Gewichtsentwicklung besorgniserregend?
Verfasst: 28.02.2019, 15:13
Hallo!
Ich glaube, für eine "Kurze Frage, kurze Antwort"-Frage ist es zu lang... Daher ein eigenes Thema.
F wird seit Geburt voll nach Bedarf gestillt. Es gab eigentlich keine nennenswerten Probleme. Aus Interesse haben wir seit Geburt wöchentlich gewogen, allerdings nur mit einer Personenwaage (mit nacktem Baby, ohne nacktes Baby, Differenz; immer sonntags vor dem Baden). Das ist natürlich nicht genau, aber einen Trend sollte man erkennen. Das letzte Mal "richtig" wurde F bei der U4 gewogen, das Gewicht passte zu unserem grob bestimmten.
Ich reduziere mal auf monatliche Gewichte inklusive einer Abschätzung, welcher Perzentile das nach WHO entspricht.
27. 9. 18 3280g (50. P)
29. 9. 18 3080g
30. 9. 18 3100g
8. 10. 18 3500g
...
1 Monat 4500 g (50. P)
2 Monate 5300 g (ca. 38. P)
3 Monate 5900 g (ca. 25. P)
4 Monate 6300 g (ca. 18. P)
5 Monate 6500g/6700 g (ca. 10. - 15. P)
Die Messung 6500g war auf einer anderen Waage (waren nicht zu hause), die 6700 dann 2 Tage später hier bei uns.
F hat täglich viele schwere Windeln, obwohl ich ihn immer wieder erfolgreich abhalte
und zur Zeit ca. 3x täglich Stuhl. Interesse an Beikost ist nicht vorhanden, ich hab mir aber fest vorgenommen, jetzt täglich Brei anzubieten und ab 6 Monate BLW zu versuchen.
Bei der U4 (da wog er knapp 6 kg) hab ich die abflachende Gewichtsentwicklung angesprochen, auch, dass er zum Teil 2 Wochen lang nicht sichtbar zugenommen hatte (also weniger als 100 g, da nur grobe Messung) aber die Kinderärztin meinte, da müssten wir uns überhaupt keine Sorgen machen, Babys würden ja in Schüben wachsen.
Überzeugt hat mich das zwar nicht, aber meinen Mann schon, und F ist ja auch fröhlich, wächst, nimmt zu und stillt oft.
Zu wenig Milch habe ich nicht, denke ich. Unsere Stillbeziehung ist eingespielt, daher habe ich pralle Brüste nur an Wachstumsschub-Tagen, an denen er manchmal 6h lang nichts trinkt, aber MSR kommt zuverlässig und wenn ich es drauf anlege kann ich auch einiges ausstreichen. Unsere Stillfrequenz ist sicherlich hoch genug - über 2h Abstand, gerade nachts, freue ich mich
(außer, wie gesagt, während der Waxgstumsschübe. Da schläft und trinkt er schlecht.)
Zusammengefasst: Die Kinderärztin sagt, alles ist gut, in meinem Umfeld sagen alle, dem geht's super, nur das Gewicht sagt etwas anderes. Zunahme parallel zur Perzentile ist nicht, manchmal liegen wir auch unter der wöchentlichen Mindestzunahme. Die kritischsten Phasen waren:
16. 12. 5800,
23. 12. 5900,
30. 12. 5900,
4. 1. 6000.
Da war ein Wachstumsschub und er hat z. T. nur getrunken, wenn ich beim Stillen rumgelaufen bin und es keinerlei Ablenkung gab, manchmal nur 6x in 24h.
Und:
20. 1. 6300,
27. 1. 6300,
3. 2. 6200,
10. 2. 6300,
Da war er allerdings krank (erkältet, ohne Fieber).
Ich hab mir sogar die Gewichtskurven von meinen Brüdern und mir angeguckt - wir drei haben alle deutlich schneller zugenommen, waren in dem Alter schon bei 7.5 kg und mehr. Dabei war mein Geburtsgewicht sogar niedriger als Fs. Allerdings hat meine Mutter zwar nach Bedarf gestillt (was damals ja eher unüblich war, sich für sie aber richtig anfühlte
), aber schon nach 12 Wochen zugefüttert, weil in ihrem Umfeld alle meinten, die Kinder kriegen nicht genug (warum? wegen der hohen Stillfrequenz
). Mit den Daten von meinem Mann kann man schlecht vergleichen, da er nur 3 Monate gestillt wurde, danach Flasche.
Ist F einfach eine statistische Anomalie und ich kann bis zur U5 warten, bevor ich das Thema anspreche, oder mangelernähre ich mein Kind sehenden Auges und sollte dringend etwas tun, d. h., zum Arzt gehen?
Ich glaube, für eine "Kurze Frage, kurze Antwort"-Frage ist es zu lang... Daher ein eigenes Thema.
F wird seit Geburt voll nach Bedarf gestillt. Es gab eigentlich keine nennenswerten Probleme. Aus Interesse haben wir seit Geburt wöchentlich gewogen, allerdings nur mit einer Personenwaage (mit nacktem Baby, ohne nacktes Baby, Differenz; immer sonntags vor dem Baden). Das ist natürlich nicht genau, aber einen Trend sollte man erkennen. Das letzte Mal "richtig" wurde F bei der U4 gewogen, das Gewicht passte zu unserem grob bestimmten.
Ich reduziere mal auf monatliche Gewichte inklusive einer Abschätzung, welcher Perzentile das nach WHO entspricht.
27. 9. 18 3280g (50. P)
29. 9. 18 3080g
30. 9. 18 3100g
8. 10. 18 3500g
...
1 Monat 4500 g (50. P)
2 Monate 5300 g (ca. 38. P)
3 Monate 5900 g (ca. 25. P)
4 Monate 6300 g (ca. 18. P)
5 Monate 6500g/6700 g (ca. 10. - 15. P)
Die Messung 6500g war auf einer anderen Waage (waren nicht zu hause), die 6700 dann 2 Tage später hier bei uns.
F hat täglich viele schwere Windeln, obwohl ich ihn immer wieder erfolgreich abhalte
Bei der U4 (da wog er knapp 6 kg) hab ich die abflachende Gewichtsentwicklung angesprochen, auch, dass er zum Teil 2 Wochen lang nicht sichtbar zugenommen hatte (also weniger als 100 g, da nur grobe Messung) aber die Kinderärztin meinte, da müssten wir uns überhaupt keine Sorgen machen, Babys würden ja in Schüben wachsen.
Überzeugt hat mich das zwar nicht, aber meinen Mann schon, und F ist ja auch fröhlich, wächst, nimmt zu und stillt oft.
Zu wenig Milch habe ich nicht, denke ich. Unsere Stillbeziehung ist eingespielt, daher habe ich pralle Brüste nur an Wachstumsschub-Tagen, an denen er manchmal 6h lang nichts trinkt, aber MSR kommt zuverlässig und wenn ich es drauf anlege kann ich auch einiges ausstreichen. Unsere Stillfrequenz ist sicherlich hoch genug - über 2h Abstand, gerade nachts, freue ich mich
Zusammengefasst: Die Kinderärztin sagt, alles ist gut, in meinem Umfeld sagen alle, dem geht's super, nur das Gewicht sagt etwas anderes. Zunahme parallel zur Perzentile ist nicht, manchmal liegen wir auch unter der wöchentlichen Mindestzunahme. Die kritischsten Phasen waren:
16. 12. 5800,
23. 12. 5900,
30. 12. 5900,
4. 1. 6000.
Da war ein Wachstumsschub und er hat z. T. nur getrunken, wenn ich beim Stillen rumgelaufen bin und es keinerlei Ablenkung gab, manchmal nur 6x in 24h.
Und:
20. 1. 6300,
27. 1. 6300,
3. 2. 6200,
10. 2. 6300,
Da war er allerdings krank (erkältet, ohne Fieber).
Ich hab mir sogar die Gewichtskurven von meinen Brüdern und mir angeguckt - wir drei haben alle deutlich schneller zugenommen, waren in dem Alter schon bei 7.5 kg und mehr. Dabei war mein Geburtsgewicht sogar niedriger als Fs. Allerdings hat meine Mutter zwar nach Bedarf gestillt (was damals ja eher unüblich war, sich für sie aber richtig anfühlte
Ist F einfach eine statistische Anomalie und ich kann bis zur U5 warten, bevor ich das Thema anspreche, oder mangelernähre ich mein Kind sehenden Auges und sollte dringend etwas tun, d. h., zum Arzt gehen?