Richtig Stillen nach schwierigem Start
Verfasst: 25.07.2018, 12:47
Hallo zusammen,
mein Kleiner wurde per ungeplantem Kaiserschnitt geboren, ich habe ihn danach direkt angelegt und er hat auch gesaugt (das war abends). Am nächsten Tag war ich leider noch nicht so fit (körperlich und psychisch), dass ich wohl falsch reagiert habe - der Kleine hat fast den ganzen Tag in seinem eigenen Bettchen geschlafen. Dass ich ihn hätte anlegen sollen, war mir in dem Moment nicht bewusst:°(Erst am dritten Lebenstag hieß es dann im Krankenhaus "Sie müssen ihn alle drei Stunden zum stillen wecken".
Soweit sogut, es klappte auch halbwegs, er saugt super und ich habe die Brust irgendwie in seinen Mund bekommen. Es hieß, man soll unter die Brust fassen, sie wie ein "C" formen und sie dem Kind im richtigen Moment in den Mund schieben - "schieben" ist gut, die Male, in denen ich unterstützt wurde, war es eher ein teils brutales reinstopfen, aber immerhin hat er dann getrunken. Leider hat er zu viel abgenommen, also musste ich pumpen und zufüttern im Krankenhaus. Hier habe ich soo viele verschiedene Anleitungen bekommen, dass ich komplett gestresst und verwirrt war. Erst anlegen und dann pumpen, gar nicht anlegen (stattdessen Pre) und alle 2 Stunden pumpen etc...
Dann zu Hause ab 4. Lebenstag, ich völlig verunsichert. Meine Hebamme meinte, ich soll ihn erst mal so oft anlegen wie es geht. Habe ich getan, es hat mich nur so unfassbar gestresst, er ist irgendwann auf mir eingeschlafen und ich habe mich so "gefangen" gefühlt, ihn NIE ablegen zu können (Hormone im Wochenbett;-)), da er sich ständig wieder gemeldet hat. Also mit der Hebamme einen Tag "Pause" vereinbart: Ich lege ihn alle 3 Stunden an, wenn er nicht mehr trinkt wird noch ein bisschen abgepumpt um den Milchfluss anzuregen, er bekommt ggf. eine Pre, damit er satt wird zwischendrin. Das lief auch ganz gut, er hat zwischen den Mahlzeiten immer 2-3 Stunden geschlafen (abgelegt!).
Tja, nur ist das ja so kein Dauerzustand, pumpen dauert pro Seite bis zu 30 Minuten, also geht alle 3 Stunden eine fürs Pumpen flöten, plus die Zeit, ihn anzulegen und hinterher Fläschchen zu geben. So kanns auf jeden Fall nicht weitergehen!
1. Eigentlich würde ich ihn gerne wieder nach Bedarf anlegen. Leider wird meine Milch wohl noch nicht reichen, also was danach? Pre für ihn und ich wieder an die Pumpe? Nach JEDEM Anlegen? Oder wird der Milchfluss auch von alleine mehr, dass ich nicht noch pumpen müsste? Jetzt gerade schläft er z.B. seit über 4 Stunden, soll ich ihn wecken?
2. Ich habe das Gefühl, er hat zu wenig Ausdauer zum saugen. Er saugt zwar kräftig, schiebt aber trotzdem irgendwann energisch die Brust weg und/oder pennt ein. Nach kurzer Zeit wacht er aber wieder auf und hat Hunger (heißt wahrscheinlich auch, dass die Milch nicht reicht?)
3. Das "Andocken". Ich finde es schrecklich, im die Brust in den Mund zu stopfen! Das geht auch erst, wenn er schon so brüllt, dass er den Mund aufmacht, von alleine macht er nur so ein kleines O mit den Lippen und schmatzt... Wie geht das besser?
4. Ich würde gerne auch im Liegen stillen (seitlich). Habe auch schon Anleitungen gelesen, dass seine Nasenspitze auf meiner Brustwarzenhöhe sein sollte und er dann quasi von selbst andockt. Macht er natürlich nicht, er brüllt irgendwann wie am Spieß und wenn ich es dann schaffe, ihm die Brust wieder reinzustopfen, drückt sie ihm auf die Nase, was beim richtigen Anlegen ja nicht passieren sollte...
Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, dass ich irgendwann ausschließlich und vor allem auch entspannt stillen kann!
mein Kleiner wurde per ungeplantem Kaiserschnitt geboren, ich habe ihn danach direkt angelegt und er hat auch gesaugt (das war abends). Am nächsten Tag war ich leider noch nicht so fit (körperlich und psychisch), dass ich wohl falsch reagiert habe - der Kleine hat fast den ganzen Tag in seinem eigenen Bettchen geschlafen. Dass ich ihn hätte anlegen sollen, war mir in dem Moment nicht bewusst:°(Erst am dritten Lebenstag hieß es dann im Krankenhaus "Sie müssen ihn alle drei Stunden zum stillen wecken".
Soweit sogut, es klappte auch halbwegs, er saugt super und ich habe die Brust irgendwie in seinen Mund bekommen. Es hieß, man soll unter die Brust fassen, sie wie ein "C" formen und sie dem Kind im richtigen Moment in den Mund schieben - "schieben" ist gut, die Male, in denen ich unterstützt wurde, war es eher ein teils brutales reinstopfen, aber immerhin hat er dann getrunken. Leider hat er zu viel abgenommen, also musste ich pumpen und zufüttern im Krankenhaus. Hier habe ich soo viele verschiedene Anleitungen bekommen, dass ich komplett gestresst und verwirrt war. Erst anlegen und dann pumpen, gar nicht anlegen (stattdessen Pre) und alle 2 Stunden pumpen etc...
Dann zu Hause ab 4. Lebenstag, ich völlig verunsichert. Meine Hebamme meinte, ich soll ihn erst mal so oft anlegen wie es geht. Habe ich getan, es hat mich nur so unfassbar gestresst, er ist irgendwann auf mir eingeschlafen und ich habe mich so "gefangen" gefühlt, ihn NIE ablegen zu können (Hormone im Wochenbett;-)), da er sich ständig wieder gemeldet hat. Also mit der Hebamme einen Tag "Pause" vereinbart: Ich lege ihn alle 3 Stunden an, wenn er nicht mehr trinkt wird noch ein bisschen abgepumpt um den Milchfluss anzuregen, er bekommt ggf. eine Pre, damit er satt wird zwischendrin. Das lief auch ganz gut, er hat zwischen den Mahlzeiten immer 2-3 Stunden geschlafen (abgelegt!).
Tja, nur ist das ja so kein Dauerzustand, pumpen dauert pro Seite bis zu 30 Minuten, also geht alle 3 Stunden eine fürs Pumpen flöten, plus die Zeit, ihn anzulegen und hinterher Fläschchen zu geben. So kanns auf jeden Fall nicht weitergehen!
1. Eigentlich würde ich ihn gerne wieder nach Bedarf anlegen. Leider wird meine Milch wohl noch nicht reichen, also was danach? Pre für ihn und ich wieder an die Pumpe? Nach JEDEM Anlegen? Oder wird der Milchfluss auch von alleine mehr, dass ich nicht noch pumpen müsste? Jetzt gerade schläft er z.B. seit über 4 Stunden, soll ich ihn wecken?
2. Ich habe das Gefühl, er hat zu wenig Ausdauer zum saugen. Er saugt zwar kräftig, schiebt aber trotzdem irgendwann energisch die Brust weg und/oder pennt ein. Nach kurzer Zeit wacht er aber wieder auf und hat Hunger (heißt wahrscheinlich auch, dass die Milch nicht reicht?)
3. Das "Andocken". Ich finde es schrecklich, im die Brust in den Mund zu stopfen! Das geht auch erst, wenn er schon so brüllt, dass er den Mund aufmacht, von alleine macht er nur so ein kleines O mit den Lippen und schmatzt... Wie geht das besser?
4. Ich würde gerne auch im Liegen stillen (seitlich). Habe auch schon Anleitungen gelesen, dass seine Nasenspitze auf meiner Brustwarzenhöhe sein sollte und er dann quasi von selbst andockt. Macht er natürlich nicht, er brüllt irgendwann wie am Spieß und wenn ich es dann schaffe, ihm die Brust wieder reinzustopfen, drückt sie ihm auf die Nase, was beim richtigen Anlegen ja nicht passieren sollte...
Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät, dass ich irgendwann ausschließlich und vor allem auch entspannt stillen kann!