Kinderwunsch Langzeitstillen Schlafen Essen- alles…
Verfasst: 22.07.2021, 12:37
Liebes Forum!
Hoffentlich bin ich jetzt im richtigen Teil gelandet. Theoretisch könnte es auch in die Schlafgruppe oder die Essensgruppe…
Wenn ich hier falsch bin, bitte verschieben oder so.
Hier besteht schon lange der Wunsch nach einer Nummer 2… 14 Monate nach der Geburt habe ich dann meine erste Regelblutung bekommen. Seitdem versuchen wir es. Und es klappt nicht.
Seit Anfang des Jahres habe ich dann mit nfp bzw. Temperaturmessen angefangen.
Mit den Datenblättern bin ich zum Frauenarzt.
Meine Zykluslänge liegt zwischen 23 Tagen und 34.
Wenn ich dann wirklich mal sowas wie eine Kurve auswerten kann, ist die zweite Zyklushälfte deutlich verkürzt.
Der Frauenarzt hat dann noch Blutwerte genommen:
Ostradiol: 50,08
Prolaktin: 47,73
LH: 6,91
FSH: 4,54
Bei der Untersuchung meinte er „gebärmuterschleimhaut wenig aufgebaut“ und der Follikel klein. Die Werte hab ich mir leider nicht gemerkt.
Zu dem Zeitpunkt dachte ich, es wäre kurz vor oder Eisprung (ca. Tag 14). Der Zyklus war aber sehr lange mit 34 Tagen und ein Temperaturanstieg erfolgte ein paar Tage später.
Der Frauenarzt meinte, dass das Stillen den Prolaktinspiegel zu hoch hält- wenn ich das richtig verstanden habe.
Das Kind stillt noch super super super gerne. Aufs Essen würde er auch verzichten, solange er stillen darf. Ich habe jetzt das tagsüber zwischendurch Stillen abgeschafft. Was mich etwas traurig macht. Jetzt ist es halt ein reines Einschlafstillen und ein Weiterschlafstillen (gefühlt alle 2h und drunter- er hat schon immer bescheiden geschlafen….).
Warum ich schreibe?
Ist es mit den Werten wirklich unmöglich, schwanger zu werden?
Habe ich gerade keinen Eisprung und kann das mit dem Hoffen jeden Zyklus einfach mal sein lassen?
Was Braucht dieses Kind, um ohne Milch nachts weiter zu schlafen? Streicheln kuscheln, tätscheln, singen, sprechen, hochnehmen, tragen, macht das Kind nur wütend.
Ich finde es unfair, wenn ich dem Herrn Papa das „draufdrücke“, denn nachts ist eh nur Mama akzeptiert und außerdem ist es eine Stillbeziehung. Wenn ich das nicht mehr will und tragen kann, dann finde ich, dass ich das auch mit dem Kind ausmachen muss. Aber ich ertrage dieses „Leid“ nicht, wenn es nicht stillen und weiter schlafen darf.
Hören die lieben Kleinen wirklich irgendwann mal auf mit der Nächtlichen Stillerei? Von alleine?
Wie könnte ich es schaffen, dass das Kind nachts schläft statt stillt? Tagsüber würde ich ihn ja auch (gerne wieder) zwischendurch stillen lassen, wenn er nachts dann schlafen würde. Hab schon die Stillampel überlegt. Aber immer wenn ich nachts dann mal nicht mehr kann und es ihm verwehre, weint das Kind fürchterlich. Dann „resigniert“ es irgendwann, liegt neben mir und wälzt sich hin und her. Einschlafen „einfach so“- nein. Egal wie müde.
Essen tagsüber ist hier eh so ne Glückssache. Mal geht gut was rein ins Kind und manchmal isst es nur etwas Obst und noch was Obst.
Ich weiß irgendwie gar nicht, wo ich ansetzen soll. Gefühlt sind das so viele „Baustellen“, die sich gegenseitig bedingen. Bin gerade sehr sehr frustriert…
Ich hatte mir immer vorgestellt und gewünscht, dass sich das stillen nach und nach reduziert und sich dann „ausschleicht“.
Ich stille an sich wirklich wirklich gerne. Aber der Wunsch nach Nummer 2 wird immer größer… und mit 37 wird die Zeit auch gefühlt „knapp“.
Gibt es stillverträgliche Möglichkeiten, die zweite Zyklushälfte zu verlängern bzw. den Zyklus überhaupt regelmäßig zu bekommen?
Viele liebe, müde, verzweifelte, resignierte und auf Tipps und Ratschläge hoffende Grüße.
Puh… das ist jetzt doch lang geworden…
Hoffentlich bin ich jetzt im richtigen Teil gelandet. Theoretisch könnte es auch in die Schlafgruppe oder die Essensgruppe…
Wenn ich hier falsch bin, bitte verschieben oder so.
Hier besteht schon lange der Wunsch nach einer Nummer 2… 14 Monate nach der Geburt habe ich dann meine erste Regelblutung bekommen. Seitdem versuchen wir es. Und es klappt nicht.
Seit Anfang des Jahres habe ich dann mit nfp bzw. Temperaturmessen angefangen.
Mit den Datenblättern bin ich zum Frauenarzt.
Meine Zykluslänge liegt zwischen 23 Tagen und 34.
Wenn ich dann wirklich mal sowas wie eine Kurve auswerten kann, ist die zweite Zyklushälfte deutlich verkürzt.
Der Frauenarzt hat dann noch Blutwerte genommen:
Ostradiol: 50,08
Prolaktin: 47,73
LH: 6,91
FSH: 4,54
Bei der Untersuchung meinte er „gebärmuterschleimhaut wenig aufgebaut“ und der Follikel klein. Die Werte hab ich mir leider nicht gemerkt.
Zu dem Zeitpunkt dachte ich, es wäre kurz vor oder Eisprung (ca. Tag 14). Der Zyklus war aber sehr lange mit 34 Tagen und ein Temperaturanstieg erfolgte ein paar Tage später.
Der Frauenarzt meinte, dass das Stillen den Prolaktinspiegel zu hoch hält- wenn ich das richtig verstanden habe.
Das Kind stillt noch super super super gerne. Aufs Essen würde er auch verzichten, solange er stillen darf. Ich habe jetzt das tagsüber zwischendurch Stillen abgeschafft. Was mich etwas traurig macht. Jetzt ist es halt ein reines Einschlafstillen und ein Weiterschlafstillen (gefühlt alle 2h und drunter- er hat schon immer bescheiden geschlafen….).
Warum ich schreibe?
Ist es mit den Werten wirklich unmöglich, schwanger zu werden?
Habe ich gerade keinen Eisprung und kann das mit dem Hoffen jeden Zyklus einfach mal sein lassen?
Was Braucht dieses Kind, um ohne Milch nachts weiter zu schlafen? Streicheln kuscheln, tätscheln, singen, sprechen, hochnehmen, tragen, macht das Kind nur wütend.
Ich finde es unfair, wenn ich dem Herrn Papa das „draufdrücke“, denn nachts ist eh nur Mama akzeptiert und außerdem ist es eine Stillbeziehung. Wenn ich das nicht mehr will und tragen kann, dann finde ich, dass ich das auch mit dem Kind ausmachen muss. Aber ich ertrage dieses „Leid“ nicht, wenn es nicht stillen und weiter schlafen darf.
Hören die lieben Kleinen wirklich irgendwann mal auf mit der Nächtlichen Stillerei? Von alleine?
Wie könnte ich es schaffen, dass das Kind nachts schläft statt stillt? Tagsüber würde ich ihn ja auch (gerne wieder) zwischendurch stillen lassen, wenn er nachts dann schlafen würde. Hab schon die Stillampel überlegt. Aber immer wenn ich nachts dann mal nicht mehr kann und es ihm verwehre, weint das Kind fürchterlich. Dann „resigniert“ es irgendwann, liegt neben mir und wälzt sich hin und her. Einschlafen „einfach so“- nein. Egal wie müde.
Essen tagsüber ist hier eh so ne Glückssache. Mal geht gut was rein ins Kind und manchmal isst es nur etwas Obst und noch was Obst.
Ich weiß irgendwie gar nicht, wo ich ansetzen soll. Gefühlt sind das so viele „Baustellen“, die sich gegenseitig bedingen. Bin gerade sehr sehr frustriert…
Ich hatte mir immer vorgestellt und gewünscht, dass sich das stillen nach und nach reduziert und sich dann „ausschleicht“.
Ich stille an sich wirklich wirklich gerne. Aber der Wunsch nach Nummer 2 wird immer größer… und mit 37 wird die Zeit auch gefühlt „knapp“.
Gibt es stillverträgliche Möglichkeiten, die zweite Zyklushälfte zu verlängern bzw. den Zyklus überhaupt regelmäßig zu bekommen?
Viele liebe, müde, verzweifelte, resignierte und auf Tipps und Ratschläge hoffende Grüße.
Puh… das ist jetzt doch lang geworden…