Diabetes und Stillen geht grundsätzlich sehr gut zusammen.
Problematisch ist manchmal halt der Einstieg - falls beim Kind der BZ nicht stimmt. Dann ist man halt sehr schnell in der Zufütterschiene. Aber das war bei Euch ja, Gott sei Dank, nicht der Fall.
Außerdem kann Stillen bei der Diabetes-Einstellung eine Rolle spielen - weil durch's Stillen ja Engergie verbraucht wird. Allerdings ist die - zumindest meiner Erfahrung nach - längst nicht so groß wie manch einer (auch von den Ärzten vermutet), zumindest bei älteren Babys.
Was ich nicht weiß, ist, ob Tabeletten-Therapie und Stillen zusammen gehen.
Ach' so, was bei mir schon passiert ist: Muttermilch ist sehr süß, aber nicht besonders klebrich. Da hatte ich mitunter schon den Verdacht, dass ich nach dem Stillen besonders auf saubere Hände achten muss, sonst wird der angezeigte Zuckerwert falsch zu hoch

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Ein Zucker von 170 kurz nach dem Essen ist jetzt nicht supertoll, aber auch nicht dramatisch. Im Zweifelsfall würde ich trotzdem einen Arzt drauf ansprechen - einfach weil Diabetes halt vor allem dann gefährlich ist, wenn er zu spät erkannt wird.
Ansonsten: wegen einem Zucker von 170 zittert niemand. Zittern kommt entweder bei Unterzucker/starkem Zuckerabfall innerhalb kurzer Zeit oder vielleicht noch bei absolutem Insulinmangel - da wäre der Zucker aber viel höher und eigentlich gibt's für zu hohen Zucker auch andere Anzeichen (Übelkeit, Müdigkeit, ständiger Harndrang, ...).
Egal wie das mit Deinem Zucker jetzt ausgeht - Stillen sollte das kleinste Problem sein (bin Typ1 Diabetikerin und stille seit fast 10 Jahren mit nur einem Jahr Unterbrechung

)