Wieder zufüttern oder doch Vollstillen von Anfang an?
Verfasst: 26.06.2021, 05:31
Liebe Forengemeinde, Liebes Mod-Team,
da mein erstes Kind lange Zeit am Rande einer Gedeihstörung gekratzt hat und ich am Anfang in dem hier bei vielen bekannten Mühlrad aus Stillen-Zufüttern-Pumpen und wieder von vorne hing und mich das sehr sehr viel Kraft und Zeit gekostet hat (die ich diesmal mit großer Schwester wohl einfach nicht haben werde), hoffe ich, dass es diesmal anders läuft. Zum Einen, weil ich diesmal mit vie mehr Vorwissen und Erfahrung an das Stillen herangehe und zum Anderen, weil ich dieses Forum schon kenne. (Beim letzten Mal war das Kind schon ca. 4 Monate alt..
Lange Rede kurzer Sinn: Ich wollte fragen, ob mich jemand -zumindest bis wir aus dem gröbsten raus sind- begleiten könnte, damit ich die Sorge über die Gewichtszunahme ein bisschen Abgeben kann.
Trotz intensiver Suche quasi ab positivem Schwangerschaftstest haben wir nämlich diesmal keine Wochenbetthebamme gefunden und alles auf eigene Faust zu entscheiden, kommt mir sehr gewagt vor.
Nun denn, kurz zu mir. Ich bin 35 Jahre alt. Unsere zweite Tochter soll demnächst (ET 2.7.) auf die Welt kommen.
Zur Vorgeschichte: Unsere erste Tochter kam vor knapp 3 Jahren auf die Welt. Sie war ein reif geborenes gesundes Negeborenes und wurde auch im Kreißsaal direkt angelegt. Trotzdem hat sie mehr als 7 (aber weniger als 10%) abgenommen und ab dem zweiten Lebenstag funktionierte das Anlegen auf einmal immer schlechter, sie hatte dann auch ein bisschen Fieber, weil sie zu wenig getrunken hatte und wir haben mit dem Zufüttern begonnen. Jetzt, als weise alte Frau, denke ich ursächlich war eine Kombination aus Saugverwirrung (mein Freund fand es sehr wichtig, dass sie sich bei ihm auch schnell beruhigt und hat sie sehr viel am Finger saugen lassen) und spätem Milcheinschuss (möglicherweise Veranlagung; meine Mutter hat mich die ersten 6 Wochen auch zugefüttert, meine zweitgeborene Schwerster nicht) und Kind (meine Tochter ist bis heute ein Spargeltarzan, essen zum Vergnügen liegt ihr weitegehend fremd).
Ich habe ca. 6 Wochen mit Pöttchen und mini- Magensonde (einem BES nicht ganz unähnlich) wie im Krankenhaus angeleitet, an der Brust zugefüttert, die Menge konnte ich mit der Zeit weiter reduzieren. Da meine (als Stillberaterin ausgebildetet) Hebamme der Meinung war es gibt keine Saugverwirrung, gab es 1x/Tag eine Flasche. Nach ca. 6-8Wochen war das die einzige Zufütterung und sie trank mit Hängen und Würgen ca. 20-30ml daraus aber ohne ging es irgendwie gewichtstechnich und für mich auch kopftechnich nicht. Ab ca. 4 Monaten war das Stillen/Anlegen/an die Brust bekommen katastrophal schwierig. Wahrscheinlich wieder Saugverwirrung. Da ich dann das SuT entdeckte
ließ ich die Flasche weg und begann mit (hochkalorischer) Beikost, wovon sie bis ca. 12 Monate mal mehr aber eigentlich eher weniger aß. Das Stillen ging lange nur im abgedunkelten Raum und tragend. Aber auch so mit 11 Monaten wurde es besser und wir hatten bis sie 2 Jahre und 2 Monate war eigentlich noch eine echt schöne Stillzeit.
da mein erstes Kind lange Zeit am Rande einer Gedeihstörung gekratzt hat und ich am Anfang in dem hier bei vielen bekannten Mühlrad aus Stillen-Zufüttern-Pumpen und wieder von vorne hing und mich das sehr sehr viel Kraft und Zeit gekostet hat (die ich diesmal mit großer Schwester wohl einfach nicht haben werde), hoffe ich, dass es diesmal anders läuft. Zum Einen, weil ich diesmal mit vie mehr Vorwissen und Erfahrung an das Stillen herangehe und zum Anderen, weil ich dieses Forum schon kenne. (Beim letzten Mal war das Kind schon ca. 4 Monate alt..
Lange Rede kurzer Sinn: Ich wollte fragen, ob mich jemand -zumindest bis wir aus dem gröbsten raus sind- begleiten könnte, damit ich die Sorge über die Gewichtszunahme ein bisschen Abgeben kann.
Trotz intensiver Suche quasi ab positivem Schwangerschaftstest haben wir nämlich diesmal keine Wochenbetthebamme gefunden und alles auf eigene Faust zu entscheiden, kommt mir sehr gewagt vor.
Nun denn, kurz zu mir. Ich bin 35 Jahre alt. Unsere zweite Tochter soll demnächst (ET 2.7.) auf die Welt kommen.
Zur Vorgeschichte: Unsere erste Tochter kam vor knapp 3 Jahren auf die Welt. Sie war ein reif geborenes gesundes Negeborenes und wurde auch im Kreißsaal direkt angelegt. Trotzdem hat sie mehr als 7 (aber weniger als 10%) abgenommen und ab dem zweiten Lebenstag funktionierte das Anlegen auf einmal immer schlechter, sie hatte dann auch ein bisschen Fieber, weil sie zu wenig getrunken hatte und wir haben mit dem Zufüttern begonnen. Jetzt, als weise alte Frau, denke ich ursächlich war eine Kombination aus Saugverwirrung (mein Freund fand es sehr wichtig, dass sie sich bei ihm auch schnell beruhigt und hat sie sehr viel am Finger saugen lassen) und spätem Milcheinschuss (möglicherweise Veranlagung; meine Mutter hat mich die ersten 6 Wochen auch zugefüttert, meine zweitgeborene Schwerster nicht) und Kind (meine Tochter ist bis heute ein Spargeltarzan, essen zum Vergnügen liegt ihr weitegehend fremd).
Ich habe ca. 6 Wochen mit Pöttchen und mini- Magensonde (einem BES nicht ganz unähnlich) wie im Krankenhaus angeleitet, an der Brust zugefüttert, die Menge konnte ich mit der Zeit weiter reduzieren. Da meine (als Stillberaterin ausgebildetet) Hebamme der Meinung war es gibt keine Saugverwirrung, gab es 1x/Tag eine Flasche. Nach ca. 6-8Wochen war das die einzige Zufütterung und sie trank mit Hängen und Würgen ca. 20-30ml daraus aber ohne ging es irgendwie gewichtstechnich und für mich auch kopftechnich nicht. Ab ca. 4 Monaten war das Stillen/Anlegen/an die Brust bekommen katastrophal schwierig. Wahrscheinlich wieder Saugverwirrung. Da ich dann das SuT entdeckte