Spätes Frühchen und wenig Milch
Verfasst: 25.11.2020, 18:01
Hallo,
nun habe ich beschlossen, mich hier gleich doch auch einzutragen und nach Hilfe zu rufen. Es ist schon so viel "schief" gegangen, dass ich möglichst weitere Fehler vermeiden möchte.
Langfristig würde ich gerne voll stillen und von der Pumpe weg kommen...
Meine Tochter kam an 34+3 Anfang November zur Welt. Die erste Woche war sie auf der Intensivstation, dann eine Woche im KinderKrankenhaus und seit Samstag vor 1,5 Wochen nun zu Hause.
In der Klinik hat es leider über einen Tag gedauert, bis mir eine Milchpumpe gebracht wurde. Trotzdem kam am dritten Tag nach der Geburt tatsächlich Milch und die Menge steigerte sich auf ca. 10ml pro Seite. Leider ist das bis heute nicht mehr geworden, obwohl ich fleißig alle zwei Stunden abgepumpt habe.
Seit sie zu Hause ist, schaffe ich absolut gar nichts mehr. Ich pumpe zu selten ab, weil ich gerne stillen üben möchte, dann docke ich sie wieder ab, weil sie nicht trinkt und nur nuckelt und mir Abpumpen sinnvoller erscheint.
In der Klinik gab es zwei Stillversuche, der zweite war bei einer Stillberaterin. Sie sagte mir, dass die Technik so schonmal stimmt. Auch die Hebamme zu Hause ist zufrieden, aber das Kind trinkt anscheinend nicht genügend. Sie schläft ein, und sobald ich sie weg lege, schreit sie wieder. Aus Verzweiflung gebe ich ihr die Flasche um wenigstens mal ne halbe Stunde zu haben, mir was zu essen zu machen und dann eben wieder abzupumpen. Nachts pumpe ich nicht mehr, sonst bekäme ich gar keinen Schlaf mehr.
Meistens gehen wir gegen 0.00 Uhr ins Bett, um halb drei hat sie Hunger, bis ich mit allem fertig bin ist es halb vier/vier und dann schlafen wir nochmal bis um sieben. Tagsüber nimmt mein Mann sie, sodass ich da auch nochmal ne Stunde schlafen kann, aber ich bin ehrlich gesagt einfach fix und alle.
Durch die Frühgeburt ist auch nichts wirklich fertig und wir haben die Sachen aus dem Kinderzimmer einfach nur ins Schlafzimmer gestellt, da sieht es jetzt aus wie Sau und ich muss mir immer meinen Weg ins Bett bahnen... Ich würde so, so gerne mal dort aufräumen.
Seit heute haben wir ein BES, bisheriges Ergebnis: Kind liegt auf meinem Schoß und pennt.
Und ich bin schon wieder ratlos: wecke ich sie, dann schreit sie wieder nach essen. Lege ich sie dann an, schläft sie wieder. Ich muss dringend Abpumpen, habe doch sowieso zu wenig Milch... Aber wenn sie wach ist, sollte ich doch sicher lieber anlegen, oder?
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Aktuell mit Aptamil Prematil HA ca. 60-90ml ca alle 3 Stunden
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich versuche, sie vor jedem Fläschchen erstmal anzulegen, aktuell so vier, fünf mal am Tag. Würde gerne häufiger, weiß aber nicht, wann.
Vor oder nach dem Stillversuch wechseln wir die Windel, dann hat sie meist wieder Hunger und ich versuche es entweder nochmal, oder gebe gleich das Fläschchen. Dann pumpe ich ab und dann geht's auch schon bald wieder von vorne los. Turnus ist tagsüber so alle drei Stunden, manchmal auch vier.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Wir wechseln ca. 6-9x die Windel und die ist immer voll.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Siehe oben. Wir fangen jetzt erst bei 3,5 Wochen richtig am zu üben. Sie dockt Mal mehr, Mal weniger gut an. Wenn, dann hängt sie für eine halbe Stunde fest, manchmal bekommt sie die Brust aber auch gar nicht richtig zu greifen, dann warten wir kurz bis es klappt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, in den Kliniken gab es gleich Flasche und Schnuller. Zu Hause lassen wir den Schnuller weg.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung einmalig, zu Hause haben wir unsere Hebamme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Frühgeburt in der 35. Woche, Gelbsucht hatten wir auch in der Klinik mal. Sonst ist alles ok, soweit ich weiß.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Doch, ist mein erstes.
Gewicht:. Die Hebamme wiegt zu Hause alle drei Tage, da nimmt sie kontinuierlich jedes mal 100g zu.
Genaues Datum müsste ich raus suchen, das wird dann erst in gefühlt zwei Jahren was.
Geburtsgewicht war 2350g, jetzt heute sind wir bei 2.800.
Ich habe bestimmt was vergessen, bitte seht es mir nach. Ich bin so unendlich müde einfach.
Lieben Dank vorab.
nun habe ich beschlossen, mich hier gleich doch auch einzutragen und nach Hilfe zu rufen. Es ist schon so viel "schief" gegangen, dass ich möglichst weitere Fehler vermeiden möchte.
Langfristig würde ich gerne voll stillen und von der Pumpe weg kommen...
Meine Tochter kam an 34+3 Anfang November zur Welt. Die erste Woche war sie auf der Intensivstation, dann eine Woche im KinderKrankenhaus und seit Samstag vor 1,5 Wochen nun zu Hause.
In der Klinik hat es leider über einen Tag gedauert, bis mir eine Milchpumpe gebracht wurde. Trotzdem kam am dritten Tag nach der Geburt tatsächlich Milch und die Menge steigerte sich auf ca. 10ml pro Seite. Leider ist das bis heute nicht mehr geworden, obwohl ich fleißig alle zwei Stunden abgepumpt habe.
Seit sie zu Hause ist, schaffe ich absolut gar nichts mehr. Ich pumpe zu selten ab, weil ich gerne stillen üben möchte, dann docke ich sie wieder ab, weil sie nicht trinkt und nur nuckelt und mir Abpumpen sinnvoller erscheint.
In der Klinik gab es zwei Stillversuche, der zweite war bei einer Stillberaterin. Sie sagte mir, dass die Technik so schonmal stimmt. Auch die Hebamme zu Hause ist zufrieden, aber das Kind trinkt anscheinend nicht genügend. Sie schläft ein, und sobald ich sie weg lege, schreit sie wieder. Aus Verzweiflung gebe ich ihr die Flasche um wenigstens mal ne halbe Stunde zu haben, mir was zu essen zu machen und dann eben wieder abzupumpen. Nachts pumpe ich nicht mehr, sonst bekäme ich gar keinen Schlaf mehr.
Meistens gehen wir gegen 0.00 Uhr ins Bett, um halb drei hat sie Hunger, bis ich mit allem fertig bin ist es halb vier/vier und dann schlafen wir nochmal bis um sieben. Tagsüber nimmt mein Mann sie, sodass ich da auch nochmal ne Stunde schlafen kann, aber ich bin ehrlich gesagt einfach fix und alle.
Durch die Frühgeburt ist auch nichts wirklich fertig und wir haben die Sachen aus dem Kinderzimmer einfach nur ins Schlafzimmer gestellt, da sieht es jetzt aus wie Sau und ich muss mir immer meinen Weg ins Bett bahnen... Ich würde so, so gerne mal dort aufräumen.
Seit heute haben wir ein BES, bisheriges Ergebnis: Kind liegt auf meinem Schoß und pennt.
Und ich bin schon wieder ratlos: wecke ich sie, dann schreit sie wieder nach essen. Lege ich sie dann an, schläft sie wieder. Ich muss dringend Abpumpen, habe doch sowieso zu wenig Milch... Aber wenn sie wach ist, sollte ich doch sicher lieber anlegen, oder?
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Aktuell mit Aptamil Prematil HA ca. 60-90ml ca alle 3 Stunden
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich versuche, sie vor jedem Fläschchen erstmal anzulegen, aktuell so vier, fünf mal am Tag. Würde gerne häufiger, weiß aber nicht, wann.
Vor oder nach dem Stillversuch wechseln wir die Windel, dann hat sie meist wieder Hunger und ich versuche es entweder nochmal, oder gebe gleich das Fläschchen. Dann pumpe ich ab und dann geht's auch schon bald wieder von vorne los. Turnus ist tagsüber so alle drei Stunden, manchmal auch vier.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Wir wechseln ca. 6-9x die Windel und die ist immer voll.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Siehe oben. Wir fangen jetzt erst bei 3,5 Wochen richtig am zu üben. Sie dockt Mal mehr, Mal weniger gut an. Wenn, dann hängt sie für eine halbe Stunde fest, manchmal bekommt sie die Brust aber auch gar nicht richtig zu greifen, dann warten wir kurz bis es klappt.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Ja, in den Kliniken gab es gleich Flasche und Schnuller. Zu Hause lassen wir den Schnuller weg.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Stillberatung einmalig, zu Hause haben wir unsere Hebamme
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Frühgeburt in der 35. Woche, Gelbsucht hatten wir auch in der Klinik mal. Sonst ist alles ok, soweit ich weiß.
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Doch, ist mein erstes.
Gewicht:. Die Hebamme wiegt zu Hause alle drei Tage, da nimmt sie kontinuierlich jedes mal 100g zu.
Genaues Datum müsste ich raus suchen, das wird dann erst in gefühlt zwei Jahren was.
Geburtsgewicht war 2350g, jetzt heute sind wir bei 2.800.
Ich habe bestimmt was vergessen, bitte seht es mir nach. Ich bin so unendlich müde einfach.
Lieben Dank vorab.