Abends zufüttern?
Verfasst: 26.02.2019, 10:43
Hallo,
ich habe eine Frage zum Stillen. Bei meinem 2015 geborenen Sohn war das aufgrund ungünstiger Startbedingungen (5 Tage Klinik ohne Stillberatung, verkürztes Zungenbändchen, kein Milcheinschuss etc.) leider eine Katastrophe und ich bin letztendlich auf Fläschchen umgestiegen.
Jetzt habe ich noch eine Tochter bekommen, sie ist heute 12 Tage alt. Diesmal habe ich versucht, einen möglichst günstigen Stillstart vorzubereiten. Ich habe ambulant entbunden und werde neben meiner Hebamme noch von einer Mütterpflegerin betreut, die auch Stillberaterin ist.
Trotzdem lief auch diesmal alles etwas schwierig an. Ich hatte ab dem ersten Tag entzündete Brustwarzen trotz korrekten Anlegens. Ich vermute, das ist auch ein bisschen Veranlagung - ich habe sehr helle, empfindliche Haut. Diesmal habe ich das häufige Anlegen aber trotzdem durchgezogen, auch wenn ich jedesmal vor Schmerzen in ein Mulltuch beißen musste. Nach rund einer Woche sind die Brustwarzen etwas besser geworden. Es tut zwar noch weh, aber nicht mehr ganz so schlimm.
Außerdem hatte ich auch dieses Mal keinen Milcheinschuss. Es kommt zwar Milch, aber eben nicht besonders sprudelnd. Die Brüste sind auch nicht heiss und prall. Die Kleine trinkt gut, aber ich bin ständig im Zweifel, ob ich genug Milch für sie produziere. Ein paar Tage lang haben wir ihr vorsichtshalber abends 40 ml PRE-Milch gegeben, weil wir nicht einschätzen konnten, ob sie vor Hunger weinte (sie war gerade erst gestillt worden) oder wegen etwas anderem.
Bislang sieht es okay aus, die Kleine nimmt zu (gerade z.B. 100 Gramm in fünf Tagen) und hat nasse Windeln. Abends ist es aber immer schwierig. Zwischen etwa 19 und 23 Uhr ist sie sehr unzufrieden und weint viel. Sie beruhigt sich nur an der Brust oder (nicht immer) im Tragetuch. Sie will in diesen Stunden wirklich permanent trinken. Dabei atmet sie ganz hektisch, stürzt sich wie ein kleines Raubtier auf die Brust und saugt gierig. Allerdings nur kurz, dann schlummert sie weg. Nur um einige Minuten später wieder aufzuwachen und erneut trinken zu wollen. Meine Brustwarzen werden in diesen Stunden ganz schön strapaziert. Und ich bin dann immer so müde und würde eigentlich soo gerne schlafen.
Kennt jemand von euch dieses Phänomen? Kann es doch sein, dass ihr die Milch in den Abendstunden nicht reicht - deshalb das gierige Saugen und Einschlafen - und ich eigentlich abends etwas zufüttern müsste?
Tagsüber hat sie übrigens auch Phasen, in denen sie ununterbrochen trinken will. Meist morgens. Aber dann gibt es auch wieder Phasen, in denen sie zweieinhalb Stunden am Stück schläft und ganz ruhig und "normal" an der Brust trinkt.
ich habe eine Frage zum Stillen. Bei meinem 2015 geborenen Sohn war das aufgrund ungünstiger Startbedingungen (5 Tage Klinik ohne Stillberatung, verkürztes Zungenbändchen, kein Milcheinschuss etc.) leider eine Katastrophe und ich bin letztendlich auf Fläschchen umgestiegen.
Jetzt habe ich noch eine Tochter bekommen, sie ist heute 12 Tage alt. Diesmal habe ich versucht, einen möglichst günstigen Stillstart vorzubereiten. Ich habe ambulant entbunden und werde neben meiner Hebamme noch von einer Mütterpflegerin betreut, die auch Stillberaterin ist.
Trotzdem lief auch diesmal alles etwas schwierig an. Ich hatte ab dem ersten Tag entzündete Brustwarzen trotz korrekten Anlegens. Ich vermute, das ist auch ein bisschen Veranlagung - ich habe sehr helle, empfindliche Haut. Diesmal habe ich das häufige Anlegen aber trotzdem durchgezogen, auch wenn ich jedesmal vor Schmerzen in ein Mulltuch beißen musste. Nach rund einer Woche sind die Brustwarzen etwas besser geworden. Es tut zwar noch weh, aber nicht mehr ganz so schlimm.
Außerdem hatte ich auch dieses Mal keinen Milcheinschuss. Es kommt zwar Milch, aber eben nicht besonders sprudelnd. Die Brüste sind auch nicht heiss und prall. Die Kleine trinkt gut, aber ich bin ständig im Zweifel, ob ich genug Milch für sie produziere. Ein paar Tage lang haben wir ihr vorsichtshalber abends 40 ml PRE-Milch gegeben, weil wir nicht einschätzen konnten, ob sie vor Hunger weinte (sie war gerade erst gestillt worden) oder wegen etwas anderem.
Bislang sieht es okay aus, die Kleine nimmt zu (gerade z.B. 100 Gramm in fünf Tagen) und hat nasse Windeln. Abends ist es aber immer schwierig. Zwischen etwa 19 und 23 Uhr ist sie sehr unzufrieden und weint viel. Sie beruhigt sich nur an der Brust oder (nicht immer) im Tragetuch. Sie will in diesen Stunden wirklich permanent trinken. Dabei atmet sie ganz hektisch, stürzt sich wie ein kleines Raubtier auf die Brust und saugt gierig. Allerdings nur kurz, dann schlummert sie weg. Nur um einige Minuten später wieder aufzuwachen und erneut trinken zu wollen. Meine Brustwarzen werden in diesen Stunden ganz schön strapaziert. Und ich bin dann immer so müde und würde eigentlich soo gerne schlafen.
Kennt jemand von euch dieses Phänomen? Kann es doch sein, dass ihr die Milch in den Abendstunden nicht reicht - deshalb das gierige Saugen und Einschlafen - und ich eigentlich abends etwas zufüttern müsste?
Tagsüber hat sie übrigens auch Phasen, in denen sie ununterbrochen trinken will. Meist morgens. Aber dann gibt es auch wieder Phasen, in denen sie zweieinhalb Stunden am Stück schläft und ganz ruhig und "normal" an der Brust trinkt.