Teilstillen als Ziel - Stillen mit dem BES
Verfasst: 26.02.2020, 17:19
Hallo!
Ich hatte bei meinem ersten Kind einen Beratungsthread: viewtopic.php?f=2&t=203082
Und die Rückführung an die Brust damals leider nicht geschafft.
Nun ist mein zweites Kind zur Welt gekommen und diesmal soll es anders ablaufen.
Meine Hebamme (auch IBCLC Stillberaterin) meint, dass ich zuwenig Drüsengewebe habe, vor allem bei einer Brust, eine Kollegin von ihr hat ihr das auch bestätigt. Sie geht davon aus, dass ich nur Teilstillen kann. Und das ist jetzt auch mein angestrebtes Ziel.
Auf Grund der Abnahme und der eingesunkenen Fontanelle, sowie Schläfrigkeit durch Gelbsucht haben wir ab dem zweiten Tag abends zum ersten Mal zugefüttert, nach Rat meiner Hebamme. Seit dem stille ich mit dem BES (Pre). Heute ist das Baby sechs Tage alt und er hat gleich zugenommen.
Einmal musste ich schon außer Haus mit dem BES stillen, das hat zum Glück geklappt. Und nachts probiere ich manchmal im Liegen damit zu stillen, mit mäßigem Erfolg bisher.
Der Babyblues hat mich momentan im Griff und zu hause geht es drunter und drüber und alle sind überfordert. Unsere Große leidet sehr an unserem neuen Leben und ist total auf ihren Papa fixiert. Er darf sich keinen Schritt fortbewegen und mit dem Baby soll er auch nichts machen. So ist es nun, dass fast nur ich mich ums Baby kümmere, Tag und Nacht. Er kann nachts nicht mal mehr aufstehen, um mir das BES herzurichten, weil die Große dann sofort wach wird und entweder weint oder mit will. Und da mir lieber ist, dass sie schläft, stehe meist ich dann auf und richte, teils einhändig, alles her. Ich kann das auf Dauer nicht, mir ist das zu viel. Gefühlt komme ich zu keiner Erholungsphase.
Ich biete ihm zwischendurch auch immer wieder die pure Brust an. Wenn er sie nur zum Nuckeln möchte, klappt das meist gut. Bei Hunger wird er schnell unruhig.
Ein paar Fragen beschäftigen mich aktuell:
Kann ich mit dem BES auch überfüttern, wenn er damit Pre bekommt?
Wieviele BESs werde ich so brauchen, damit es nicht allzu stressig wird bezgl. Reinigung?
Ist die Wahrscheinkichkeit sehr hoch, dass er irgendwann nur noch das BES will und keine pure Brust?
Kann ich das alles überhaupt schaffen, im Alltag, mit weiterem Kind usw.?
Wie gestalte ich das Stillen mit dem BES in der Öffentlichkeit am unauffälligsten?
Soll ich immer den roten Schlauch nehmen?
Wird die Brust eh noch genug angeregt?
So, ich musste das Schreiben mehrmals unterbrechen und schicke jetzt mal ab.
Achja, ich hatte damals die Elternbroschüre zum BES und die Threads habe ich auch ein bisschen durchstöbert. Da ich aber moralischen und seelischen Beistand bräuchte, mache ich jetzt doch einen eigenen Thread auf.
Liebe Grüße
Ich hatte bei meinem ersten Kind einen Beratungsthread: viewtopic.php?f=2&t=203082
Und die Rückführung an die Brust damals leider nicht geschafft.
Nun ist mein zweites Kind zur Welt gekommen und diesmal soll es anders ablaufen.
Meine Hebamme (auch IBCLC Stillberaterin) meint, dass ich zuwenig Drüsengewebe habe, vor allem bei einer Brust, eine Kollegin von ihr hat ihr das auch bestätigt. Sie geht davon aus, dass ich nur Teilstillen kann. Und das ist jetzt auch mein angestrebtes Ziel.
Auf Grund der Abnahme und der eingesunkenen Fontanelle, sowie Schläfrigkeit durch Gelbsucht haben wir ab dem zweiten Tag abends zum ersten Mal zugefüttert, nach Rat meiner Hebamme. Seit dem stille ich mit dem BES (Pre). Heute ist das Baby sechs Tage alt und er hat gleich zugenommen.
Einmal musste ich schon außer Haus mit dem BES stillen, das hat zum Glück geklappt. Und nachts probiere ich manchmal im Liegen damit zu stillen, mit mäßigem Erfolg bisher.
Der Babyblues hat mich momentan im Griff und zu hause geht es drunter und drüber und alle sind überfordert. Unsere Große leidet sehr an unserem neuen Leben und ist total auf ihren Papa fixiert. Er darf sich keinen Schritt fortbewegen und mit dem Baby soll er auch nichts machen. So ist es nun, dass fast nur ich mich ums Baby kümmere, Tag und Nacht. Er kann nachts nicht mal mehr aufstehen, um mir das BES herzurichten, weil die Große dann sofort wach wird und entweder weint oder mit will. Und da mir lieber ist, dass sie schläft, stehe meist ich dann auf und richte, teils einhändig, alles her. Ich kann das auf Dauer nicht, mir ist das zu viel. Gefühlt komme ich zu keiner Erholungsphase.
Ich biete ihm zwischendurch auch immer wieder die pure Brust an. Wenn er sie nur zum Nuckeln möchte, klappt das meist gut. Bei Hunger wird er schnell unruhig.
Ein paar Fragen beschäftigen mich aktuell:
Kann ich mit dem BES auch überfüttern, wenn er damit Pre bekommt?
Wieviele BESs werde ich so brauchen, damit es nicht allzu stressig wird bezgl. Reinigung?
Ist die Wahrscheinkichkeit sehr hoch, dass er irgendwann nur noch das BES will und keine pure Brust?
Kann ich das alles überhaupt schaffen, im Alltag, mit weiterem Kind usw.?
Wie gestalte ich das Stillen mit dem BES in der Öffentlichkeit am unauffälligsten?
Soll ich immer den roten Schlauch nehmen?
Wird die Brust eh noch genug angeregt?
So, ich musste das Schreiben mehrmals unterbrechen und schicke jetzt mal ab.
Achja, ich hatte damals die Elternbroschüre zum BES und die Threads habe ich auch ein bisschen durchstöbert. Da ich aber moralischen und seelischen Beistand bräuchte, mache ich jetzt doch einen eigenen Thread auf.
Liebe Grüße