Hilfe Willkommen: Von Teilstillen zu Vollstillen?
Verfasst: 02.05.2019, 22:22
Hallo Zusammen
Mein Sohn ist am Montag 6 Wochen alt geworden und ich würde ihn so gerne vollstillen, aber es klappt und klappt nicht. Babyboy hat einen guten Appetit und saugt sehr stark, aber die Brust ist schnell leer und ich muss ihm die PRE Nahrung zufüttern. Ich bemühe mich, aber mache 2 Schritte vorwärts und dann wieder 2 zurück, bin echt am Verzweifeln.
Sein Start hier auf Erden war sehr dramatisch, er kam per Notkaiserschnitt (Vollnarkose) und litt während der Geburt unter Sauerstoffmangel. Daher musste mein kleiner Babyboy für 3 Tage auf 34 grad gekühlt werden und bekam Medikamente, die ihn im tiefen Schlaf halten, so dass ihm die Kälte nicht so viel ausmacht. Einen Tag lang hat das Hochfahren der Körpertemperatur gedauert, das bedeutet das erste mal lag er mir nach 4 Tagen in den Armen, für kurze Zeit halt. Er war weiterhin unter Beobachtung und verkabelt. Es schmerzte mich allein ihn so anzusehen. Nadeln in Händen, Beinchen, Kopf,... Es brach mir das Herz ihn für so lange nicht in die Arme nehmen zu können. Es machte mich fertig, dass ich mich nicht selber um ihn kümmern konnte und selbst Hilfe nötig hatte, ... und dann wollte auch das Stillen nicht funktionieren.
Im Spital bekam Babyboy die PRE Nahrung, ich konnte ihn ja nicht anlegen und beim Pumpen kam 3 Tage lang nichts. Danach fing die Milch schleppend sich zu erhöhen. Aber immer zu wenig, so dass ich immer zufüttern musste. Meistens stille ich ihn zuerst und im Anschluss gibt es dann die PRE Milch um ihn satt zu machen. Danach wird gepumpt. Da er aber sehr stark saugt (tun mir die Brustwarzen und die Milchkanäle weh) bleibt fürs Pumpen nicht viel übrig, so dass ich hin und wieder darauf verzichtet hatte. Jetzt (seit 2 Tagen) pumpe ich wieder regelmässig, also jedes mal nach dem Stillen..
Er kannte vom Krankenhaus Schnuller, Flasche und Stillhüttchen. Diese letzteren wurden mir empfohlen, weil Babyboy die Brust nicht erfassen konnte. Die Stillhüttchen und Schnuller haben wir vor 9 Tagen abgesetzt und er tut sich mit der Brust jetzt ganz gut. Die Flasche versuche ich mit BES zu ersetzen, funktioniert leider nur zu Hause, für unterwegs brauchen wir weiterhin das Fläschchen, ist aber jetzt nicht so oft.
Zu den Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- JA, Formulanahrung , Hipp PRE HA (Mengen siehe unten) (hatten davor auch BEBA PRE HA und Aptamil PRE HA probiert, weil er so viel Bauchweh hatte, hat aber keinen Unterschied gemacht)
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Stillen solange was in der Brust ist, wenn er unruhig wird, dann folgt PRE Milch mittels BES, danach wird gepumpt. Die Pumpmengen sind sehr klein
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- Urin jedes mal, Stuhl 1-2 mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- siehe oben
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Fläschchen gibt es meist nur für unterwegs
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Osteopath
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- keine Besonderheiten
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- ist mein erstes Kind
18.03. 4265 g Geburt KH
25.03 4080 g kleinstes Gewicht KH
27.03 4136 g Entlassung KH
29.03 4230 g Hebamme
02.04 4320 g Hebamme
05.04 4450 g Hebamme
11.04 4830 g Hebamme
20.04 4970 g Hebamme
25.04 5250 g Babywaage, dauernd gestillt, 70 ml PRE, 0 ml MuMi, 1x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
26.04 5150 g Babywaage, dauernd gestillt, 70 ml PRE, 0 ml MuMi, 1x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
27.04 5170 g Babywaage, dauernd gestillt, 70 ml PRE, 0 ml MuMi, 0x Stuhl, 7x Pipi, 3x3 Bockshornklee
28.04 5180 g Babywaage, dauernd gestillt, 140 ml PRE, 0 ml MuMi, 4x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
29.04 5210 g Babywaage, dauernd gestillt, 110 ml PRE, 0 ml MuMi, 1x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
30.04 5190 g Hebamme, 8x gestillt, 180 ml PRE, 0 ml MuMi, 0x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
01.05 5145 g Babywaage, 8x gestillt, 180 ml PRE, gepumpt 6x, 70 ml MuMi, 1x Stuhl, 5x Pipi, 3x3 Bockshornklee
02.05 5290 g Kinderarzt, 7x gestillt, 470 ml PRE (ist kein Tippfehler), gepumpt 5x, 0 ml MuMi, 2x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
Stillen hat mich seit Anfang an geschmerzt, tut es noch immer. Die Anlegetechnik wurde von 2 Stillberaterinnen und Hebamme begutachtet und für richtig befunden, aber es tut trotzdem weh. Und dann kommt nur so wenig. Ich dachte oft ans Abstillen, aber dann fasse ich wieder Mut und rede mir gut zu, dass Stillen das beste für mein Baby ist. Dann bin ich wieder voll motiviert bis zum nächsten Rückschlag.
Vor einer Woche haben wir versucht die PRE Nahrung zu ersetzen (Anraten von Stillberaterin). Sie hat mir geraten ein paar Tage im Bett mit Stillen zu verbringen und die Milch solle reichen. Ich war nicht ganz mutig, die PRE Nahrung wegzulassen und gab zumindest 70ml am Tag (siehe Werte für 25.04). Da ich den Eindruck hatte, dass das zu viel Reduktion für mein Baby ist, habe ich sukzessive erhöht. Ich hatte den Eindruck, dass er bei 180 sich wohl fühlt. Aber heute ein herber Rückschlag. Keine Ahnung was passiert ist, aber meine Brüste haben kaum Milch. Selbst in der Nacht, wo normalerweise die Brust immer gereicht hatte, selbst da musste die PRE Nahrung her.
Jetzt bin ich wieder so verzweifelt und frage mich für was die ganze Mühe, für was habe das meinem Kind zugemutet? Vor der Reduktion habe ich zwischen 280 und 500ml PRE zugefüttert und heute
Warum ist die Milch wieder weg? Ich bin echt ratlos ... es macht überhaupt kein Spaß so
Würde in meinem Fall Einsatz von Domperidon sinnvoll sein?
Angie
Mein Sohn ist am Montag 6 Wochen alt geworden und ich würde ihn so gerne vollstillen, aber es klappt und klappt nicht. Babyboy hat einen guten Appetit und saugt sehr stark, aber die Brust ist schnell leer und ich muss ihm die PRE Nahrung zufüttern. Ich bemühe mich, aber mache 2 Schritte vorwärts und dann wieder 2 zurück, bin echt am Verzweifeln.
Sein Start hier auf Erden war sehr dramatisch, er kam per Notkaiserschnitt (Vollnarkose) und litt während der Geburt unter Sauerstoffmangel. Daher musste mein kleiner Babyboy für 3 Tage auf 34 grad gekühlt werden und bekam Medikamente, die ihn im tiefen Schlaf halten, so dass ihm die Kälte nicht so viel ausmacht. Einen Tag lang hat das Hochfahren der Körpertemperatur gedauert, das bedeutet das erste mal lag er mir nach 4 Tagen in den Armen, für kurze Zeit halt. Er war weiterhin unter Beobachtung und verkabelt. Es schmerzte mich allein ihn so anzusehen. Nadeln in Händen, Beinchen, Kopf,... Es brach mir das Herz ihn für so lange nicht in die Arme nehmen zu können. Es machte mich fertig, dass ich mich nicht selber um ihn kümmern konnte und selbst Hilfe nötig hatte, ... und dann wollte auch das Stillen nicht funktionieren.
Im Spital bekam Babyboy die PRE Nahrung, ich konnte ihn ja nicht anlegen und beim Pumpen kam 3 Tage lang nichts. Danach fing die Milch schleppend sich zu erhöhen. Aber immer zu wenig, so dass ich immer zufüttern musste. Meistens stille ich ihn zuerst und im Anschluss gibt es dann die PRE Milch um ihn satt zu machen. Danach wird gepumpt. Da er aber sehr stark saugt (tun mir die Brustwarzen und die Milchkanäle weh) bleibt fürs Pumpen nicht viel übrig, so dass ich hin und wieder darauf verzichtet hatte. Jetzt (seit 2 Tagen) pumpe ich wieder regelmässig, also jedes mal nach dem Stillen..
Er kannte vom Krankenhaus Schnuller, Flasche und Stillhüttchen. Diese letzteren wurden mir empfohlen, weil Babyboy die Brust nicht erfassen konnte. Die Stillhüttchen und Schnuller haben wir vor 9 Tagen abgesetzt und er tut sich mit der Brust jetzt ganz gut. Die Flasche versuche ich mit BES zu ersetzen, funktioniert leider nur zu Hause, für unterwegs brauchen wir weiterhin das Fläschchen, ist aber jetzt nicht so oft.
Zu den Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
- JA, Formulanahrung , Hipp PRE HA (Mengen siehe unten) (hatten davor auch BEBA PRE HA und Aptamil PRE HA probiert, weil er so viel Bauchweh hatte, hat aber keinen Unterschied gemacht)
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
- Stillen solange was in der Brust ist, wenn er unruhig wird, dann folgt PRE Milch mittels BES, danach wird gepumpt. Die Pumpmengen sind sehr klein
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
- Urin jedes mal, Stuhl 1-2 mal
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
- siehe oben
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
- Fläschchen gibt es meist nur für unterwegs
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
- Osteopath
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- keine Besonderheiten
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
- ist mein erstes Kind
18.03. 4265 g Geburt KH
25.03 4080 g kleinstes Gewicht KH
27.03 4136 g Entlassung KH
29.03 4230 g Hebamme
02.04 4320 g Hebamme
05.04 4450 g Hebamme
11.04 4830 g Hebamme
20.04 4970 g Hebamme
25.04 5250 g Babywaage, dauernd gestillt, 70 ml PRE, 0 ml MuMi, 1x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
26.04 5150 g Babywaage, dauernd gestillt, 70 ml PRE, 0 ml MuMi, 1x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
27.04 5170 g Babywaage, dauernd gestillt, 70 ml PRE, 0 ml MuMi, 0x Stuhl, 7x Pipi, 3x3 Bockshornklee
28.04 5180 g Babywaage, dauernd gestillt, 140 ml PRE, 0 ml MuMi, 4x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
29.04 5210 g Babywaage, dauernd gestillt, 110 ml PRE, 0 ml MuMi, 1x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
30.04 5190 g Hebamme, 8x gestillt, 180 ml PRE, 0 ml MuMi, 0x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
01.05 5145 g Babywaage, 8x gestillt, 180 ml PRE, gepumpt 6x, 70 ml MuMi, 1x Stuhl, 5x Pipi, 3x3 Bockshornklee
02.05 5290 g Kinderarzt, 7x gestillt, 470 ml PRE (ist kein Tippfehler), gepumpt 5x, 0 ml MuMi, 2x Stuhl, 6x Pipi, 3x3 Bockshornklee
Stillen hat mich seit Anfang an geschmerzt, tut es noch immer. Die Anlegetechnik wurde von 2 Stillberaterinnen und Hebamme begutachtet und für richtig befunden, aber es tut trotzdem weh. Und dann kommt nur so wenig. Ich dachte oft ans Abstillen, aber dann fasse ich wieder Mut und rede mir gut zu, dass Stillen das beste für mein Baby ist. Dann bin ich wieder voll motiviert bis zum nächsten Rückschlag.
Vor einer Woche haben wir versucht die PRE Nahrung zu ersetzen (Anraten von Stillberaterin). Sie hat mir geraten ein paar Tage im Bett mit Stillen zu verbringen und die Milch solle reichen. Ich war nicht ganz mutig, die PRE Nahrung wegzulassen und gab zumindest 70ml am Tag (siehe Werte für 25.04). Da ich den Eindruck hatte, dass das zu viel Reduktion für mein Baby ist, habe ich sukzessive erhöht. Ich hatte den Eindruck, dass er bei 180 sich wohl fühlt. Aber heute ein herber Rückschlag. Keine Ahnung was passiert ist, aber meine Brüste haben kaum Milch. Selbst in der Nacht, wo normalerweise die Brust immer gereicht hatte, selbst da musste die PRE Nahrung her.
Jetzt bin ich wieder so verzweifelt und frage mich für was die ganze Mühe, für was habe das meinem Kind zugemutet? Vor der Reduktion habe ich zwischen 280 und 500ml PRE zugefüttert und heute
Warum ist die Milch wieder weg? Ich bin echt ratlos ... es macht überhaupt kein Spaß so
Würde in meinem Fall Einsatz von Domperidon sinnvoll sein?
Angie