Stillprobleme und geeignete Stillposition für große Brust gesucht
Verfasst: 09.06.2021, 00:39
Hallo ihr lieben,
mein 2ter Sohn kam am 06.05 mit 3655g auf die Welt. Die Geburt war bis auf die langen Wehen (23 Stunden) sehr schnell ohne jegliche Komplikationen. Somit durfte ich auch am selben Tag schon gehen (ambulante Geburt). Ich habe direkt im Kreißsaal angelegt und er kam direkt sehr oft an. Jedoch ist mir schon am zweiten Tag aufgefallen das er die Brustwarze nicht richtig nimmt und diese sich verformt, Schmerzen hatte ich jedoch keine. Meine Hebamme meinte es sei normal und es ging so weiter bis zum 6 Lebenstag. Da hatte er aber bereits 465gramm verloren und ich fing an zu zufüttern, sobald er sich in Rage geschrien hat. Somit haben wir täglich zwischen 120ml und 210ml pre zugefüttert, die Menge varrierte anhand seines Verlanges. Wir haben die Anfangszeit mit einer Spritze zugefüttert. Und da wurde auch das Gewicht besser.
Nach Kontakt zu der ersten Stillberaterin (Baby war 2 Wochen alt) wurden die oralen Restriktionen überprüft, jedoch konnte keine Ursache gefunden werden. Auch das andocken klappte und mir wurde jetzt alles mögliche zur Milchbildung empfohlen. Also nahm ich Bockshornklee Kapseln von Dr. Pandalis, Piulatte, Malzbier und Stilltee. Die Milchmenge wurde langsam mehr, da er jetzt deutlich länger und mehr schluckte. In der Zwischenzeit habe ich auch öfter Powerpumping betrieben, aber da kam ich mit beiden Brüsten in 1 Stunde nur auf 50ml. Jedoch kam dann die erste Brustentzündung, da war er 3 Wochen alt und die Milchmenge reduzierte sich in der Linken Brust. Hier hatte ich 5 Tage damit gekämpft, bis es weg ging. Seitdem nehme ich nichts mehr zur Milchbildung bis auf den Stilltee.
Kurz daraufhin habe ich mir die Meinung einer 2ten Stillberaterin eingeholt und da kamen wir auf das gleiche Ergebnis wie bei der ersten. Somit habe ich 220€ in den Sand gesetzt..
Seit Beginn an trinkt mein Sohn aus beiden Brüsten, dabei trinkt er täglich bis zu 15x am Tag und das oft bis zu 45 Minuten, bis er dann einschläft für eine Stunde und dann wieder ankommt. Über den Tag gibt es 2 längere Schlafphasen für 2 Stunden sowie Abends 1 für 3 Stunden. Dieses Verhalten haben wir seit 3 Wochen. Wobei er die ersten 2 Lebenswochen nur geclustert hat tagsüber. Da hing er bis zu 4 Stunden am Stück an der Brust.
Ihm reicht es dennoch bis heute nicht aus. Da er 2 - 3x mal am Tag sich in Rage schreit an der Brust und ich somit 70ml pre extra gebe. Wir sind von einer Spritze zum BES gewechselt, bis er extrem unruhig wurde und immer den Schlauch aus dem Mund verloren hat. Durch den Stress füttere ich seit 4 Tagen mit einer Flasche was reibungslos klappt. Die Zufütterungsmenge ist gleich geblieben.
Es gab bisher nie einen Moment wo er zufrieden abgedockt ist. Er ist wirklich permanent nur an der Brust und dadurch kommt mein 1 Sohn zu kurz, was ich leider nicht mehr stemmen kann und somit bald vermutlich mehr zufüttern muss.
Hinzu kommt noch das ich eine große Oberweite habe ( 90F) und mir jede Stillposition Probleme bereitet. Beim normalen stillen, brauche ich beide Hände. Ich muss Kopf sowie die Brust festhalten, da diese zu Schwer ist. In der Wiegehaltung passt meine Brust nicht und er verliert sie sofort. Im Liegen verliert er auch ständig durch das Gewicht die Brust und es ist schwierig ihn zu stillen im Schlaf ohne das ich mich halb selber verkrampfe. Am angenehmsten ist der Footballgriff mit einem Stillkissen. Aber das ist in der Öffentlichkeit leider nicht möglich und ich bin gezwungen Zuhause zu stillen.
Nun bin ich durch das häufige Stillen, dem geringen Schlafmangel und durch die Ansprüche vom ersten Kind einfach so ziemlich am Ende meiner Nerven und stark am überlegen komplett auf die Flasche zu wechseln.
Außerdem nehm ich schon vorsorglich Fembion d.h Eisen und Jod extra.
Gibt es hier Leute mit ähnlicher Erfahrung wo dass stillen erst spät geklappt hat und welche Positionen sind gut zum stillen mit großer Brust bzw. wie klappt das im liegen stillen?
Hier nochmal die Eckdaten.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Es ist ein Junge.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Füttern mit Pre zwischen 120 - 210ml ist von Tag zu Tag variabel. Meist 2 - 3x am Tag jeweils 70ml nachdem Stillen, sobald er sich in Rage schreit. Anfänglich mit Spritze, dann mit dem BES und seit 4 Tagen mit Flasche.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille beide Brüste bis zu 15x Täglich und das für 45 Minuten immer abwechselnd ( Wechselstillen) Es gibt 3 Lange Schlafphasen ( Tagsüber 2x jeweils 2 Stunden, Abends 3 Stunden) ansonsten kommt er stündlich oder clustert für 2 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Er hat 6 volle Windeln und hat dabei jedes Mal Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ersten Tage Andock-Probleme, klappt aber seit dem 11 Lebenstag.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche erst seit 4 Tagen bekannt.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe eine Hebamme sowie 2 Stillberaterin gehabt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
Medikamenteneinnahme?
Keine Besonderheiten.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Stillen hat nicht geklappt, Kind hat nach 7 Tagen ungefähr 800gramm Verloren. Haben dann zugefüttert aber er hat daraufhin die Brust verweigert und ich habe durch die starken Brust Schmerzen aufgegeben.
Gewichtstabelle;
06.05. 3655g
07.05. 3605g
08.05 3545g
09.05 3480g
10.05 3390g
11.05 3320g
12.05 3260g
13.05 3190g - Zufütterungsbeginn - 210ml pre
14.05 3220g - 170ml pre
15.05 3270g - 210ml pre
16.05 3360g - 210ml pre
17.05 3390g - 105ml pre
18.05. 3420g - 150ml pre
19.05 3460g - 210ml pre
20.05 3520g - 70ml pre
21.05 3560g - 105ml pre
..... Zufütterungsmenge durchschnittlich bei 170ml in 6 Tagen
27.05 3960g - 145ml pre
.......
04.06 4420g - 210ml pre
Seitdem haben wir ihn nicht mehr aktiv gewogen, da wir keine Waage da haben. Aber mit einer normalen Waage ist er bei ca. 4,5kg.
mein 2ter Sohn kam am 06.05 mit 3655g auf die Welt. Die Geburt war bis auf die langen Wehen (23 Stunden) sehr schnell ohne jegliche Komplikationen. Somit durfte ich auch am selben Tag schon gehen (ambulante Geburt). Ich habe direkt im Kreißsaal angelegt und er kam direkt sehr oft an. Jedoch ist mir schon am zweiten Tag aufgefallen das er die Brustwarze nicht richtig nimmt und diese sich verformt, Schmerzen hatte ich jedoch keine. Meine Hebamme meinte es sei normal und es ging so weiter bis zum 6 Lebenstag. Da hatte er aber bereits 465gramm verloren und ich fing an zu zufüttern, sobald er sich in Rage geschrien hat. Somit haben wir täglich zwischen 120ml und 210ml pre zugefüttert, die Menge varrierte anhand seines Verlanges. Wir haben die Anfangszeit mit einer Spritze zugefüttert. Und da wurde auch das Gewicht besser.
Nach Kontakt zu der ersten Stillberaterin (Baby war 2 Wochen alt) wurden die oralen Restriktionen überprüft, jedoch konnte keine Ursache gefunden werden. Auch das andocken klappte und mir wurde jetzt alles mögliche zur Milchbildung empfohlen. Also nahm ich Bockshornklee Kapseln von Dr. Pandalis, Piulatte, Malzbier und Stilltee. Die Milchmenge wurde langsam mehr, da er jetzt deutlich länger und mehr schluckte. In der Zwischenzeit habe ich auch öfter Powerpumping betrieben, aber da kam ich mit beiden Brüsten in 1 Stunde nur auf 50ml. Jedoch kam dann die erste Brustentzündung, da war er 3 Wochen alt und die Milchmenge reduzierte sich in der Linken Brust. Hier hatte ich 5 Tage damit gekämpft, bis es weg ging. Seitdem nehme ich nichts mehr zur Milchbildung bis auf den Stilltee.
Kurz daraufhin habe ich mir die Meinung einer 2ten Stillberaterin eingeholt und da kamen wir auf das gleiche Ergebnis wie bei der ersten. Somit habe ich 220€ in den Sand gesetzt..
Seit Beginn an trinkt mein Sohn aus beiden Brüsten, dabei trinkt er täglich bis zu 15x am Tag und das oft bis zu 45 Minuten, bis er dann einschläft für eine Stunde und dann wieder ankommt. Über den Tag gibt es 2 längere Schlafphasen für 2 Stunden sowie Abends 1 für 3 Stunden. Dieses Verhalten haben wir seit 3 Wochen. Wobei er die ersten 2 Lebenswochen nur geclustert hat tagsüber. Da hing er bis zu 4 Stunden am Stück an der Brust.
Ihm reicht es dennoch bis heute nicht aus. Da er 2 - 3x mal am Tag sich in Rage schreit an der Brust und ich somit 70ml pre extra gebe. Wir sind von einer Spritze zum BES gewechselt, bis er extrem unruhig wurde und immer den Schlauch aus dem Mund verloren hat. Durch den Stress füttere ich seit 4 Tagen mit einer Flasche was reibungslos klappt. Die Zufütterungsmenge ist gleich geblieben.
Es gab bisher nie einen Moment wo er zufrieden abgedockt ist. Er ist wirklich permanent nur an der Brust und dadurch kommt mein 1 Sohn zu kurz, was ich leider nicht mehr stemmen kann und somit bald vermutlich mehr zufüttern muss.
Hinzu kommt noch das ich eine große Oberweite habe ( 90F) und mir jede Stillposition Probleme bereitet. Beim normalen stillen, brauche ich beide Hände. Ich muss Kopf sowie die Brust festhalten, da diese zu Schwer ist. In der Wiegehaltung passt meine Brust nicht und er verliert sie sofort. Im Liegen verliert er auch ständig durch das Gewicht die Brust und es ist schwierig ihn zu stillen im Schlaf ohne das ich mich halb selber verkrampfe. Am angenehmsten ist der Footballgriff mit einem Stillkissen. Aber das ist in der Öffentlichkeit leider nicht möglich und ich bin gezwungen Zuhause zu stillen.
Nun bin ich durch das häufige Stillen, dem geringen Schlafmangel und durch die Ansprüche vom ersten Kind einfach so ziemlich am Ende meiner Nerven und stark am überlegen komplett auf die Flasche zu wechseln.
Außerdem nehm ich schon vorsorglich Fembion d.h Eisen und Jod extra.
Gibt es hier Leute mit ähnlicher Erfahrung wo dass stillen erst spät geklappt hat und welche Positionen sind gut zum stillen mit großer Brust bzw. wie klappt das im liegen stillen?
Hier nochmal die Eckdaten.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Es ist ein Junge.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Füttern mit Pre zwischen 120 - 210ml ist von Tag zu Tag variabel. Meist 2 - 3x am Tag jeweils 70ml nachdem Stillen, sobald er sich in Rage schreit. Anfänglich mit Spritze, dann mit dem BES und seit 4 Tagen mit Flasche.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille beide Brüste bis zu 15x Täglich und das für 45 Minuten immer abwechselnd ( Wechselstillen) Es gibt 3 Lange Schlafphasen ( Tagsüber 2x jeweils 2 Stunden, Abends 3 Stunden) ansonsten kommt er stündlich oder clustert für 2 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Er hat 6 volle Windeln und hat dabei jedes Mal Stuhlgang.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ersten Tage Andock-Probleme, klappt aber seit dem 11 Lebenstag.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche erst seit 4 Tagen bekannt.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Ich habe eine Hebamme sowie 2 Stillberaterin gehabt.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter?
Medikamenteneinnahme?
Keine Besonderheiten.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Stillen hat nicht geklappt, Kind hat nach 7 Tagen ungefähr 800gramm Verloren. Haben dann zugefüttert aber er hat daraufhin die Brust verweigert und ich habe durch die starken Brust Schmerzen aufgegeben.
Gewichtstabelle;
06.05. 3655g
07.05. 3605g
08.05 3545g
09.05 3480g
10.05 3390g
11.05 3320g
12.05 3260g
13.05 3190g - Zufütterungsbeginn - 210ml pre
14.05 3220g - 170ml pre
15.05 3270g - 210ml pre
16.05 3360g - 210ml pre
17.05 3390g - 105ml pre
18.05. 3420g - 150ml pre
19.05 3460g - 210ml pre
20.05 3520g - 70ml pre
21.05 3560g - 105ml pre
..... Zufütterungsmenge durchschnittlich bei 170ml in 6 Tagen
27.05 3960g - 145ml pre
.......
04.06 4420g - 210ml pre
Seitdem haben wir ihn nicht mehr aktiv gewogen, da wir keine Waage da haben. Aber mit einer normalen Waage ist er bei ca. 4,5kg.