Stillen, Arbeiten, Kita...
Verfasst: 15.02.2020, 20:04
Hallo liebe Community,
ich habe hier früher, vor einem Jahr, als meine Tochter ein Neugeborenes war, manchmal mitgelesen und fand die freundlichen, liebevollen und hilfsbereiten Kommentare immer sehr aufbauend und hilfreich. Seit einiger Zeit plagen mich einige Still-Themen, mit denen mir in meinem realen Umfeld niemand wirklich weiterhelfen kann. Los gehts:
Ich stille seit Geburt im Jaunar 2019(anfängliche Schwierigkeiten haben wir gut Überwunden), seit dem ca. 6. LM haben wir BLW gemacht, inzwischen isst unsere Tochter recht gut finde ich.
6 Monate nach Geburt bin ich zurück auf meine Teilzeitstelle gegangen (70%), habe fleißig abgpumpt, und mein Freund unsere Tochter mit der Flasche versorgt. Hat prima geklappt. Ich konnte sogar abends mal weg
Da mich das Pumpen mit der Zeit tierisch genervt hat (Zeug mitnehmen, Pausen + Raum suchen, spülen, einfrieren etc.) haben wir entscheiden nach dem Weihnachtsurlaub nicht mehr damit anzufangen, da der 1. Geburtstag (und damit das Ende meiner Pausen) nahe waren. Den Plan einfach statt der Milch tagsüber (1-2 Fläschen) Pre zu füttern, hat unsere Tochter zu nichte gemacht. Hat nicht geschmeckt. Habe mich furchtbar gestresst und am Ende wars kein Ding, in der Zeit, in der ich Arbeiten war gabs halt nur Wasser und Essen und sie hat das gut verkraftet. Ebenso nach den Ferien, Anfang Januar, haben wir mit Kita gestartet - mein Freund in Elternzeit macht die Eingewöhnung und es läuft auch hier sehr gut. Keine Tränen, sie freut sich wenn sie ihre Erzieherin sieht. Das einizige sind eine ganze Reihe von Infekten, die uns seitdem plagen. Auch die Rückmeldungen sind sehr positiv. Unsere Tochter sei sehr stabil, gut gelaunt und sei gut angekommen.
Zunächst habe ich dann an meinen freien Tagen und am Wochenende noch tagsüber auch mal gestillt (meist vor dem Mittagschlaf). Das wollte ich dann aber ganz reduzieren, wobei ich mir da innerlich nicht ganz klar bin warum eigentlich... Jetzt ist es seit ein paar Wochen so, dass meine Tochter - wenn ich nicht arbeite - recht anstrengend ist (viele "Wutanfälle", wenn sie nicht das bekommt/machen kann was sie interessiert, bzw. nicht versteht was los ist) und außerdem sehr an mir hängt. Beim Papa auf dem Arm hält sie es kaum aus, trösten kann nur die Mama etc. Die letzten 6 Monate, die sie nur mit Papa zu Hause waren, gabs das kaum.
Zu meiner Arbeitssituation. Ich arbeite derzeit 3,5 Tage, wobei ich an den ganzen Tagen z.T. 9h weg bin (mit pendeln). Wenn die Elternzeit meines Freundes vorbei ist, werde ich auf 3 Tage reduzieren und zwei Tage nachmittags meine kleine betreuen.
Soweit so gut. Jetzt meine Fragen:
- Sollte ich doch tagsüber wieder anfgangen zu stillen, macht meine Brust so einen unregelmäßigen Rhythmus mit? Inzwischen stillen wir ja schon 1 Jahr, allerdings hatte ich tatsächlich erst anfang der Woche einen Milchsta und hab da wenig Lust drauf. Normalerweise sind meine Brüste inzwischen aber nie mehr richtig "voll" sondern fast immer weich.
- Kann das Stillen helfen, meine Tochter emotional ein bisschen zu "stabilisieren"? Ich weiß, das ist eine sehr individuelle Sache, aber ich vielleicht kennt das ja jemand?
Vielen Dank, wenn jemand bis hier gelesen hat! Ich hoffe es ist nicht zu ausführlich.
Ich freue mich sehr über Rückmeldungen,
Liebe Grüße
Miriam mit kleiner L.
ich habe hier früher, vor einem Jahr, als meine Tochter ein Neugeborenes war, manchmal mitgelesen und fand die freundlichen, liebevollen und hilfsbereiten Kommentare immer sehr aufbauend und hilfreich. Seit einiger Zeit plagen mich einige Still-Themen, mit denen mir in meinem realen Umfeld niemand wirklich weiterhelfen kann. Los gehts:
Ich stille seit Geburt im Jaunar 2019(anfängliche Schwierigkeiten haben wir gut Überwunden), seit dem ca. 6. LM haben wir BLW gemacht, inzwischen isst unsere Tochter recht gut finde ich.
6 Monate nach Geburt bin ich zurück auf meine Teilzeitstelle gegangen (70%), habe fleißig abgpumpt, und mein Freund unsere Tochter mit der Flasche versorgt. Hat prima geklappt. Ich konnte sogar abends mal weg
Da mich das Pumpen mit der Zeit tierisch genervt hat (Zeug mitnehmen, Pausen + Raum suchen, spülen, einfrieren etc.) haben wir entscheiden nach dem Weihnachtsurlaub nicht mehr damit anzufangen, da der 1. Geburtstag (und damit das Ende meiner Pausen) nahe waren. Den Plan einfach statt der Milch tagsüber (1-2 Fläschen) Pre zu füttern, hat unsere Tochter zu nichte gemacht. Hat nicht geschmeckt. Habe mich furchtbar gestresst und am Ende wars kein Ding, in der Zeit, in der ich Arbeiten war gabs halt nur Wasser und Essen und sie hat das gut verkraftet. Ebenso nach den Ferien, Anfang Januar, haben wir mit Kita gestartet - mein Freund in Elternzeit macht die Eingewöhnung und es läuft auch hier sehr gut. Keine Tränen, sie freut sich wenn sie ihre Erzieherin sieht. Das einizige sind eine ganze Reihe von Infekten, die uns seitdem plagen. Auch die Rückmeldungen sind sehr positiv. Unsere Tochter sei sehr stabil, gut gelaunt und sei gut angekommen.
Zunächst habe ich dann an meinen freien Tagen und am Wochenende noch tagsüber auch mal gestillt (meist vor dem Mittagschlaf). Das wollte ich dann aber ganz reduzieren, wobei ich mir da innerlich nicht ganz klar bin warum eigentlich... Jetzt ist es seit ein paar Wochen so, dass meine Tochter - wenn ich nicht arbeite - recht anstrengend ist (viele "Wutanfälle", wenn sie nicht das bekommt/machen kann was sie interessiert, bzw. nicht versteht was los ist) und außerdem sehr an mir hängt. Beim Papa auf dem Arm hält sie es kaum aus, trösten kann nur die Mama etc. Die letzten 6 Monate, die sie nur mit Papa zu Hause waren, gabs das kaum.
Zu meiner Arbeitssituation. Ich arbeite derzeit 3,5 Tage, wobei ich an den ganzen Tagen z.T. 9h weg bin (mit pendeln). Wenn die Elternzeit meines Freundes vorbei ist, werde ich auf 3 Tage reduzieren und zwei Tage nachmittags meine kleine betreuen.
Soweit so gut. Jetzt meine Fragen:
- Sollte ich doch tagsüber wieder anfgangen zu stillen, macht meine Brust so einen unregelmäßigen Rhythmus mit? Inzwischen stillen wir ja schon 1 Jahr, allerdings hatte ich tatsächlich erst anfang der Woche einen Milchsta und hab da wenig Lust drauf. Normalerweise sind meine Brüste inzwischen aber nie mehr richtig "voll" sondern fast immer weich.
- Kann das Stillen helfen, meine Tochter emotional ein bisschen zu "stabilisieren"? Ich weiß, das ist eine sehr individuelle Sache, aber ich vielleicht kennt das ja jemand?
Vielen Dank, wenn jemand bis hier gelesen hat! Ich hoffe es ist nicht zu ausführlich.
Ich freue mich sehr über Rückmeldungen,
Liebe Grüße
Miriam mit kleiner L.