Der Wunsch vom Vollstillen
Verfasst: 22.08.2018, 18:20
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich dieses Forum gefunden habe, war ich sofort begeistert und hab mir einige Stillbegleitungen durchgelesen und war so verblüfft vom Erfolg der Frauen. Ich wurde sehr verunsichrt beim Thema Stillen und bin deshalb zum Zufüttern gekommen. Zu meiner Gesichte:
Meine kleine Maus ist am 21.06. (sie ist somit in der 9. Woche) mit 2700 gr. natürlich, jedoch mit PDA, zwei Wochen vor dem Geburtstermin auf die Welt gekommen.
Ich empfand die Zeit im Krankenhaus als ziemlich stressig, da ständig irgendjemand rein kam und ich auch keine Ruhe finden konnte. Meine Tochter wollte zudem fast Pausenlos an die Brust und ich habe 3 Tage kaum geschlafen und war total ausgelaugt. Da Sie fast 10% an Körpergewicht verloren hat musste ich dann auf Anweisung vom Krankenhaus zufüttern.
Am 4. Tag nach der Geburt war ich nochmals im Krankenhaus und da waren Sie mit dem Gewicht nicht zufrieden und die Stillberaterin dort hat mich wirklich fertig gemacht als sie gesagt hat wahrscheinlich hab ich zu wenig Drüsengewebe zum Stillen, da beim Abpumpen einzelne Tropfen kamen. Dabei hatte ich vermutlich am 4.Tag einfach noch keine Milch. Zuhause habe ich gestillt und Abends zugefüttert mein Kind war sehr unruhig und da jeder in meiner Umgebung meinte sie wird nicht satt habe ich gänzlich den Glauben an mich verloren. Kinderarzt und Hebamme meinten ebenfalls ich soll zufüttern.
Jetzt plagen mich einfach zweifel ob ich wirklich zu wenig Milch hab oder es an den Umständen liegt dass ich nicht Vollstillen kann. Ich hoffe hier kann mir jemand helfen und mich begleiten.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Mein Baby bekommt täglich ca. 280 ml PRE davon ein kleiner Teil abgepumpte Muttermilch. Dieser varriert je nachdem wie oft ich zum Abpumpen komme. Anfangs wurde im Krankenhaus mit Spritze zugefüttert. Nachdem die Hebamme und der Kinderarzt empfohlen haben mehr zuzufüttern habe ich die Flasche verwendet und nun nehme ich seit 2 Wochen aber konsequent das BES.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Momentan wird etwa 8-10 Mal am Tag gestillt. Am Tag sind die Schlafphasen recht unterschiedlich und wir haben keinen richtigen Rhytmus. In der Nacht gibt es ein Schlafphase mit ca. 4 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Stuhlgang ist eher selten, etwa alle 3-5 Tage was mir ehrlich gesagt auch Sorgen macht. Nasse Windeln hat sie ca. 6 Stück, wobei manche auch sehr schwer sind.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
In den ersten Tagen hat sie gefühlt durchgehend gesaugt. Da sie so häufig an der Brust war haben Sie mir im Krankenhaus am 3. Tag geraten etwas zuzufüttern damit ich auch zur Ruhe komme, da ich drei Nächte und Tage kaum geschlafen hatte.
Sie hatte zudem ein Zungenbändchen im Krankenhaus wurde gesagt sie saugt kräftig und dies ist keine Einschränkung beim Stillen.
Die Hebamme hat empfohlen das Zungenbändchen entfernen zu lassen damit sie später keine Sprachprobleme bekommt und dies wurde dann gemacht, wo sie etwa 2 Wochen alt war.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche wie oben beschrieben. Schnuller nimmt sie keinen.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Osteopathe konnte keine Blockaden finden meinte jedoch dass sie Anpassungsschwierigkeiten hat weil die Austreibungsphase so schnell ablief und ich eine PDA hatte. Sie kann sich sehr schnell in Rage schreien und auch die Hebamme meint sie ist sehr temperamentvoll.
Eine Stillberaterin habe ich auch schon zur Hilfe gerufen. Diese war kostenpflichtig und deshalb auf Dauer nicht machbar. Sie hat mir empfohlen nach jedem Stillen abzupumpen und einmal am Tag Powerpumpen durchzuführen wobei sie meinte das Powerpumpen wäre das wichtigste. Zudem meint sie dass meine Tochter durch das Zungenbändchen nicht gelernt hat die Zunge möglich weit nach vorne zu bringen und ich vermutlich deshalb eine zu geringe Milchmenge habe.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich hatte eine diätisch eingestellten Schwangerschaftsdiabetes. Einzelne Messungen haben ergeben dass das Diabetes wohl nun weg ist.
Natürlich ist es mein aller größter Wunsch vollzustillen aber ich wäre auch so glücklich, wenn ich meiner Tochter etwas mehr Muttermilch geben und die PRE reduzieren könnte. Ich hab gefühlt alles versucht und war zwischenzeitlich auch sehr verzweifelt. Ich hoffe so sehr, dass wir hier gemeinsam weiterkommen.
Gewichtsdaten:
21.06. 2700 g Geburt KH
24.06. 2420 g Entlassung KH
26.06. 2480 g Hebamme
27.06. 2500 g Hebamme
28.06. 2540 g Hebamme
16.07. 2860 g KiA U
...
16.08. 4030 eigene Waage
18.08. 4130 eigene Waage
22.08. 4240 KiA
20.08. xxxx g, 10x gestillt, 260 ml PRE, 60 Mumi, 0x Stuhl, 5x Pipi
21.08. xxxx g, 9x gestillt, 290 ml PRE, 30 Mumi, 1x Stuhl, 4x Pipi
Die Daten werde ich nun täglich eintragen.
nachdem ich dieses Forum gefunden habe, war ich sofort begeistert und hab mir einige Stillbegleitungen durchgelesen und war so verblüfft vom Erfolg der Frauen. Ich wurde sehr verunsichrt beim Thema Stillen und bin deshalb zum Zufüttern gekommen. Zu meiner Gesichte:
Meine kleine Maus ist am 21.06. (sie ist somit in der 9. Woche) mit 2700 gr. natürlich, jedoch mit PDA, zwei Wochen vor dem Geburtstermin auf die Welt gekommen.
Ich empfand die Zeit im Krankenhaus als ziemlich stressig, da ständig irgendjemand rein kam und ich auch keine Ruhe finden konnte. Meine Tochter wollte zudem fast Pausenlos an die Brust und ich habe 3 Tage kaum geschlafen und war total ausgelaugt. Da Sie fast 10% an Körpergewicht verloren hat musste ich dann auf Anweisung vom Krankenhaus zufüttern.
Am 4. Tag nach der Geburt war ich nochmals im Krankenhaus und da waren Sie mit dem Gewicht nicht zufrieden und die Stillberaterin dort hat mich wirklich fertig gemacht als sie gesagt hat wahrscheinlich hab ich zu wenig Drüsengewebe zum Stillen, da beim Abpumpen einzelne Tropfen kamen. Dabei hatte ich vermutlich am 4.Tag einfach noch keine Milch. Zuhause habe ich gestillt und Abends zugefüttert mein Kind war sehr unruhig und da jeder in meiner Umgebung meinte sie wird nicht satt habe ich gänzlich den Glauben an mich verloren. Kinderarzt und Hebamme meinten ebenfalls ich soll zufüttern.
Jetzt plagen mich einfach zweifel ob ich wirklich zu wenig Milch hab oder es an den Umständen liegt dass ich nicht Vollstillen kann. Ich hoffe hier kann mir jemand helfen und mich begleiten.
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Mein Baby bekommt täglich ca. 280 ml PRE davon ein kleiner Teil abgepumpte Muttermilch. Dieser varriert je nachdem wie oft ich zum Abpumpen komme. Anfangs wurde im Krankenhaus mit Spritze zugefüttert. Nachdem die Hebamme und der Kinderarzt empfohlen haben mehr zuzufüttern habe ich die Flasche verwendet und nun nehme ich seit 2 Wochen aber konsequent das BES.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Momentan wird etwa 8-10 Mal am Tag gestillt. Am Tag sind die Schlafphasen recht unterschiedlich und wir haben keinen richtigen Rhytmus. In der Nacht gibt es ein Schlafphase mit ca. 4 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Stuhlgang ist eher selten, etwa alle 3-5 Tage was mir ehrlich gesagt auch Sorgen macht. Nasse Windeln hat sie ca. 6 Stück, wobei manche auch sehr schwer sind.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
In den ersten Tagen hat sie gefühlt durchgehend gesaugt. Da sie so häufig an der Brust war haben Sie mir im Krankenhaus am 3. Tag geraten etwas zuzufüttern damit ich auch zur Ruhe komme, da ich drei Nächte und Tage kaum geschlafen hatte.
Sie hatte zudem ein Zungenbändchen im Krankenhaus wurde gesagt sie saugt kräftig und dies ist keine Einschränkung beim Stillen.
Die Hebamme hat empfohlen das Zungenbändchen entfernen zu lassen damit sie später keine Sprachprobleme bekommt und dies wurde dann gemacht, wo sie etwa 2 Wochen alt war.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche wie oben beschrieben. Schnuller nimmt sie keinen.
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Osteopathe konnte keine Blockaden finden meinte jedoch dass sie Anpassungsschwierigkeiten hat weil die Austreibungsphase so schnell ablief und ich eine PDA hatte. Sie kann sich sehr schnell in Rage schreien und auch die Hebamme meint sie ist sehr temperamentvoll.
Eine Stillberaterin habe ich auch schon zur Hilfe gerufen. Diese war kostenpflichtig und deshalb auf Dauer nicht machbar. Sie hat mir empfohlen nach jedem Stillen abzupumpen und einmal am Tag Powerpumpen durchzuführen wobei sie meinte das Powerpumpen wäre das wichtigste. Zudem meint sie dass meine Tochter durch das Zungenbändchen nicht gelernt hat die Zunge möglich weit nach vorne zu bringen und ich vermutlich deshalb eine zu geringe Milchmenge habe.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich hatte eine diätisch eingestellten Schwangerschaftsdiabetes. Einzelne Messungen haben ergeben dass das Diabetes wohl nun weg ist.
Natürlich ist es mein aller größter Wunsch vollzustillen aber ich wäre auch so glücklich, wenn ich meiner Tochter etwas mehr Muttermilch geben und die PRE reduzieren könnte. Ich hab gefühlt alles versucht und war zwischenzeitlich auch sehr verzweifelt. Ich hoffe so sehr, dass wir hier gemeinsam weiterkommen.
Gewichtsdaten:
21.06. 2700 g Geburt KH
24.06. 2420 g Entlassung KH
26.06. 2480 g Hebamme
27.06. 2500 g Hebamme
28.06. 2540 g Hebamme
16.07. 2860 g KiA U
...
16.08. 4030 eigene Waage
18.08. 4130 eigene Waage
22.08. 4240 KiA
20.08. xxxx g, 10x gestillt, 260 ml PRE, 60 Mumi, 0x Stuhl, 5x Pipi
21.08. xxxx g, 9x gestillt, 290 ml PRE, 30 Mumi, 1x Stuhl, 4x Pipi
Die Daten werde ich nun täglich eintragen.