine Stelle. Vielleicht hat(te) ja jemand ähnliche Probleme und eine Idee.
Also, bei uns gibt es so einen typischen Sammelplatz für Krams. Und der ist die Kücheninsel.
Wir sind schon soweit, dass wir analysiert haben, warum es da nie lange aufgeräumt bleibt: unser Eingangsflur ist ein langer, schmaler Gang, wo wir nie was abstellen (können) außer unsere Schuhe beim Reinkommen.
Die Stelle, wo man dann wieder etwas Platz hat, ist dann genau in der Küche an der Insel.
Zusätzlich ist das auch noch die große Kreuzung in der Wohnung, direkt daneben geht nämlich die Treppe nach oben.
Also, egal ob es Einkauf erstmal abstellen, Post ablegen, dies und das soll später mit nach oben, Glas von oben abends noch schnell runter bringen usw. ist... es wird eben genau an der Stelle auf der Kücheninsel abgelegt. Die Insel trennt auch den Koch- vom Essbereich, also wird auch beim Tisch abräumen immer erstmal alles dort abgestellt.
Dementsprechend kann es da nach einem Tag aussehen wie im größten Messi-Haushalt.
"Alles sofort machen" wird häufig vom Familienalltag sabotiert.
Beispiel: ich räume den Tisch ab und hab nen Stapel Teller in der Hand, da fängt die Kleine an, etwas blödes zu machen, wovon ich sie abhalten muss, Zeug schnell abgestellt und häufig hindern mich dann entweder meine Vergesslichkeit oder die Laune der Kleinen daran, meinen "Fehler" zeitnah zu korrigieren und schon nimmt das Schicksal seinen Lauf...
Es ist so eine Mischung zwischen fehlenden Abstellflächen und meiner Unfähigkeit rational zu Denken und Prioritäten zu setzen wenn ich dieses Kind quengeln höre...
Im besten Fall mache ich dann abends einen Rundumschlag und räume bis in die Nacht blitzblank auf, im schlimmsten Fall bleibt alles stehen und liegen (so wie heute) und ich kann am nächsten Tag kaum ein Essen kochen, stapele und schaufele mir so meinen Weg frei.
"Der Korb" für Dinge von unten nach oben und umgekehrt haben wir schon probiert, aber am Ende sammeln sich eher die vollen Körbe, statt dass die Dinge tatsächlich wieder an ihren Platz wandern. Irgendwie ist da noch so eine Mischung aus Dinge haben keinen festen Platz und der feste Platz ist suboptimal und passt nicht wirklich zum Einsatzzweck dabei. Und keine Zeit alles in Ruhe wieder aufzuräumen, also es ist einfach sehr aufwändig und dauert so lange.
Hat hier noch jemand so blöde Voraussetzungen? Wie macht ihr das so? Wie optimiert man am besten den festen Platz für Dinge? Wie findet man trotz jahrelanger Gewohnheit neue Strategien?
Am liebsten würde ich mal von Fachleuten alles ausräumen und sortieren lassen und dann ordentlich in neuen Boxen usw. wieder einrichten, wie in diesen Ausmist-Sendungen. Aber das wäre sehr teuer und peinlich. Oder würde es sich vielleicht doch lohnen? Hat jemand schon mal so einen "Aufräumexperten" gebucht und hat es wirklich nachhaltige Erfolge gebracht?
Oder muss ich einfach nur warten bis in X Jahren alle Kinder in Betreuung sind und dann kann ich selber Ausmisten?
Also, bei uns gibt es so einen typischen Sammelplatz für Krams. Und der ist die Kücheninsel.
Wir sind schon soweit, dass wir analysiert haben, warum es da nie lange aufgeräumt bleibt: unser Eingangsflur ist ein langer, schmaler Gang, wo wir nie was abstellen (können) außer unsere Schuhe beim Reinkommen.
Die Stelle, wo man dann wieder etwas Platz hat, ist dann genau in der Küche an der Insel.
Zusätzlich ist das auch noch die große Kreuzung in der Wohnung, direkt daneben geht nämlich die Treppe nach oben.
Also, egal ob es Einkauf erstmal abstellen, Post ablegen, dies und das soll später mit nach oben, Glas von oben abends noch schnell runter bringen usw. ist... es wird eben genau an der Stelle auf der Kücheninsel abgelegt. Die Insel trennt auch den Koch- vom Essbereich, also wird auch beim Tisch abräumen immer erstmal alles dort abgestellt.
Dementsprechend kann es da nach einem Tag aussehen wie im größten Messi-Haushalt.
"Alles sofort machen" wird häufig vom Familienalltag sabotiert.
Beispiel: ich räume den Tisch ab und hab nen Stapel Teller in der Hand, da fängt die Kleine an, etwas blödes zu machen, wovon ich sie abhalten muss, Zeug schnell abgestellt und häufig hindern mich dann entweder meine Vergesslichkeit oder die Laune der Kleinen daran, meinen "Fehler" zeitnah zu korrigieren und schon nimmt das Schicksal seinen Lauf...
Es ist so eine Mischung zwischen fehlenden Abstellflächen und meiner Unfähigkeit rational zu Denken und Prioritäten zu setzen wenn ich dieses Kind quengeln höre...
Im besten Fall mache ich dann abends einen Rundumschlag und räume bis in die Nacht blitzblank auf, im schlimmsten Fall bleibt alles stehen und liegen (so wie heute) und ich kann am nächsten Tag kaum ein Essen kochen, stapele und schaufele mir so meinen Weg frei.
"Der Korb" für Dinge von unten nach oben und umgekehrt haben wir schon probiert, aber am Ende sammeln sich eher die vollen Körbe, statt dass die Dinge tatsächlich wieder an ihren Platz wandern. Irgendwie ist da noch so eine Mischung aus Dinge haben keinen festen Platz und der feste Platz ist suboptimal und passt nicht wirklich zum Einsatzzweck dabei. Und keine Zeit alles in Ruhe wieder aufzuräumen, also es ist einfach sehr aufwändig und dauert so lange.
Hat hier noch jemand so blöde Voraussetzungen? Wie macht ihr das so? Wie optimiert man am besten den festen Platz für Dinge? Wie findet man trotz jahrelanger Gewohnheit neue Strategien?
Am liebsten würde ich mal von Fachleuten alles ausräumen und sortieren lassen und dann ordentlich in neuen Boxen usw. wieder einrichten, wie in diesen Ausmist-Sendungen. Aber das wäre sehr teuer und peinlich. Oder würde es sich vielleicht doch lohnen? Hat jemand schon mal so einen "Aufräumexperten" gebucht und hat es wirklich nachhaltige Erfolge gebracht?
Oder muss ich einfach nur warten bis in X Jahren alle Kinder in Betreuung sind und dann kann ich selber Ausmisten?