Kurze Nächte
Verfasst: 03.09.2018, 22:21
Hallo ihr Lieben,
ich brauche dringend Rat. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Unser Sohn ist jetzt fast 9.5 Monate und wiegt 9.3 kg bei ca. 77cm. Nach dem 4. Monat haben wir langsam Beikost eingeführt, retrospektiv vllt. zu früh.
Er isst in 99% der Fälle max. eine halbe Portion, egal welchen Brei. Anfangs öffnet er noch den Mund und scheint Appetit zu haben, aber dann ist das Essen immer mit viel Rülpsen verbunden und er wird währenddessen hibbelig, manchmal jammert er auch. Außerdem will er immer dazu trinken, manchmal als hätte er einen Brand.
Stattdessen kommt er dann nachts alle 1-1,5 Stunden und will an die Brust; manchmal nur nuckeln, meist aber tatsächlich stillen. So ungefähr läuft der Tag
7-8: Aufstehen, zum Frühstück 3 Löffel OGB
9-10: Einschlafstillen (will keinen Brei)
12-13 Uhr: Mittagsbrei halbe Portion
14-15: Einschlafstillen
18-19 Uhr: Milchbrei halbe Portion
20: Einschlafstillen
21.45: 1.Mal wieder "auf Brustsuche", manchmal durch streicheln noch auffangbar
23.45: 2.Mal, dann bis morgens wie beschrieben stillen, ab ca 4.30 bis 6 dann halbstündlich.
Auf ärztliches Anraten ("eher ein pädagogisches Problem, zuviel Stillen, bitte weniger stillen, mehr Brei") habe ich das Nachmittagsstillen mal ausgelassen, aber selbst die lange Pause führte zu keiner größeren Essmenge.
Ich stille ihn gerne und habe von anfänglichem Zufüttern über Pumpen bis Zungenbändcheneingriff alles dafür getan, das wir zum Vollstillen kamen. Aber ich wollte nicht unbedingt Langzeitstillen, zumindest nicht tagsüber außer dem Einschlafen. Inzwischen würde ich ihn tagsüber auch wieder stillen, um nachts mal länger zu schlafen, aber das klappt gar nicht. Er ist dann zu abgelenkt und "macht nicht mit", auch nicht, wenn ich mich zurückziehe.
Der Schlafmangel macht mich total fertig! Am Anfang musste ich ihn wecken zum Stillen wg.leichter Gelbsucht und Gewichtsabnahme. Drei Wochen lang liefen die Nächte dann super, mit 2-3 mal stillen nachts. Jetzt wieder seit Monaten diese schlimmen Nächte. Ich bin sooo müde, mein Hirn funktioniert so langsam, mir ist oft schwindelig. Außerdem kann ich mich bei der Arbeit (2 Nachmittage) schlecht konzentrieren. Vormittags bin ich nur ein Zombie, ich werde dem Kleinen gar nicht gerecht. Nach meinem Gefühl bräuchte ich echt mal wieder mind. 4 Stunden Schlaf am Stück
Habt ihr Ideen für mich? Soll ich das Einschlafstillen abgewöhnen? Aber wie bekomme ich ihn dann tags zum stillen? Soll ich tags gar nicht stillen, damit er mehr Hunger hat? Andererseits soll man doch stillen, solange die Mahlzeit nicht ersetzt ist. Viele sagen, ich soll ihn nachts nicht mehr stillen, aber ich kann ihn doch nicht weinen lassen?
Bitte entschuldigt die evtl. Kargheit des Textes. Ich liebe meinen Sohn, aber bin einfach sehr müde.
Und danke, dass ihr solch lange Texte überhaupt lest!
ich brauche dringend Rat. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Unser Sohn ist jetzt fast 9.5 Monate und wiegt 9.3 kg bei ca. 77cm. Nach dem 4. Monat haben wir langsam Beikost eingeführt, retrospektiv vllt. zu früh.
Er isst in 99% der Fälle max. eine halbe Portion, egal welchen Brei. Anfangs öffnet er noch den Mund und scheint Appetit zu haben, aber dann ist das Essen immer mit viel Rülpsen verbunden und er wird währenddessen hibbelig, manchmal jammert er auch. Außerdem will er immer dazu trinken, manchmal als hätte er einen Brand.
Stattdessen kommt er dann nachts alle 1-1,5 Stunden und will an die Brust; manchmal nur nuckeln, meist aber tatsächlich stillen. So ungefähr läuft der Tag
7-8: Aufstehen, zum Frühstück 3 Löffel OGB
9-10: Einschlafstillen (will keinen Brei)
12-13 Uhr: Mittagsbrei halbe Portion
14-15: Einschlafstillen
18-19 Uhr: Milchbrei halbe Portion
20: Einschlafstillen
21.45: 1.Mal wieder "auf Brustsuche", manchmal durch streicheln noch auffangbar
23.45: 2.Mal, dann bis morgens wie beschrieben stillen, ab ca 4.30 bis 6 dann halbstündlich.
Auf ärztliches Anraten ("eher ein pädagogisches Problem, zuviel Stillen, bitte weniger stillen, mehr Brei") habe ich das Nachmittagsstillen mal ausgelassen, aber selbst die lange Pause führte zu keiner größeren Essmenge.
Ich stille ihn gerne und habe von anfänglichem Zufüttern über Pumpen bis Zungenbändcheneingriff alles dafür getan, das wir zum Vollstillen kamen. Aber ich wollte nicht unbedingt Langzeitstillen, zumindest nicht tagsüber außer dem Einschlafen. Inzwischen würde ich ihn tagsüber auch wieder stillen, um nachts mal länger zu schlafen, aber das klappt gar nicht. Er ist dann zu abgelenkt und "macht nicht mit", auch nicht, wenn ich mich zurückziehe.
Der Schlafmangel macht mich total fertig! Am Anfang musste ich ihn wecken zum Stillen wg.leichter Gelbsucht und Gewichtsabnahme. Drei Wochen lang liefen die Nächte dann super, mit 2-3 mal stillen nachts. Jetzt wieder seit Monaten diese schlimmen Nächte. Ich bin sooo müde, mein Hirn funktioniert so langsam, mir ist oft schwindelig. Außerdem kann ich mich bei der Arbeit (2 Nachmittage) schlecht konzentrieren. Vormittags bin ich nur ein Zombie, ich werde dem Kleinen gar nicht gerecht. Nach meinem Gefühl bräuchte ich echt mal wieder mind. 4 Stunden Schlaf am Stück
Habt ihr Ideen für mich? Soll ich das Einschlafstillen abgewöhnen? Aber wie bekomme ich ihn dann tags zum stillen? Soll ich tags gar nicht stillen, damit er mehr Hunger hat? Andererseits soll man doch stillen, solange die Mahlzeit nicht ersetzt ist. Viele sagen, ich soll ihn nachts nicht mehr stillen, aber ich kann ihn doch nicht weinen lassen?
Bitte entschuldigt die evtl. Kargheit des Textes. Ich liebe meinen Sohn, aber bin einfach sehr müde.
Und danke, dass ihr solch lange Texte überhaupt lest!