abgetrennt: Brotdiskussion

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Sakura
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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von Sakura » 12.08.2018, 12:34

Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn die Diskussion um gesunde / ungesunde Lebensmittel abgetrennt würde
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)


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Sakura
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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von Sakura » 12.08.2018, 12:35

Quasi ab der Brotfrage
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aniliy
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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von aniliy » 12.08.2018, 13:13

Gern, ich bin zb auch in einer Gruppe da wird gar nicht auf die Frage eingegangen ob was gesund ist, das wär auch eine Möglichkeit
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Erdnuss
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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von Erdnuss » 12.08.2018, 23:05

Mondenkind hat geschrieben:
12.08.2018, 12:37
Mach ich nachher vom PC aus!
Danke dir! Hab schon überlegt, wie ich antworte, um das OT nicht noch weiter zu treiben.
Erdnüsslein (9/2014) und Erbslein (11/2017)

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AnnieMerrick
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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von AnnieMerrick » 13.08.2018, 07:42

co+lu hat geschrieben:
11.08.2018, 09:20
Erdnuss hat geschrieben:
11.08.2018, 00:41
Ich weiß, das ist eigentlich der falsche Thread, aber nach der ganzen Brot-Besprechung mal eine Frage: Was ist nun eigentlich so schlecht am Brot, dass man es nicht "so oft" (?) essen sollte? Ich lese das immer wieder, bin aber noch nicht recht dahinter gestiegen.
Ja, es ist verarbeitet - ok. Noch etwas? Denken wir an ein handwerklich hergestelltes Brot mit langer Teigführung, entsprechender Bekömmlichkeit. Paleo etc. sagen nein, klar - aber sonst? Wo ist der Unterschied zum Müsli mit diversem wenig gut verdaulichem Getreide, warum ist das besser - nur weil unverarbeitet? Was sagt der Darm dazu? Hm - weiß da wer was?
Ich denke, es geht hier auch darum, dass viele Kinder keine Lust auf tagein tagaus belegte Brote haben.

Aber tatsächlich gehöre ich auch inzwischen zu denen, die viel Gluten kritisch sehen. Bei meinem Kind ist oder war der Darm aufgrund Antibiotika stark geschädigt. In diesem Fall können unter gewissen Umständen Eiweiß-Teilchen von Gluten (und Milcheiweiß) ins Blut und uns Gehirn gelangen und dort psychische Symptome hervor rufen. In unserem Fall deutlich Richtung ADHS und Autismus. Und mein Kind würde nicht zu den 2% gehören, die eine “nachweisbare“ Glutenunverträglichkeit haben, weil es eben mit den meisten gängigen Methoden nicht nachweisbar ist.

Ich bin der Meinung, wenn jemand richtig gesund ist, sich ausgewogen ernährt, kann er gerne alles essen, auch täglich Brot.

Ich sehe dennoch das Problem, dass in der heutigen Zeit von einigen sehr viel Gluten konsumiert wird (viel Pasta und Pizza, Fastfood, Kekse, Kuchen, schnell noch ein Brötchen vom Bäcker und noch Brot zu den Mahlzeiten...). Zudem soll der Gluten-Gehalt in Weizen in den letzten Jahren durch Züchtung stark gestiegen sein. Und weil du nach Auswirkungen auf den Darm fragtest; viel Gluten kann nach meiner Recherche wohl auch die Darmschleimhaut schädigen und damit so einige Probleme schaffen, auch ohne (wie bei uns) jede Menge Antibiotika.

Darum sehe ich auch in Müsli eine gesündere Abwechslung, weil das in der Regel u.a. aus Haferflocken besteht, welche glutenarm und nährstoffreich sind (eigentlich ist reiner Hafer sogar glutenfrei, kann man auch “glutenfrei“ kaufen, aber er ist wohl in der Regel mit Weizen “verunreinigt“).

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht den Rahmen gesprengt. Meinem Kind hat es jedenfalls sehr, sehr geholfen auf Gluten zu verzichten und auch wenn ihr Darm mal wieder völlig in Ordnung sein wird, werde ich, soweit ich das noch in der Hand habe, auf einigermaßen geringe Gluten-Mengen achten.
Die neuen gedreitezüchtung, hoher glutengehalt, gut industriell zu verarbeiten, hatte ich mit einem Bäckermeister.

Wenn mit alten getreidesorten und traditionell gebacken wird, ist brot wirklich bekömmlich. Nur...eben wesentlich teurer als ein discounterbrot.wesentlich!
Wir haben getestet... bei einem teuren brot bekommt die maus keinen Hautausschlag, bei normalem schon.
Ich kann dir gerne den bäcker nennen....
Viele Grüße
AnnieMerrick mit Mausemädchen und Mäusezwerg

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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von Sakura » 13.08.2018, 18:38

AnnieMerrick hat geschrieben:
13.08.2018, 07:42
bei einem teuren brot bekommt die maus keinen Hautausschlag, bei normalem schon.
Ich kann dir gerne den bäcker nennen....
Ist Dein Kind nicht allergisch auf Gluten?
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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von co+lu » 13.08.2018, 21:00

aniliy hat geschrieben:
12.08.2018, 11:39
Meine Güte was für ein durcheinander in meinem ersten Satz eben, entschuldigung.
co+lu hat geschrieben:
11.08.2018, 09:20
Erdnuss hat geschrieben:
11.08.2018, 00:41
Ich weiß, das ist eigentlich der falsche Thread, aber nach der ganzen Brot-Besprechung mal eine Frage: Was ist nun eigentlich so schlecht am Brot, dass man es nicht "so oft" (?) essen sollte? Ich lese das immer wieder, bin aber noch nicht recht dahinter gestiegen.
Ja, es ist verarbeitet - ok. Noch etwas? Denken wir an ein handwerklich hergestelltes Brot mit langer Teigführung, entsprechender Bekömmlichkeit. Paleo etc. sagen nein, klar - aber sonst? Wo ist der Unterschied zum Müsli mit diversem wenig gut verdaulichem Getreide, warum ist das besser - nur weil unverarbeitet? Was sagt der Darm dazu? Hm - weiß da wer was?
Ich denke, es geht hier auch darum, dass viele Kinder keine Lust auf tagein tagaus belegte Brote haben.

Aber tatsächlich gehöre ich auch inzwischen zu denen, die viel Gluten kritisch sehen. Bei meinem Kind ist oder war der Darm aufgrund Antibiotika stark geschädigt. In diesem Fall können unter gewissen Umständen Eiweiß-Teilchen von Gluten (und Milcheiweiß) ins Blut und uns Gehirn gelangen und dort psychische Symptome hervor rufen. In unserem Fall deutlich Richtung ADHS und Autismus. Und mein Kind würde nicht zu den 2% gehören, die eine “nachweisbare“ Glutenunverträglichkeit haben, weil es eben mit den meisten gängigen Methoden nicht nachweisbar ist.

Ich bin der Meinung, wenn jemand richtig gesund ist, sich ausgewogen ernährt, kann er gerne alles essen, auch täglich Brot.

Ich sehe dennoch das Problem, dass in der heutigen Zeit von einigen sehr viel Gluten konsumiert wird (viel Pasta und Pizza, Fastfood, Kekse, Kuchen, schnell noch ein Brötchen vom Bäcker und noch Brot zu den Mahlzeiten...). Zudem soll der Gluten-Gehalt in Weizen in den letzten Jahren durch Züchtung stark gestiegen sein. Und weil du nach Auswirkungen auf den Darm fragtest; viel Gluten kann nach meiner Recherche wohl auch die Darmschleimhaut schädigen und damit so einige Probleme schaffen, auch ohne (wie bei uns) jede Menge Antibiotika.

Darum sehe ich auch in Müsli eine gesündere Abwechslung, weil das in der Regel u.a. aus Haferflocken besteht, welche glutenarm und nährstoffreich sind (eigentlich ist reiner Hafer sogar glutenfrei, kann man auch “glutenfrei“ kaufen, aber er ist wohl in der Regel mit Weizen “verunreinigt“).

Ich hoffe, ich habe jetzt nicht den Rahmen gesprengt. Meinem Kind hat es jedenfalls sehr, sehr geholfen auf Gluten zu verzichten und auch wenn ihr Darm mal wieder völlig in Ordnung sein wird, werde ich, soweit ich das noch in der Hand habe, auf einigermaßen geringe Gluten-Mengen achten.
Da würde ich auch gern wissen ob es Richtlinien gibt. Und es sollte überhaupt mal aufmerksam gemacht werden das in Dinkel viel mehr Gluten ist wie im Weizen, allein dadurch nehmen glaub ich viele noch mehr zu sich wie vorher. Das mit den Quellzeiten fand ich interessand da wohl allgemein auf dem Gebiet noch sehr viel unklar ist.

Und es tut mir Leid das ihr so Probleme habt, co + lu, Ich hoffe es wird nun wieder besser. Ich glaube schon das viele Probleme haben, so war es nicht gemeint falls es dir so vorkam, und ich denke das einige (ihr nicht, AB`s sind echt ganz gemein) vielleicht reelle Probleme haben da sie es Glauben. Sowas ist ja auch durchaus nicht zu unterschätzen und auch da muss geholfen werden.
Was meinst du mit Richtlinien genau? Wofür?

Ansonsten, alles gut. :) Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt. Und ja, meiner Kleinen, und damit auch uns, geht es jetzt um Welten besser.
co mit lu (01/11)

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Re: Brotbox/Essen für die Schule für picky eater

Beitrag von co+lu » 13.08.2018, 21:09

AnnieMerrick hat geschrieben:
13.08.2018, 07:42

Die neuen gedreitezüchtung, hoher glutengehalt, gut industriell zu verarbeiten, hatte ich mit einem Bäckermeister.

Wenn mit alten getreidesorten und traditionell gebacken wird, ist brot wirklich bekömmlich. Nur...eben wesentlich teurer als ein discounterbrot.wesentlich!
Wir haben getestet... bei einem teuren brot bekommt die maus keinen Hautausschlag, bei normalem schon.
Ich kann dir gerne den bäcker nennen....
Ich denke, in den nächsten Monaten wird mein Kind weiterhin kein Gluten zu sich nehmen.
Aber es interessiert mich trotzdem, welchen Bäcker du meinst. :wink:
(Unsere Ärztin hatte auch eine Empfehlung für Roggenbrot von einem bestimmten Biohof, welches für den Einstieg gut verträglich sei.)
co mit lu (01/11)

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