Gewichtszunahme nicht nach Percentile. Normal?
Verfasst: 30.09.2021, 14:03
Hallo ihr Lieben,
Ich komme vom nfp Forum rüber und erhoffe mir hier ein paar Ratschläge oder vielleicht auch nur beruhigende Worte, dass wir schon alles richtig machen.
Der Grund wieso ich hier bin: meine Tochter nimmt nicht so zu, wie sie es laut Geburtspercentile sollte. Auch das Wachstum stagniert ein bisschen.
Sie ist jetzt 8 Monate alt, wird bestimmt noch zu 80-90% gestillt. Den Rest darf sie sich über Brei oder Fingerfood erfreuen. Wir haben hier bereits eine doofe Vorgeschichte mit der großen Schwester. Deswegen darf sie grundsätzlich so viel Essen wie sie mag. Wir reichern den Brei immer mit Öl, Butter oder Nussmus an.
Stillen tun wir fast ausschließlich im Schlafzimmer. Sie ist sehr aktiv und neugierig. Da sie sich sonst permanent ablenkt oder ablenken lässt, haben wir nur dort unsere Ruhe. Meist trinkt sie 5 Minuten. Zum einschlafen auch mal länger. Unterwegs stillt sie gar nicht.
*Mädchen
* Von Anfang an vollgestillt, ohne zuzufüttern.
* Stillalltag: Momentan stillen wir morgens zwischen 6 und 7 Uhr, stehen dann auf, dann wieder gegen 9 Uhr zum ersten Schläfchen (30 Minuten), gegen 11:20 Uhr bevor wir die Schwester aus dem Kiga holen, zum Mittag gibt es Brei (2-3 Löffel), 13 Uhr Einschlafenstillen und Mittagsschlaf (30 Minuten), 15 Uhr GOB, 16:15h Einschlafstillen und Schläfchen (30 Minuten), 18 Uhr Abendbrei, 19:30 Einschlafstillen. Zwischen 20 - 7 Uhr stillt sie meistens mind 6 Mal. Manchmal wesentlich öfter, mal kurz, mal lang. Sie stillt seit Beginn an nie länger als 5 Minuten. Auch ein Seitenwechsel hat sie nie länger stillen lassen.
* Stuhlgang: Derzeit alle 2-3 Tage ein recht festes "Ei" (Daumengroß), 1x pro Woche etwas mehr. Sie hat aber kein Bauchweh und drückt auch nicht ständig, sondern nur dann, wenn sie auch muss.
* Stillstart: In meinen Augen sehr reibungslos. Sie wusste von Anfang an, wie es funktioniert. Sie kam bei 38+0 nach vorzeitigem Blasensprung auf die Welt und hat 14 Tage quasi durchgehend geschlafen (war nur zum Trinken und Kacken wach, zwischen drin kurze Wachphasen). Danach war sie immer öfter immer länger wach, sehr unruhig, sehr anhänglich, sehr high need.
* Nimmt weder Schnuller, noch Fläschchen.
* Andere Behandlung: KiA beobachtet das Gewicht. Ansonsten waren wir wegen der Unruhe obligatorisch bei der Osteopathin. Das hat aber keine Besserung gebracht. Ich glaube nicht daran.
* Gibt es medizinische Besonderheiten? Eigentlich nicht. Sie kam bei 38+0 auf die Welt. 21 Stunden nach Blasensprung. Hat nicht spontan geatmet. Sie war wegen den Sauerstoffwerten unter Beobachtung, hatte leichte Entzündungswerte. Wurde aber nicht behandelt.
* Sie ist mein zweites Kind. Meine erste Tochter habe ich nach 3 Wochen abgestillt, weil sie grundsätzlich 40 Minuten gestillt hat und ich das nicht mehr ertragen konnte. Ich war unerfahren, überfordert und jeder hat mir eingeredet, dass alle 4 Stunden für 10 Minuten stillen sollte.
Sie hat mit einem knappen halben Jahr dann eine leichte Fütterstörung entwickelt (waren im Spz) und ist Gewichtsmäßig von der 50er auf die unterste Perzentile gerutscht. Dort ist sie heute noch, aber kerngesund und isst wie jedes Kind mal mehr und mal weniger. Das Ganze hat mich aber so sehr belastet, dass ich Trink- und Essmengen permanent aufgeschrieben und kontrolliert habe.
Gewicht:
29.01. 3620 Gramm, 53 cm Geburt KH
01.02. 3420 Gramm U2 KH
24.02. 4460 Gramm, 53 cm U3 KiA
10.05. 6030 Gramm, 62 cm U4 KiA
22.07. 7010 Gramm, 67 cm U5 KiA
24.09. 7560 Gramm, 68 cm KiA
Was ich noch anmerken will: Sie ist extrem aktiv. Sie hat sehr früh angefangen sich zu drehen, setzt sich alleine hin seit sie 6 Monate alt ist. Sie steht auch schon an Möbel und macht auch dort ihre ersten Schritte entlang.
Ich turnt auch gern bei stillen. Wenn sie sich kurz weg dreht, dann hole ich sie noch 1-2 Mal zurück. Dann lass ich sie.
Manchmal zeigt sie mir, dass sie Durst oder Hunger hat, indem sie mir am Ausschnitt zieht und an mir lutscht.
Brei mag sie gerne süß. Mittags mag sie ihn nicht so gern. Dafür matscht sie gern mal Nudeln oder Kartoffeln, isst aber keine wirklichen Mengen. Abends geben wir ihr oft Brot, Ei oder Käse. Da lutscht und matscht sie ebenfalls gern.
Jetzt seid ihr Profis dran: Kann ich noch etwas optimieren? Soll ich einfach weitermachen wie bisher und dafür beobachten? Habt ihr noch Fragen an mich?
Danke!
Ich komme vom nfp Forum rüber und erhoffe mir hier ein paar Ratschläge oder vielleicht auch nur beruhigende Worte, dass wir schon alles richtig machen.
Der Grund wieso ich hier bin: meine Tochter nimmt nicht so zu, wie sie es laut Geburtspercentile sollte. Auch das Wachstum stagniert ein bisschen.
Sie ist jetzt 8 Monate alt, wird bestimmt noch zu 80-90% gestillt. Den Rest darf sie sich über Brei oder Fingerfood erfreuen. Wir haben hier bereits eine doofe Vorgeschichte mit der großen Schwester. Deswegen darf sie grundsätzlich so viel Essen wie sie mag. Wir reichern den Brei immer mit Öl, Butter oder Nussmus an.
Stillen tun wir fast ausschließlich im Schlafzimmer. Sie ist sehr aktiv und neugierig. Da sie sich sonst permanent ablenkt oder ablenken lässt, haben wir nur dort unsere Ruhe. Meist trinkt sie 5 Minuten. Zum einschlafen auch mal länger. Unterwegs stillt sie gar nicht.
*Mädchen
* Von Anfang an vollgestillt, ohne zuzufüttern.
* Stillalltag: Momentan stillen wir morgens zwischen 6 und 7 Uhr, stehen dann auf, dann wieder gegen 9 Uhr zum ersten Schläfchen (30 Minuten), gegen 11:20 Uhr bevor wir die Schwester aus dem Kiga holen, zum Mittag gibt es Brei (2-3 Löffel), 13 Uhr Einschlafenstillen und Mittagsschlaf (30 Minuten), 15 Uhr GOB, 16:15h Einschlafstillen und Schläfchen (30 Minuten), 18 Uhr Abendbrei, 19:30 Einschlafstillen. Zwischen 20 - 7 Uhr stillt sie meistens mind 6 Mal. Manchmal wesentlich öfter, mal kurz, mal lang. Sie stillt seit Beginn an nie länger als 5 Minuten. Auch ein Seitenwechsel hat sie nie länger stillen lassen.
* Stuhlgang: Derzeit alle 2-3 Tage ein recht festes "Ei" (Daumengroß), 1x pro Woche etwas mehr. Sie hat aber kein Bauchweh und drückt auch nicht ständig, sondern nur dann, wenn sie auch muss.
* Stillstart: In meinen Augen sehr reibungslos. Sie wusste von Anfang an, wie es funktioniert. Sie kam bei 38+0 nach vorzeitigem Blasensprung auf die Welt und hat 14 Tage quasi durchgehend geschlafen (war nur zum Trinken und Kacken wach, zwischen drin kurze Wachphasen). Danach war sie immer öfter immer länger wach, sehr unruhig, sehr anhänglich, sehr high need.
* Nimmt weder Schnuller, noch Fläschchen.
* Andere Behandlung: KiA beobachtet das Gewicht. Ansonsten waren wir wegen der Unruhe obligatorisch bei der Osteopathin. Das hat aber keine Besserung gebracht. Ich glaube nicht daran.
* Gibt es medizinische Besonderheiten? Eigentlich nicht. Sie kam bei 38+0 auf die Welt. 21 Stunden nach Blasensprung. Hat nicht spontan geatmet. Sie war wegen den Sauerstoffwerten unter Beobachtung, hatte leichte Entzündungswerte. Wurde aber nicht behandelt.
* Sie ist mein zweites Kind. Meine erste Tochter habe ich nach 3 Wochen abgestillt, weil sie grundsätzlich 40 Minuten gestillt hat und ich das nicht mehr ertragen konnte. Ich war unerfahren, überfordert und jeder hat mir eingeredet, dass alle 4 Stunden für 10 Minuten stillen sollte.
Sie hat mit einem knappen halben Jahr dann eine leichte Fütterstörung entwickelt (waren im Spz) und ist Gewichtsmäßig von der 50er auf die unterste Perzentile gerutscht. Dort ist sie heute noch, aber kerngesund und isst wie jedes Kind mal mehr und mal weniger. Das Ganze hat mich aber so sehr belastet, dass ich Trink- und Essmengen permanent aufgeschrieben und kontrolliert habe.
Gewicht:
29.01. 3620 Gramm, 53 cm Geburt KH
01.02. 3420 Gramm U2 KH
24.02. 4460 Gramm, 53 cm U3 KiA
10.05. 6030 Gramm, 62 cm U4 KiA
22.07. 7010 Gramm, 67 cm U5 KiA
24.09. 7560 Gramm, 68 cm KiA
Was ich noch anmerken will: Sie ist extrem aktiv. Sie hat sehr früh angefangen sich zu drehen, setzt sich alleine hin seit sie 6 Monate alt ist. Sie steht auch schon an Möbel und macht auch dort ihre ersten Schritte entlang.
Ich turnt auch gern bei stillen. Wenn sie sich kurz weg dreht, dann hole ich sie noch 1-2 Mal zurück. Dann lass ich sie.
Manchmal zeigt sie mir, dass sie Durst oder Hunger hat, indem sie mir am Ausschnitt zieht und an mir lutscht.
Brei mag sie gerne süß. Mittags mag sie ihn nicht so gern. Dafür matscht sie gern mal Nudeln oder Kartoffeln, isst aber keine wirklichen Mengen. Abends geben wir ihr oft Brot, Ei oder Käse. Da lutscht und matscht sie ebenfalls gern.
Jetzt seid ihr Profis dran: Kann ich noch etwas optimieren? Soll ich einfach weitermachen wie bisher und dafür beobachten? Habt ihr noch Fragen an mich?
Danke!