Zufütterung durch Beikost ausschleichen
Verfasst: 08.06.2018, 00:17
Hallo allerseits,
Ich habe schon oft im Forum gelesen und drüber nachgedacht mich hier beraten zu lassen...endlich hab ich mich dazu entschlossen und möchte euch erstmal unsere Geschichte erzählen:
Da Lumen extrem spontan im elternbett und zu früh(35 ssw) zur Welt kam und ich noch überhaupt nicht vorbereitet war, ich im Krankenhaus schlecht beraten worden bin und meine kleine kaum an der Brust saugte und eher einschlief, bekam sie von Anfang an Zufütterung mit der Flasche:( damals wusste ich noch nicht wie fatal das fürs stillen ist. Heute ärgere ich mich, dass ich auf die falschen Ratschläge der Kinderkrankenschwestern und meiner Hebamme gehört habe.
Nachdem wir aus dem Krankenhaus entlassen worden sind wollte Lumen nicht an die Brust, Saugverwirrung, als ich es dann nach ein paar Wochen schaffte sie an die Brust zu bekommen, dachte ich von jetzt auf gleich die Zufütterung weg lassen zu können. Ich müsste sie nur oft genug anlegen...natürlich klappte das nicht, sie verlor etwas Gewicht und meine Hebamme riet mir wieder zuzufüttern. Danach war ich meinem Selbstvertrauen völlig beraubt.
Auch beim abpumpen kam nie viel Milch, seit ich zu Hause war ( höchstens 40ml in 30min). Ich glaube das liegt einfach daran, dass Lumen am Anfang hätte gleich richtig saugen müssen, als die richtigen Hormone nach der Geburt in meinem Körper waren.
Nach all dem musste ich auch noch das stillen mit Tübinger Schiene lernen, die wir jetzt, gott sei dank,wieder los sind. Nach vielen Tränen sind wir schon seit einiger Zeit beim Brusternährungset gelandet füttern damit eine ziemlich großer Mengen pro Tag zu, denn ich habe mir nicht mehr viel zugetraut und in Absprache mit meinem Verlobten, denn es ist schließlich auch seine Tochter, gibt es 610ml pre-nahrung pro Tag per BES.
Ich muss sage ich liebe das Ding; dadurch hat Lumen wenigstens das richtige saugen an der Brust gelernt und ich hab, auch ohne BES, endlich gehört wie sie richtig schluckte ...mittlerweile trinkt sie auch ohne BES; nachts immer und tagsüber je nachdem wie wir dazu kommen, denn oftmals dauert es ziemlich lange Lumi zu stillen.
Nun wird sie in ein paar Tagen 6monate alt und drehte sich vor kurzem, womit sie alle Beikostreifezeichen erfüllt. Daher fing ich, ganz klassischerweise, mit einem Gemüsebrei an, der demnächst mit Kartoffel, Apfel und Fleisch ergänzt wird. Sie muss sich aber noch sehr daran gewöhnen und isst noch nicht so viel davon.
Jetzt meine Frage: kann ich, trotz der großen Zufütterungsmenge, mit der Zeit die Pre-nahrung durch kalorienreichen Brei ersetzen?
Wenn Ja, wäre es sehr toll hier beraten zu werden, da ich mich das alleine nicht traue:(
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Sie wird mit 610ml pre-nahrung per BES zugefüttert. (Früher auch mit diversen Saugern)
5x 140/110/110/110/140
Abgepumte Milch bekommt sie eigentlich nicht mehr, da dabei kaum was rauskommt.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Während der Nacht (zwischen 0 und 4uhr früh) hole ich sie ins Bett und dann wird sie öfter angelegt (ca.3-5mal?) Bis 7uhr, dann bekommt sie 140ml pre-nahrung per BES. Um 10, 13, 16uhr bekommt sie jeweils 110ml pre-nahrung per BES. Dazwischen versuche ich sie immer ohne anzulegen. Um 19uhr bekommt sie nochmal 140ml pre-nahrung per BES und geht ins Bettchen.
Wir kommen also auf 8-13 mal stillen am Tag.
Mit BES wird zwischen 30 und 60 Minuten gestillt, denn manchmal schläft sie dabei ein.
Ohne BES 10-20min.
Leider ist es ziemlich durchgetacktet und nicht wirklich stillen nach Bedarf..ich bin mir auch nicht sicher ob ich das bei Lumen noch lernen kann.
Sie schläft nachts zwischen 20- 0uhr ( manchmal auch bis 4uhr) und dann nochmal mindestens 2stunden bis 7uhr ( schwer zu sagen,weil ich ja auch immer wieder wegdöse), manchmal schläft sie dann nochmal 1-2stunden .
Am Tag schläft sie höchstens 3x 20minuten.
Also schläft sie innerhalb von 24stunden schätzungsweise 10-12 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Momentan meistens einmal pro Tag Stuhlgang, ca. 4 Pullerwindeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreissaal schlief sie fast sofort ein und erst 4 Stunden später kam sie auf mein Zimmer, weil sie noch ins Wärmebett musste. Ich war ehrlich gesagt nicht ganz bei mir, denn ich bekam sie fünf Wochen zu früh plötzlich zu Hause und könnte das alles noch nicht richtig realisieren. Erst als eine Schwester rein kam und fragte ob sie beim anlegen helfen sollte kam Lumen an die Brust.es war eine blöde Situation, denn mein Mutter stand dabei und gab schlechte Ratschläge mit denen ich mich noch verunsicherter fühlte und die Schwester sagte ich bräuchte ein Stillhütchen, da meine Nippel zu groß für den kleinen Mund meiner Tochter seien.
Mit dem stillhütchen klappte es ganz gut, es musste aber immer zugefüttert werden. Doch nach 4tagen im Krankenhaus war ich psychisch ziemlich am Ende. Ich komme mit Krankenhäusern nicht klar und besonders die Ungewissheit wann man entlassen wird macht mich fertig, das merkte ich auch schon während der Schwangerschaft als ich stationär behandelt wurde. Ich konnte nicht mehr stillen und wollte lieber abpumpen, was ich auch tat.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Kennt sie alles, doch wird schon lange nicht mehr verwendet. ( Schnuller extrem selten)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein, nicht mehr, ausser beim normalen Kinderarzt für die U-untersuchungen
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Sie war eine Frühgeburt (35.ssw) , der Arzt sagt aber das fällt nicht mehr auf.
Sie hatte die Tübinger Schiene.
Ich habe Übergewicht
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern
Ist mein erstes.
Bei den nächsten weiß ich jetzt viele Sachen die ich besser machen kann-.-
Ich habe schon oft im Forum gelesen und drüber nachgedacht mich hier beraten zu lassen...endlich hab ich mich dazu entschlossen und möchte euch erstmal unsere Geschichte erzählen:
Da Lumen extrem spontan im elternbett und zu früh(35 ssw) zur Welt kam und ich noch überhaupt nicht vorbereitet war, ich im Krankenhaus schlecht beraten worden bin und meine kleine kaum an der Brust saugte und eher einschlief, bekam sie von Anfang an Zufütterung mit der Flasche:( damals wusste ich noch nicht wie fatal das fürs stillen ist. Heute ärgere ich mich, dass ich auf die falschen Ratschläge der Kinderkrankenschwestern und meiner Hebamme gehört habe.
Nachdem wir aus dem Krankenhaus entlassen worden sind wollte Lumen nicht an die Brust, Saugverwirrung, als ich es dann nach ein paar Wochen schaffte sie an die Brust zu bekommen, dachte ich von jetzt auf gleich die Zufütterung weg lassen zu können. Ich müsste sie nur oft genug anlegen...natürlich klappte das nicht, sie verlor etwas Gewicht und meine Hebamme riet mir wieder zuzufüttern. Danach war ich meinem Selbstvertrauen völlig beraubt.
Auch beim abpumpen kam nie viel Milch, seit ich zu Hause war ( höchstens 40ml in 30min). Ich glaube das liegt einfach daran, dass Lumen am Anfang hätte gleich richtig saugen müssen, als die richtigen Hormone nach der Geburt in meinem Körper waren.
Nach all dem musste ich auch noch das stillen mit Tübinger Schiene lernen, die wir jetzt, gott sei dank,wieder los sind. Nach vielen Tränen sind wir schon seit einiger Zeit beim Brusternährungset gelandet füttern damit eine ziemlich großer Mengen pro Tag zu, denn ich habe mir nicht mehr viel zugetraut und in Absprache mit meinem Verlobten, denn es ist schließlich auch seine Tochter, gibt es 610ml pre-nahrung pro Tag per BES.
Ich muss sage ich liebe das Ding; dadurch hat Lumen wenigstens das richtige saugen an der Brust gelernt und ich hab, auch ohne BES, endlich gehört wie sie richtig schluckte ...mittlerweile trinkt sie auch ohne BES; nachts immer und tagsüber je nachdem wie wir dazu kommen, denn oftmals dauert es ziemlich lange Lumi zu stillen.
Nun wird sie in ein paar Tagen 6monate alt und drehte sich vor kurzem, womit sie alle Beikostreifezeichen erfüllt. Daher fing ich, ganz klassischerweise, mit einem Gemüsebrei an, der demnächst mit Kartoffel, Apfel und Fleisch ergänzt wird. Sie muss sich aber noch sehr daran gewöhnen und isst noch nicht so viel davon.
Jetzt meine Frage: kann ich, trotz der großen Zufütterungsmenge, mit der Zeit die Pre-nahrung durch kalorienreichen Brei ersetzen?
Wenn Ja, wäre es sehr toll hier beraten zu werden, da ich mich das alleine nicht traue:(
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Sie wird mit 610ml pre-nahrung per BES zugefüttert. (Früher auch mit diversen Saugern)
5x 140/110/110/110/140
Abgepumte Milch bekommt sie eigentlich nicht mehr, da dabei kaum was rauskommt.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Während der Nacht (zwischen 0 und 4uhr früh) hole ich sie ins Bett und dann wird sie öfter angelegt (ca.3-5mal?) Bis 7uhr, dann bekommt sie 140ml pre-nahrung per BES. Um 10, 13, 16uhr bekommt sie jeweils 110ml pre-nahrung per BES. Dazwischen versuche ich sie immer ohne anzulegen. Um 19uhr bekommt sie nochmal 140ml pre-nahrung per BES und geht ins Bettchen.
Wir kommen also auf 8-13 mal stillen am Tag.
Mit BES wird zwischen 30 und 60 Minuten gestillt, denn manchmal schläft sie dabei ein.
Ohne BES 10-20min.
Leider ist es ziemlich durchgetacktet und nicht wirklich stillen nach Bedarf..ich bin mir auch nicht sicher ob ich das bei Lumen noch lernen kann.
Sie schläft nachts zwischen 20- 0uhr ( manchmal auch bis 4uhr) und dann nochmal mindestens 2stunden bis 7uhr ( schwer zu sagen,weil ich ja auch immer wieder wegdöse), manchmal schläft sie dann nochmal 1-2stunden .
Am Tag schläft sie höchstens 3x 20minuten.
Also schläft sie innerhalb von 24stunden schätzungsweise 10-12 Stunden.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Momentan meistens einmal pro Tag Stuhlgang, ca. 4 Pullerwindeln.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreissaal schlief sie fast sofort ein und erst 4 Stunden später kam sie auf mein Zimmer, weil sie noch ins Wärmebett musste. Ich war ehrlich gesagt nicht ganz bei mir, denn ich bekam sie fünf Wochen zu früh plötzlich zu Hause und könnte das alles noch nicht richtig realisieren. Erst als eine Schwester rein kam und fragte ob sie beim anlegen helfen sollte kam Lumen an die Brust.es war eine blöde Situation, denn mein Mutter stand dabei und gab schlechte Ratschläge mit denen ich mich noch verunsicherter fühlte und die Schwester sagte ich bräuchte ein Stillhütchen, da meine Nippel zu groß für den kleinen Mund meiner Tochter seien.
Mit dem stillhütchen klappte es ganz gut, es musste aber immer zugefüttert werden. Doch nach 4tagen im Krankenhaus war ich psychisch ziemlich am Ende. Ich komme mit Krankenhäusern nicht klar und besonders die Ungewissheit wann man entlassen wird macht mich fertig, das merkte ich auch schon während der Schwangerschaft als ich stationär behandelt wurde. Ich konnte nicht mehr stillen und wollte lieber abpumpen, was ich auch tat.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Kennt sie alles, doch wird schon lange nicht mehr verwendet. ( Schnuller extrem selten)
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nein, nicht mehr, ausser beim normalen Kinderarzt für die U-untersuchungen
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Sie war eine Frühgeburt (35.ssw) , der Arzt sagt aber das fällt nicht mehr auf.
Sie hatte die Tübinger Schiene.
Ich habe Übergewicht
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern
Ist mein erstes.
Bei den nächsten weiß ich jetzt viele Sachen die ich besser machen kann-.-