Zu virl Milch. Mag Baby Nr. 2 die Brust nicht?
Verfasst: 12.10.2019, 17:10
Hallo liebes Still-Team,
ich bin zurück mit Baby Nr. 2 und da ihr mir bei meiner Tochter damals soo gut geholfen habt und ich so positives Feedback erhalten habe, melde ich mich noch einmal hier.
Es ist wohl eher ein Luxus-Problem, aber ich komme einfach nicht zur Ruhe und mache mir sehr viele Gedanken.
Mein Sohn kam vor 8 Wochen spontan zu Hause zur Welt. Geburtsgewicht lag bei 3600g, das Stillen klappt (eigentlich) recht gut! Sein Geburtsgewicht hatte er nach 6 Tagen wieder, jetzt wiegt er um die 5200g.
Das Stillen mit ihm ist so viel anders als bei meiner Tochter.
Kurz zu der Situation von damals: Bei meiner Tochter klappte das Stillen am Anfang gar nicht. Ich sollte zufüttern laut meiner damaligen Hebamme, da kaum Milch vorhanden war und das Gewicht schlecht hochging. Ich habe dann Hilfe bei einer Stillberaterin gesucht.
Wir haben sehr oft gestillt, im Wechsel um die Produktion anzuregen, anfangs mit Hütchen, später ging es ohne, sie hat geclustert und ist zu 90% an der Brust eingeschlafen. Das Einschlafstillen war für uns bis sie 2,5 Jahre alt war selbstverständlich. Ab der 7. Woche haben wir ohne Hütchen gestillt und sie nahm ab da an stetig zu, mit zeitweise einstündiger Stillabstände tagsüber.
Insgesamt haben wir 3,5 Jahre gestillt, in der Schwangerschaft musste ich leider aufhören aufgrund der Schmerzen.
Nun ist mein Sohn da und nach dem Gewicht gehend könnte man meinen, dass das Stillen super klappt.
Ich weiss nur nicht, ob es normal ist, weil ich von meiner Tochter eine andere Situation gewöhnt war. Ich hatte von Anfang an vieeel Milch, habe ich auf der linken Seite immer noch. Da sprudelt die Milch regelrecht heraus, rechts hat es sich einigermassen gut eingependelt. Ich kann ihn links nur im Halbschlaf anlegen, dann trinkt er dort relativ gut. Er verschluckt sich sehr oft und weint irgendwann. Wenn er wach ist, verweigert er diese Seite total. Egal wie ich stille, bergauf, vorher ausstreichen/abpumpen, im liegen, im sitzen, er stillt diese Seite kaum. Nur Nachts! An der rechten Seite trinkt er sehr ruhig, verschluckt sich zwar auch da ab und zu, aber es ist um Welten besser. In der Nacht trinkt er auf der linken Seite 2-3 Mal. Tagsüber vielleicht 2 Mal. Den Rest trinkt er auf der rechten Seite. Manchmal stillen wir tagsüber nur 4-5 Mal, ich biete es ihm öfter an, aber er weint dann oft ohne sie angerührt zu haben, sogar nach 4-5 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Er nuckelt dann an seinem Fäustchen. Ich bin mir nicht sicher, ob er Hunger hat oder nur Nuckeln möchte. Die Brust verweigert er. Aber warum? Rechts kann er irgendwann nuckeln, da er die Seite gut abtrinken kann. Er dockt dann ab, ich lege ihn um, aber die linke Seite weint er an und nuckelt an seinem Fäustchen
Auch schläft er nicht oft an der Brust ein. Da muss er schon sehr müde sein. Einschlafstillen abends klappt aber meistens recht gut, wobei er auch da manchmal weint und er sie erst nach einem leisen "Schhhh" nimmt. Er hat auch sehr mit Blähungen zu tun. Ich weiss aber ni ht, ob das auch eine Rolle spielt
Ich kenne es von meiner Tochter, dass die Brust für sie die ultimative Beruhigung war, bei meinem Sohn ist das grösstenteils nicht so, eher das Gegenteil, so kommt es mir vor
Er schläft alternativ im Tuch und auch im Auto ein, wobei das bei meiner Tochter auch so war.
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist das Verhalten normal oder muss ich mir Gedanken machen, dass er irgendwann nicht mehr an die Brust möchte?
ich bin zurück mit Baby Nr. 2 und da ihr mir bei meiner Tochter damals soo gut geholfen habt und ich so positives Feedback erhalten habe, melde ich mich noch einmal hier.
Es ist wohl eher ein Luxus-Problem, aber ich komme einfach nicht zur Ruhe und mache mir sehr viele Gedanken.
Mein Sohn kam vor 8 Wochen spontan zu Hause zur Welt. Geburtsgewicht lag bei 3600g, das Stillen klappt (eigentlich) recht gut! Sein Geburtsgewicht hatte er nach 6 Tagen wieder, jetzt wiegt er um die 5200g.
Das Stillen mit ihm ist so viel anders als bei meiner Tochter.
Kurz zu der Situation von damals: Bei meiner Tochter klappte das Stillen am Anfang gar nicht. Ich sollte zufüttern laut meiner damaligen Hebamme, da kaum Milch vorhanden war und das Gewicht schlecht hochging. Ich habe dann Hilfe bei einer Stillberaterin gesucht.
Wir haben sehr oft gestillt, im Wechsel um die Produktion anzuregen, anfangs mit Hütchen, später ging es ohne, sie hat geclustert und ist zu 90% an der Brust eingeschlafen. Das Einschlafstillen war für uns bis sie 2,5 Jahre alt war selbstverständlich. Ab der 7. Woche haben wir ohne Hütchen gestillt und sie nahm ab da an stetig zu, mit zeitweise einstündiger Stillabstände tagsüber.
Insgesamt haben wir 3,5 Jahre gestillt, in der Schwangerschaft musste ich leider aufhören aufgrund der Schmerzen.
Nun ist mein Sohn da und nach dem Gewicht gehend könnte man meinen, dass das Stillen super klappt.
Ich weiss nur nicht, ob es normal ist, weil ich von meiner Tochter eine andere Situation gewöhnt war. Ich hatte von Anfang an vieeel Milch, habe ich auf der linken Seite immer noch. Da sprudelt die Milch regelrecht heraus, rechts hat es sich einigermassen gut eingependelt. Ich kann ihn links nur im Halbschlaf anlegen, dann trinkt er dort relativ gut. Er verschluckt sich sehr oft und weint irgendwann. Wenn er wach ist, verweigert er diese Seite total. Egal wie ich stille, bergauf, vorher ausstreichen/abpumpen, im liegen, im sitzen, er stillt diese Seite kaum. Nur Nachts! An der rechten Seite trinkt er sehr ruhig, verschluckt sich zwar auch da ab und zu, aber es ist um Welten besser. In der Nacht trinkt er auf der linken Seite 2-3 Mal. Tagsüber vielleicht 2 Mal. Den Rest trinkt er auf der rechten Seite. Manchmal stillen wir tagsüber nur 4-5 Mal, ich biete es ihm öfter an, aber er weint dann oft ohne sie angerührt zu haben, sogar nach 4-5 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Er nuckelt dann an seinem Fäustchen. Ich bin mir nicht sicher, ob er Hunger hat oder nur Nuckeln möchte. Die Brust verweigert er. Aber warum? Rechts kann er irgendwann nuckeln, da er die Seite gut abtrinken kann. Er dockt dann ab, ich lege ihn um, aber die linke Seite weint er an und nuckelt an seinem Fäustchen
Ich kenne es von meiner Tochter, dass die Brust für sie die ultimative Beruhigung war, bei meinem Sohn ist das grösstenteils nicht so, eher das Gegenteil, so kommt es mir vor
Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist das Verhalten normal oder muss ich mir Gedanken machen, dass er irgendwann nicht mehr an die Brust möchte?