Stillzeit Nr 2 - wieder nicht ganz unbeschwert
Verfasst: 21.11.2019, 21:31
Hallo liebes sut,
nach 3 Monaten stillen meiner Tochter will ich mich nach einer etwas ernüchternden U4 nochmal melden. Hier der Thread zu meinem Sohn der mittlerweile3 Jahre alt ist: viewtopic.php?f=2&t=203805
Nach einem echt kräftezehrenden Stillstart mit meinem Sohn in 2016 wollte ich es bei meiner Tochter ganz anders machen. Die vielen Berichte hier im Forum von problemlosen Stillstarts beim zweiten Kind haben mir Mut gemacht und ich war echt zuversichtlich. Nach einer schönen spontanen Geburt habe ich versucht im Kreißsaal zu stillen, was leider nicht funktionierte. Da meine Tochter in den ersten 24 Stunden nur 2x stillen wollte, habe ich abgepumpt und per Becher zugefüttert. Außerdem war an Lebenstag 4 eine Stillberaterin bei mir Zuhause. Vielleicht hätte es beides gar nicht gebraucht, da das stillen sobald ich Zuhause war total rund lief. Psychisch tat es mir aber gut.
Eigentlich geht es mir und meiner Tochter richtig gut. Zusammen mit meiner Hebamme konnte ich Vertrauen in unsere Stillbeziehung fassen und Dinge wie Windeln zählen, Stillmahlzeiten per App tracken und Angst vorm nächsten Wiegen haben sein lassen – und einfach nur stillen.
Jetzt war vor 2 Wochen die U5 und jetzt ist sie wieder da, die Unsicherheit… meine Tochter hat mit etwa 400g zu wenig ihre Geburtsperzentile verfehlt und gleich kamen die blöden Sprüche vom Kinderarzt. Ihr kennt es ja: „geben sie einfach mal ne Flasche", „pumpen sie doch mal einen ganzen Tag an um zu sehen wie viel Milch sie haben“ oder „manche Kinder trinken eben lieber aus der Flasche“. Blödsinn, ich weiß. Aber es verunsichert mich dann doch. Mein Mann ist glücklicherweise total cool geblieben und wir haben jetzt mal ne Waage ausgeliehen, um das Gewicht unserer Tochter zu beobachten.
Ich würde gerne entspannt dem nächsten Wiegen beim Kinderarzt entgegen sehen. Deshalb wäre es toll wenn ihr mal über das Gewicht drüber schauen könntet. Danke!
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Zufüttern nur an Lebenstag 2 und 3 mit 30 ml abgepumpter MuMi aus dem Becher
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Keine Ahnung, wie häufig wir stillen. Als ich noch mitgezählt habe, war es um die 12x. Sie ist eine Schnelltrinkerin (meistens 5, manchmal 10 min) und schläft echt gut, einmal hat sie seit ihrer Geburt durchgeschlafen. Sonst stillt sie nachts alle 3-4 Stunden (23 Uhr, 3 Uhr, 6 Uhr)
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Bestimmt 6-8 nasse Windeln pro Tag und zusätzlich 2-4 Stuhlwindeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillen in den ersten 48 Stunden war schwierig. Sie wollte irgendwie nicht. Insgesamt hab ich sie 4 mal gestillt. Ich bekam leichte Panik, obwohl das Gewicht gut war und sie auch echt fit war und gute Werte hatte. Ich hab dann einmal abgepumpt (30 ml) und das dann in 3 Portionen mit dem Becher zugefüttert. Zuhause hab ich dann nur noch gestillt. Sehr irritiert hat mich, dass sie von Anfang an echt schnell getrunken hat (3-5 Minuten) und immer nur eine Seite. Ich bin ständig ausgelaufen und hatte echt viel Milch, was sich mittlerweile eingependelt hat.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme war natürlich da, Stillberatung an Tag 4 ( weil es im Krankenhaus nicht auf Anhieb klappte und ich diesmal schnellstmöglich nen Profi drauf schauen lassen wollte), Ostheopathie irgendwann in Woche 2, war aber alles in Ordnung
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Hier mein Thread von meinem Sohn: viewtopic.php?f=2&t=203805. Der Start war eine Katastrophe, aber nach 7 Wochen hatte ich voll gestillt und ihn dann 18 Monate gestillt.
Gebt uns genaue Daten!
18.08.: 4040g (Geburt im Krankenhaus)
20.08.: 3830g (Krankenhaus)
28.08.: 4130g U2
19.09.: 4800g U3
07.11.: 5650g U4/ eigene Waage 5830g
14.11.: 5940 eigene Waage
21.11.: 6090g eigene Waage
Seit der U4 biete ich wieder regelmäßig beide Brüste an, da war ich vorher etwas schlurig. Aber ansonsten wirkt meine Tochter ganz normal: nach dem Stillen ist sie meist zufrieden und sie pinkelt wie eine Weltmeisterin!
Meine Frage: Muss ich mir Sorgen machen?
nach 3 Monaten stillen meiner Tochter will ich mich nach einer etwas ernüchternden U4 nochmal melden. Hier der Thread zu meinem Sohn der mittlerweile3 Jahre alt ist: viewtopic.php?f=2&t=203805
Nach einem echt kräftezehrenden Stillstart mit meinem Sohn in 2016 wollte ich es bei meiner Tochter ganz anders machen. Die vielen Berichte hier im Forum von problemlosen Stillstarts beim zweiten Kind haben mir Mut gemacht und ich war echt zuversichtlich. Nach einer schönen spontanen Geburt habe ich versucht im Kreißsaal zu stillen, was leider nicht funktionierte. Da meine Tochter in den ersten 24 Stunden nur 2x stillen wollte, habe ich abgepumpt und per Becher zugefüttert. Außerdem war an Lebenstag 4 eine Stillberaterin bei mir Zuhause. Vielleicht hätte es beides gar nicht gebraucht, da das stillen sobald ich Zuhause war total rund lief. Psychisch tat es mir aber gut.
Eigentlich geht es mir und meiner Tochter richtig gut. Zusammen mit meiner Hebamme konnte ich Vertrauen in unsere Stillbeziehung fassen und Dinge wie Windeln zählen, Stillmahlzeiten per App tracken und Angst vorm nächsten Wiegen haben sein lassen – und einfach nur stillen.
Jetzt war vor 2 Wochen die U5 und jetzt ist sie wieder da, die Unsicherheit… meine Tochter hat mit etwa 400g zu wenig ihre Geburtsperzentile verfehlt und gleich kamen die blöden Sprüche vom Kinderarzt. Ihr kennt es ja: „geben sie einfach mal ne Flasche", „pumpen sie doch mal einen ganzen Tag an um zu sehen wie viel Milch sie haben“ oder „manche Kinder trinken eben lieber aus der Flasche“. Blödsinn, ich weiß. Aber es verunsichert mich dann doch. Mein Mann ist glücklicherweise total cool geblieben und wir haben jetzt mal ne Waage ausgeliehen, um das Gewicht unserer Tochter zu beobachten.
Ich würde gerne entspannt dem nächsten Wiegen beim Kinderarzt entgegen sehen. Deshalb wäre es toll wenn ihr mal über das Gewicht drüber schauen könntet. Danke!
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Zufüttern nur an Lebenstag 2 und 3 mit 30 ml abgepumpter MuMi aus dem Becher
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Keine Ahnung, wie häufig wir stillen. Als ich noch mitgezählt habe, war es um die 12x. Sie ist eine Schnelltrinkerin (meistens 5, manchmal 10 min) und schläft echt gut, einmal hat sie seit ihrer Geburt durchgeschlafen. Sonst stillt sie nachts alle 3-4 Stunden (23 Uhr, 3 Uhr, 6 Uhr)
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Bestimmt 6-8 nasse Windeln pro Tag und zusätzlich 2-4 Stuhlwindeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Stillen in den ersten 48 Stunden war schwierig. Sie wollte irgendwie nicht. Insgesamt hab ich sie 4 mal gestillt. Ich bekam leichte Panik, obwohl das Gewicht gut war und sie auch echt fit war und gute Werte hatte. Ich hab dann einmal abgepumpt (30 ml) und das dann in 3 Portionen mit dem Becher zugefüttert. Zuhause hab ich dann nur noch gestillt. Sehr irritiert hat mich, dass sie von Anfang an echt schnell getrunken hat (3-5 Minuten) und immer nur eine Seite. Ich bin ständig ausgelaufen und hatte echt viel Milch, was sich mittlerweile eingependelt hat.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Hebamme war natürlich da, Stillberatung an Tag 4 ( weil es im Krankenhaus nicht auf Anhieb klappte und ich diesmal schnellstmöglich nen Profi drauf schauen lassen wollte), Ostheopathie irgendwann in Woche 2, war aber alles in Ordnung
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Hier mein Thread von meinem Sohn: viewtopic.php?f=2&t=203805. Der Start war eine Katastrophe, aber nach 7 Wochen hatte ich voll gestillt und ihn dann 18 Monate gestillt.
Gebt uns genaue Daten!
18.08.: 4040g (Geburt im Krankenhaus)
20.08.: 3830g (Krankenhaus)
28.08.: 4130g U2
19.09.: 4800g U3
07.11.: 5650g U4/ eigene Waage 5830g
14.11.: 5940 eigene Waage
21.11.: 6090g eigene Waage
Seit der U4 biete ich wieder regelmäßig beide Brüste an, da war ich vorher etwas schlurig. Aber ansonsten wirkt meine Tochter ganz normal: nach dem Stillen ist sie meist zufrieden und sie pinkelt wie eine Weltmeisterin!
Meine Frage: Muss ich mir Sorgen machen?