Problematisches Dauerstillen und kurze Schlafphasen
Verfasst: 27.01.2021, 08:38
Hallo, ich hoffe, ich bin im richtigen Forum. Es geht um eine Mischung aus Stillen und Schlafen. Von Anfang an habe ich mich mit den stillen etwas schwer getan. Im Krankenhaus sollten wir Zufüttern, weil der Blutzucker Wert nicht in Ordnung war. Danach gab es aber nur noch Muttermilch. Teilweise haben wir die angedickt, weil sie sehr stark spuckte. Die erste Zeit nahm sie auch nicht viel zu und wir sollten regelmäßig wiegen. Inzwischen ist die Ärztin aber zufrieden. Geburtsgewicht waren 3330g bei 52 cm. Mit 10,5 Wochen hatte sie 64 cm und 5180g. Bereits Ende Dezember hatten wir eine ganz schlimme Phase, dann ging es, daher jetzt ist es seit zwei Wochen wieder so und ich habe keine Kraft mehr (auch dazwischen ist es sehr anstrengend). Meine kleine Maus (Mädchen) ist jetzt knapp 13 Wochen alt. Nachts kommt sie jede Stunde und trinkt ein paar Schlucke an der Brust. Am Tag schläft sie allerdings auch nur 30 min. Wir haben also keine längeren Ruhephasen (allerdings gab es Zeiten, da schlief sie wenigstens einmal pro Nacht 3-5 Stunden). Ich komme jedoch im Moment überhaupt nicht zum Schlafen und halte es nicht mehr aus. Ich kann kaum glauben, dass die Milch aus meiner Brust noch irgendwas Nahrhaftes enthält. Einschlafen zu Hause geht auch nahezu nur an der Brust. Abends haben wir eine 2-stündige Dauerstillphase. Danach habe ich schon keine Kraft mehr, kann mich aber auch nicht erholen, weil sie spätestens 60 min später wieder kommt. Ich merke, dass ich irgendwann richtig wütend werde, weil ich einfach nicht von dem Kind weg komme. Eigentlich soll sie nachts im Beistellbett schlafen. Meistens liegt sie aber doch bei mir, weil es die häufig ist. Früher schlief sie im Kinderwagen gut, jetzt viel schlechter. Auch im Tuch schläft sie nicht besser (und wach schreit sie im Tuch schnell). Jedoch wacht sie dann oft müde auf. Außerdem schreit sie in Tuch und Wagen meistens erst Mal. Da sie eh immer nur kurz schläft und dann meistens direkt schreit, traue ich mich kaum noch irgendwo hin (klar, geht im Moment eh nicht), nicht Mal mehr einkaufen. Zuhause muss ich mich immer mit hinlegen und sie schläft nur mit der Brust ein. Das wollte ich nie und mache mir auch Gedanken, weil ich nicht ewig stillen will, wie wir sie alternativ zum Schlafen bringen können. Jedoch habe ich Angst vor einer Nuckel Saug Verwirrung und dass sie Schlafphasen dadurch nie länger werden. Im Moment dauert es auch mit Stillen ewig bis sie schläft. Den gesamten Tag bin ich damit beschäftigt, sie irgendwie rechtzeitig zum Schlafen zu bringen bevor sie nur noch weint. Es ist ein einziger Kampf. Ich versuche sie zum Schlafen zu bringen wenn sie gähnt und sich die Augen reibt nach etwa 1-1,5 Stunden.
Insgesamt trinkt sie meistens nur kurz und wird schnell unruhig. Oft zieht sie den Kopf zurück und schluckt auch Luft. Ich denke immer, sie hat zu wenig Brust im Mund, aber mehr geht nicht, das lässt sie nicht zu. Meine Hebamme hatte sich das am Anfang angesehen und meinte, es sei in Ordnung. Ich Stille nicht gerne im Liegen, weil sie dann noch schlechter anliegt, aber kann nicht Tag und Nacht immer sitzen. Ich weiß nicht, ob sie deshalb so oft an die Brust will, weil es vielleicht ineffizienz ist. Auch dadurch kann ich nur schlecht entspannen beim Stillen. Sie schaut gerne überall herum und ist sehr aufmerksam. Deshalb schaue ich kein Fernsehen, lesen nebenher geht aber auch nicht. Von Anfang an schrie sie sehr viel und wir waren froh, wenn ich sie über die Brust überhaupt beruhigen konnte. Nuckel oder Flasche nimmt sie beides nicht. Meine Brustwarzen sind inzwischen sehr strapaziert. Anzeichen für Hunger sehe ich kaum. Manchmal weint sie und stillen hilft. Dann denke ich jedoch oft, dass es kein Hunger ist. Vielleicht weil sie ohnehin so oft an der Brust ist?
Sie pupst viel und hat oft Schluckauf. Sie hat täglich mehrfach Stuhl, meistens sehr flüssig. Oft hört man es im Bauch arbeiten. Insgesamt haben weder Hebamme noch Kinderärztin eine Idee. In der nächsten Woche haben wir einen Termin bei einer Ärztin mit osteopathischer Ausbildung. Ich selbst nehme euthyrox seit der Schwangerschaft. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse wurde schon vor der Schwangerschaft festgestellt, aber bis zum Medikament dauerte es etwas.
Wenn mein Mann nicht zumindest teilweise in Moment im Home Office arbeiten könnte, würde ich es wahrscheinlich gar nicht schaffen zu Essen. Auch so bin ich 5 kg unter dem Gewicht vor der Schwangerschaft. Ich möchte gerne für meine Tochter da sein. Aber ich habe einfach keine Kraft mehr, um sie permanent zu Stillen. Außerdem mache ich mir Sorgen, dass sie durch die kurzen Schlafphasen und evtl zu wenig Schlaf in ihrer Entwicklung beeinträchtigt wird. Oft denke ich, ich mache bestimmt nur etwas ganz simples falsch und es ist zu banal als dass mir jemand den Tipp gibt, dies zu ändern. Ansonsten weiß ich einfach nicht weiter. Es tut mir leid, dass der Text so lang wurde. Danke schon Mal an alle, die es lesen.
Liebe verzweifelte Grüße
Insgesamt trinkt sie meistens nur kurz und wird schnell unruhig. Oft zieht sie den Kopf zurück und schluckt auch Luft. Ich denke immer, sie hat zu wenig Brust im Mund, aber mehr geht nicht, das lässt sie nicht zu. Meine Hebamme hatte sich das am Anfang angesehen und meinte, es sei in Ordnung. Ich Stille nicht gerne im Liegen, weil sie dann noch schlechter anliegt, aber kann nicht Tag und Nacht immer sitzen. Ich weiß nicht, ob sie deshalb so oft an die Brust will, weil es vielleicht ineffizienz ist. Auch dadurch kann ich nur schlecht entspannen beim Stillen. Sie schaut gerne überall herum und ist sehr aufmerksam. Deshalb schaue ich kein Fernsehen, lesen nebenher geht aber auch nicht. Von Anfang an schrie sie sehr viel und wir waren froh, wenn ich sie über die Brust überhaupt beruhigen konnte. Nuckel oder Flasche nimmt sie beides nicht. Meine Brustwarzen sind inzwischen sehr strapaziert. Anzeichen für Hunger sehe ich kaum. Manchmal weint sie und stillen hilft. Dann denke ich jedoch oft, dass es kein Hunger ist. Vielleicht weil sie ohnehin so oft an der Brust ist?
Sie pupst viel und hat oft Schluckauf. Sie hat täglich mehrfach Stuhl, meistens sehr flüssig. Oft hört man es im Bauch arbeiten. Insgesamt haben weder Hebamme noch Kinderärztin eine Idee. In der nächsten Woche haben wir einen Termin bei einer Ärztin mit osteopathischer Ausbildung. Ich selbst nehme euthyrox seit der Schwangerschaft. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse wurde schon vor der Schwangerschaft festgestellt, aber bis zum Medikament dauerte es etwas.
Wenn mein Mann nicht zumindest teilweise in Moment im Home Office arbeiten könnte, würde ich es wahrscheinlich gar nicht schaffen zu Essen. Auch so bin ich 5 kg unter dem Gewicht vor der Schwangerschaft. Ich möchte gerne für meine Tochter da sein. Aber ich habe einfach keine Kraft mehr, um sie permanent zu Stillen. Außerdem mache ich mir Sorgen, dass sie durch die kurzen Schlafphasen und evtl zu wenig Schlaf in ihrer Entwicklung beeinträchtigt wird. Oft denke ich, ich mache bestimmt nur etwas ganz simples falsch und es ist zu banal als dass mir jemand den Tipp gibt, dies zu ändern. Ansonsten weiß ich einfach nicht weiter. Es tut mir leid, dass der Text so lang wurde. Danke schon Mal an alle, die es lesen.
Liebe verzweifelte Grüße