3. Kind - 3. Mal starke Schmerzen beim Stillen
Verfasst: 26.04.2018, 09:18
Hallo ihr Lieben,
eigentlich bin ich eher die ruhige Mitleserin und hab schon sooooo viele tolle Tipps hier im Forum gelesen, tausend Dank dafür!
Nun ist gestern mein 3. Baby geboren und es fängt wieder an mit höllischen Schmerzen beim Stillen. Meine Brustwarzen sind eher flach, links ziemlich arg, rechts hat es meine 1. Tochter geschafft die Warze raus zu ziehen und sie ist so geblieben. Die Seite ist auch meine Lieblingsseite und dort gibt es deutlich mehr Milch, tut aber auch mehr weh.
Zu meiner Vorgeschichte:
1. Tochter 2011 mit traumatischer Klinikgeburt und ca 8 Wochen Schmerzen bei Stillen. Ich hab geweint, wenn sie Hunger bekam. Danach war es gut und wir haben fast 4 Jahre gestillt!
Bis 1 Monat vor der Geburt (tolle Hausgeburt) meiner 2.
Tochter 2015. Da dachte ich, meine Brustwarzen sind es nun ja gewohnt, nur einen Monat "Pause", das wird klappen. Und wieder die gleichen Schmerzen. Alles mögliche habe ich versucht, Wollfett, Heilwolle, Multimumkompressen, Brustwarzensalbe von Stadelmann (?), Brustdonats, Silberhütchen, Luft dran lassen, feucht halten... Nichts half, ich war so verzweifelt und vom Gewicht her war sie wohl gefährdet, dass wir zugefüttert haben, bei jedem Fläschchen hab ich geweint
bei jedem Stillen allerdings auch. Abpumpen ging schmerzlos, aber war im Alltag so schwierig umzusetzen mit 2 Kindern. Es war so schrecklich, nach 11 Wochen ging es mir (auch durch andere Ursachen) so schlimm, dass ich mit PPD in eine Klinik kam und von heute auf morgen abgestillt hab.
Puh.. Nun kam gestern mein 3. Kind daheim auf die Welt, und wieder das erste Stillen war okay und nun wieder Schmerzen, anlegen würde ich sagen, weiß ich wie es geht, Mund weit auf, Lippen nach außen gestülpt, da hatte auch jede Hebamme gemeint, dass es so passt.
Es tut nicht nur beim Ansaugen weh, da besonders, sondern das ganze Stillen über. Und auch jede Berührung. Heute morgen war ein blaues Bläschen an der rechten Brustwarze, ging aber nach dem Stillen wieder weg. Ich hab das Gefühl meine Brustwarzen brauchen einfach 6 bis 8 Wochen bis sie sich dran gewöhnt haben. Aber ich weiß nicht ob ich das aushalte. Meine Idee wäre abzupumpen, bis es nicht mehr weh tut. Aber ich weiß nicht, ob ich das durch halte mit 3 Kindern und stillfreundlichem zufüttern. Das alles kostet ja doch unheimlich viel Zeit und Kraft.
Vor der Geburt dachte ich, ich bleibe locker, dann bekommt er eben Fläschchen, aber ich WILL stillen.
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Noch nicht.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Nach der Geburt die rechte Seite ca 10 Minuten, dann erst nach ein paar Stunden links die Tröpfchen abschlecken lassen, da hat er die Warze nicht ansaugen können. Nachts hab ich dann noch öfters gestillt, ich denke wir kamen gut auf ca. 8 mal in den ersten 24 Stunden. Aber er hat so viel geschlafen und wenig Bedürfnis nach trinken. Andocken ließ er sich nicht, aber die Warze abgeschleckt hat er ein paar Mal.
Ca 8 Stunden nach der Geburt beide Seiten nochmal, er trinkt gerne lange und nuckelt, die Hebamme meint, das soll ich auf keinen Fall zulassen, 5 Minuten reichen. Wenn er aber angesaugt ist, lasse ich ihn gerne auch mal 20 Minuten dran.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Bisher einmal Mekonium. Pipi öfters.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Siehe oben
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Bisher nur den kleinen Finger
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Meine Hebamme kommt zur normalen Nachsorge
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein, bisher nicht. Meine PPD nach der 2. Geburt. Keine Medikamente.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
25.04. 3440 g Geburt Hebamme
25.4. 3440 g, 4 x gestillt, 1 x Stuhl, 2 x Pipi
Ich hoffe, dass ich alles möglichst genau beschrieben habe. Vielen, vielen lieben Dank schon mal!
LG, estival
eigentlich bin ich eher die ruhige Mitleserin und hab schon sooooo viele tolle Tipps hier im Forum gelesen, tausend Dank dafür!
Nun ist gestern mein 3. Baby geboren und es fängt wieder an mit höllischen Schmerzen beim Stillen. Meine Brustwarzen sind eher flach, links ziemlich arg, rechts hat es meine 1. Tochter geschafft die Warze raus zu ziehen und sie ist so geblieben. Die Seite ist auch meine Lieblingsseite und dort gibt es deutlich mehr Milch, tut aber auch mehr weh.
Zu meiner Vorgeschichte:
1. Tochter 2011 mit traumatischer Klinikgeburt und ca 8 Wochen Schmerzen bei Stillen. Ich hab geweint, wenn sie Hunger bekam. Danach war es gut und wir haben fast 4 Jahre gestillt!
Bis 1 Monat vor der Geburt (tolle Hausgeburt) meiner 2.
Tochter 2015. Da dachte ich, meine Brustwarzen sind es nun ja gewohnt, nur einen Monat "Pause", das wird klappen. Und wieder die gleichen Schmerzen. Alles mögliche habe ich versucht, Wollfett, Heilwolle, Multimumkompressen, Brustwarzensalbe von Stadelmann (?), Brustdonats, Silberhütchen, Luft dran lassen, feucht halten... Nichts half, ich war so verzweifelt und vom Gewicht her war sie wohl gefährdet, dass wir zugefüttert haben, bei jedem Fläschchen hab ich geweint
Puh.. Nun kam gestern mein 3. Kind daheim auf die Welt, und wieder das erste Stillen war okay und nun wieder Schmerzen, anlegen würde ich sagen, weiß ich wie es geht, Mund weit auf, Lippen nach außen gestülpt, da hatte auch jede Hebamme gemeint, dass es so passt.
Es tut nicht nur beim Ansaugen weh, da besonders, sondern das ganze Stillen über. Und auch jede Berührung. Heute morgen war ein blaues Bläschen an der rechten Brustwarze, ging aber nach dem Stillen wieder weg. Ich hab das Gefühl meine Brustwarzen brauchen einfach 6 bis 8 Wochen bis sie sich dran gewöhnt haben. Aber ich weiß nicht ob ich das aushalte. Meine Idee wäre abzupumpen, bis es nicht mehr weh tut. Aber ich weiß nicht, ob ich das durch halte mit 3 Kindern und stillfreundlichem zufüttern. Das alles kostet ja doch unheimlich viel Zeit und Kraft.
Vor der Geburt dachte ich, ich bleibe locker, dann bekommt er eben Fläschchen, aber ich WILL stillen.
Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Flasche mit Pulvermilch, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Noch nicht.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Nach der Geburt die rechte Seite ca 10 Minuten, dann erst nach ein paar Stunden links die Tröpfchen abschlecken lassen, da hat er die Warze nicht ansaugen können. Nachts hab ich dann noch öfters gestillt, ich denke wir kamen gut auf ca. 8 mal in den ersten 24 Stunden. Aber er hat so viel geschlafen und wenig Bedürfnis nach trinken. Andocken ließ er sich nicht, aber die Warze abgeschleckt hat er ein paar Mal.
Ca 8 Stunden nach der Geburt beide Seiten nochmal, er trinkt gerne lange und nuckelt, die Hebamme meint, das soll ich auf keinen Fall zulassen, 5 Minuten reichen. Wenn er aber angesaugt ist, lasse ich ihn gerne auch mal 20 Minuten dran.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Bisher einmal Mekonium. Pipi öfters.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Siehe oben
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Bisher nur den kleinen Finger
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Meine Hebamme kommt zur normalen Nachsorge
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Nein, bisher nicht. Meine PPD nach der 2. Geburt. Keine Medikamente.
- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde. Beispiel:
25.04. 3440 g Geburt Hebamme
25.4. 3440 g, 4 x gestillt, 1 x Stuhl, 2 x Pipi
Ich hoffe, dass ich alles möglichst genau beschrieben habe. Vielen, vielen lieben Dank schon mal!
LG, estival