Hilfe: Milchstau - Mastitis - Medikamente
Verfasst: 13.11.2018, 13:55
Hallo,
Nach längerer Forenabstinenz melde ich mich leider mit einem unschönen Problem zurück, nämlich einer Mastitis.
Wie kam es dazu? Ich arbeite seit Anfang Oktober wieder, das war stilltechnisch kein Problem. Schon länger ging bei mir, wie auch schon in der ersten Stillzeit, die Milch auf der linken Seite stark zurück, trotz aller Gegenmaßnahmen. Vor einigen Wochen hatte ich dort dann auch einen heftigen Riss an der Brustwarze, der stark geschmerzt hat. Zusätzlich sind wir umgezogen und durch den ganzen Stress habe ich einfach aufgehört, links zu stillen.
Das Umzugswochenende war für mich sehr stressig und am Montag danach war ich körperlich heftig am Ende. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich dann der Milchstau entwickelt. Es hat gleich sehr weh getan und sich ganz anders angefühlt als meine früheren Staus, deshalb war ich gleich Mittwoch morgen bei meiner Gyn. Diagnose war Milchstau, die restliche Milch sollte raus.
Jetzt weiß ich, dass die klassische Therapie bei Milchstau Ruhe ist. Ich hatte aber letzte Woche eine sehr wichtige Schulung und habe den Stau wohl nicht ernst genug genommen. Stattdessen bin ich Mittwoch und Donnerstag mit Schmerzmitteln arbeiten gegangen. Ich habe regelmäßig versucht, Milch auszustreichen (meist erfolglos, manchmal wenige Tropfen) und habe am Mittwoch Abend einmal meine Kleine trinken lassen. Das Ergebnis davon war aber nur eine blutige Brustwarze und starke Schmerzen.
Bis zum Wochenende waren die Schmerzen mal mehr, mal weniger schlimm. Ich habe etwa einmal täglich Ibuprofen genommen. Am Sonntag hatte sich ein harter schmerzhafter Knubbel am oberen Teil der Brustwarze gebildet (der ursprüngliche Stau war unten an der Brust gewesen). Auch mit meiner Handmilchpumpe kam nichts raus, auch nicht, wenn an der anderen Seite ein Kind trank. Gestern auf der Arbeit waren die Schmerzen fast weg, abends dafür umso schlimmer.
Heute war ich wieder bei meiner Ärztin. Diagnose: Mastitis. Sie hat mir Antibiotika verordnet, eine elektronische Milchpumpe, eine halbe Abstilltablette und Retterspitzumschläge, mich außerdem bis Ende der Woche krank geschrieben. Wenn es nicht besser wird, „muss der Radiologe gucken, was da sonst noch ist“.
Nachdem ich die halbe Stadt nach einer Milchpumpe abgeklappert habe, hab ich in der ersten Sitzung damit immerhin einen großen dickflüssigen Tropfen rausbekommen. Das Antibiotikum nehme ich auch schon.
Was mir Sorgen macht:
- Die Retterspitzumschläge riechen echt krass. Ist das echt ungefährlich für meine Einjährige, wegen ätherischen Ölen und Atemkrämpfen?
- Ich soll eine halbe Tablette Dostinex nehmen; nicht zum Abstillen, sondern weil das ggf beim Entleeren hilft. Ich habe Angst, dass meine Milch auf der anderen Seite dadurch zu stark abnimmt. Habt ihr da Erfahrungen?
- Der Halbsatz mit dem Radiologen macht mir Angst. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es doch nur ein Stau bzw. eine Mastitis, wieso reden wir da von Radiologie?
Es wäre toll, wenn ihr mir helfen oder zumindest virtuell Händchenhalten könntet.
Nach längerer Forenabstinenz melde ich mich leider mit einem unschönen Problem zurück, nämlich einer Mastitis.
Wie kam es dazu? Ich arbeite seit Anfang Oktober wieder, das war stilltechnisch kein Problem. Schon länger ging bei mir, wie auch schon in der ersten Stillzeit, die Milch auf der linken Seite stark zurück, trotz aller Gegenmaßnahmen. Vor einigen Wochen hatte ich dort dann auch einen heftigen Riss an der Brustwarze, der stark geschmerzt hat. Zusätzlich sind wir umgezogen und durch den ganzen Stress habe ich einfach aufgehört, links zu stillen.
Das Umzugswochenende war für mich sehr stressig und am Montag danach war ich körperlich heftig am Ende. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich dann der Milchstau entwickelt. Es hat gleich sehr weh getan und sich ganz anders angefühlt als meine früheren Staus, deshalb war ich gleich Mittwoch morgen bei meiner Gyn. Diagnose war Milchstau, die restliche Milch sollte raus.
Jetzt weiß ich, dass die klassische Therapie bei Milchstau Ruhe ist. Ich hatte aber letzte Woche eine sehr wichtige Schulung und habe den Stau wohl nicht ernst genug genommen. Stattdessen bin ich Mittwoch und Donnerstag mit Schmerzmitteln arbeiten gegangen. Ich habe regelmäßig versucht, Milch auszustreichen (meist erfolglos, manchmal wenige Tropfen) und habe am Mittwoch Abend einmal meine Kleine trinken lassen. Das Ergebnis davon war aber nur eine blutige Brustwarze und starke Schmerzen.
Bis zum Wochenende waren die Schmerzen mal mehr, mal weniger schlimm. Ich habe etwa einmal täglich Ibuprofen genommen. Am Sonntag hatte sich ein harter schmerzhafter Knubbel am oberen Teil der Brustwarze gebildet (der ursprüngliche Stau war unten an der Brust gewesen). Auch mit meiner Handmilchpumpe kam nichts raus, auch nicht, wenn an der anderen Seite ein Kind trank. Gestern auf der Arbeit waren die Schmerzen fast weg, abends dafür umso schlimmer.
Heute war ich wieder bei meiner Ärztin. Diagnose: Mastitis. Sie hat mir Antibiotika verordnet, eine elektronische Milchpumpe, eine halbe Abstilltablette und Retterspitzumschläge, mich außerdem bis Ende der Woche krank geschrieben. Wenn es nicht besser wird, „muss der Radiologe gucken, was da sonst noch ist“.
Nachdem ich die halbe Stadt nach einer Milchpumpe abgeklappert habe, hab ich in der ersten Sitzung damit immerhin einen großen dickflüssigen Tropfen rausbekommen. Das Antibiotikum nehme ich auch schon.
Was mir Sorgen macht:
- Die Retterspitzumschläge riechen echt krass. Ist das echt ungefährlich für meine Einjährige, wegen ätherischen Ölen und Atemkrämpfen?
- Ich soll eine halbe Tablette Dostinex nehmen; nicht zum Abstillen, sondern weil das ggf beim Entleeren hilft. Ich habe Angst, dass meine Milch auf der anderen Seite dadurch zu stark abnimmt. Habt ihr da Erfahrungen?
- Der Halbsatz mit dem Radiologen macht mir Angst. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist es doch nur ein Stau bzw. eine Mastitis, wieso reden wir da von Radiologie?
Es wäre toll, wenn ihr mir helfen oder zumindest virtuell Händchenhalten könntet.