Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

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Momolina
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Momolina » 25.07.2019, 06:18

Ich lese nur still mit und wünsche euch von Herzen alles gute!

Wegen der Lappen wollte ich nur einwerfen, ich weiß jedoch nicht, ob das keimmäßig genügt: wir nutzen vom Schweden die Babywaschlappen. Diese trocknen dann in der Küche an der Heizung und wandern in die Wäsche. Ich wasche sie 60°, aber 90° müsste ja auch gehen. Ich wechsel dadurch wirklich täglich, meist sogar häufiger. Nur als mögliche Idee... wobei ich nicht weiß ob ggf eine Lappenmaschine alle 3 Wo noch mehr Arbeit ist.
Viele Grüße, Momolina
mit drei Kindern (2009, 2012, 2015)

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Kirschquark
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Kirschquark » 28.07.2019, 13:37

Wir nehmen die Babywaschlappen als Waschlappen für Gesicht und Hände, aber prinzipiell sind die bestimmt geeignet. In der Küche an der Heizung trocknen könnte allerdings suboptimal sein.

Ich glaube da muss jede Familie ihren Weg im Rahmen der (evtl. unterschiedlichen) Anforderungen finden.

Giggles, wie geht's Euch inzwischen zu Hause?
LG
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Giggles » 28.07.2019, 22:03

Naja, Überforderung ist das Wort des Monats. Die Sonde verrutscht super oft und dann erbricht sie ganz viel. Wir haben jetzt nochmal eine Schulung vom Sondendienst eingefordert, dass das besser klappt. Ansonsten kämpfe ich mit der Zerrissenheit zwischen beiden Kindern. Außerdem muss ich dem MDK hinterher telefonieren, weil die sich nicht melden und wir die Pflegestufe langsam brauchen...
Es ist schwer alles unter einen Hut zu bringen und ich bin den ganzen Tag beschäftigt. Am Freitag hat sie mal richtig gut gegessen (laugenbrötchen angeknabbert und 2 Löffel Brei gegessen). Da hab ich mich mega gefreut. Aber es braucht alles Zeit...
Ich tue mich auch noch schwer mit den ganzen Hygieneregeln und will mich damit aktuell nicht überfordern. Bis vor 4 Wochen haben wir ja auch normal gelebt und ich war weiß wie oft mit ihr in der Trage auf Toilette... Wir müssen für alles erstmal einen Rhythmus und ein Gefühl entwickeln. Da schreckt es mich manchmal av, wenn ich mit euch CF-Profis rede 😉 (trotzdem bin ich auch sehr froh über jeden Input).

Mein Mann sagte so schön: „Es ist als hätten wor gerade noch ein Kind bekommen.“ ja so ist es. Chaotisch und alles neu. Wie im Wochenbett, wo sich auch erstmal alle umstellen müssen. Außer dass wir ein Krabbelbaby statt ein Schlafminibaby haben 😂
Viele Grüße

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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Kleine » 28.07.2019, 22:13

Ich sag immer, der Sprung von einem gesunden Kind auf eines mit special effects ist genauso groß wie von keinem Kind auf ein Kind. Es ist vorher einfach nicht vorstellbar. Das muss ich mir auch immer wieder sagen, wenn Fremde diese oder jene Regel oder Einschränkung nicht verstehen. Es ist einfach komplett anders, kräfteraubend, brutal anstrengend, aber auch mit viel Freude gespickt. Weil man jeden minikleinen Fortschritt feiert und viel bewusster wahrnimmt 😉
LG
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Giggles » 31.07.2019, 22:10

Ich habe nochmal eine Frage in Richtung Stillberaterinnen 😉
Gibt es eine andere Möglichkeit die Stillmenge herauszufinden als über die Stillproben mit der Waage?
Ich würde gern herausfinden wieviel meine Maus an der Brust trinkt, um die Sondiermenge besser einschätzen zu können. Und ggfs.Möchte ich versuchen die Stillmenge wieder zu erhöhen und die Sondiermenge somit verringern.
Ich stille sie im Moment immer vor dem Sondieren etwa alle 4 Stunden. In den letzten Tagen hat sie recht wenig getrunken, manchmal wollte sie garnicht an die Brust. Phasenweise trinkt sie aber recht kräftig. Heute nach der Logopädie hat sie gut getrunken (zufall?). Das war dann auch unabhängig vom Sondieren.. generell klappt es gut sie zwischendurch anzulegen wenn die Sondierung erbrochen wurde..
vlt habt ihr noch ein paar Ideen wie ich an der Menge schrauben kann.

Danke!!!
Viele Grüße

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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von deidamaus » 31.07.2019, 23:44

Du kannst die Menge der Milch, die dein Baby getrunken hat, nicht genau herausfinden. Auch Stillproben können es nicht genau. In deinem Fall wäre 1-2 mal wöchentlich wiegen und dann die Sondierungsmenge langsam reduzieren unter Beobachtung der Zunahme vielleicht ein möglicher Weg.
So könntest du schauen, ob mit weniger Sondennahrung, die Zunahme trotzdem noch passt.
Da würde ich aber auf jeden Fall mit der Ernäherungsberaterin sprechen.

Liebe Grüße
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Kirschquark » 01.08.2019, 11:54

Ich würde wohl auch wiegen und ggf. reduzieren. Wenn die Maus die sondierte Milch erbricht, nimmt sie davon ja eh nicht zu...
Möchtest Du vielleicht in den Austauschthread "mein besonderes Kind" kommen?
Da wird geholfen und aufgefangen und man lernt so einiges.
Ich weiß nicht ob Du schon automatischen Zugriff hast - sonst wirst du bestimmt dafür freigeschaltet
LG
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Kleine » 01.08.2019, 11:59

Ich schraube eigentlich auch genau nach dem Schema an der Kaloriendichte. Passen die Zunahmen (ich wiege meinen 4-jährigen zweimal pro Woche), bleibt es wie es ist. Passt es nicht mehr (= in unserem Fall 3 Wochen keine tendenzielle Zunahme), rechne ich nach und schaue, wo ich noch was reinschieben kann ohne das Volumen zu erhöhen oder andere negative Folgen zu verursachen (zB Durchfall wegen zu viel Öl)... Dein Mädel ist ja noch klein, da musst Du denke ich öfter wiegen und schneller reagieren.
LG
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Kleine » 09.08.2019, 23:11

Wie geht es Euch?
LG
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Re: Gewichtsverlust 7 Monate altes Baby inkl KH

Beitrag von Giggles » 13.08.2019, 20:42

Wir leben uns langsam ein. Der „Alltag“ hat uns wieder. Beim Sondieren haben wir langsam unseren Rhythmus gefunden, trotzdem spuckt sie durch den ständigen Schleim auch immermal wieder. Die Maus isst ab und zu mal 3-4 Löffel Brei oder knabbert am Brot. Generell scheint die „orale Phase“ langsam zu beginnen. Ein Erfolg ist auf jeden Fall auch, dass sie gerne aus dem Becher trinkt. Vorzugsweise Tee oder Wasser - aber Infantrini hat sie heute auch etwa 10 ml getrunken. Mal sehen ob sich das ausbauen lässt.
Ab nächste Woche habe ich eine Waage da und werde mal die ein oder andere Stillprobe mavhen, um meinem Gefühl eine grobe Zahl zuzuordnen und ich versuche den Plan umzusetzen, dass ich die Sondiermenge zugunsten der Stillmenge verringere.
Am Freitag war auch der MDK da, wir haben zum Glück Pflegestufe 4 bekommen *juhu* Haushaltshilfe und Unterstützung bei der Kinderbetreuung kommen auch in Gang. Es wird!

Was mich die Tage beschäftigt, ist die Frage der Mitteilungsfreude bezüglich der Erkrankung. Wir haben bis jetzt eigentlich nur mit der Familie und engen Freunden darüber gesprochen. Ich möchte gern die Privatsphäre meiner Tochter so weit es geht schützen. Sie wächst mit der Krankheit auf und ich möchte nicht, dass egal wo sie hinkommt (kita, schule, familienfeiern) jeder sie gleich auf Die Krankheit anspricht. Wir haben es aber jetzt svhon auf einer Feier erlebt, dass wir von Personen angesprochen wurden, die es eigentlich noch nicht wissen sollten (die großeltern haben getratscht). Ich frage mich, ob man das verhindern kann? Wie geht ihr damit um? Schon im Krankenhaus habe ich diese „Sensationsgeilheit“ erlebt („uuuuh eine seltene schlimme Erkrankung“). Wenn man sich sonst nichts zu erzählen hat, redet man halt überdas arme kranke Kind... lange Rede - kurzer Sinn: Wie offen geht ihr mit der Erkrankung eurer Kinder um? Vlt gibt es dazu ja auch schon einen Thread?
Viele Grüße

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