B12 Mangel bei Kind (Vegetarier)
Verfasst: 26.02.2022, 06:19
Er ist wieder da, der B12 Mangel. Voriges Jahr hat unser Kind Spritzen bekommen, im Anschluss Tropfen. Der Wert wird regelmäßig gemessen, jetzt ist wieder Winter, und k1 bekommt wieder spritzen.
Das perfekte Drama.
Der Hintergrund ist, dass sich ein seit sie fünf ist, entschlossen hat nichts vom Tier zu essen. Das heißt, kein Fleisch, kein Fisch, ei nur in versteckter Form. Auslöser war ein Kindergartenprojekt, bei dem den Kindern eingeredet wurde, dass sie Tierbabys essen, wenn sie Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Dass sie Schuld sind am Töten von kleinen Tieren sind. Das ist auf sehr fruchtbares Gebiet bei meinem sehr empfindlichen Kind gefallen...
Ergebnis ist," ich will nicht dass Tiere und Tierbabys wegen mir sterben."
Ergebnis ist aber auch, dass mein Kind kein Hülsenfrüchte isst, sich auch nicht auf Reis (komische Konsistenz), oder z.b. Linsen (weil es sich komisch im Mund anfühlt.) Einlässt.
Also alles, was auch gute Proteine bringen würde, was man als Vegetarier vermehrt ist, lehnt sie konsequent ab. Bei Milchprodukten bekomme ich nur etwas über einen Vorsprung süßen Pudding in sie rein. Natürlich fertigpudding, kein selbstgemachten. Dadurch ist Ernährung unglaublich eingeschränkt, sie ist untergewichtig, und wir freuen uns über jedes Gramm was an ihr klebt.
Neues wird grundsätzlich nicht gegessen, auch nicht im Urlaub, wo man sagen kann es ist eine Sondersituation. Ich finde den Speiseplan unglaublich ungesund, zu süß, seit neuesten wie sie keine Butter mehr essen weil sie gehört hat, dass da drin Milch ist. Margarine oder ähnliches findet sie eklig. Es ist sie nur noch trocken Brot, das schmeckt nicht, also ist sie einfach gar nichts mehr in der Richtung. Essen darf auf keinen Fall Soßen enthalten, also gibt es trockene Kartoffeln, mit Gemüse.
Das Gemüse darf natürlich nicht gemischt sein, also Mischgemüse geht schon mal nicht.
Ich verzweifle!!!
Ich kann auch nicht sagen, das ist nur eine kleine Phase ist, weil es einfach schon zu lange geht. Inzwischen sind eben auch körperliche Auswirkungen zu finden. Deswegen: Hilfe, wie kann ich den Speiseplan von meinem Kind erweitern? Alles Neue wird grundsätzlich abgelehnt. Belohnungssysteme funktionieren auch nicht, ich mag es auch nicht besonders. Untermischen wird sofort raus geschmeckt, weil ja jede Komponente auch einzeln und ohne Soße zubereitet ist. Leckere gemüseaufstriche, davon gibt es ja viele, werden verweigert.
Eigentlich gibt es viele tolle vegetarische Varianten und der Speiseplan von Vegetariern ist ja sehr breit und auch gesund. Aber da ja alles weitere verweigert wird, sind wir bei einem völlig eingeschränkten Speiseplan, der im hauptsächlichen sich über Spinat, Kartoffeln, Gurke, Möhren, brot und Nudeln dreht. Trocken wohlgemerkt.
Pizza z.b. nur als Teig. Trocken. Alles wird runtergekratzt.
Dass da irgendwann Mangelerscheinungen auftreten, dazu braucht man eigentlich keine Tests, da zurecht gesunder Menschenverstand. Da mein Kind aber sagt sie hat keine Probleme, Ist es für sie egal.
Nach der ersten Spritzen Reihe, viriges Jahr, wollte sie Fleisch und Fisch essen. Das hat genau dreimal funktioniert. Sie meint es ist lecker, aber die Tiere....
Was nun???? Der Speiseplan wird immer eingeschränkter.
Sie hat ständig Hunger und ich koche immer extra. Morgens z.b pfannkuchen. Da sie sonst nur einen süßen pudding oder nichts isst, denn hunger kann man wegtrinken!
Das ist auch ein Überbleibsel aus dem Kindergarten. Die hatten damals das zwischenvesper abgeschafft also 7 uhr Frühstück, dann erst spät Mittagessen. Das kleine Obstfrühstück fiel weg, es gab Personalmangel, keine Zeit, rechtlich gab es keinen Anspruch auf ein Zwischenessen (4h Regel). Die Erzieherin rieten den Kindern den Hunger mit Leitungswasser wegzutrinken. Das hat mein Kind inzwischen perfektioniert.
Das perfekte Drama.
Der Hintergrund ist, dass sich ein seit sie fünf ist, entschlossen hat nichts vom Tier zu essen. Das heißt, kein Fleisch, kein Fisch, ei nur in versteckter Form. Auslöser war ein Kindergartenprojekt, bei dem den Kindern eingeredet wurde, dass sie Tierbabys essen, wenn sie Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Dass sie Schuld sind am Töten von kleinen Tieren sind. Das ist auf sehr fruchtbares Gebiet bei meinem sehr empfindlichen Kind gefallen...
Ergebnis ist," ich will nicht dass Tiere und Tierbabys wegen mir sterben."
Ergebnis ist aber auch, dass mein Kind kein Hülsenfrüchte isst, sich auch nicht auf Reis (komische Konsistenz), oder z.b. Linsen (weil es sich komisch im Mund anfühlt.) Einlässt.
Also alles, was auch gute Proteine bringen würde, was man als Vegetarier vermehrt ist, lehnt sie konsequent ab. Bei Milchprodukten bekomme ich nur etwas über einen Vorsprung süßen Pudding in sie rein. Natürlich fertigpudding, kein selbstgemachten. Dadurch ist Ernährung unglaublich eingeschränkt, sie ist untergewichtig, und wir freuen uns über jedes Gramm was an ihr klebt.
Neues wird grundsätzlich nicht gegessen, auch nicht im Urlaub, wo man sagen kann es ist eine Sondersituation. Ich finde den Speiseplan unglaublich ungesund, zu süß, seit neuesten wie sie keine Butter mehr essen weil sie gehört hat, dass da drin Milch ist. Margarine oder ähnliches findet sie eklig. Es ist sie nur noch trocken Brot, das schmeckt nicht, also ist sie einfach gar nichts mehr in der Richtung. Essen darf auf keinen Fall Soßen enthalten, also gibt es trockene Kartoffeln, mit Gemüse.
Das Gemüse darf natürlich nicht gemischt sein, also Mischgemüse geht schon mal nicht.
Ich verzweifle!!!
Ich kann auch nicht sagen, das ist nur eine kleine Phase ist, weil es einfach schon zu lange geht. Inzwischen sind eben auch körperliche Auswirkungen zu finden. Deswegen: Hilfe, wie kann ich den Speiseplan von meinem Kind erweitern? Alles Neue wird grundsätzlich abgelehnt. Belohnungssysteme funktionieren auch nicht, ich mag es auch nicht besonders. Untermischen wird sofort raus geschmeckt, weil ja jede Komponente auch einzeln und ohne Soße zubereitet ist. Leckere gemüseaufstriche, davon gibt es ja viele, werden verweigert.
Eigentlich gibt es viele tolle vegetarische Varianten und der Speiseplan von Vegetariern ist ja sehr breit und auch gesund. Aber da ja alles weitere verweigert wird, sind wir bei einem völlig eingeschränkten Speiseplan, der im hauptsächlichen sich über Spinat, Kartoffeln, Gurke, Möhren, brot und Nudeln dreht. Trocken wohlgemerkt.
Pizza z.b. nur als Teig. Trocken. Alles wird runtergekratzt.
Dass da irgendwann Mangelerscheinungen auftreten, dazu braucht man eigentlich keine Tests, da zurecht gesunder Menschenverstand. Da mein Kind aber sagt sie hat keine Probleme, Ist es für sie egal.
Nach der ersten Spritzen Reihe, viriges Jahr, wollte sie Fleisch und Fisch essen. Das hat genau dreimal funktioniert. Sie meint es ist lecker, aber die Tiere....
Was nun???? Der Speiseplan wird immer eingeschränkter.
Sie hat ständig Hunger und ich koche immer extra. Morgens z.b pfannkuchen. Da sie sonst nur einen süßen pudding oder nichts isst, denn hunger kann man wegtrinken!
Das ist auch ein Überbleibsel aus dem Kindergarten. Die hatten damals das zwischenvesper abgeschafft also 7 uhr Frühstück, dann erst spät Mittagessen. Das kleine Obstfrühstück fiel weg, es gab Personalmangel, keine Zeit, rechtlich gab es keinen Anspruch auf ein Zwischenessen (4h Regel). Die Erzieherin rieten den Kindern den Hunger mit Leitungswasser wegzutrinken. Das hat mein Kind inzwischen perfektioniert.