Wunde Brustwarzen - ein hormonelles Problem?
Verfasst: 13.12.2019, 21:45
Hallo,
ich bin mit dem vierten Kind schwanger und beschäftige mich gedanklich bereits mit der nächsten Stillzeit, auf die ich mich sehr freue - die aber auch mit großen Ängsten verbunden ist.
Mein große Frage nach drei Kindern ist, ob wunde Brustwarzen wohl auch einen hormonellen Grund haben könnten.
Ich hatte bei allen drei Kinder sehr große Stillprobleme durch wunde/schmerzende Brustwarzen und Vasospasmen.
Begonnen hatte es bereits in der Schwangerschaft mit extrem empfindlichen Brustwarzen. Die ersten Wochen Stillen waren dann jeweils richtig, richtig schlimm. Bei allen drei Kindern wurden die Schmerzen beim Stillen erst nach dem vierten Lebensmonat deutlich besser.
Mein erstes Kind hatte bereits im Krankenhaus schwarzen Stuhlgang, weil die BW blutig waren. Meine Hebamme meinte, die Stillposition von uns beiden sei korrekt, es seien bestimmt nur Anfangsschwierigkeiten. Als es nicht besser wurde, ging ich noch zu einer Stillberaterin, die derselben Meinung waar. Zwischenzeitlich pumpte ich ab und gab Fläschchen. (Dass das kontraproduktiv war, wusste ich damals leider noch nicht.) Erst nach 16 Wochen konnte ich fast schmerzfrei stillen.
Beim zweiten Kind wusste ich immerhin um die Bedeutung des Fläschchens und des Schnullers und versuchte alles besser zu machen. Trotzdem hatte ich über Wochen wunde Brustwarzen und schlimme Schmerzen beim Stillen. In dieser Zeit fand ich im Internet dieses Forum und las alle relevanten Threads und versuchte, die Tipps umzusetzen. Ich vermutete, auch Vasospasmen zu haben und setzte die Tipps dazu um. Aber auch diesmal wurde es erst nach vier Monaten deutlich besser.
Beim dritten Kind dachte ich, gerüstet zu sein und alles zu wissen (Brustdounts, Vitame B, verschiedene Stillpositionen, Fingerfeeding,...) und es war das selbe. Ich war noch einmal bei einer Stillberaterin, die meinte, das Zungenbändchen sei sehr kurz. Wir ließen es durchtrennen und es hat nichts verändert. Erst nach vier Monaten wurde es besser. Dieses Kind habe ich dann noch fast 1,5 Jahre problemlos gestillt.
Ich bin ein bisschen ratlos, denn ich denke, dass ich schon weiß, wie man richtig stillt! Ich habe auch viele, viele Monate problemlos gestillt.
Aber diese ersten Wochen sind unerträglich. Und es sind viele Wochen... Es verdirbt mir diese wunderbar zauberhafte Zeit mit meinem neuen Baby - das macht mich irgendwie traurig.
Nunja, jetzt bin ich wieder schwanger, meine Brustwarzen sind so empfindlich, dass ich mich da mit einem Handtuch nicht mehr abtrocknen mag - und ich frage mich, ob das Ganze vielleicht auch einfach hormonell bedingt sein kann und ich da einfach durch muss.
Was denkt ihr?
Viele Grüße
4fachMama
ich bin mit dem vierten Kind schwanger und beschäftige mich gedanklich bereits mit der nächsten Stillzeit, auf die ich mich sehr freue - die aber auch mit großen Ängsten verbunden ist.
Mein große Frage nach drei Kindern ist, ob wunde Brustwarzen wohl auch einen hormonellen Grund haben könnten.
Ich hatte bei allen drei Kinder sehr große Stillprobleme durch wunde/schmerzende Brustwarzen und Vasospasmen.
Begonnen hatte es bereits in der Schwangerschaft mit extrem empfindlichen Brustwarzen. Die ersten Wochen Stillen waren dann jeweils richtig, richtig schlimm. Bei allen drei Kindern wurden die Schmerzen beim Stillen erst nach dem vierten Lebensmonat deutlich besser.
Mein erstes Kind hatte bereits im Krankenhaus schwarzen Stuhlgang, weil die BW blutig waren. Meine Hebamme meinte, die Stillposition von uns beiden sei korrekt, es seien bestimmt nur Anfangsschwierigkeiten. Als es nicht besser wurde, ging ich noch zu einer Stillberaterin, die derselben Meinung waar. Zwischenzeitlich pumpte ich ab und gab Fläschchen. (Dass das kontraproduktiv war, wusste ich damals leider noch nicht.) Erst nach 16 Wochen konnte ich fast schmerzfrei stillen.
Beim zweiten Kind wusste ich immerhin um die Bedeutung des Fläschchens und des Schnullers und versuchte alles besser zu machen. Trotzdem hatte ich über Wochen wunde Brustwarzen und schlimme Schmerzen beim Stillen. In dieser Zeit fand ich im Internet dieses Forum und las alle relevanten Threads und versuchte, die Tipps umzusetzen. Ich vermutete, auch Vasospasmen zu haben und setzte die Tipps dazu um. Aber auch diesmal wurde es erst nach vier Monaten deutlich besser.
Beim dritten Kind dachte ich, gerüstet zu sein und alles zu wissen (Brustdounts, Vitame B, verschiedene Stillpositionen, Fingerfeeding,...) und es war das selbe. Ich war noch einmal bei einer Stillberaterin, die meinte, das Zungenbändchen sei sehr kurz. Wir ließen es durchtrennen und es hat nichts verändert. Erst nach vier Monaten wurde es besser. Dieses Kind habe ich dann noch fast 1,5 Jahre problemlos gestillt.
Ich bin ein bisschen ratlos, denn ich denke, dass ich schon weiß, wie man richtig stillt! Ich habe auch viele, viele Monate problemlos gestillt.
Aber diese ersten Wochen sind unerträglich. Und es sind viele Wochen... Es verdirbt mir diese wunderbar zauberhafte Zeit mit meinem neuen Baby - das macht mich irgendwie traurig.
Nunja, jetzt bin ich wieder schwanger, meine Brustwarzen sind so empfindlich, dass ich mich da mit einem Handtuch nicht mehr abtrocknen mag - und ich frage mich, ob das Ganze vielleicht auch einfach hormonell bedingt sein kann und ich da einfach durch muss.
Was denkt ihr?
Viele Grüße
4fachMama