Stillberatung für Mama und Baby mit Down-Syndrom
Verfasst: 09.04.2019, 14:39
Liebe Stillberaterinnen,
meine Freundin hat vor 5 Wochen während einer wunderbar unkomplizierten Hausgeburt ein süßes kleines und sehr agil, kräftiges Mädchen mit Downsyndrom bekommen. Gleich nach der Geburt hat sie ordentlich angedockt und getrunken. Dann einen Tag später musste sie leider wegen einer Lungenentzündung (die sie vermutlich schon im Mutterleib hatte) für 10 Tage ins KH, davon 5 auf der Intensiv mit allen krankenhausinternen Abläufen, die dort eben erforderlich sind und allen möglichen Untersuchungen, Anschlüssen usw. und eben leider auch dem notwendigen Reichen von Flaschennahrung sowie zwei Tagen Magensonde.
Jetzt sind sie wieder zuhause und kommen langsam zur Ruhe. Meine Freundin ist sehr unglücklich darüber, dass sie vermutlich keine Stillbeziehung mehr aufbauen kann. Im KH haben sie sie dahingehend auch nicht unterstützen können. Sie stillt aber noch morgens ein klein wenig. Sie vermutet, dass die Milch nicht reicht. Nachdem, was ich heute aber gesehen habe, wie gut und kräftig die Kleine an der Flasche, mit brustwarzenähnlichen Sauger saugt, dabei ein schönes rundes Mündchen hat, und die Zunge gut untergelagert ist und den Saugdruck steuert, steht Stillen anatomisch meiner Laienmeinung nach nichts im Weg. Zumal sie ein paar Minuten nach der Geburt schon richtig losgelegt hat mit trinken. Außerdem hat sie einen guten Mundschluss im Schlaf, trotz vergrößerter Zunge und ist sonst körperlich absolut gesund und insgesamt fit und schon weit für ihr zartes Alter. Und natürlich steht jetzt nicht soviel Milch parat durch das wenige Stillen und den sehr belastenden Sorgen im Krankenhausstress.
Ich habe ihr nochmal grob die Zusammenhänge von Stillen, Angebot, Nachfrage usw. erläutert aber ich spüre, dass sie verunsichert ist. Sie würde gerne eine Stillberatung, die Erfahrungen mit Downsyndrom hat, in Anspruch nehmen. Sie kommt aus der Nähe von Lüneburg.
Habt ihr hier Kontaktadressen, die ich ihr weiterleiten kann? Würde evtl. sogar eine BEratung über das Forum schon helfen?
Es ist insofern dringend, als dass sie ja jetzt noch stillen und sie einfach Unterstützung braucht, um von der Flaschennahrung mit all den möglicherweise auftretenden Schwierigkeiten Unterstützung zu bekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Rat hättet.
LG von mir!
meine Freundin hat vor 5 Wochen während einer wunderbar unkomplizierten Hausgeburt ein süßes kleines und sehr agil, kräftiges Mädchen mit Downsyndrom bekommen. Gleich nach der Geburt hat sie ordentlich angedockt und getrunken. Dann einen Tag später musste sie leider wegen einer Lungenentzündung (die sie vermutlich schon im Mutterleib hatte) für 10 Tage ins KH, davon 5 auf der Intensiv mit allen krankenhausinternen Abläufen, die dort eben erforderlich sind und allen möglichen Untersuchungen, Anschlüssen usw. und eben leider auch dem notwendigen Reichen von Flaschennahrung sowie zwei Tagen Magensonde.
Jetzt sind sie wieder zuhause und kommen langsam zur Ruhe. Meine Freundin ist sehr unglücklich darüber, dass sie vermutlich keine Stillbeziehung mehr aufbauen kann. Im KH haben sie sie dahingehend auch nicht unterstützen können. Sie stillt aber noch morgens ein klein wenig. Sie vermutet, dass die Milch nicht reicht. Nachdem, was ich heute aber gesehen habe, wie gut und kräftig die Kleine an der Flasche, mit brustwarzenähnlichen Sauger saugt, dabei ein schönes rundes Mündchen hat, und die Zunge gut untergelagert ist und den Saugdruck steuert, steht Stillen anatomisch meiner Laienmeinung nach nichts im Weg. Zumal sie ein paar Minuten nach der Geburt schon richtig losgelegt hat mit trinken. Außerdem hat sie einen guten Mundschluss im Schlaf, trotz vergrößerter Zunge und ist sonst körperlich absolut gesund und insgesamt fit und schon weit für ihr zartes Alter. Und natürlich steht jetzt nicht soviel Milch parat durch das wenige Stillen und den sehr belastenden Sorgen im Krankenhausstress.
Ich habe ihr nochmal grob die Zusammenhänge von Stillen, Angebot, Nachfrage usw. erläutert aber ich spüre, dass sie verunsichert ist. Sie würde gerne eine Stillberatung, die Erfahrungen mit Downsyndrom hat, in Anspruch nehmen. Sie kommt aus der Nähe von Lüneburg.
Habt ihr hier Kontaktadressen, die ich ihr weiterleiten kann? Würde evtl. sogar eine BEratung über das Forum schon helfen?
Es ist insofern dringend, als dass sie ja jetzt noch stillen und sie einfach Unterstützung braucht, um von der Flaschennahrung mit all den möglicherweise auftretenden Schwierigkeiten Unterstützung zu bekommen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Rat hättet.
LG von mir!