Premilchreduktionsdrama, schlechte Gewichtszunahme - noch eine Chance auf (Teil-)Stillen?
Verfasst: 15.04.2019, 14:20
Hallo liebe Forumsgemeinde,
ich habe mich quer durch dieses Forum gelesen und bin hellauf begeistert von der geballten Kompetenz, dem Engagement und den vielen aufbauenden Worten, die hier gefunden werden.
Ich bin ziemlich verzweifelt mit meiner Gesamtsituation. Ich habe am 18.02. meine erste Tochter K. spontan entbunden. Eigentlich direkt im Anschluss beginnt mein Leidensweg mit fehlendem Milcheinschuss, Zufütterung, schlechter Gewichtszunahme und dem schwindenden Glauben an die Möglichkeit des Stillens. Ich erhoffe mir hier eine kompetente Bewertung der Gewichtsentwicklung, sowie eine ehrliche Einschätzung unserer Situation, ob es hier Verbesserungschancen gibt (insbesondere ob eine Reduktion der Zufüttermenge überhaupt möglich ist). Mein großer Wunsch wäre es, K. unterwegs einmal mit der Brust satt zu bekommen, das würde mir so viel mehr Flexibilität ermöglichen.
Ich habe mich entschieden, die Fragen mit den Infos vorne anzustellen, weil ich mich sonst in meinem Text wiederholen müsste. Weitere Infos, die ich für wichtig erachte gibt es nach den Fragen.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen K.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit dem 4. Lebenstag Fütterung mit Pre HA (familiär atopische Disposition) ausschließlich mit BES bei fehlendem Milcheinschuss und Gewichtsverlust von 12,5%. Zunächst Deckung des kompletten Energiebedarfs mit Pre über ca. 6 Wochen. Bei schleppender Zunahme mehrfache Erhöhung der Premenge. Eine gute Zunahme war nach meinem Empfinden nur bei Fütterung über den von K. gezeigten Bedarf hinaus zu erreichen. In "Hochzeiten" Fütterung zwischen 560 und 660 ml Pre/ 24h. Ab dem 28.03. schrittweise Reduktion der Premenge mit Hilfe einer Stillberaterin (IBCLC), aktuell werden 8x60 ml/ 24h angeboten, zwischen 400 und 450 ml werden abgenommen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen seit Beginn der Premilchreduktion meist 11x/ 24h (mind. alle 3h), davon 8x mit BES und Premilch. Eine komplette Stillmahlzeit dauert inzwischen ca. 1h (früher 1,5h). Vor der Premilchreduktion habe ich ca. 20 min Wechselstillen vor dem BES gemacht, da K. sich sehr schnell/ sofort an der Brust beschwerte und weinte. Seit Premilchreduktion trinkt sie auch vor Anlegen des BES meist relativ ausdauernd; ich stille jede Seite 2x, dann lege ich das BES an. Vor allem nachts schluckt K. teilweise lange und häufig (>60x an der besseren Seite), das schwankt aber sehr und tagsüber variiert das noch mehr. Nachts nimmt K. nur noch zwischen 10 und 30 ml der angebotenen Premilch ab, tagsüber meist die ganze 60 ml-Portion, wobei sie auch öfter einiges wieder ausspuckt, selten sogar noch an der Brust.
Schlafpausen sind tagsüber max. 2h, dann wecke ich sie zur nächsten Stillmahlzeit. Nachts meldet sie sich seit Premilchreduktion alle 2-3h selber. Davor hatten wir lange Schlafphasen von bis zu 7h mit erfolglosen "wachwickel"- und Stillversuchen. Ich bewerte das aktuelle Verhalten als deutlich physiologischer.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
meist 5 Pipiwindeln/ 24h, meist eine riesige Ladung Stuhlgang alle 24h, manchmal auch erst einen Tag später, aber dann früher am Tag
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Soweit ich das beurteilen kann war unser Stillstart sehr gut. K. hat noch im Kreissaal selber die Brust gesucht, problemlos angedockt und mit gutem Sog beide Seiten getrunken. Ab dann hat sie sich eigtl alle 2h selber gemeldet und gut gesaugt. Probleme mit wunden Brustwarzen oder Schmerzen hatte ich nie. Ich hatte allerdings von Anfang an das Gefühl, dass keine Milch kommt. Auch von seiten unserer Hebamme und Stillberaterin gibt es an der Anlegetechnik nichts zu verbessern.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir hatten eine bzgl. Stillen sehr komptente Hebamme, die aber nur noch zum Wiegen kam; jetzt haben wir eine Waage geliehen. Auch haben wir eine Stillberaterin; da ist mir aber der Kontakt etwas zu locker und die Gewichtsüberwachung nicht streng genug. Weiterhin habe ich das Gefühl, dass sie mir nicht klar sagt, was für uns realistisch ist zu erreichen bzw. wenn eine Verbesserung der Situation unrealistisch ist. Eine Kinderärztin haben wir natürlich auch, die war bei der U3 vor 4 Wochen zufrieden mit der Gewichts- und Gesamtentwicklung.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter:
• Ausschluss Plazentarest ist erfolgt
• endokrinologische Abklärung aller Hypophysenachsen ist erfolgt, hier alle Hormonwerte im Normbereich (auch Progesteron und Prolaktin nicht erhöht)
• -> Einnahme von Domperidon 3x 30 mg seit 28.02.
• vor der Schwangerschaft: Nach vielen Jahren Pilleneinnahme Amenorrhoe bei Hyperprolaktinämie unklarer Genese (MRT-morphologisch kein Prolaktinom nachweisbar), Einnahme von Dostinex bis Eintritt der Schwangerschaft; PCOS als Genese der Hyperprolaktinämie bei einmalig erhöhtem AMH wohl prinzipiell auch denkbar, allerdings vor Pilleneinnahme nie Zyklusunregelmäßigkeiten, kein Übergewicht, daher lt. behandelnder Gynäkologin unwahrscheinlich
• während Schwangerschaft und 4 Wochen post partum Fragmin bei Gerinnungsstörung
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
erstes Kind
Nun noch weitere Infos:
Die Geburt an sich empfinde ich als gutes Geburtserlebnis. Ohne Schmerzmittel oder andere Interventionen war K. keine 4h nach Ankunft im Krankenhaus da. Danach beginnt mein Leidensweg.
Ich hatte eine Uterusatonie, habe ca. 800 ml Blut verloren, der Hb ist von 14 auf 11 g/dl abgefallen. Oxytocin habe ich zur Nachgeburt einen Bolus bekommen und als die Plazenta mit einem Blutschwall kam habe ich nochmal Oxytocin über einen längeren Zeitraum bekommen. Auch habe ich bei der Entbindung einen drittgradigen Dammriss erlitten, der allerdings erst einige Stunden später unter Spinalanästhesie versorgt wurde. Das erste Bonding im Kreissaal verlief also ungestört, genau wie der Stillstart (s. Fragen). Nach Abklingen der Spinalanästhesie wurden wir auf meinen Wunsch entlassen. Der Riss hat mir bislang erstaunlicher- und erfreulicherweise keine nennenswerten weiteren Beschwerden bereitet.
In den folgenden Tagen hat das Drama dann seinen Lauf genommen. Ich hatte nie einen Milcheinschuss, auch konnte ich per Hand max. einen Tropfen Kolostrum exprimieren. K. hat in großen Schritten abgenommen und hatte ihr Geburtsgewicht am 4. Lebenstag um 12,5% unterschritten, so dass wir mit Hilfe unserer Hebamme mit einer stillfreundlichen Zufütterung begonnen (s. Fragen). Danach ging es ihr merklich besser, das verzweifelte hungrige Schreien verschwand und K. nahm zu, allerdings nie in großen Sprüngen (s. Gewichtswerte). K. war von Anfang an sehr wach und aufmerksam und klinisch immer fit, hat auch immer gut gesaugt.
Nachdem auch am 10. Lebenstag keine Milch in Sicht war ließ ich verschiedene Dinge abklären (s. Fragen) und nahm auf Anraten meiner Hebamme Kontakt mit einer Stillberaterin (IBCLC) auf. Diese sah den Grund des fehlenden Milcheinschuss in der Kombination aus Blutverlust und Oxytocingabe. Meine Gynäkologin sagte ich habe einfach zu wenig Drüsengewebe, da könne man nichts machen, ich solle mich damit abfinden, das käme vor, nicht umsonst habe es immer schon Ammen gegeben. Ich begann mit der Einnahme von Domperidon (s. Fragen). Nach wenigen Tagen ließen sich mehrer Milchtropfen aus beiden Brüsten drücken und schließlich auch Strahlen. Die schleppende Gewichtszunahme von K. ließ allerdings eine Reduktion der Premilch bis zur 6. Lebenswoche nicht zu (s. Fragen). In dieser Zeit habe ich K. immer als relativ "abgefüllt" empfunden, sie hat viel geschlafen, hat nie selber Hunger gemeldet und hatte nachts teilweise Schlafphasen von 7h, in denen man sie auch durch wickeln nicht zum trinken animieren konnte. Auch waren gar nicht ausreichend viele Stillmahlzeiten möglich, da sie sehr sehr lange für die Mengen brauchte und immer wieder einschlief. Seit Beginn der Premilchreduktion meldet K. regelmäßig selber Hunger, ist nach dem Trinken zufrieden und ich habe nicht mehr so stark das Gefühl meinem Kind Essen aufzuzwängen oder es in einen Zeitplan zu zwängen.
Ich bin keine Pädiaterin, aber ich finde K.'s Gewichtsentwicklung besorgniserregend und weiß noch aus dem Studium, dass Perzentilenkreuzungen nicht gut sind. Inzwischen mache ich mir Vorwürfe, dass ich es habe so weit kommen lassen. K. nimmt die aktuell angebotene Premenge nicht komplett ab und ist ein eher zufriedenes Kind, schreit wenig, kann aber sehr laut schreien wenn ihr etwas nicht passt. Sie kann 30 Min unter ihrem Mobile liegen und es anlachen, schläft sofort wenn man sie ins Tragetuch packt, lässt sich mit der Brust immer gut beruhigen (außer sie hat Hunger) und schläft dann nuckelnd ein. Muss ich ihr mehr Premilch "aufzwängen"? Kann ich mit K. aufgrund ihres Essverhaltens einfach keine Premilchreduktion durchführen? Mein Mann hat als Kleinkind wohl auch nur schlecht zugenommen, was nach einer Premilchumstellung besser wurde. Was macht das mit einem Kind, das durch "trockenes" Anlegen mehrfach täglich an die Frustrationstoleranzgrenze getrieben wird, das nie so lange schlafen darf wie es möchte und das Essen nach Zeitplan in rationierten Mengen bekommt? Mir fehlt so sehr das Natürliche...
In meiner Familie gibt es viele Kinder, die alle problemlos voll gestillt wurden und für mich war immer klar, dass ich mein Baby 6 Monate lang voll stillen möchte und weiter gerne über das erste Lebensjahr hinaus. Ich selbst wurde lange gestillt. Ich hatte nie damit gerechnet, dass man einfach keine Milch haben kann und bin sehr daran verzweifelt. Ich bin ein sehr aktiver Mensch und leide sehr darunter viel Zeit in der Wohnung zu verbringen und meine Aktivitäten in 2h-Fenster packen zu müssen. Oder die Freunde/Familie müssen viel Zeit wartend verbringen bis K. ihr aufwändiges Trinkprogramm absolviert hat. Ich denke oft, ob ich vielleicht glücklicher wäre wenn ich abstillte und einfach Fläschchen gäbe? Das ist natürlich gerade unterwegs auch nicht so unkompliziert wie einfach die Brust auszupacken, aber doch deutlich einfacher als das was wir im Moment machen. Aber bislang konnte ich mich nicht dazu durchringen. Stillen gibt uns beiden soviel, nur weiß ich nicht, ob es vor allem mir nicht noch mehr nimmt. Und K.'s Gedeihen muss natürlich gesichert sein.
Entschuldigung für den unendlich langen Text!! Ich hoffe es ist nicht alles nicht zu durcheinander geraten, wir haben einfach schon einiges erlebt. Und vielen Dank fürs Lesen!
Lg Sofie mit K.
Hier unsere Tabelle mit den Gewichtswerten, Stillhäufigkeiten und Ausscheidungen:
18.02. 3240 g (Kreissaal)
19.02. 3100 g (Krankenhaus)
20.02. 3000 g (Hebamme)
21.02. 2800 g (Hebamme), Zufütterung begonnen
22.02. 2840 g (Hebamme)
23.02. 2950 g (Hebamme)
24.02. 3050 g (Hebamme)
25.02. 3050 g (Hebamme)
26.02. 3080 g (Hebamme)
28.02. 3140 g (Kinderarzt), Beginn Domperidon 3x30 mg
01.03. 3250 g (Hebamme)
04.03. 3260 g (Hebamme)
09.03. 3370 g (Hebamme)
14.03. 3380 g (Hebamme)
17.03. 3480 g (Hebamme)
18.03. 3595 g (Kinderarzt), Absetzen Fragmin
20.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 610 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen, 1x Milch abdrücken
21.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 565 ml Pre, 7x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen
22.03. 3640 g (Hebamme), 8x Stillen, davon 8x BES, 665 ml Pre, 5x Pipi, 3x Stuhlgang, 1x Pumpen
23.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 620 ml Pre, 7x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
24.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 595 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang
25.03. 6x Stillen, davon 6x BES, 570 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen
26.03. 6x Stillen, davon 6x BES, 570 ml Pre, 3x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
27.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 610 ml Pre, 3x Pipi, 1x Stuhlgang
28.03. Reduktion auf 7x 80 ml Pre, 7x Stillen, davon 7x BES, 560 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 10 ml Mumi)
29.03. 3790 g (Hebamme), 7x Stillen, davon 7x BES, 550ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
30.03. Umstellung auf 8x70ml Pre wegen kürzerer Nachtpause, 7x Stillen, davon 7x BES, 535 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 10 ml Mumi)
31.03. 10x Stillen, davon 8x BES, 595 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (ca. 30 ml Mumi)
01.04. 9x Stillen, davon 8x BES, 490 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (ca. 35 ml Mumi)
02.04. 3890 g (Hebamme), Reduktion auf 8x60 ml Pre, 7x Stillen, davon 7x BES, 460 ml Pre, 5x Pipi, 0x Stuhlgang
03.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 480 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
04.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 430 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
05.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 500 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (ca. 15 ml Mumi)
06.04. 4050 g (ab hier geliehen Waage wenn nicht anders vermerkt), 9x Stillen, davon 8x BES, 410 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
07.04. 4000 g 8x Stillen, davon 8x BES, 415ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 30 ml Mumi)
08.04. Reduktion auf 4x60 + 4x50 ml Pre, 11x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 15 ml Mumi)
09.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 4x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (wenige ml Mumi)
10.04. 4040 g 9x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 5 ml Mumi)
11.04. 4000 g (andere Wiegebedingungen!!), Erhöhung auf 8x 60 ml Pre, 11x Stillen, davon 8x BES, 420 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
12.04. 4130 g, 11x Stillen, davon 8x BES, 450ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 10 ml Mumi)
13.04. 4130 g, 10x Stillen, davon 8x BES, 420 ml Pre, 6x Pipi, 0x Stuhlgang
14.04. 4170 g, 11x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
15.04. 4160 g
ich habe mich quer durch dieses Forum gelesen und bin hellauf begeistert von der geballten Kompetenz, dem Engagement und den vielen aufbauenden Worten, die hier gefunden werden.
Ich bin ziemlich verzweifelt mit meiner Gesamtsituation. Ich habe am 18.02. meine erste Tochter K. spontan entbunden. Eigentlich direkt im Anschluss beginnt mein Leidensweg mit fehlendem Milcheinschuss, Zufütterung, schlechter Gewichtszunahme und dem schwindenden Glauben an die Möglichkeit des Stillens. Ich erhoffe mir hier eine kompetente Bewertung der Gewichtsentwicklung, sowie eine ehrliche Einschätzung unserer Situation, ob es hier Verbesserungschancen gibt (insbesondere ob eine Reduktion der Zufüttermenge überhaupt möglich ist). Mein großer Wunsch wäre es, K. unterwegs einmal mit der Brust satt zu bekommen, das würde mir so viel mehr Flexibilität ermöglichen.
Ich habe mich entschieden, die Fragen mit den Infos vorne anzustellen, weil ich mich sonst in meinem Text wiederholen müsste. Weitere Infos, die ich für wichtig erachte gibt es nach den Fragen.
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen K.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Seit dem 4. Lebenstag Fütterung mit Pre HA (familiär atopische Disposition) ausschließlich mit BES bei fehlendem Milcheinschuss und Gewichtsverlust von 12,5%. Zunächst Deckung des kompletten Energiebedarfs mit Pre über ca. 6 Wochen. Bei schleppender Zunahme mehrfache Erhöhung der Premenge. Eine gute Zunahme war nach meinem Empfinden nur bei Fütterung über den von K. gezeigten Bedarf hinaus zu erreichen. In "Hochzeiten" Fütterung zwischen 560 und 660 ml Pre/ 24h. Ab dem 28.03. schrittweise Reduktion der Premenge mit Hilfe einer Stillberaterin (IBCLC), aktuell werden 8x60 ml/ 24h angeboten, zwischen 400 und 450 ml werden abgenommen.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen seit Beginn der Premilchreduktion meist 11x/ 24h (mind. alle 3h), davon 8x mit BES und Premilch. Eine komplette Stillmahlzeit dauert inzwischen ca. 1h (früher 1,5h). Vor der Premilchreduktion habe ich ca. 20 min Wechselstillen vor dem BES gemacht, da K. sich sehr schnell/ sofort an der Brust beschwerte und weinte. Seit Premilchreduktion trinkt sie auch vor Anlegen des BES meist relativ ausdauernd; ich stille jede Seite 2x, dann lege ich das BES an. Vor allem nachts schluckt K. teilweise lange und häufig (>60x an der besseren Seite), das schwankt aber sehr und tagsüber variiert das noch mehr. Nachts nimmt K. nur noch zwischen 10 und 30 ml der angebotenen Premilch ab, tagsüber meist die ganze 60 ml-Portion, wobei sie auch öfter einiges wieder ausspuckt, selten sogar noch an der Brust.
Schlafpausen sind tagsüber max. 2h, dann wecke ich sie zur nächsten Stillmahlzeit. Nachts meldet sie sich seit Premilchreduktion alle 2-3h selber. Davor hatten wir lange Schlafphasen von bis zu 7h mit erfolglosen "wachwickel"- und Stillversuchen. Ich bewerte das aktuelle Verhalten als deutlich physiologischer.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
meist 5 Pipiwindeln/ 24h, meist eine riesige Ladung Stuhlgang alle 24h, manchmal auch erst einen Tag später, aber dann früher am Tag
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Soweit ich das beurteilen kann war unser Stillstart sehr gut. K. hat noch im Kreissaal selber die Brust gesucht, problemlos angedockt und mit gutem Sog beide Seiten getrunken. Ab dann hat sie sich eigtl alle 2h selber gemeldet und gut gesaugt. Probleme mit wunden Brustwarzen oder Schmerzen hatte ich nie. Ich hatte allerdings von Anfang an das Gefühl, dass keine Milch kommt. Auch von seiten unserer Hebamme und Stillberaterin gibt es an der Anlegetechnik nichts zu verbessern.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Wir hatten eine bzgl. Stillen sehr komptente Hebamme, die aber nur noch zum Wiegen kam; jetzt haben wir eine Waage geliehen. Auch haben wir eine Stillberaterin; da ist mir aber der Kontakt etwas zu locker und die Gewichtsüberwachung nicht streng genug. Weiterhin habe ich das Gefühl, dass sie mir nicht klar sagt, was für uns realistisch ist zu erreichen bzw. wenn eine Verbesserung der Situation unrealistisch ist. Eine Kinderärztin haben wir natürlich auch, die war bei der U3 vor 4 Wochen zufrieden mit der Gewichts- und Gesamtentwicklung.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter:
• Ausschluss Plazentarest ist erfolgt
• endokrinologische Abklärung aller Hypophysenachsen ist erfolgt, hier alle Hormonwerte im Normbereich (auch Progesteron und Prolaktin nicht erhöht)
• -> Einnahme von Domperidon 3x 30 mg seit 28.02.
• vor der Schwangerschaft: Nach vielen Jahren Pilleneinnahme Amenorrhoe bei Hyperprolaktinämie unklarer Genese (MRT-morphologisch kein Prolaktinom nachweisbar), Einnahme von Dostinex bis Eintritt der Schwangerschaft; PCOS als Genese der Hyperprolaktinämie bei einmalig erhöhtem AMH wohl prinzipiell auch denkbar, allerdings vor Pilleneinnahme nie Zyklusunregelmäßigkeiten, kein Übergewicht, daher lt. behandelnder Gynäkologin unwahrscheinlich
• während Schwangerschaft und 4 Wochen post partum Fragmin bei Gerinnungsstörung
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
erstes Kind
Nun noch weitere Infos:
Die Geburt an sich empfinde ich als gutes Geburtserlebnis. Ohne Schmerzmittel oder andere Interventionen war K. keine 4h nach Ankunft im Krankenhaus da. Danach beginnt mein Leidensweg.
Ich hatte eine Uterusatonie, habe ca. 800 ml Blut verloren, der Hb ist von 14 auf 11 g/dl abgefallen. Oxytocin habe ich zur Nachgeburt einen Bolus bekommen und als die Plazenta mit einem Blutschwall kam habe ich nochmal Oxytocin über einen längeren Zeitraum bekommen. Auch habe ich bei der Entbindung einen drittgradigen Dammriss erlitten, der allerdings erst einige Stunden später unter Spinalanästhesie versorgt wurde. Das erste Bonding im Kreissaal verlief also ungestört, genau wie der Stillstart (s. Fragen). Nach Abklingen der Spinalanästhesie wurden wir auf meinen Wunsch entlassen. Der Riss hat mir bislang erstaunlicher- und erfreulicherweise keine nennenswerten weiteren Beschwerden bereitet.
In den folgenden Tagen hat das Drama dann seinen Lauf genommen. Ich hatte nie einen Milcheinschuss, auch konnte ich per Hand max. einen Tropfen Kolostrum exprimieren. K. hat in großen Schritten abgenommen und hatte ihr Geburtsgewicht am 4. Lebenstag um 12,5% unterschritten, so dass wir mit Hilfe unserer Hebamme mit einer stillfreundlichen Zufütterung begonnen (s. Fragen). Danach ging es ihr merklich besser, das verzweifelte hungrige Schreien verschwand und K. nahm zu, allerdings nie in großen Sprüngen (s. Gewichtswerte). K. war von Anfang an sehr wach und aufmerksam und klinisch immer fit, hat auch immer gut gesaugt.
Nachdem auch am 10. Lebenstag keine Milch in Sicht war ließ ich verschiedene Dinge abklären (s. Fragen) und nahm auf Anraten meiner Hebamme Kontakt mit einer Stillberaterin (IBCLC) auf. Diese sah den Grund des fehlenden Milcheinschuss in der Kombination aus Blutverlust und Oxytocingabe. Meine Gynäkologin sagte ich habe einfach zu wenig Drüsengewebe, da könne man nichts machen, ich solle mich damit abfinden, das käme vor, nicht umsonst habe es immer schon Ammen gegeben. Ich begann mit der Einnahme von Domperidon (s. Fragen). Nach wenigen Tagen ließen sich mehrer Milchtropfen aus beiden Brüsten drücken und schließlich auch Strahlen. Die schleppende Gewichtszunahme von K. ließ allerdings eine Reduktion der Premilch bis zur 6. Lebenswoche nicht zu (s. Fragen). In dieser Zeit habe ich K. immer als relativ "abgefüllt" empfunden, sie hat viel geschlafen, hat nie selber Hunger gemeldet und hatte nachts teilweise Schlafphasen von 7h, in denen man sie auch durch wickeln nicht zum trinken animieren konnte. Auch waren gar nicht ausreichend viele Stillmahlzeiten möglich, da sie sehr sehr lange für die Mengen brauchte und immer wieder einschlief. Seit Beginn der Premilchreduktion meldet K. regelmäßig selber Hunger, ist nach dem Trinken zufrieden und ich habe nicht mehr so stark das Gefühl meinem Kind Essen aufzuzwängen oder es in einen Zeitplan zu zwängen.
Ich bin keine Pädiaterin, aber ich finde K.'s Gewichtsentwicklung besorgniserregend und weiß noch aus dem Studium, dass Perzentilenkreuzungen nicht gut sind. Inzwischen mache ich mir Vorwürfe, dass ich es habe so weit kommen lassen. K. nimmt die aktuell angebotene Premenge nicht komplett ab und ist ein eher zufriedenes Kind, schreit wenig, kann aber sehr laut schreien wenn ihr etwas nicht passt. Sie kann 30 Min unter ihrem Mobile liegen und es anlachen, schläft sofort wenn man sie ins Tragetuch packt, lässt sich mit der Brust immer gut beruhigen (außer sie hat Hunger) und schläft dann nuckelnd ein. Muss ich ihr mehr Premilch "aufzwängen"? Kann ich mit K. aufgrund ihres Essverhaltens einfach keine Premilchreduktion durchführen? Mein Mann hat als Kleinkind wohl auch nur schlecht zugenommen, was nach einer Premilchumstellung besser wurde. Was macht das mit einem Kind, das durch "trockenes" Anlegen mehrfach täglich an die Frustrationstoleranzgrenze getrieben wird, das nie so lange schlafen darf wie es möchte und das Essen nach Zeitplan in rationierten Mengen bekommt? Mir fehlt so sehr das Natürliche...
In meiner Familie gibt es viele Kinder, die alle problemlos voll gestillt wurden und für mich war immer klar, dass ich mein Baby 6 Monate lang voll stillen möchte und weiter gerne über das erste Lebensjahr hinaus. Ich selbst wurde lange gestillt. Ich hatte nie damit gerechnet, dass man einfach keine Milch haben kann und bin sehr daran verzweifelt. Ich bin ein sehr aktiver Mensch und leide sehr darunter viel Zeit in der Wohnung zu verbringen und meine Aktivitäten in 2h-Fenster packen zu müssen. Oder die Freunde/Familie müssen viel Zeit wartend verbringen bis K. ihr aufwändiges Trinkprogramm absolviert hat. Ich denke oft, ob ich vielleicht glücklicher wäre wenn ich abstillte und einfach Fläschchen gäbe? Das ist natürlich gerade unterwegs auch nicht so unkompliziert wie einfach die Brust auszupacken, aber doch deutlich einfacher als das was wir im Moment machen. Aber bislang konnte ich mich nicht dazu durchringen. Stillen gibt uns beiden soviel, nur weiß ich nicht, ob es vor allem mir nicht noch mehr nimmt. Und K.'s Gedeihen muss natürlich gesichert sein.
Entschuldigung für den unendlich langen Text!! Ich hoffe es ist nicht alles nicht zu durcheinander geraten, wir haben einfach schon einiges erlebt. Und vielen Dank fürs Lesen!
Lg Sofie mit K.
Hier unsere Tabelle mit den Gewichtswerten, Stillhäufigkeiten und Ausscheidungen:
18.02. 3240 g (Kreissaal)
19.02. 3100 g (Krankenhaus)
20.02. 3000 g (Hebamme)
21.02. 2800 g (Hebamme), Zufütterung begonnen
22.02. 2840 g (Hebamme)
23.02. 2950 g (Hebamme)
24.02. 3050 g (Hebamme)
25.02. 3050 g (Hebamme)
26.02. 3080 g (Hebamme)
28.02. 3140 g (Kinderarzt), Beginn Domperidon 3x30 mg
01.03. 3250 g (Hebamme)
04.03. 3260 g (Hebamme)
09.03. 3370 g (Hebamme)
14.03. 3380 g (Hebamme)
17.03. 3480 g (Hebamme)
18.03. 3595 g (Kinderarzt), Absetzen Fragmin
20.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 610 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen, 1x Milch abdrücken
21.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 565 ml Pre, 7x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen
22.03. 3640 g (Hebamme), 8x Stillen, davon 8x BES, 665 ml Pre, 5x Pipi, 3x Stuhlgang, 1x Pumpen
23.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 620 ml Pre, 7x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
24.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 595 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang
25.03. 6x Stillen, davon 6x BES, 570 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen
26.03. 6x Stillen, davon 6x BES, 570 ml Pre, 3x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
27.03. 7x Stillen, davon 7x BES, 610 ml Pre, 3x Pipi, 1x Stuhlgang
28.03. Reduktion auf 7x 80 ml Pre, 7x Stillen, davon 7x BES, 560 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 10 ml Mumi)
29.03. 3790 g (Hebamme), 7x Stillen, davon 7x BES, 550ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
30.03. Umstellung auf 8x70ml Pre wegen kürzerer Nachtpause, 7x Stillen, davon 7x BES, 535 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 10 ml Mumi)
31.03. 10x Stillen, davon 8x BES, 595 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (ca. 30 ml Mumi)
01.04. 9x Stillen, davon 8x BES, 490 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (ca. 35 ml Mumi)
02.04. 3890 g (Hebamme), Reduktion auf 8x60 ml Pre, 7x Stillen, davon 7x BES, 460 ml Pre, 5x Pipi, 0x Stuhlgang
03.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 480 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen
04.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 430 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
05.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 500 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (ca. 15 ml Mumi)
06.04. 4050 g (ab hier geliehen Waage wenn nicht anders vermerkt), 9x Stillen, davon 8x BES, 410 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
07.04. 4000 g 8x Stillen, davon 8x BES, 415ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 30 ml Mumi)
08.04. Reduktion auf 4x60 + 4x50 ml Pre, 11x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 6x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 15 ml Mumi)
09.04. 10x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 4x Pipi, 1x Stuhlgang, 2x Pumpen (wenige ml Mumi)
10.04. 4040 g 9x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 5 ml Mumi)
11.04. 4000 g (andere Wiegebedingungen!!), Erhöhung auf 8x 60 ml Pre, 11x Stillen, davon 8x BES, 420 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
12.04. 4130 g, 11x Stillen, davon 8x BES, 450ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang, 1x Pumpen (ca. 10 ml Mumi)
13.04. 4130 g, 10x Stillen, davon 8x BES, 420 ml Pre, 6x Pipi, 0x Stuhlgang
14.04. 4170 g, 11x Stillen, davon 8x BES, 400 ml Pre, 5x Pipi, 1x Stuhlgang
15.04. 4160 g