Dauernd Milchstau und Mastitis - völlig erschöpft
Verfasst: 30.05.2019, 12:50
Hallo,
ich bin neu hier, habe schon öfter mitgelesen...
Unsere zweite Tochter ist viereinhalb Monate alt, ich stille voll, sie gedeiht toll. Ihr geht es prima.
Leider geht es mir gar nicht gut. Seit die Kleine auf der Welt ist, hatte ich zweimal Mastitis mit Antibiotika (die zweite war eine septische Mastitis, ich musste drei Wochen Antibiotika nehmen), weitere fünf Milchstaus mit Fieber und ungezählt oft Milchstau ohne Fieber. Ich nehme Lecithin, Mambiotic, Nachtkerzenöl, Vitamin C. Ich kühle bei leisesten Anzeichen. Retterspitz habe ich auch viel verwendet, nun bin ich leider darauf allergisch geworden. Ich habe eine Rotlichtlampe, ich esse täglich rohen Knoblauch. Ich habe drei Stillberaterinnen und zwei Hebammen involviert gehabt (haben sich teilweise gegenseitig empfohlen), und meine Gynäkologin.
Ich kann meine Tochter nicht tragen, weil die Brust extrem empfindlich ist und sich bei leichtesten Traumata wie Druck durch das Kind entzündet. Eigentlich habe ich meist auch kaum Stau, sondern direkt Entzündungen. Dazu ist meine Neurodermitis, die ich schon immer habe, derzeit wieder richtig schlimm geworden.
Mit der Großen (2 Jahre) kann ich kaum etwas unternehmen, weil ich ständig krank bin. Sonst liegt auch im Moment fast alles brach oder mein Mann und unsere Familie (viele sind in der Nähe und helfen auch gern) kümmert sich darum. Ich habe überhaupt keine Kraft mehr. Schilddrüse etc sind überprüft und in Ordnung.
Bei der Großen hatte ich in den ersten 4 Monaten auch häufig Milchstau, aber selten mit Fieber, nie eine Mastitis und bis sie 6 Monate alt war, war das alles durch und danach lief das Stillen problemlos, habe 13 Monate gestillt.
Von meinem Umfeld kommt inzwischen fast nur noch Unverständnis, warum ich nicht endlich abstille. Ich habe sehr viele, sehr lästige Allergien, die ich meinen Kindern ersparen möchte. Daher hatte ich mir vorgenommen, die Kleine auch mindestens ein Jahr zu stillen. Und ich habe auch immer noch etwas Hoffnung, dass es bei der Kleinen auch irgendwann aufhört mit den ständigen Entzündungen. Bei der Großen lag das nicht an Beikost, die hat sie erst mit ca. 8 Monaten relevant gegessen.
Nun gerät mein Entschluss langsam ins Wanken. Ich bin so erschöpft, psychisch völlig down und bekomme von fast allen Seiten zu hören, ich solle endlich abstillen. Mein Mann unterstützt mich physisch, und versucht mich auch mit dem Stillen zu unterstützen, letztlich denkt er aber auch, dass es ohne vermutlich einfacher wäre.
Vielleicht hätte ich es auch längst gemacht, wenn die Maus Fläschchen nehmen würde. Und wenn es sich nicht so falsch anfühlen würde.
Vor 5 Tagen hatte ich zuletzt Fieber, nun tut eine neue Stelle weh und es geht wohl wieder los.
Bitte, sagt mir, was würdet ihr tun? Jetzt habe ich schon viereinhalb Monate gekämpft. Ich will nicht aufgeben. Aber ich weiß nicht, wo ich noch Kraft hernehmen soll. Körperlich und geistig.
Viele Grüße
Sonja-Marie
ich bin neu hier, habe schon öfter mitgelesen...
Unsere zweite Tochter ist viereinhalb Monate alt, ich stille voll, sie gedeiht toll. Ihr geht es prima.
Leider geht es mir gar nicht gut. Seit die Kleine auf der Welt ist, hatte ich zweimal Mastitis mit Antibiotika (die zweite war eine septische Mastitis, ich musste drei Wochen Antibiotika nehmen), weitere fünf Milchstaus mit Fieber und ungezählt oft Milchstau ohne Fieber. Ich nehme Lecithin, Mambiotic, Nachtkerzenöl, Vitamin C. Ich kühle bei leisesten Anzeichen. Retterspitz habe ich auch viel verwendet, nun bin ich leider darauf allergisch geworden. Ich habe eine Rotlichtlampe, ich esse täglich rohen Knoblauch. Ich habe drei Stillberaterinnen und zwei Hebammen involviert gehabt (haben sich teilweise gegenseitig empfohlen), und meine Gynäkologin.
Ich kann meine Tochter nicht tragen, weil die Brust extrem empfindlich ist und sich bei leichtesten Traumata wie Druck durch das Kind entzündet. Eigentlich habe ich meist auch kaum Stau, sondern direkt Entzündungen. Dazu ist meine Neurodermitis, die ich schon immer habe, derzeit wieder richtig schlimm geworden.
Mit der Großen (2 Jahre) kann ich kaum etwas unternehmen, weil ich ständig krank bin. Sonst liegt auch im Moment fast alles brach oder mein Mann und unsere Familie (viele sind in der Nähe und helfen auch gern) kümmert sich darum. Ich habe überhaupt keine Kraft mehr. Schilddrüse etc sind überprüft und in Ordnung.
Bei der Großen hatte ich in den ersten 4 Monaten auch häufig Milchstau, aber selten mit Fieber, nie eine Mastitis und bis sie 6 Monate alt war, war das alles durch und danach lief das Stillen problemlos, habe 13 Monate gestillt.
Von meinem Umfeld kommt inzwischen fast nur noch Unverständnis, warum ich nicht endlich abstille. Ich habe sehr viele, sehr lästige Allergien, die ich meinen Kindern ersparen möchte. Daher hatte ich mir vorgenommen, die Kleine auch mindestens ein Jahr zu stillen. Und ich habe auch immer noch etwas Hoffnung, dass es bei der Kleinen auch irgendwann aufhört mit den ständigen Entzündungen. Bei der Großen lag das nicht an Beikost, die hat sie erst mit ca. 8 Monaten relevant gegessen.
Nun gerät mein Entschluss langsam ins Wanken. Ich bin so erschöpft, psychisch völlig down und bekomme von fast allen Seiten zu hören, ich solle endlich abstillen. Mein Mann unterstützt mich physisch, und versucht mich auch mit dem Stillen zu unterstützen, letztlich denkt er aber auch, dass es ohne vermutlich einfacher wäre.
Vielleicht hätte ich es auch längst gemacht, wenn die Maus Fläschchen nehmen würde. Und wenn es sich nicht so falsch anfühlen würde.
Vor 5 Tagen hatte ich zuletzt Fieber, nun tut eine neue Stelle weh und es geht wohl wieder los.
Bitte, sagt mir, was würdet ihr tun? Jetzt habe ich schon viereinhalb Monate gekämpft. Ich will nicht aufgeben. Aber ich weiß nicht, wo ich noch Kraft hernehmen soll. Körperlich und geistig.
Viele Grüße
Sonja-Marie