Weihnachtskalender zwischen Konsum, Tradition und Geschenkeflut
Verfasst: 03.11.2017, 17:29
Mir fiel die Titelwahl nicht so leicht und ich entschuldige mich gleich für einen etwas längeren Eingangspost:
Ich denke seit einigen Wochen über das Thema Adventskalender nach. Wir hatten 6 Jahre lang ein Einzelkind. Auch das einzige Enkelkind in meiner Familie. Die einzige Enkeltochter in meiner Schwiegerfamilie. Sie bekam teilweise einen Kalender von der einen Oma, einen von der anderen, einen vom Onkel und noch einen von uns. Viel zu viel und unnötig. Durch eine Milchallergie haben wir das kappen können - allerdings gab es dann von uns einen Elsa-Spielzeugkalender - und einen Haribokalender von der Schwiegerfamilie.
Die Milchallergie hat sich ausgewachsen, das Einzelkind hat jetzt zwei Geschwister (die dieses Jahr noch keinen Kalender bekommen) und ich frage mich, welche Tradition ich jetzt begründen will. Eigentlich wollte ich einen einfachen Schokoladenkalender und gut ist. Kind mault. Erst dachte ich, es geht ums Spielzeug. Aber es geht wohl eher um die Überraschung. Sie fand in der Kita letztes Jahr den Kalender toll, bei dem sie ein Plätzchenrezept bekommen hat, eingebettet in eine Geschichte. Die haben wir vorgelesen und die Plätzchen nach dem Rezept gebacken. Also ein selbstgebastelter Kalender. Aber ich will eigentlich da keinen großen finanziellen Aufwand treiben und den Kleinkram im Kinderzimmer ins Uferlose ausweiten. (Ich denke jetzt bei allem immer, wie das dann mit drei Kindern ab nächstem, spätestens übernächstem Jahr aussehen wird.) Adventsfüllungen mit Lego-Sets oder Schleichtieren oder ähnlichem Kleinzeug ist mir eigentlich viel zu aufwendig.
Nun überlege ich, ob ich eine Tradition begründe mit einem Weihnachtskalender, der zu einem Großteil aus Gedichten, Geschichten und Plätzchenrezepten besteht. Vielleicht auch mal ein Gutschein für Aktivitäten wie Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbasteln oder ein Kinderkonzert. Am besten passend - also am Wochenende, wenn eh Zeit zum Backen ist, die Plätzchenrezepte oder der Weihnachtsmarktgutschein an dem Tag, an dem wir dann zum Weihnachtsmarkt gehen. Zum Nikolaus eine Geschichte über den Nikolaus, etc. Ich stelle mir vor, dass der Weihnachtskalender wirklich jeden Tag ein paar Minuten zum Innehalten und zum Freuen auf das Weihnachtsfest verhelfen soll. Ich frage mich nur, ob das klappt. In diesem Jahr haben wir viel Zeit, aber ich weiß, wie ich zwischen fast Vollzeit, drei Kindern und weitgehend abwesendem Mann in der Vorweihnachtszeit ab nächstem Jahr rödeln werde... Andererseits ist es vielleicht gerade dann gut, sich auf eine Kalenderform zu besinnen, die einen zwingt, sich wenigsten jeden Tag ein paar Minuten in eine ruhige Adventsstimmung zu bringen?
Habt Ihr Ideen, Gedanken, Erfahrungen. Gerade die Erfahrungen von Eltern mit mehreren und größeren Kindern würden mich interessieren.
Ich denke seit einigen Wochen über das Thema Adventskalender nach. Wir hatten 6 Jahre lang ein Einzelkind. Auch das einzige Enkelkind in meiner Familie. Die einzige Enkeltochter in meiner Schwiegerfamilie. Sie bekam teilweise einen Kalender von der einen Oma, einen von der anderen, einen vom Onkel und noch einen von uns. Viel zu viel und unnötig. Durch eine Milchallergie haben wir das kappen können - allerdings gab es dann von uns einen Elsa-Spielzeugkalender - und einen Haribokalender von der Schwiegerfamilie.
Die Milchallergie hat sich ausgewachsen, das Einzelkind hat jetzt zwei Geschwister (die dieses Jahr noch keinen Kalender bekommen) und ich frage mich, welche Tradition ich jetzt begründen will. Eigentlich wollte ich einen einfachen Schokoladenkalender und gut ist. Kind mault. Erst dachte ich, es geht ums Spielzeug. Aber es geht wohl eher um die Überraschung. Sie fand in der Kita letztes Jahr den Kalender toll, bei dem sie ein Plätzchenrezept bekommen hat, eingebettet in eine Geschichte. Die haben wir vorgelesen und die Plätzchen nach dem Rezept gebacken. Also ein selbstgebastelter Kalender. Aber ich will eigentlich da keinen großen finanziellen Aufwand treiben und den Kleinkram im Kinderzimmer ins Uferlose ausweiten. (Ich denke jetzt bei allem immer, wie das dann mit drei Kindern ab nächstem, spätestens übernächstem Jahr aussehen wird.) Adventsfüllungen mit Lego-Sets oder Schleichtieren oder ähnlichem Kleinzeug ist mir eigentlich viel zu aufwendig.
Nun überlege ich, ob ich eine Tradition begründe mit einem Weihnachtskalender, der zu einem Großteil aus Gedichten, Geschichten und Plätzchenrezepten besteht. Vielleicht auch mal ein Gutschein für Aktivitäten wie Weihnachtsmarkt, Weihnachtsbasteln oder ein Kinderkonzert. Am besten passend - also am Wochenende, wenn eh Zeit zum Backen ist, die Plätzchenrezepte oder der Weihnachtsmarktgutschein an dem Tag, an dem wir dann zum Weihnachtsmarkt gehen. Zum Nikolaus eine Geschichte über den Nikolaus, etc. Ich stelle mir vor, dass der Weihnachtskalender wirklich jeden Tag ein paar Minuten zum Innehalten und zum Freuen auf das Weihnachtsfest verhelfen soll. Ich frage mich nur, ob das klappt. In diesem Jahr haben wir viel Zeit, aber ich weiß, wie ich zwischen fast Vollzeit, drei Kindern und weitgehend abwesendem Mann in der Vorweihnachtszeit ab nächstem Jahr rödeln werde... Andererseits ist es vielleicht gerade dann gut, sich auf eine Kalenderform zu besinnen, die einen zwingt, sich wenigsten jeden Tag ein paar Minuten in eine ruhige Adventsstimmung zu bringen?
Habt Ihr Ideen, Gedanken, Erfahrungen. Gerade die Erfahrungen von Eltern mit mehreren und größeren Kindern würden mich interessieren.