Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH
Verfasst: 22.06.2019, 11:07
Hallo ihr Lieben,
Ich weiß gerade überhaupt nicht was los ist. Vlt könnt ihr mir helfen.
Ich bin mit meiner 7 Monate alten Tochter im KH wegen Gewichtsabnahme. Seit letztem We hat sie einfach nicht mehr so viel wie vorher getrunken. Gemerkt habe ich es vor allem daran, dass ich meine Brüste kühlen musste. Freitag fing es an, dass sie vor dem Andocken gewürgt hat. Also sie kam in die Nähe der Brustwarze und hat erstmal gewürgt. Dann hat sie kurz getrunken und sich weggedreht. So ging das bei jedem Stillen. Zum einen hat sie schon kaum Hunger angemeldet, wenn ich sie so alle 2-3 Stunden angelegt habe, hat sie mal normal getrunken, mal gewürgt, und manchmal wollte sie schlicht garnicht und hat sich weggedreht. In der Nacht von Sa auf So hat sie 10 Stunden gestreikt. Ich habe angepumpt und nach 8 Stunden hat mein Mann ihrer einen kleinen Becher voll MuMi gegeben. Zwei Stunden später trank sie wieder normal. So ging das jetzt die Tage. Mir ist aufgefallen, dass sie sehr müde war. Sie hustet eim bisschen, Fieber war keins.
Ich habe mir natürlich schon ein bisschen Sorgen gemacht und manchmal versucht sie zum trinken zu motivieren. Es war ja auch sehr warm. Meist hat sie jegliche Übermotivation mit Spucken beantwortet, einmal hat sie richtig erbrochen.
Donnerstag waren wir zur U beim Arzt, da hatte sie im Vergleich zum letzten Wiegen 400g abgenommen. Ich sollte daraufhin eine Urinprobe abgeben und im KH einen Ultraschall und Schweißtest machen. Das hatte aber noch keine Eile. Achso, Urintest auch deshalb weil sie fie Tage vorher sehr wenig gepullert hatte. Als ich am Freitag früh den Urin abgab, waren die Entzündungswerte erhöht. Wir wurden gebeten zeitnah das im KH abklären zu lassen. Ich zögerte noch, weil meine Tochter keinen kranken Eindruck machte - wir fuhren dann aberdoch ins KH.
Ich kürze an der Stelle etwas ab. Wir sind jetzt stationär auf der Säuglingsstation. Sie bekommt eine Natriuminfusion, weil sie erheblichen Natriummangel hat, deren Ursache noch nicht geklärt ist. Die Entzündungswerte sind jetzt ok, sie war etwas ausgetrocknet, das hat sich aber auch durch die Infusion gegeben.
Warum ich schreibe, ist Folgendes: ich muss natürlich Stillproben abgeben von jedem Stillen, mein Baby trinkt so im Schnitt 45 ml. Die genauen Werte schreibe ich noch. Bei jedem Schichtwechsel führe ich erneut die Zufütterdiskussion. Am Verrücktesten fand ich die Aussage: „na mit der Zeit wird ihre Milch ja auch dünner“. Ich erkläre hier immer wieder, dass ich sowohl Brei als auch Fingerfood zuhause in den letzten Wochen, eigentlich sogar schon seit Ende des 4. Monats immer wieder angeboten habe, sie für Brei kein und für feste Lebensmittel zwar Interesse hat, aber selten was im Mund landet. Auch die Frage nach Prenahrung kommt. Ich bin inzwischen auch offen dafür, bin aber auch der Meinung, dass sie schlicht nicht mehr möchte als das was sie trinkt. Sie dreht sich nach 3-5 Minuten stillen weg, setzt sich auf. Wenn ich ihr die zweite Brust auch noch anbiete, nimmt sie sie manchmal, spuckt dann aber oft, was sie normalerweise nicht mehr tut.
Meine Fragen lauten: Was müsste sie denn eigentlich an Mengen trinken? Fällt euch was ein, woran der mangelnde Appetit liegen könnte? Woher kommt das Würgen?
Meine Taktik im Moment ist, sie etwa stündlich tagsüber (nachts alle 3 Stunden) anzulegen und eher nicht zu viel reinzudrücken, sondern soe selbst machen zu lassen. Generell sagte mir mein Mamabauchgefühl die ganze Zeit, dass sie sich schon nehmen wird, was sie braucht. Meine Hebamme und die Ärzte sagen, dass manche Kinder still und heimlich abbauen.. Ich bin da etwas ratlos.
Ich schicke den Beitrag erstmal ab und poste gleich noch die harten Fakten zu Geburt und Gewichtsdaten.
Ich weiß gerade überhaupt nicht was los ist. Vlt könnt ihr mir helfen.
Ich bin mit meiner 7 Monate alten Tochter im KH wegen Gewichtsabnahme. Seit letztem We hat sie einfach nicht mehr so viel wie vorher getrunken. Gemerkt habe ich es vor allem daran, dass ich meine Brüste kühlen musste. Freitag fing es an, dass sie vor dem Andocken gewürgt hat. Also sie kam in die Nähe der Brustwarze und hat erstmal gewürgt. Dann hat sie kurz getrunken und sich weggedreht. So ging das bei jedem Stillen. Zum einen hat sie schon kaum Hunger angemeldet, wenn ich sie so alle 2-3 Stunden angelegt habe, hat sie mal normal getrunken, mal gewürgt, und manchmal wollte sie schlicht garnicht und hat sich weggedreht. In der Nacht von Sa auf So hat sie 10 Stunden gestreikt. Ich habe angepumpt und nach 8 Stunden hat mein Mann ihrer einen kleinen Becher voll MuMi gegeben. Zwei Stunden später trank sie wieder normal. So ging das jetzt die Tage. Mir ist aufgefallen, dass sie sehr müde war. Sie hustet eim bisschen, Fieber war keins.
Ich habe mir natürlich schon ein bisschen Sorgen gemacht und manchmal versucht sie zum trinken zu motivieren. Es war ja auch sehr warm. Meist hat sie jegliche Übermotivation mit Spucken beantwortet, einmal hat sie richtig erbrochen.
Donnerstag waren wir zur U beim Arzt, da hatte sie im Vergleich zum letzten Wiegen 400g abgenommen. Ich sollte daraufhin eine Urinprobe abgeben und im KH einen Ultraschall und Schweißtest machen. Das hatte aber noch keine Eile. Achso, Urintest auch deshalb weil sie fie Tage vorher sehr wenig gepullert hatte. Als ich am Freitag früh den Urin abgab, waren die Entzündungswerte erhöht. Wir wurden gebeten zeitnah das im KH abklären zu lassen. Ich zögerte noch, weil meine Tochter keinen kranken Eindruck machte - wir fuhren dann aberdoch ins KH.
Ich kürze an der Stelle etwas ab. Wir sind jetzt stationär auf der Säuglingsstation. Sie bekommt eine Natriuminfusion, weil sie erheblichen Natriummangel hat, deren Ursache noch nicht geklärt ist. Die Entzündungswerte sind jetzt ok, sie war etwas ausgetrocknet, das hat sich aber auch durch die Infusion gegeben.
Warum ich schreibe, ist Folgendes: ich muss natürlich Stillproben abgeben von jedem Stillen, mein Baby trinkt so im Schnitt 45 ml. Die genauen Werte schreibe ich noch. Bei jedem Schichtwechsel führe ich erneut die Zufütterdiskussion. Am Verrücktesten fand ich die Aussage: „na mit der Zeit wird ihre Milch ja auch dünner“. Ich erkläre hier immer wieder, dass ich sowohl Brei als auch Fingerfood zuhause in den letzten Wochen, eigentlich sogar schon seit Ende des 4. Monats immer wieder angeboten habe, sie für Brei kein und für feste Lebensmittel zwar Interesse hat, aber selten was im Mund landet. Auch die Frage nach Prenahrung kommt. Ich bin inzwischen auch offen dafür, bin aber auch der Meinung, dass sie schlicht nicht mehr möchte als das was sie trinkt. Sie dreht sich nach 3-5 Minuten stillen weg, setzt sich auf. Wenn ich ihr die zweite Brust auch noch anbiete, nimmt sie sie manchmal, spuckt dann aber oft, was sie normalerweise nicht mehr tut.
Meine Fragen lauten: Was müsste sie denn eigentlich an Mengen trinken? Fällt euch was ein, woran der mangelnde Appetit liegen könnte? Woher kommt das Würgen?
Meine Taktik im Moment ist, sie etwa stündlich tagsüber (nachts alle 3 Stunden) anzulegen und eher nicht zu viel reinzudrücken, sondern soe selbst machen zu lassen. Generell sagte mir mein Mamabauchgefühl die ganze Zeit, dass sie sich schon nehmen wird, was sie braucht. Meine Hebamme und die Ärzte sagen, dass manche Kinder still und heimlich abbauen.. Ich bin da etwas ratlos.
Ich schicke den Beitrag erstmal ab und poste gleich noch die harten Fakten zu Geburt und Gewichtsdaten.