Schmerzen - Vasospasmus? Soor?
Verfasst: 07.09.2020, 17:39
Hallo!
Nachdem ich tage- und nächtelang gegoogelt habe, und inzwischen ziemlich verzweifelt bin, versuche ich es jetzt mal hier.
Meine Tochter ist sieben Wochen alt und ich stille sie voll. Unser Stillstart war etwas holprig, da im Krankenhaus zu Beginn jede Hebamme und jede Krankenschwester was anderes sagte und ich völlig verunsichert war. Nach einigen Tagen zu Hause wurden wir dann mehr zum Team und nach ein paar Anlege-Problemen und dadurch wunden Brustwarzen klappte es dann gut. Seit ca. vier Wochen habe ich allerdings Schmerzen in beiden Brüsten und in den Brustwarzen. Unabhängig vom stillen, manchmal aber auch direkt danach besonders stark. Es ist ein stechender, brennender Schmerz, in der Intensität stark wechselnd. An manchen Tagen merke ich fast nichts, an anderen kann ich vor Schmerz kaum denken und es treibt mir die Tränen in die Augen. Manchmal fühlen sich die Brüste dabei besonders prall und geschwollen an, auch wenn sie es gar nicht sind, manchmal Jucken sie dabei.
Meine Wochenbett-Hebamme nahm mich leider nicht so richtig ernst und meinte, es liegt daran dass die Milchmenge sich noch nicht eingespielt hat, dass sei eben der Milcheinschuß wenn „nachproduziert“ wird. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass das mich nachts weckt weil es einfach so sehr weh tut.
Durch Google kam ich dann auf Soor in den Milchgängen oder eben Vasospasmus. Mehr oder weniger zufällig hab ich gemerkt, dass Wärme manchmal hilft, daher ging meine Vermutung eher zum Vasospasmus, auch wenn die anderen Symptome (verfärben der Brustwarzen) eher fehlen. Meine Frauenärztin sagt, es kann Vasospasmus sein, kann aber auch rein psychisch sein (ich habe eine Wochenbettdepression und sie möchte es wohl gern darauf schieben). Sie empfahl mir Magnesium, Calcium und Vitamin B6, das Medikament mit N, ich hab den Namen vergessen, möchte sie mir nicht verschreiben da ich eh mit eher niedrigem Blutdruck zu kämpfen hab.
Jetzt nehm ich also seit einer Woche Magnesium (2 mal 500 mg), Calcium (1 mal 500 mg) und B6 (2 mal 100 mg).
Ich merke bisher keine Verbesserung, leider. Und gerade heute fühl ich mich durch den Schmerz extrem eingeschränkt, ich hab eine seltsame Schonhaltung eingenommen, weil ich unbewusst irgendwie das Gefühl habe, dass es hilft wenn ich die Schultern hoch ziehe - aber eigentlich hilft es gar nicht sondern sorgt nur dafür, dass ich extrem verkrampfe und verspannt bin. Ibuprofen hilft übrigens auch gar nicht, das habe ich wegen etwas anderem genommen und vor kurzem abgesetzt und auch da merke ich bei den Brustschmerzen keinen Unterschied.
Und jetzt frage ich mich halt doch, ob es Soor sein könnte oder etwas ganz anderes? Oder dauert es einfach noch , bis die Kombination aus Magnesium, Calcium und B6 Wirkung zeigt?
Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen, vielleicht hat ja hier noch jemand eine Idee oder einen Rat für mich, das wäre toll!
Nachdem ich tage- und nächtelang gegoogelt habe, und inzwischen ziemlich verzweifelt bin, versuche ich es jetzt mal hier.
Meine Tochter ist sieben Wochen alt und ich stille sie voll. Unser Stillstart war etwas holprig, da im Krankenhaus zu Beginn jede Hebamme und jede Krankenschwester was anderes sagte und ich völlig verunsichert war. Nach einigen Tagen zu Hause wurden wir dann mehr zum Team und nach ein paar Anlege-Problemen und dadurch wunden Brustwarzen klappte es dann gut. Seit ca. vier Wochen habe ich allerdings Schmerzen in beiden Brüsten und in den Brustwarzen. Unabhängig vom stillen, manchmal aber auch direkt danach besonders stark. Es ist ein stechender, brennender Schmerz, in der Intensität stark wechselnd. An manchen Tagen merke ich fast nichts, an anderen kann ich vor Schmerz kaum denken und es treibt mir die Tränen in die Augen. Manchmal fühlen sich die Brüste dabei besonders prall und geschwollen an, auch wenn sie es gar nicht sind, manchmal Jucken sie dabei.
Meine Wochenbett-Hebamme nahm mich leider nicht so richtig ernst und meinte, es liegt daran dass die Milchmenge sich noch nicht eingespielt hat, dass sei eben der Milcheinschuß wenn „nachproduziert“ wird. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass das mich nachts weckt weil es einfach so sehr weh tut.
Durch Google kam ich dann auf Soor in den Milchgängen oder eben Vasospasmus. Mehr oder weniger zufällig hab ich gemerkt, dass Wärme manchmal hilft, daher ging meine Vermutung eher zum Vasospasmus, auch wenn die anderen Symptome (verfärben der Brustwarzen) eher fehlen. Meine Frauenärztin sagt, es kann Vasospasmus sein, kann aber auch rein psychisch sein (ich habe eine Wochenbettdepression und sie möchte es wohl gern darauf schieben). Sie empfahl mir Magnesium, Calcium und Vitamin B6, das Medikament mit N, ich hab den Namen vergessen, möchte sie mir nicht verschreiben da ich eh mit eher niedrigem Blutdruck zu kämpfen hab.
Jetzt nehm ich also seit einer Woche Magnesium (2 mal 500 mg), Calcium (1 mal 500 mg) und B6 (2 mal 100 mg).
Ich merke bisher keine Verbesserung, leider. Und gerade heute fühl ich mich durch den Schmerz extrem eingeschränkt, ich hab eine seltsame Schonhaltung eingenommen, weil ich unbewusst irgendwie das Gefühl habe, dass es hilft wenn ich die Schultern hoch ziehe - aber eigentlich hilft es gar nicht sondern sorgt nur dafür, dass ich extrem verkrampfe und verspannt bin. Ibuprofen hilft übrigens auch gar nicht, das habe ich wegen etwas anderem genommen und vor kurzem abgesetzt und auch da merke ich bei den Brustschmerzen keinen Unterschied.
Und jetzt frage ich mich halt doch, ob es Soor sein könnte oder etwas ganz anderes? Oder dauert es einfach noch , bis die Kombination aus Magnesium, Calcium und B6 Wirkung zeigt?
Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen, vielleicht hat ja hier noch jemand eine Idee oder einen Rat für mich, das wäre toll!