Mittagsschlaf in der Kita- ja oder nein?
Verfasst: 26.09.2018, 15:00
Hallo ihr,
ich weiß gar nicht, ob ich hier richtig bin, oder das Thema im U3 Bereich besser aufgehoben wäre. Falls dem so ist, gerne verschieben.
Da ihr mir schon so viel geholfen habt klarere Gedanken zu fassen, versuche ich es hier auch mal.
Situation:
Der Kleine-Große wird diese Woche 2 Jahre alt. Er hat einen Nachmittagsplatz in der Kita, wo ich ihn idR zwischen viertel vor 1 und 1 abgebe und er dann erstmal Mittagsschlaf macht bis halb 3.
Nach der etwas schwierigen Eingewöhnung hat das nun auch einige Monate ganz gut geklappt, er legte sich dort in ein Körbchen, hörte noch Spieluhr und schlief dann.
Nun schläft er seit einer guten Woche nicht mehr dort. Manchmal lässt er sich wohl zum "Pause machen" motivieren und liegt mit offenen Augen da, manchmal rebelliert er aber so, dass sie mit ihm den Raum verlassen müssen, weil sonst keiner schläft bzw. Er die anderen Kinder wieder weckt.
Das abgeben im Schlafraum fand er damit verbunden meistens auch eher blöd und hat beim Abschied geweint (aber sich auch schnell wieder beruhigt).
Während er in der Anfangszeit bei ausgelassenem Mittagsschlaf zuverlässig auf dem Heimweg im Fahrradhänger einschlief, hält er nun relativ gut durch bis kurz nach 19 Uhr und ist dann zwar ziemlich durch, aber schläft schnell und zufrieden ein.
Am Wochenende macht er normalerweise zu Hause schon auch Mittagsschlaf, manchmal sogar bis zu 3h, wenn wir ihn lassen.
Abends sagt er oft, auf Nachfrage ob er müde sei und ins Bett wolle, ja, hin und wieder sogar von sich aus "Mama, Bett".
Allerdings ist er auch ein unglaubliches Wunderfitzkind - solange was los ist, schläft er nicht, sondern ist lieber mittendrin statt nur dabei.
Von den Erzieherinnen habe ich das Gefühl, sie haben ein schlechtes Gewissen, wenn er keinen Mittagsschlaf gemacht hat bzw. sagen das immer so entschuldigend. Aber wegen mir muss er keinen Mittagsschlaf machen, wenn es ihm sonst gut geht und er bis abends gut durch hält. Er könnte auch einfach erst auf 1 hin gehen und gleich spielen. Als ich das heute mit der Bezugserzieherin angesprochen habe, meinte sie, sie glaube es seien grad viele Kinder die nur zum spielen kommen und nicht schlafen, das sei bestimmt spannend für ihn, sagte aber auch so was in der Art wie "wenn wir den Versuch Mittagsschlaf zu machen immer früher abbrechen, merkt er ja, dass er damit durch kommt".
Das ist mir irgendwie aufgestoßen.... Ich meine, wenn er wirklich grad nicht müde ist, ist es doch auch quatsch mit ihm darum zu ringen... Oder?
Was meint ihr dazu?
ich weiß gar nicht, ob ich hier richtig bin, oder das Thema im U3 Bereich besser aufgehoben wäre. Falls dem so ist, gerne verschieben.
Da ihr mir schon so viel geholfen habt klarere Gedanken zu fassen, versuche ich es hier auch mal.
Situation:
Der Kleine-Große wird diese Woche 2 Jahre alt. Er hat einen Nachmittagsplatz in der Kita, wo ich ihn idR zwischen viertel vor 1 und 1 abgebe und er dann erstmal Mittagsschlaf macht bis halb 3.
Nach der etwas schwierigen Eingewöhnung hat das nun auch einige Monate ganz gut geklappt, er legte sich dort in ein Körbchen, hörte noch Spieluhr und schlief dann.
Nun schläft er seit einer guten Woche nicht mehr dort. Manchmal lässt er sich wohl zum "Pause machen" motivieren und liegt mit offenen Augen da, manchmal rebelliert er aber so, dass sie mit ihm den Raum verlassen müssen, weil sonst keiner schläft bzw. Er die anderen Kinder wieder weckt.
Das abgeben im Schlafraum fand er damit verbunden meistens auch eher blöd und hat beim Abschied geweint (aber sich auch schnell wieder beruhigt).
Während er in der Anfangszeit bei ausgelassenem Mittagsschlaf zuverlässig auf dem Heimweg im Fahrradhänger einschlief, hält er nun relativ gut durch bis kurz nach 19 Uhr und ist dann zwar ziemlich durch, aber schläft schnell und zufrieden ein.
Am Wochenende macht er normalerweise zu Hause schon auch Mittagsschlaf, manchmal sogar bis zu 3h, wenn wir ihn lassen.
Abends sagt er oft, auf Nachfrage ob er müde sei und ins Bett wolle, ja, hin und wieder sogar von sich aus "Mama, Bett".
Allerdings ist er auch ein unglaubliches Wunderfitzkind - solange was los ist, schläft er nicht, sondern ist lieber mittendrin statt nur dabei.
Von den Erzieherinnen habe ich das Gefühl, sie haben ein schlechtes Gewissen, wenn er keinen Mittagsschlaf gemacht hat bzw. sagen das immer so entschuldigend. Aber wegen mir muss er keinen Mittagsschlaf machen, wenn es ihm sonst gut geht und er bis abends gut durch hält. Er könnte auch einfach erst auf 1 hin gehen und gleich spielen. Als ich das heute mit der Bezugserzieherin angesprochen habe, meinte sie, sie glaube es seien grad viele Kinder die nur zum spielen kommen und nicht schlafen, das sei bestimmt spannend für ihn, sagte aber auch so was in der Art wie "wenn wir den Versuch Mittagsschlaf zu machen immer früher abbrechen, merkt er ja, dass er damit durch kommt".
Das ist mir irgendwie aufgestoßen.... Ich meine, wenn er wirklich grad nicht müde ist, ist es doch auch quatsch mit ihm darum zu ringen... Oder?
Was meint ihr dazu?