Östrogenspiegel nach zweijähriger Stillzeit
Verfasst: 06.11.2017, 21:08
Hallo, mal sehen, ob ich mit diesem - vermutlich doch sehr speziellen - Problem hier jemanden finde, der mir helfen kann...
Ich hatte schon immer extrem unregelmäßige bis lange Zyklen von teilweise mehr als 50 Tagen, bin dann aber trotzdem spontan schwanger geworden (das nur als Zusatzinfo). Ich stille meinen Sohn nun seit über zwei Jahren und zwar derzeit meist noch mehrmals täglich sowie abends zum Einschlafen und bei Bedarf nachts. Ich meine zu merken, dass die Milch inzwischen schon deutlich weniger geworden ist. Während der gesamten Stillzeit von nunmehr mehr als 25 Monaten hatte ich noch keine wiedereinsetzende Regelblutung und lt. Gyn sind die Schleimhäute auch noch kaum existent und, soweit ich es verstanden habe, ist auch keine Aktivität der Eierstöcke erkennbar. Aufgrund des Schleimhautzustands hat mein Gyn nun einen Östrogenmangel vermutet und einen Bluttest gemacht, der einen sehr niedrigen Östrogenspiegel ergeben hat - deutlich unter der unteren Grenze des Normalbereichs (nur 6 statt mindestens 50 - die Einheit weiß ich leider derzeit nicht). Nun soll ich 6 V.-Tabletten Gynoflor nehmen und gering dosierte Östrogene über die Haut zuführen, um den Wert zu verbessern, auch wenn man normalerweise während der Stillzeit nicht mit Östrogenen behandelt. Alle möglichen anderen Hormonwerte sind bei der letzten Schilddrüsenüberprüfung (wg. Unterfunktion) lt. (anderem) Arzt in Ordnung gewesen - also eben unter der Maßgabe, DASS ich noch stille.
Hat hier jemand ähnlich niedrige Östrogenwerte während der (langen) Stillzeit gehabt und/oder zumindest so lange seine Regel nicht bekommen? Mir ist bewusst, dass der Östrogenspiegel durch das Stillen niedriger ist als üblich, aber ob der o.g. Zustand - vor allem nach so langer Zeit - noch unter das normale Stillphänomen fällt, würde ich doch gern wissen. Ich bin mir einfach unsicher, ob diese Östrogensubstitution sein muss. Alle meine Bekannten haben viel früher ihre Regel wieder bekommen, auch die, die noch länger gestillt haben. Mein Gyn ist allerdings auch der Meinung, üblich wäre ja eine Stillzeit von ca. einem halben Jahr und ein so lange zu niedriger Östrogenspiegel sollte doch besser behandelt werden, sonst wäre das für die Knochen etc. nicht gut. Haben denn andere Langzeitstillmamas höhere Östrogenspiegel?? (Die Regelblutung würde durch die Behandlung aber wohl auch nicht einsetzen, wenn ich das richtig verstanden habe.)
Da ich schon fast 40 bin, wir uns in absehbarer Zeit schon noch ein weiteres Kind wünschen und die Zeit somit ein bißchen drängt, ist das alles grundsätzlich etwas frustrierend, zum Abstillen fühle ich mich aber noch nicht bereit und der Kleine ist es sicher auch noch nicht...
Danke für Eure Erfahrungen!
Ich hatte schon immer extrem unregelmäßige bis lange Zyklen von teilweise mehr als 50 Tagen, bin dann aber trotzdem spontan schwanger geworden (das nur als Zusatzinfo). Ich stille meinen Sohn nun seit über zwei Jahren und zwar derzeit meist noch mehrmals täglich sowie abends zum Einschlafen und bei Bedarf nachts. Ich meine zu merken, dass die Milch inzwischen schon deutlich weniger geworden ist. Während der gesamten Stillzeit von nunmehr mehr als 25 Monaten hatte ich noch keine wiedereinsetzende Regelblutung und lt. Gyn sind die Schleimhäute auch noch kaum existent und, soweit ich es verstanden habe, ist auch keine Aktivität der Eierstöcke erkennbar. Aufgrund des Schleimhautzustands hat mein Gyn nun einen Östrogenmangel vermutet und einen Bluttest gemacht, der einen sehr niedrigen Östrogenspiegel ergeben hat - deutlich unter der unteren Grenze des Normalbereichs (nur 6 statt mindestens 50 - die Einheit weiß ich leider derzeit nicht). Nun soll ich 6 V.-Tabletten Gynoflor nehmen und gering dosierte Östrogene über die Haut zuführen, um den Wert zu verbessern, auch wenn man normalerweise während der Stillzeit nicht mit Östrogenen behandelt. Alle möglichen anderen Hormonwerte sind bei der letzten Schilddrüsenüberprüfung (wg. Unterfunktion) lt. (anderem) Arzt in Ordnung gewesen - also eben unter der Maßgabe, DASS ich noch stille.
Hat hier jemand ähnlich niedrige Östrogenwerte während der (langen) Stillzeit gehabt und/oder zumindest so lange seine Regel nicht bekommen? Mir ist bewusst, dass der Östrogenspiegel durch das Stillen niedriger ist als üblich, aber ob der o.g. Zustand - vor allem nach so langer Zeit - noch unter das normale Stillphänomen fällt, würde ich doch gern wissen. Ich bin mir einfach unsicher, ob diese Östrogensubstitution sein muss. Alle meine Bekannten haben viel früher ihre Regel wieder bekommen, auch die, die noch länger gestillt haben. Mein Gyn ist allerdings auch der Meinung, üblich wäre ja eine Stillzeit von ca. einem halben Jahr und ein so lange zu niedriger Östrogenspiegel sollte doch besser behandelt werden, sonst wäre das für die Knochen etc. nicht gut. Haben denn andere Langzeitstillmamas höhere Östrogenspiegel?? (Die Regelblutung würde durch die Behandlung aber wohl auch nicht einsetzen, wenn ich das richtig verstanden habe.)
Da ich schon fast 40 bin, wir uns in absehbarer Zeit schon noch ein weiteres Kind wünschen und die Zeit somit ein bißchen drängt, ist das alles grundsätzlich etwas frustrierend, zum Abstillen fühle ich mich aber noch nicht bereit und der Kleine ist es sicher auch noch nicht...
Danke für Eure Erfahrungen!