Seite 1 von 2

Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 20.02.2020, 20:40
von Käfermausmama
Hallo zusammen
Ich habe eine Frage und brauche eure Hilfe
Zu meiner Situation...
Meine kleine Maus (zweites Kind) ist 4 Wochen alt und stille sie zurzeit ca. alle 2 bis 3 Stunden tagsüber und in der Nacht ca. alle 3 bis 4 Stunden..
Das stillen resp. Ansetzten schmerzt sehr, da meine Brustwarzen rot und teilweise offen sind. trotz korektem Anlegen.
Es brennt auch sehr nach dem stillen und wenn die Milch "von alleine kommt". Manchmal ziehts auch durch die ganze Brust.
Ich hatte beim ersten Kind schon offene Brustwarzen, diese wurden gelasert, hatte auch einen Pilz, der klar sichtbar war im Mund meines Sohnes, dieser wurde erfolgreich behandelt. Gestillt habe ich ihn 15Mte.
Nun siehts so aus..
2 Hebammen haben mir gesagt, ich hätte zu grosse Brustwarzen, deshalb schmerze es, und haben mich dann so stehen lassen. Der Kinderarzt sehe keinen Pilz im Mund meiner Maus, daher sei nichts. Ich verzweifle beinahe, weil es echt weh tut und ich das stillen nicht einfach so seinlassen möchte.
Ich habe es mit den Silberhütchen probiert, diese helfen auch nur mässig..
Ich habe schon an Soor gedacht.. bin aber einfsch sehr unsicher, was es sein könnte oder wie meine nächsten Schritte aussehen sollen.. könnt ihr mir helfen?

Vielen Dank schon jetzt

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 21.02.2020, 06:59
von blassblau
Hallo, ich bin kein Experte, habe aber auf Youtube ein Video gefunden, das ich sehr hilfreich fand zum Verständnis bzgl. des Anlegens. Vielleicht findest du doch noch eine kleine „Korrektur“ beim Anlegen.
https://youtu.be/2wM6smicIh8
Super finde ich, dass man im Video verschiedene Frauen beim echten Anlegen sieht und alle unterschiedliche Brüste und Brustwarzen haben. Von wegen, man braucht eine ideale Brust für korrektes Stillen...
Das Ansaugen schmerzt bei mir zwar auch, aber immerhin ist es danach okay.
Ich habe hier im Forum auch schon mehrfach von Vasospasmen gelesen, könnte das auf dich zutreffen? Ich glaube, da gibt es etwas in den Grundinfos Stillwissen dazu. Hast du den Frauenarzt schon auf deine Brust schauen lassen bzgl. des Pilz? Was ich auch mal gehört, aber noch nicht ausprobiert habe, sind Zinnhütchen für wunde Brustwarzen, gerade für die „feuchte Wundheilung“. Manche Frauen sind sehr begeistert davon. Nimmst du regelmäßig Lanolin zur Pflege? Ich finde MultiMam Kompressen auch sehr angenehm.

Liebe Grüße

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 21.02.2020, 15:50
von Viola
Nur weil dein Baby keinen Pilz hat, heißt das nicht, dass du keinen hast. Du brauchst irgendeinen Arzt /stillberaterin, die sich mit Brustsoor wirklich auskennt und sich das mal anschauen kann. Wobei, wenn der Pilz in den Milchgängen hängt, dann ist von außen nicht unbedingt was zu sehen. Dann heißt es auf Verdacht hin behandeln.

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 21.02.2020, 22:33
von Käfermausmama
An blassblau
Vielen Dank für den Link..
Über Vasospasmen habe ich auch viel gelesen, denke aber, dass es weniger auf mich zutrifft..
Den Frauenarzt werde ich als nächstes aufsuchen.. habe aber bald noch Besuch der Wochenbetthebamme und hoffe darauf, dass sie helfen kann..
Lanolin verwende ich regelmässig, hilft aber nicht gegen die Beschwerden..

An Viola
Dass denke ich eben auch..
Ich werde die Wochenbetthebamme darauf ansprechen, wenn sie das nächste mal kommt.. sie weiss schon bescheid und bemüht sich sehr, mir zu helfen..

Vielen lieben Dank euch, für eure Antworten

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 22.02.2020, 23:35
von rula
Hallo Käfermausmama! Schön bist Du da. Ich hoffe Du bekommst bald noch eine Antwort einer StiBe, aber wir haben ja auch schon über die Möglichkeit, dass es Milchgangsoor sein könnte, gesprochen...
Lg rula/Pat

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 26.02.2020, 10:46
von Natra
Brustsoor nachzuweisen, ist glaub ich gar nicht so einfach, wenn ich da richtig informiert bin.
Ich hatte eine Zeitlang auch fürchterliches Brennen in der Brust, nach dem Stillen, und halt während des Milchspendereflexes. Da dad Baby keinen Pilz hatte, und die Frauenärztin keine klassischen äußeren Anzeichen für einen Pilz gesehen hat, hat sie mir was anderes empfohlen, Kapseln mit bestimmten Bakterien drin, 21 Tage nehmen, es helfe sehr gut. Ich hab das Zeug länger genommen, und am Ende war alles wieder gut. Angefangen hatte es bei mir nach einem Milchstau. War nur einseitig.

Ob dir das noch was nützt als Anregung, oder nicht, ich wünsche dir in jedem Falle gute Besserung und dass du es aushältst, weiter zu stillen, bis es besser ist!

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 26.02.2020, 15:06
von Tamtam31
Oh man. Manches Verhalten von ‚Experten‘ ist echt unterirdisch.
Was ist mit Vasospasmus? Vielleicht denke ich auch nur immer sofort daran, weil das bei mir ausschlaggebend war, aber ein Versuch ist’s wert (hochdosiert Magnesium und Calcium, evtl noch Vitamin B12).
Ich wünsche dir, dass du fix einen Termin bei einer kompetenten Stillberaterin bekommst! Alles Gute!

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 26.02.2020, 15:07
von Tamtam31
Oh sorry, sehe gerade, dass Vasospasmus schon genannt wurde. Sorry, zu ungenau gelesen!

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 27.02.2020, 05:33
von Käfermausmama
Ich bin ja sehr gespannt, wie es nun weiter geht. Die Wochenbetthebamme konnte mir teils helfen. Sie behandelt nun die offenen Stellen meiner Brusterwarzen mit dem Laser, damit habe ich beim ersten Kind super Erfahrungen gemacht. Wegen den Schmerzen und dem Brennen war sie weniger hilfreich.

Ich habe eine Stillberaterin gefunden, die auch den Verdacht auf einen Milchgangsoor hat. Sie hat mich sehr dazu ermutigt bei meinem FA ein Medikament zur Behandlung zu verlangen. Dies habe ich gemacht und werde nun 14 Tage Tabletten nehmen.. ich hoffe auf ein positives Ergebnis.

Vielen Dank für eure Antworten..

Re: Schmerzhaftes Stillen und brennende Brustwarzen

Verfasst: 01.03.2020, 19:55
von deidamaus
Hallo Käfermausmama,

haben die Schmerzen unter dem Medikament abgenommen?

Liebe Grüße
deidamaus